Radiowissen Archiv
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23 Minuten
Eifersüchtiger Ehemann? Extrem anhängliche Freundin? Immer häufiger werden Beziehungen als toxisch bezeichnet. Alles nur Küchenpsychologie? Oder hilft es uns negative Beziehungen zu reflektieren und emotionalen Missbrauch öffentlich zu machen? Von Johanne Burkhardt (BR 2024)
23 Minuten
Lasziv, also frech, unanständig und verspielt nennt der römische Rhetoriker Quintilian die Metamorphosen des Ovid. Vielleicht sind dessen Verwandlungsgeschichten gerade deshalb ein literarischer Dauerbrenner. Seit 2000 Jahren regen die Metamorphosen Musiker, Maler, Bildhauer und Dichter immer wieder zu neuen Werken an. Von Simon Demmelhuber (BR 2024)
24 Minuten
Der Wettstreit um die letzten weitgehend unberührten Regionen der Erde ist in vollem Gange: Es geht um Rohstoffe und Fischgründe auf der hohen und in der tiefen See. Schätze, die es sich - auch wegen des Klimawandels - zunehmend zu heben lohnt. Von Lukas Grasberger (BR 2023)
23 Minuten
Es war ein Privileg, dieser Familie zu entstammen. Die sechs Kinder des berühmten Schriftstellers Thomas Mann und seine Frau Katja waren sich ihrer herausgehobenen Stellung wohl bewusst. Für die vier Jüngeren - Golo und Monika, Elisabeth und Michael - wurde das schon früh zur Belastung, während die beiden Ältesten, Erika und Klaus, bereits als Jugendliche versuchten, daraus Kapital zu schlagen. Sie präsentierten sich der Öffentlichkeit als "geniale Kinder eines genialen Vaters". Ihre Erfolge auf der Bühne und als Autoren täuschten allerdings nicht darüber hinweg, dass es letztendlich immer nur der Glanz des "Großschriftstellers" Thomas Mann blieb, in dem sie sich sonnen konnten. Die Eltern ihrerseits banden nach der Emigration aus Deutschland ihre Kinder nach Möglichkeit in den "Hofstaat des Zauberers" ein, um das Fortbestehen von Thomas Manns Karriere zu sichern. Von Carola Zinner (BR 2015)
23 Minuten
Der D-Day, der Decision Day wurde als Tag der Entscheidung von den Alliierten genauso wie von Nazi-Deutschland erwartet, über zwei Jahre hatten sich vor allem Briten und Amerikaner auf eine der größten Militäroperationen der Geschichte intensiv vorbereitet. Als die Alliierten dann am 6.Juni 1944 in der Normandie tatsächlich an Land gingen, geschah dies unter hohen Verlusten. Heute gilt die Invasion nicht mehr als die Entscheidungsschlacht, als die sie die Zeitgenossen sehen wollten, aber als Tag von hoher symbolischer Bedeutung, wenn es um die Nachkriegsordnung in West-Europa ging. Von Steffi Illinger (BR 2024)
23 Minuten
Hitlers Selbstmord und die Kapitulation der Wehrmacht am 8.Mai 1945 bedeuteten nicht das Ende des Deutschen Reiches. In der Marineschule Mürwik bei Flensburg agierte noch fast drei Wochen eine Reichsregierung unter Großadmiral Dönitz, den Hitler zu seinem Nachfolger ernannt hatte: Ein bizarrer Spuk mit Kabinettssitzungen, Minister-Denkschriften - und einem Staatsbegräbnis. Auch als die britische Armee das Treiben mit Festnahmen beendete, blieb Dönitz überzeugt, rechtmäßig im Amt zu sein. Von Rainer Volk
24 Minuten
Tollwut, Ebola, Aids, die Pest und höchstwahrscheinlich auch Covid-19 - viele Erkrankungen, die weltweit vorkommen, haben eines gemeinsam: Ihre Erreger sprangen irgendwann vom Tier auf den Menschen über. Es sind Zoonosen. Wie können wir uns vor den tierischen Erregern schützen? Von Maike Brzoska (BR 2024)
24 Minuten
Tiere helfen einander - das gilt für Schweine ebenso wie für Ameisen. Offenbar ist Egoismus kein Konzept, das zum Überleben taugt. Wie vielfältig die Formen von Altruismus und Kooperation sind, findet die Wissenschaft nach und nach heraus. Und stellt sich die Frage nach dem tieferen Sinn dieser Strategien. Von Christiane Seiler (BR 2024)
23 Minuten
Der Klimawandel und ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein machen das Fahrrad zu einem der großen Hoffnungsträger in der Verkehrspolitik. Radeln - die Anfänge dieser Fortbewegungsart reichen weit zurück - vielleicht sogar bis Leonardo da Vinci. Bis das Rad aber endgültig straßentauglich ist, vergehen noch Jahrhunderte. Von Herbert Becker (BR 2009)
24 Minuten
Ziegen sind neugierige, intelligente Tiere mit einer engen Bindung an die Menschen, die sie versorgen. Wie funktionieren sie als Herde? Können sie Biotope schützen und damit einige Folgen des Klimawandels begrenzen? Im Naturschutz setzt man zunehmend auf wiederkäuende Weidetiere wie die Ziegen. Von Christiane Seiler (BR 2023)
22 Minuten
180 Milliarden US-Dollar, so viel hat die Games-Branche 2021 weltweit umgesetzt. Computerspiele boomen - und das seit Jahren. Dabei fing alles ganz klein an, mit einem eckigen Ball und zwei Strichen als Schläger. Von Christian Schiffer (BR 2022)
23 Minuten
Mit Reformen statt mit Revolution wollte die SPD im Königreich Bayern eine demokratische Gesellschaft durchsetzen. Der Erste Weltkrieg führte zur Zerreißprobe. Von Renate Eichmeier (BR 2024)
23 Minuten
Nach 1945 wurde geschwiegen, lange geschwiegen. Dann erforschten Historikerinnen und Historiker akribisch vieles Details der NS-Schreckensherrschaft, richteten Gedenkstätten ein. Und jetzt ist die Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit in den Familien angekommen. Von Daniela Remus (BR 2020)
22 Minuten
Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum - Die Gesellschaft wird immer älter - In den Städten dominieren Ein-Personen-Haushalte. Das Unbehagen wächst. Sind generationsübergreifende Wohnformen eine Alternative? Welche Motive und Wünsche haben die Gemeinschaftssuchenden und welche Herausforderungen gibt es? Von Sylvia Schopf (BR 2022)
20 Minuten
Viele Menschen sind einsam. Das ist nicht nur psychisch-emotional ausgesprochen belastend, sondern macht auch körperlich krank. Deshalb fordern Therapeutinnen und Mediziner, dagegen etwas zu unternehmen. Von Daniela Remus (BR 2022)