Radiowissen Archiv
2200 Episoden
24 Minuten
Ob Frauen ein Recht auf Bildung haben, ob überhaupt bildungsfähig sind, darüber diskutierten Männer jahrhundertelang leidenschaftlich. Und das auch noch, als erste Forscherinnen in der Wissenschaft glänzten. (BR 2021) Autorin: Claudia Heissenberg
23 Minuten
Trauer ist eine Emotion, der alle in ihrem Leben früher oder später begegnen. Umso erstaunlicher ist, dass in der westlichen Welt der Umgang mit Trauer und Trauernden so schwerfällt. Phasenmodelle der Trauer, wie das von Kübler-Ross gelten heute als überholt. Stattdessen gehen Psychotherapeut:innen von ganz individuellen Trauerverläufen aus. (BR 2021) Autorin: Yvonne Maier
23 Minuten
Tigerknochen, das Horn des Nashorns oder Seepferdchen: In vielen asiatischen Ländern werden ihnen eine heiligende Wirkung nachgesagt. Inzwischen sind viele dieser Tiere vom Aussterben bedroht. (BR 2019) Autorin: Claudia Steiner
22 Minuten
Leistung! Überall wird Leistung gefordert. Wer viel leistet, der verdient auch viel - diese Rechnung gilt als fair. Aber stimmt das überhaupt? Und seit wann gibt es überhaupt das Konzept der Leistung? (BR 2017) Autorin: Nicole Ruchlak
23 Minuten
Ställe für Nutztiere haben sich in den letzten 100 Jahren stark verändert. Früher waren sie einfach und selbst gebaut, heute sind Ställe ausgefeilte High-Tech-Anlagen. Was erzählt uns der Stall über das Verhältnis von Mensch und Tier? (BR 2022) Autorin: Silke Wolfrum
22 Minuten
Das Leben der Bäuerin hat sich in den letzten 100 Jahren rasant verändert. Viele Bäuerinnen mussten ihre Höfe aufgegeben, andere haben sich behauptet. Es ist die Geschichte einer Emanzipation, nicht nur als Frau, sondern auch als Bäuerin innerhalb unserer Gesellschaft. (BR 2022) Autorin: Julia Zantl
21 Minuten
Scham geht ganz besonders tief - wir schämen uns 'bis auf die Knochen' oder möchten am liebsten 'im Erdboden versinken'. Doch: Schamgrenzen haben uns als soziale Lebewesen auch enorm erfolgreich gemacht. (BR 2020) Autorin: Prisca Straub
25 Minuten
Das Inzesttabu ist ein in Mythen, Dichtung, Musik und Film immer wieder kehrendes Motiv. Sigmund Freud entwickelte seine Psychoanalyse vor allem anhand literarischer Texte. Aus der Tragödie "Ödipus" des antiken Dichters Sophokles leite er den menschlichen für die Entstehung von Kultur ausschlaggebenden Trieb ab. Autor: Frank Halbach
22 Minuten
1964 bekam das Radio eine neue Stimme: Radio Caroline. Allen Widerständen zum Trotz verbreitete der erste Privatsender Englands die Musik einer jungen Generation weit über die Landesgrenzen hinaus. (BR 2018) Autorin: Christiane Neukirch
24 Minuten
Pilze sind im wahrsten Sinne des Wortes steinalt. Schon vor 400 Millionen Jahren gab es eine große Vielfalt. Bio-Paläontologen untersuchen fossile Pilze und rekonstruieren, wie frühe Ökosysteme funktioniert haben. Das Fazit: Ohne Pilze hätten sich die heutige Flora und Fauna nicht entwickelt. Autorin: Katharina Hübel
22 Minuten
Fossilien erlauben Forschern Einblicke in längst vergangene Zeiten. Mit modernster Technik geben die vorhandenen Knochen heute sogar Auskunft über das Fell, die Haut oder die Farbe längst ausgestorbener Tiere. (BR 2019) Autor: Joachim Budde
23 Minuten
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brennen im deutschen Reich die Synagogen. Was die NS-Propaganda als spontanen Ausbruch des "Volkszorns" darstellt, ist ein von Staat und Partei gelenkter Pogrom. (BR 2013) Autor: Klaus Uhrig
22 Minuten
Fast sein gesamtes Werk ist eine Annäherung an sich selbst, aber trotz dieser literarischen Egozentrik hat der Schweizer Autor Max Frisch ein internationales Publikum begeistert. Wie kaum ein zweiter deutschsprachiger Autor der Nachkriegszeit hat Frisch über sich geschrieben und die Welt gemeint, oder wie sein Landsmann Friedrich Dürrenmatt es wendete: Frisch nahm seinen Fall für die Welt. (BR 2019) Autor: Thomas Morawetz
23 Minuten
Ingeborg Bachmann, nach der ein bedeutender Literaturpreis benannt ist, liebte die Musik und die Philosophie, war die Intellektuelle par excellence, glänzte im Kreis der Gruppe 47. Nur glücklich war die überaus Talentierte selten. (BR 2018) Autorin: Gabriele Knetsch
24 Minuten
Wie schon der erste diente auch der zweite Opiumkrieg dazu, das große chinesische Reich gewaltsam für westliche Warenströme zu öffnen. Mit Kanonenbooten und Opium, mit Soldaten, Missionaren und "Ungleichen Verträgen" stürzten fremde Mächte, allen voran Europäer, das China des 19. Jahrhunderts in eine tiefe Krise. Autor: Thomas Grasberger