Podcast Jüdische Geschichte Archiv
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The year 2022 marks the 50th anniversary of the Munich Massacre, during which Palestinian terrorists kidnapped and killed 11 members of the Israeli sports team at the Munich Summer Olympics in 1972. On this occasion, Prof. David Clay Large of the University of San Francisco, spoke about the massacre and his research on the topic in December 2021. Prof. Large outlined the course of events, analyzed local and international reactions and also spoke about the legacies of this massacre. He was introduced by Prof. Michael Brenner, who is the chair of Jewish History and Culture at LMU Munich. The lecture was part of the annual Yerushalmi lecture series here in Munich, which presents current research to a wider public. It is supported by the Center for Culture of the Jewish Community of Munich.
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Am 1. Juni 2021 stellte Dr. Fabian Weber sein Buch "Projektionen auf den Zionismus" vor, das sich mit nichtjüdischen Wahrnehmungen des Zionismus im Deutschen Reich zwischen 1897-1933 beschäftigt und 2020 bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen ist. Luis Gruhler führt durch die Folge.
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In dieser Folge präsentieren wir Ihnen einen Vortrag von Prof. David Nirenberg von der University of Chicago zum Thema „Islam and Judaism: The Past as Archive for the Future.“ In diesem setzt sich Nirenberg damit auseinander, welche Rolle Geschichte und Historiker in der Begegnung zwischen Islam und Judentum gespielt haben und weiterhin spielen können. Nirenbergs Ausführungen stellten den Eröffnungsvortrag der Konferenz „Juden und Muslime in Deutschland. Vom frühen 19. Jahrhundert bis heute“ vom 15. Januar 2020 dar. Die Konferenz wurde von der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU zusammen mit dem Leo Baeck Institut, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie dem Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin organisiert. Finanziell unterstützt wurde diese von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung.
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Dies ist die dritte studentische Folge, die aus dem von Dr. Daniel Mahla und Philipp Grammes geleiteten Kurs zu "Juden in Deutschland nach 1945" hervorging. Föhrenwald bei Wolfratshausen (heute Waldram) war eines der größten DP-Lager nach dem zweiten Weltkrieg. Hier lebten bis 1957 vor allem jüdische Displaced Persons zusammen. Während die Erwachsenen im Lager die traumatischen Erfahrungen der Verfolgung im Holocaust verarbeiten mussten, erlebten die meisten Kinder in Föhrenwald eine schöne, naturnahe Kindheit. So auch Helene Berger und Robbi Waks, von deren Kindheitserinnerungen diese Podcastfolge bereichert wird. Ein besonderer Dank gilt Philipp Grammes und Luca Becker für die redaktionelle beziehungsweise technische Unterstützung des Podcasts. Außerdem dem Erinnerungsort Badehaus e.V., ohne deren Unterstützung dieser Podcast nicht möglich gewesen wäre. Wer mehr Informationen über die Geschichte Waldram/Föhrenwalds sucht, wird hier fündig: https://erinnerungsort-badehaus.de/
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This is the second of two episodes on Jews in Australia. In part two, Julia Schneidawind sheds light on the fate of the so-called "enemy aliens," who were interned in Australia during World War I and World War II. She talks to Dr. Seumas Spark, a historian from Monash University Melbourne, about the circumstances of the internment and the historical background of the so-called "Dunera Boys".
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This is the first of two episodes on Jews in Australia. Part one sheds light on the fate of Jewish convicts transported to the country in the 18th and 19th centuries. In her interview with Dr. Sue Silberberg (University of Melbourne), Julia Schneidawind (LMU) asks about the circumstances leading to banishment, what obstacles and difficulties the prisoners had to deal with, and what life was like for Jewish prisoners in the penal colony of Australia.
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Nach vier Wahlen und einem Wahldrama von historischen Dimensionen hat Israel seit Juni 2021 eine neue Regierung. Der langjährige Ministerpräsident Benjamin Netanjahu musste seinen Sitz räumen. Er hinterlässt ein tief gespaltenes Land. Die neue Regierung wurde mit der denkbar kleinsten Mehrheit von 60:59 Stimmen gewählt. Sie besteht aus acht Parteien, die verschiedener kaum sein könnten, von Nationalreligiösen und säkularen Rechten über liberale und linke Kräfte bis hin zur islamisch-arabischen Partei Raam. Wird sie die enormen Aufgaben, die auf sie zukommen, meistern können und das Land einen? Über den Prozess der Regierungsbildung sowie die Chancen und Herausforderungen der neuen Regierung diskutierten am 13. Juli 2021 der Politikwissenschaftler Prof. Stephan Stetter von der Universität der Bundeswehr München und die Journalistin und Professorin Gisela Dachs vom DAAD Center for German Studies und dem Europäischen Forum an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Moderator war der Inhaber des Lehrstuls für Jüdische Geschichte und Kultur, Prof. Michael Brenner.
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Am 20. April 2021 stellte die Historikerin und Autorin Lilly Maier dem Freundeskreis für Jüdische Geschichte und Kultur ihr neuestes Buch vor. In "Auf Wiedersehen, Kinder! Ernst Papanek. Revolutionär, Reformpädagoge und Retter jüdischer Kinder" zeichnet Maier die spannende Geschichte des Wiener Sozialdemokraten und Pädagogen Ernst Papanek nach, der zahlreiche jüdische Kinder vor dem Holocaust rettete. Über einen Vortrag und im Gespräch mit Professor Michael Brenner gab sie einen spannenden Einblick in das Buch und das Leben von Papanek. Informationen zum Buch auf der Website von Lilly Maier: https://lillymaier.wordpress.com/2020/11/27/auf-wiedersehen-kinder/
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Dies ist die zweite studentische Folge, die aus dem von Dr. Daniel Mahla und Philipp Grammes geleiteten Kurs zu "Juden in Deutschland nach 1945" hervorging. René Becker, Melanie Falzetta, Amelie Fernholz und Franziska Losse gehen darin der Frage nach, welche Erfahrungen Juden und Jüdinnen in München heute mit Antisemitismus machen und wie sie diese bewerten. Dazu sprechen Sie mit Dr. Levi Israel Ufferfilge und Diana Kidalova. Levi Ufferfilge hat seine Erfahrungen kürzlich auch in dem Buch "Nicht ohne meine Kippa" veröffentlicht, zu dem Sie hier nähere Informationen finden können: https://www.klett-cotta.de/buch/Tropen-Sachbuch/Nicht_ohne_meine_Kippa!/117332 Ein kleiner Nachtrag zur im Podcast erwähnten Definition von Antisemitismus. Die Definition der deutschen Bundesregierung wurde von der Internationalen Allianz für Holocaust-Gedenken erarbeitet und von der deutschen Bundesregierung 2020 übernommen. Auch die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) nutzt diese Definition. RIAS können antisemitische Vorfälle gemeldet werden unabhängig davon ob sie strafrechtlich relevant sind oder nicht. RIAS sammelt diese Vorfälle und veröffentlicht dazu auch Statistiken - auch zu antisemitischen Vorfällen in Bayern, jedoch nicht spezifisch für die Landeshauptstadt München.
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Diese Folge ist der erste von drei Beiträgen, die im Rahmen eines von Daniel Mahla an der LMU angebotenen Kurs entstanden sind. In diesem Kurs, der in Kooperation mit dem Digitalchef von Bayern 2, Philipp Grammes, angeboten wurde, haben sich die TeilnehmerInnen inhaltlich mit der Geschichte der Juden in Deutschland nach 1945 beschäftigt. Außerdem ging es um die Frage, welches Potential das Medium des Podcast für HistorikerInnen bietet und wie dort einzelne Aspekte jüdischer Geschichte sinnvoll präsentiert werden können. Dabei sind drei Folgen entstanden, die wir in der nächsten Zeit veröffentlichen werden. Ein besonderer Dank gilt Philipp Grammes, der bereits zum zweiten Male im Rahmen eines solchen Kurses sein breites journalistisches Wissen und seine Expertise in Sachen Podcast bereitwillig geteilt und Studierenden und Dozenten wichtige Impulse und Feedback gegeben hat. Diese erste Folge ist von Lukas Ruser und Georg Ulrich produziert worden. Die beiden gehen jüdischem Leben in der DDR nach und bereichern ihre eigenen Ausführungen durch spannende Zeitzeugengespräche.
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Am 18. März 2021 sprach Prof. Michael Brenner mit der Absolventin des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur Dr. Dana von Suffrin, deren 2019 erschienener Debütroman „Otto“ vielfach preisgekrönt wurde. In intimer Atmosphäre sprachen die beiden über das literarische Schaffen der Autorin sowie über ihr historisches Werk „Pflanzen für Palästina! Naturwissenschaften im Jischuw, 1900–1930“Das Gespräch war eine Veranstaltung des Freundeskreises des Lehrstuhls. Informationen zu "Otto": https://www.kiwi-verlag.de/buch/dana-von-suffrin-otto-9783462052572 Informationen zu "Pflanzen für Palästina!" https://www.mohrsiebeck.com/buch/pflanzen-fuer-palaestina-9783161568169?no_cache=1
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In dieser Folge spricht Dr. Martina Niedhammer mit Professor Jana Osterkamp über deren im Jahr 2020 erschienenes Buch „Vielfalt ordnen. Das föderale Europa der Habsburgermonarchie.“ Diese Studie bietet nicht nur spannende Einblicke in die Geschichte der föderalen Idee im Europa des 19ten und frühen 20sten Jahrhunderts, sondern zeigt auch auf, wie sich solche Diskussionen auf die Juden des Habsburger Reiches auswirkten. Auf eben jene jüdischen Aspekte konzentriert sich das folgende Interview. Mehr Informationen zu der bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen Studie gibt es hier: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/geschichte-des-20.-jahrhunderts/55666/vielfalt-ordnen
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Am 16. Dezember 2020 hielt der Sozial- und Medizinhistoriker Professor Robert Jütte die alljährlich an der Abteilung für Jüdische Geschicht und Kultur der LMU München stattfindende Yerushalmi Lecture. Diese dem Andenken an den verstorbenen jüdischen Historiker Yosef Hayim Yerushalmi gewidmete Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde ausgerichtet. In seinen Ausführungen ging Professor Jütte der Bedeutung von Epidemien in der jüdischen Geschichte nach. Dabei zeigte er auf, wie Juden und Jüdinnen über die Jahrtausende hinweg immer wieder nicht nur selbst Opfer grassierender Epidemien wurden, sondern gleichzeitig beschuldigt wurden, für diese verantwortlich zu sein. Eingeführt wurde er von Professor Michael Brenner, der nach dem Vortrag einige Aspekte weiter vertiefte. Zum Abschluss ordnete Ellen Presser vom Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde den Vortrag ein.
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In dieser Folge spricht der an der Israel Institute-Gastprofessor Dr. Gilad Ben-Nun über das komplizierte Verhältnis der UN zu Israel und diskutiert seine Thesen mit Prof. Michael Brenner. Vortrag und Diskussion sind auf Englisch.
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In der heutigen Folge präsentieren wir Ihnen einen Vortrag von Professor Yosef Schwartz. Dieser ist Professor für mittelalterliche und frühneuzeitliche intellektuelle Geschichte an der Tel Aviv University sowie Direktor der dort angesiedelten School of Philosophy, Linguistics and Science Studies at Tel Aviv University. In Studienjahr 2020-2021 befindet sich Professor Schwartz über einen Universitätsaustausch als Gast an der LMU München. Der Vortrag, den er im November 2020 virtuell hielt, beschäftigt er sich mit der Rezeption des bedeutenden mittelalterlichen Philosophen Moses Maimonides durch den jüdischen Kabbalisten Abraham Abulafia und den christlichen Mystiker Meister Eckhart und wirft damit einen spannenden vergleichenden Blick auf jüdische und christliche Philosophie und Mystik, sowohl als historisches Phänomen als auch als Thema der modernen Forschung. Durch den Abend führte Prof. Eva Haverkamp-Rott.