Schröder trifft Archiv
109 Episoden
1 Stunde 1 Minute
Er guckte schon als Kind gerne Sendungen wie Raumschiff Enterprise, als Jugendlicher schreckte er auch nicht vor George Orwell und seinem pessimistischen Zukunftsroman „1984“ zurück. Andreas Steinle wurde Zukunftsforscher, obwohl er seine eigene Zukunft am Ende des Studiums der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin nicht voraussagen konnte. Im Podcast „Schröder trifft“ prognostiziert er für die Nach-Corona-Zeit eine tolle Party. **Hier gelangen Sie zu allen weiteren Folgen von "Schröder trifft":** https://www.wiesbadener-kurier.de/dossiers/schroeder-trifft.
51 Minuten
Corinna Leibig ist eine Menschenfreundin. Das mögen viele von sich sagen, aber sie zeigt es mit ihren kreativen Arbeiten. Dabei kommen die Anstöße oft aus dem eigenen Bauch heraus. Wie damals bei dem Buch „Der kleine Bauchweh“. Als Kind hatte die kleine Corinna oft selber Bauchgrimmen. Was die Eltern oder Kinder selbst dagegen tun können, beschreibt sie in dem von ihr selbst illustrierten Buch. Auch über den Tod möchte die Wahl-Wiesbadenerin einmal schreiben. Dazu haben sie fünf Jahre als hauptamtliche Hospizarbeiterin angeregt und die Gespräche des von ihr und einer Freundin gegründeten Stammtische „Let’s talk about death“. **Hier gelangen Sie zu allen weiteren Folgen von "Schröder trifft":** https://www.wiesbadener-kurier.de/dossiers/schroeder-trifft.
57 Minuten
Verhandlungspausen sind Inseln, auf die man sich rettet, um dem Meer der verschlungenen Argumente zu entkommen. Das ist einer der wenigen Gründe, die Dietmar Muscheid nennen kann, wenn man ihn darauf anspricht, warum er das Rauchen noch nicht aufgegeben hat. In den Pausen der Tabakanhänger löst sich mancher Gordische Knoten in Rauch auf. Im Podcast „Schröder trifft“ bekennt sich der DGB-Chef für den Bezirk Rheinland-Pfalz/Saarland zum Genuss. **Hier gelangen Sie zu allen weiteren Folgen von "Schröder trifft":** https://www.wiesbadener-kurier.de/dossiers/schroeder-trifft.
48 Minuten
Bienenfleißig ist er auch im Ruhestand. Wer Siggi Schneider in seinem Garten in Wiesbaden-Delkenheim besucht, lernt zugleich seine rund 600.000 Nachbarinnen kennen. Der ehemalige Pressesprecher der Stadt Wiesbaden ist Herr über zwölf Bienenstöcke, deren Bewohnerinnen noch nicht so richtig gute Laune haben. Das wurde Stefan Schröder bei dieser Folge von „Schröder trifft“ schmerzhaft klar, als er den ersten Bienenstich an diesem Tag kassierte. **Hier gelangen Sie zu allen weiteren Folgen von "Schröder trifft":** https://www.wiesbadener-kurier.de/dossiers/schroeder-trifft.
1 Stunde 3 Minuten
Eine ihrer Lieblingsheldinnen als lesendes Kind war Pippi Langstrumpf, deren Mut und Selbstbewusstsein ihr imponierte. „Doch es war auch ein bisschen Annika in mir“, erinnert sich Karin Schmidt-Friderichs. Von Annika, die eher zurückhaltende manchmal empfindliche Freundin der kühnen Pippi, hat sich die Mainzerin inzwischen freigeschwommen. Mit ihrem Mann Bertram führt die zweifache Mutter und vierfache Großmutter einen Buchverlag, der erfolgreich hochwertige schöne Bücher herstellt. Seit 2019 amtiert Karin Schmidt-Friederichs als Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Der Verband vertritt die Interessen aller Buchhersteller-, -Zwischenhändler und -läden – 4500 insgesamt. Zudem ist der Börsenverein Veranstalter der beiden Buchmesse in Frankfurt. Für KSF, wie sie intern heißt, ist ein frisch aufgeschlagenes Buch ein Versprechen vergleichbar mit einer Kinokarte und duftendem Poppkorn dazu. So schwärmt sie im Podcast „Schröder trifft“. Bei ihren vielen Interessen muss sie auch mal etwas sein lassen: das Brotbacken mit Sauerteig fand daher im vergangenen Jahr ein schnelles Ende. **Hier gelangen Sie zu allen weiteren Folgen von "Schröder trifft":** https://www.wiesbadener-kurier.de/dossiers/schroeder-trifft.
1 Stunde
Damit muss sie erst mal fertigwerden: „Auf einmal ist meine Stimme lebensgefährlich, so etwas wie eine Massenvernichtungswaffe“. Gloria Rehm, vielfach ausgezeichnete Opernsängerin, bis 2019 im Wiesbadener Staatstheater unter Vertrag, gerade auf dem steilen Weg nach oben mit Engagements an den Staatsopern von München und Dresden, an der Komischen Oper in Berlin und der Kölner Oper, ist durch die Corona-Pandemie brutal ausgebremst worden. **Hier gelangen Sie zu allen weiteren Folgen von "Schröder trifft":** https://www.wiesbadener-kurier.de/dossiers/schroeder-trifft.
51 Minuten
Der Mann tanzt gleich auf mehreren Parketts. Das Wortspiel ist zu schön, als dass man es auslassen darf. Joachim Llambis Karriere begann mit einer Banklehre in der Sparkasse Duisburg, führte über die Börse in Düsseldorf bis zum Wertpapierhandel nach Frankfurt. Aber dieser Lebensabschnitt sorgt heute höchstens noch für einen Teil seines Lebensunterhalts. Denn bekannt wurde „der Llambi“ durch seine Auftritte nicht auf dem, sondern neben dem Tanzparkett. Gerade läuft bei RTL die 14. Staffel von „Let’s dance“, der beliebtesten Tanz- und Castingshow Deutschlands. **Hier gelangen Sie zu allen weiteren Folgen von "Schröder trifft":** https://www.wiesbadener-kurier.de/dossiers/schroeder-trifft.
1 Stunde 10 Minuten
Nicht erkannte psychische Erkrankungen können einen gut und gerne zehn Lebensjahre kosten. Menschen, die während der Pandemie auf menschliche Kontakte verzichten müssen, sind ebenfalls gesundheitlich gefährdet. Für den Wissenschaftler Dieter F. Braus sind das keine Annahmen, sondern Erkenntnisse aus der Praxis als Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an den Helios Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden. Psyche heißt auf Griechisch Seele;: das aber ist dem Hirn-Experten zu weit weg von seinem Forschungsgebiet, das er lieber Neurowissenschaften nennt. Im Podcast „Schröder trifft“ erklärt der Südbadener, dass es sich bei dem Gehirn um ein Organ handelt, das man nicht zuletzt durch Braus‘ Entwicklungen sehr gut ausleuchten und erkunden kann. Ist es ein Zufall, dass der Mediziner die Malerei schätzt und seine Stationen mit den Namen von Weggefährten des in Wiesbaden gestorbenen Expressionisten Jawlensky belegt? Wunderbar auch, wie Braus verschmitzt die Rivalitäten der Mainzer und der Wiesbadener als Beispiel für seine Forschungen auf dem Gebiet des Social Brain heranzieht. Was Schröder am meisten imponiert: Braus spricht den Begriff „Voxelbasierte Morphometrie und Volumetrie“ unfallfrei aus. Auf Bitten mehrmals.
49 Minuten
Ist die Schufa (mit Sitz in Wiesbaden-Schierstein) nun die hungrige Datenkrake oder der Freund und Helfer aller Verbraucher und Geldverleiher? „Schröder trifft“ geht der Frage im Gespräch mit Ole Schröder auf den Grund. Der gebürtige Hamburger gehört seit einem Jahr zum Führungsteam des größten deutschen Kreditauskunftsunternehmens. Ebenso spannend entwickelt sich das Gespräch über die politische Vergangenheit des bald 50-Jährigen und seiner Ehefrau Kristina. Die beiden waren das erste Regierungs-Ehepaar (sie Familienministerin, er Staatssekretär im Bundesinnenministerium), saßen fast eineinhalb Jahrzehnte im Bundestag und mussten zwischen Hamburg, Berlin und Wiesbaden drei Wohnsitze mit inzwischen drei Töchtern koordinieren. Warum Ole Schröder, das Nordlicht, nun für Wiesbaden und Rhein-Main schwärmt und wie sich das Vorbild der Eltern auf die erstgeborene Tochter ausgewirkt hat, erfahren die Zuhörer im Podcast Nr. 56.
1 Stunde
Der Mann müsste mit zweitem Vornamen Bio heißen. Dr. Götz Rehn (70) hat sich schon mit umweltverträglichen Produkten aus nachhaltigem Anbau beschäftigt, als das noch als geschäftlich ausgesprochen riskant galt. Dementsprechend waren die Banken sehr zurückhaltend, als der Jung-Unternehmer 1984 seine Firma Alnatura gründete und drei Jahre später den ersten Supermarkt für Bio-Produkte in Mannheim eröffnete. Heute arbeiten mehr als 3000 Menschen für den ehemaligen Waldorfschüler und promovierten Volkswirtschaftler. Wie ihn so unterschiedliche Heimatstädte wie Freiburg und Bochum geprägt haben, was ihn an der Philosophie der Sozialorganik fasziniert und warum er seinen Unternehmens-Campus in Darmstadt aus Stampflehm errichten ließ, das erzählt Rehn im Podcast „Schröder trifft“.
59 Minuten
Zweiräder sind sein Leben. Mit Vier hatte er sein eigenes Rennrad, mit Sechs hat er das erste Rad im Geschäft seiner Eltern verkauft, und mit 13 war seine Rennfahrer-Karriere schon beendet – aus gesundheitlichen Gründen. Markus Storck ist ein Radverrückter im besten Sinne. Wer ihn in seinem Unternehmen in Idstein besucht, bekommt das zu spüren. Im Podcast „Schröder trifft“ schwärmt er von den leichten Bauteilen seiner Carbon-Produktion (600 Gramm wiegt der Rahmen) und zeigt stolz die Phalanx seiner Design-Pokale. Bei Storck fährt das Auge immer mit. Stromlinienförmig, schlank und smart schweben seine Carbon-Rösser im Showroom. Zu seinen Fans und Kunden zählen arabische Königshäuser, der Formel 1-Fahrer Rubens Barrichello und Arnold Schwarzenegger. In der Covid-19-Pandemie sind die Umsätze der Online-Bestellungen um mehr als 300 Prozent gestiegen.
57 Minuten
Diesen Titel wird ihr so bald keiner oder keine streitig machen: Jüngste Bundestagsabgeordnete aller Zeiten. Anna Lührmann war 2002 19 Jahre alt, als sie für die Grünen in den Bundestag einzog. Ihr Kontrahent im Main-Taunus-Kreis hieß Heinz Riesenhuber (damals 76). Wer glaubt, die zwei Legislaturperioden in Berlin seien das Aufregendste im Lebend der Hofheimerin gewesen, der irrt. Die Mutter einer Tochter zog 2009 mit ihrem Mann in den Sudan, berichtet sie im Podcast „Schröder trifft“. Ihr Mann wurde nämlich deutscher Botschafter in Chartum, sie studierte dort an einer Universität mit 5000 Frauen. Da habe sie einige Vorurteile gegenüber Musliminnen abgebaut. Zurückgekehrt nach Berlin hat sie in Politologie promoviert, einige Jahre später ging es nach Göteborg ans V-Dem-Institut. Dort veröffentlichte die Juniorprofessorin eine Studie über den Grad der Demokratie in Ländern der Welt. Das war so aufsehenerregend, dass die Washington Post und der Guardian darüber berichteten. Weder das Klima in Schweden noch in Afrika hat sie gemocht. Nach Hofheim kommt sie jetzt wieder, weil sie im Rheingau-Taunus-Kreis für den Bundestag kandidiert - auf einem höchstaussichtsreichen Listenplatz Nr. 5. Heißt es also im September 2021 Bundestag reloaded?
57 Minuten
Er ist zwar nicht Abt, obwohl studierter Theologe, aber Martin Blach setzt mit seinem Team im Kloster Eberbach die Arbeit der Zisterzienser-Mönche von 900 Jahren fort. Dieses Vermächtnis der Öffentlichkeit zugänglich und verständlich zu machen, ist die Hauptaufgabe der Landesstiftung mit Sitz im Rheingau. Unter Leitung des gebürtigen Frankfurters ist das seit 2008 mehr und mehr gelungen. 350.000 Besucher bevölkern bei Weinseminaren, Schlenderproben, Konferenzen und Klausuren die Anlage aus dem Jahr 1136. Bis 2020. Der Lockdown hat den Klosterbetrieb weitgehend lahmgelegt. Bis auf den Klosterladen und die Vinothek seien alle Einrichtungen derzeit geschlossen, berichtet Martin Blach im Podcast „Schröder trifft“ bedauernd. Ohnehin nur exklusiven Zutritt erlaubt die Schatzkammer, die jahrhundertealte Weine des größten deutschen Weinguts birgt. „Aber, keine Sorge, die sind gut gesichert“, kontert der weltliche „Abt“ die Frage nach ungebetenen Gästen. Dass zu seinen Leidenschaften die Eintracht Frankfurt gehört und was ihn mit dem japanischen Fußballer Makoto Hasebe verbindet, erfährt man ebenfalls in diesem Podcast.
52 Minuten
Ihr Fernsehkonsum ist überschaubar, obwohl Marlehn Thieme so etwas wie die Oberkontrolleurin des ZDF ist. Denn das Gremium, das sie leitet, ist eine Art Aufsichtsrat, der zum Beispiel den Intendanten wählt. Wie lebt es sich im Fernsehrat ohne die klüngelnden politischen Parteien, die das Bundesverfassungsgericht 2014 rausgeworfen hat? Wofür braucht Europas größte Sendeanstalt noch mehr Geld? Und warum kann man einen Fernsehsender anhand von Zahlen führen? Darüber gibt Marlehn Thieme, die fast 30 Jahre lang, bei der Deutschen Bank gearbeitet hat, im Podcast „Schröder trifft“ bereitwillig Auskunft. Warum sie so wenig Zeit zum Fernsehen hat, wird im Gespräch schnell klar. Thieme führt als Präsidentin die Welthungerhilfe, sitzt im Rat der Evangelischen Kirche und hat daher höchstens mal Zeit, die Mediathek zu nutzen. Dann erst, wenn der Schreibtisch einigermaßen leer ist.
59 Minuten
Der Mann ist eine Mathe-Genie und kann gut erklären. Eigentlich zwei Phänomene, die sich ausschließen. Dann macht ihn Mathematik auch noch glücklich, und dieses Gefühl kann Professor Albrecht Beutelspacher normal Sterblichen vermitteln. Dazu dient sein Mathematikum, das einzige Museum für Mathematik, das er vor fast 20 Jahren in Gießen gegründet hat. Zum 50. Podcast ist bei „Schröder trifft“ nicht ohne Grund ein Zahlenmensch geladen. Beutelspacher, emeritierter Professor für Geometrie und diskrete Mathematik, weiß, was die 50 besonderes hat. Sie setzt sich aus der Fünf und der Zehn zusammen. Beides Zahlen, die man mit den Händen oder mit den Füßen darstellen kann. Schon von daher besitzen sie eine fast magische Bedeutung, Was es mit diskreter Mathematik und dem Nutzwert von Primzahlen auf sich hat, warum im Mathe-Museum keine Formeln, sondern Spaßobjekte zu finden sind und wie man dem Mathematikum in Corona-Zeiten helfen kann, erfahren die Hörer in diesem Podcast.