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2197 Episoden
23 Minuten
Unser heutiges Ideal der sich naturgemäß aufopfernden "guten Mutter" ist historisch gewachsen: es geht auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Wie hat es sich seitdem halten können? Und was sagt die Naturwissenschaft zur Annahme, die Mütterlichkeit entspränge der Natur der Frau? Teil 3 unserer Reise durch die "Geschichte der guten Mutter".
23 Minuten
Kaum ein Beruf der Neuzeit ist so geheimnisumwittert, wie der des Diplomaten. Im Vergleich scheint selbst die Tätigkeit eines Spions greifbarer. Dabei handelt es sich beim Diplomaten schlicht um einen Mann (heutzutage auch eine Frau) mit Ausbildungsberuf und Beamtenstatus. Aber Bildung, Wortgewandtheit, Diskretion, der vollendet höfliche Stil - so Vieles am Diplomaten lädt zur Glorifizierung ein, dass man darüber fast seine (oder ihre) Aufgabe vergessen könnte: zu verhandeln. Ob es um den Frieden zwischen Ländern geht, um gedeihliche Beziehungen oder die Notwendigkeit, Unangenehmes möglichst geschickt mitzuteilen, stets ist die Kunst gefragt, die Wahrheit so zu sagen, dass sie zwar verstanden wird, aber nicht verletzt. Autorin: Anja Mösing (BR 2013)
22 Minuten
Dass Frauen Mütter werden können, daraus wurden lange Zeit ganz andere und meist weniger umfassende Ansprüche an die Frauen abgeleitet, als heute. Unser Idealbild der sich für ihre Kinder aufopfernden, liebenden Mutter entstand erst Ende des 18. Jahrhunderts. Wie kam es dazu? Teil 2 unserer Reise durch die "Geschichte der guten Mutter". Von Karin Becker
24 Minuten
Nach Ölkatastrophen gehen apokalyptisch anmutende Bilder um Welt: Schwärme toter Fische am Strand, Vögel mit verklebten Flügeln im Todeskampf. Kann sich das Ökosystem jemals von Havarien wie des Tankers Exxon Valdez oder der Bohrplattform Deepwater Horizon erholen? Es hängt von mehreren Faktoren ab, ob und wie sich die Umwelt von einer Ölpest erhol: Wind, Wetter und Meerestemperatur spielen ebenso eine Rolle wie das Tempo und der Umfang von Bekämpfungsmaßnahmen. Von Lukas Grasberger
22 Minuten
Eine "gute Mutter" zu sein, das bedeutete in der Geschichte oft alles andere, als überbordende Liebe, Zurückstellen der Arbeit und komplette Konzentration auf das Kind. Der Blick zurück zeigt: Unser heutiges Idealbild der sich aufopfernden Mutter ist jung. Und der Satz "Das war schon immer so" falsch. Teil 1 unserer Reise durch die "Geschichte der guten Mutter". Von Karin Becker
22 Minuten
Brauch oder Event? Die "Gruselnacht" vom 31. Oktober auf den 1. November wird von der Jugend mittlerweile ausgiebig gefeiert. Das geht angeblich auf keltische Ursprünge zurück. Doch wissenschaftlich belegbar ist das nicht. Von Carola Zinner (BR 2020)
23 Minuten
In Europa ist die Feuerbestattung mittlerweile die vorherrschende Bestattungsform. Dabei sehen die monotheistischen Religionen vor, die Toten in der Erde zu bestatten, um ihre Wiederaufstehung nicht zu gefährden. Autorin: Daniela Remus (BR 2020)
20 Minuten
Fast jedes Kind kennt sie: die Angst vor der Dunkelheit, ein kulturübergreifendes Phänomen. Ohne sich mithilfe des Sehsinns orientieren zu können, tauchen die Menschen in eine Sphäre der Unsicherheit, viele fühlen sich unheimlichen Phantasien preisgegeben. Warum ist das so? RadioWissen ist der Angst vor der Dunkelheit auf der Spur. (BR 2021) Autorin: Susanne Hofmann
21 Minuten
Er war ein Genie - doch seine Zeitgenossen haben das nicht erkannt. Dem Augustiner-Mönch gelang die Anwendung der Mathematik auf die Biologie. Heute stehen seine Vererbungsregeln in jedem Biologiebuch. Von Renate Ell.
23 Minuten
Die Digitalisierung transformiert unser Leben - und unser Ableben. Mit unserem Tod hinterlassen wir digitale Spuren, Daten und Vermächtnisse. Zudem ist es möglich geworden, an digitalen Orten zu trauern und den Verstorbenen zu gedenken. Autor: Konstantin Schönfelder (BR 2024)
22 Minuten
Technischer Fortschritt oder ökologische Katastrophe? Im 18. Jahrhundert wurden Flüsse begradigt, um Waren zu transportieren, Hochwasser zu kontrollieren und die Natur zu bezwingen. Eine Geschichte tiefgreifender Landschaftsveränderung, die bis heute nachwirkt. Von Julius Bretzel.
23 Minuten
Liebesbriefe sind spannende Zeitzeugnisse. Sie spiegeln Hoffnung und Sehnsucht und sind eine mutige Selbstoffenbarung mit dem Risiko. Mache gewähren auch Einblick in das Auf und ab von Beziehungen. Vor allem sind Liebesbriefe tiefromantische Bekenntnisse im Versuch, das ganz große Gefühl auszudrücken und für immer auf Papier zu bannen. Autorin: Valerie von Kittlitz (BR 2024)
24 Minuten
Ohne den Aufzug sähe unser Alltag um einiges beschwerlicher aus. Und die Häuser in unseren Städten hätten nie besonders weit in die Höhe wachsen können. Doch der Fahrstuhl ist keine Erfindung unserer Zeit. Seine Anfänge reichen weit zurück. Der Aufzug, wie wir ihn heute kennen, entstand schließlich ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Autor: David Globig (BR 2023)
22 Minuten
Eben noch die große Liebe und im nächsten Moment will der oder die andere keinen Kontakt mehr, ist aus dem eigenen Leben verschwunden wie ein Geist. "Ghosting" ist der Fachbegriff für dieses Phänomen. Was passiert mit denen, die so plötzlich verlassen werden und nicht wissen warum? Und warum ghosten Menschen andere? Autorin: Katharina Hübel (BR 2024)
23 Minuten
Nur 39 Jahre alt ist Tobias Mayer geworden. Kein hohes Alter, selbst im Deutschland des 18. Jahrhunderts nicht. Doch in diesem kurzen Leben erneuerte er nicht nur die Erstellung von Landkarten mit aufklärerischen Gedanken; er löste auch das Längengradproblem der Seefahrer und war ein gefeierter Astronom. Autor: Philip Artelt (BR 2024)
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