Nachtclub ÜberPop Archiv
28 Episoden
60 Minuten
Kronprinz Mohammed bin Salman hat Saudi-Arabien den Aufbruch verordnet. Zur Modernisierung des Landes gehören auch ungewohnte Freiheiten für die junge Generation. In den Nachtclubs von Riad tanzen Frauen und Männer gemeinsam und ähnlich ungezwungen, wie es ihre Altersgenossen in westlichen Staaten tun. Verschleierung? Kleidungsvorschriften? Liberalisiert! Vieles hat sich verändert in den vergangenen Jahren: Doch die Freiheiten in der absoluten Monarchie mit Scharia-Fundament haben Grenzen.
(00:00:00) Intro
(00:04) Hala Nafseya
(18:09) Daze
(34:31) Al'Aswad
(55:08) Mashkalni
(00:00:00) Intro
(00:04) Hala Nafseya
(18:09) Daze
(34:31) Al'Aswad
(55:08) Mashkalni
57 Minuten
Oops!...He did it again! Neben Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zwingt er auch die Kultur in seine Dienste: US-Präsident Donald Trump hat sich an die Spitze des Kennedy Centers gesetzt. Es ist ein bedeutendes Zentrum der darstellenden Künste in Washington und das einzige seiner Art, das die Regierung der USA finanziell mitträgt, also öffentlich fördert. Trump inszeniert sich auch dort als eine Art Alleinherrscher und sagt Diversität in der Kunst den Kampf an. Diese sei "unamerikanisch und unangebracht." Auch das American Art Museum sowie die 21 Nationalmuseen der Smithsonian Institution sollten seiner Meinung nach künftig die Bevölkerung "stolz" machen und nicht etwa die Geschichte kritisch hinterfragen wie in der antirassistischen Ausstellung The Shape of Power. Woke war wohl gestern, gestern scheint heute zu sein in den USA unter Trump. Wie sehen das amerikanische Kulturschaffende im Norden? Zu Gast in dieser Ausgabe von Nachtclub ÜberPop sind die US-amerikanische Jugendtheater-Regisseurin Julia Hart und der US-amerikanische Indie-Gitarrist Rick McPhail (Mint Mind, Hawel/McPhail).
(00:00:00) Intro
(01:31) More Or Less Free
(11:05) Only The Young
(21:19) If I Had A Hammer
(28:11) Contemporary Jaguars
(40:37) Tiny Fingers
(53:25) Glow
(00:00:00) Intro
(01:31) More Or Less Free
(11:05) Only The Young
(21:19) If I Had A Hammer
(28:11) Contemporary Jaguars
(40:37) Tiny Fingers
(53:25) Glow
59 Minuten
Immer weniger große Bands tauchen in den Charts auf. Und in den Clubs und Konzerthallen sind vermehrt Solo-Artists zu erleben. Vor allem Sänger*innen und Rapper*innen mit Drumkit und Laptop sind auf dem Vormarsch. Und wenn eine Musikgruppe zu sehen ist, kommen da immer häufiger einzelne Instrumente vom Band. Warum ist das so? Geschieht das aus Kostengründen oder weil manche Musik eben einfach eher produziert als kollektiv erprobt wird? Findet da ein Paradigmenwechsel innerhalb der Musikbranche statt? Welchen Einfluss hat Social Media auf die Produktionen? Und was bedeutet das für das Konzerterlebnis, die Musikrezeption, die Branche, den Nachwuchs und auch den Instrumentenhandel? Darüber spricht Moderatorin Birgit Reuther alias Biggy Pop in der aktuellen Ausgabe des Nachtclub Überpop mit zwei meinungsstarken Gästen: Musikerin Miu, die sich in den Vereinen RockCity und Pro Musik für bessere Bedingungen im Popbusiness einsetzt, und Tino Lange, Musikredakteur beim Hamburger Abendblatt sowie passionierter Konzertgänger. Mit Musik von Portishead, Florence + The Machine, Shirin David, 30 Seconds To Mars, Twenty One Pilots und Miu.
(00:00:00) Intro
(01:40) Glory Box
(10:34) Heathens
(22:25) Dark Place
(34:22) Unsichtbar
(45:54) Shake It Out
(55:03) A Beautiful Lie
(00:00:00) Intro
(01:40) Glory Box
(10:34) Heathens
(22:25) Dark Place
(34:22) Unsichtbar
(45:54) Shake It Out
(55:03) A Beautiful Lie
57 Minuten
Dünn und dösig, schleimig, geleckt und unehrlich: In weiten Teilen der Gesellschaft dürfte eine Beschreibung des deutschen Schlagers so oder so ähnlich ausfallen - speziell unter den Rockmusiksozialisierten des 20. Jahrhunderts. Die These, dass Schlagerfans nicht gerade mit den Cool-Kids abhängen, erscheint jedenfalls nicht sonderlich gewagt. Man hört den Schlager, aber nicht selten heimlich, und schon gar nicht in erhabenen Weinschwenkerkreisen - abqualifiziert als Musik der nicht ganz so Hellen und der grölenden Dorfjugend. Das hat der deutsche Schlager nicht verdient. Er kann aufmüpfig sein, subversiv, visionär. Außerdem eignet er sich sehr gut als Fenster in die deutsche Kulturgeschichte. Der Autor Wolf Kampmann fasst es folgendermaßen zusammen: "Der deutsche Schlager ist nicht besser, als er ist. Er ist aber definitiv besser als sein Ruf." Wir wollen sprechen: über den deutschen Schlager und über Kampmanns neues Buch "Zeig mir den Platz an der Sonne - Eine deutsche Chronik in Schlagern". Eine Stunde lang, garniert auch mit eher selten gehörten Liedern. Ohne Hossa, ohne Heidschi Bumbeidschi.
(00:00:00) Intro
(00:58) Du hast mich
(14:22) Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da
(23:03) Lieb Vaterland
(32:06) Kutte
(49:38) Die Frau mit dem Gurt
(52:27) Glashaus
(00:00:00) Intro
(00:58) Du hast mich
(14:22) Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da
(23:03) Lieb Vaterland
(32:06) Kutte
(49:38) Die Frau mit dem Gurt
(52:27) Glashaus
1 Stunde 1 Minute
Wer sich auf den Buchmessen wie jetzt in Leipzig umschaut, der merkt schnell: New Adult Literatur wird immer mehr Platz eingeräumt. Die Romane, die Geschichten von jungen Erwachsenen erzählen, sind enorm beliebt. Der Grund dafür ist vor allem eine passionierte weibliche Fan-Gemeinde. Das Identifitkationspotenzial ist hoch. Denn im Genre New Adult werden verstärkt Stimmen junger Frauen und auch queerer Personen gehört. Insofern ist der New-Adult-Boom für die Literatur das, was Stars wie Taylor Swift und Billie Eilish für die Musik sind: eine neue weiblich(er) gelesene Popkultur. Doch was zeichnet New Adult genau aus? Welche Erzählformen gibt es? Wie wichtig ist die Community? Und was haben Liebesromane mit Feminismus zu tun? Moderatorin Birgit Reuther alias Biggy Pop spricht in der neuen Folge des Nachtclub Überpop mit zwei musikaffinen New Adult-Autorinnen aus Hamburg: Anabelle Stehl hat in den vergangenen vier Jahren elf Romane veröffentlicht und mit "Trusting Yourself" zudem ein Buch zum Thema Selbstachtung. Immer wieder greift sie auch soziale Themen in ihren Büchern auf. Thea Hong hat mit "Seoulicious" einen tollen Debütroman vorgelegt. Eine Selbstfindungsreise von Hamburg nach Seoul, in der es um koreanisches Essen und K-Pop geht, aber auch um Alltagsrassismus und das Gefühl, zwischen verschiedenen Identitäten hin- und hergerissen zu sein. Mit Musik von Big Bang, Taylor Swift, BTS, The Protomen, Lennon Stella und Rina Sawayama.
(00:00:00) Intro
(03:20) Breakaway
(12:24) Fantastic Baby
(25:05) Dynasty
(36:17) I Hate It Here
(45:44) All of me
(48:15) I’m Fine
(54:38) Breaking Out
(00:00:00) Intro
(03:20) Breakaway
(12:24) Fantastic Baby
(25:05) Dynasty
(36:17) I Hate It Here
(45:44) All of me
(48:15) I’m Fine
(54:38) Breaking Out
1 Stunde
Heute ein Doppelalbum. Auf der A-Seite: Besuch bei Jan Iso Jürgens. Er hat draußen in Buxtehude einen kleinen Plattenladen eröffnet, in dem es gar nicht unbedingt darum geht, viele Schallplatten zu verkaufen. Es ist eine gute Stube mit Kaffeetisch, umgeben von Vinyl. Ein unscheinbarer Abhängort, an dem sich Einheimische und Tagestouristen begegnen, Neugierige und Nerds. Zweite Seite: The Sophisticated Vinyl Association in Hamburg. Ein Raum mit 25.000 Schallplatten, in der Mitte ein Teppich, darauf ein Sofa. Hier empfängt Gregor Samsa Musikliebhaberinnen und -liebhaber, die offen für neue Erfahrungen sind. Man nimmt sich ein paar Stunden Zeit, bekommt Platten vorgestellt, redet darüber: Empfehlungen und Austausch. Nachtclub Überpop on the road. Zu Gast bei: Isovinyl (Buxtehude, Niedersachsen) The Sophisticated Vinyl Association (Hamburg)
(00:00:00) Intro
(15:20) November
(28:05) Making Tapes For Girls
(39:03) Babanato
(54:10) Sunshine
(57:20) Politics at the Bar
(00:00:00) Intro
(15:20) November
(28:05) Making Tapes For Girls
(39:03) Babanato
(54:10) Sunshine
(57:20) Politics at the Bar
59 Minuten
Deutschland hat gewählt. Nach dem Ampel-Aus steht nun eine neue Regierungsbildung an. Nach diversen Terroranschlägen hat sich der Ton in der Migrationsdebatte deutlich verschärft. Die CDU erscheint manchen nach rechts gerückt zu sein und hat für einen Antrag auch Stimmen der AfD erhalten. Vielerorts in Europa - in Ungarn und Italien beispielsweise - sind konservative, rechtspopulistische oder gar postfaschistische Parteien an der Macht. In Österreich war der Rechtspopulist Herbert Kickl von der FPÖ als Sieger aus den jüngsten Nationalratswahlen hervorgegangen und zeitweise mit einer Regierungsbildung betraut, weil sich ÖVP, SPÖ und NEOS nicht auf eine Koalition einigen konnten. Die österreichische Indie-Rockband Ja, Panik um Sänger, Gitarrist und Texter Andreas Spechtl erhebt seit Jahren ihre Stimme und symbolisch die Faust gegen rechts. Aus Anlass der jüngsten Ereignisse veröffentlicht die Gruppe nun wöchentlich neue Protestsongs unter dem Titel Fiesta Antifa. "Für alle, die sich alleine fühlen, für alle, die Angst haben", sagt Spechtl. Er ist einer der Gesprächsgäste in dieser Ausgabe von Nachtclub ÜberPop. Genau wie die Hamburger Musikerin Catharina Boutari alias Puder, geboren in Österreich und als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter aufgewachsen im weltoffenen Köln. Sie gilt als "Göttin aus der Ideenmaschine" und engagiert sich ebenfalls gegen rechts - wie so viele andere Musikerinnen und Musiker. Der Sound des Widerstands am 28. Februar 2025 im Nachtclub ÜberPop mit Moderator Andreas Moll und seinen beiden Gästen ab 22:05 Uhr auf NDR Blue.
(00:00:00) Intro
(01:26) Komische Musik
(09:33) Poem N_1
(17:37) Which Side Are You On?
(32:12) Facho De Mierda
(41:21) Of Elephants & Monsters
(52:16) Howl
(56:33) Spices
(00:00:00) Intro
(01:26) Komische Musik
(09:33) Poem N_1
(17:37) Which Side Are You On?
(32:12) Facho De Mierda
(41:21) Of Elephants & Monsters
(52:16) Howl
(56:33) Spices
59 Minuten
Einerseits scheint gerade eine neue Ära des queeren Pop zu erblühen - etwa mit Artists wie Chappell Roan und King Princess. Andererseits verschärft sich die Situation für queere Artists, unter anderem durch den Rechtsruck in der Politik. Inmitten dieser Gemengelage schaut der Nachtclub ÜberPop auf die queere Szene hierzulande. Wie ist die Stimmung bei Artists aus der LGBTQIA+-Community? Also bei Künstler*innen, die lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, queer, intersexuell und asexuell sind und sich mit weiteren sexuellen und Geschlechtlichen Identitäten identifizieren, die nicht hetero- oder cisnormativen Vorstellungen entsprechen. Wie definiert sich die hiesige Szene? Wie schlagen sich Ängste, Wut und Erschöpfung, Hoffnung, Sehnsüchte und Utopien in Songs nieder? Ist queerer Pop zugleich immer auch aktivistisch? Und welche Rolle spielen die Allies, also die Verbündeten und Unterstützer*innen der queeren Community? Über diese und weitere Fragen spricht Moderatorin Birgit Reuther alias Biggy Pop mit zwei Expert*innen: mit Finna, Musikerin, Produzentin und queerfeministische Aktivistin, sowie mit Andreas Seibert-Wussow, Redakteur und Autor beim Online-Magazin Musicspots und dort unter anderem zuständig für queere Popkultur. Mit Musik von Migati, THORD1S, Schrottgrenze, Lila Sovia, Mar.W und Qveen Herby.
(00:00:00) Intro
(03:09) 5D
(11:35) Roman und Ines
(25:36) Keine Liebe
(37:55) You Know The Dill
(48:43) Cornern
(55:23) Game Changer
(00:00:00) Intro
(03:09) 5D
(11:35) Roman und Ines
(25:36) Keine Liebe
(37:55) You Know The Dill
(48:43) Cornern
(55:23) Game Changer
1 Stunde 5 Minuten
Eine Sendung von Henning Cordes, zu Gast: Historiker Kilian Baur Mittelalter-Elemente in Rock und Metal: Die gibt es bereits seit Jahrzehnten. Man könnte fast behaupten, so ganz ohne Schwerter, Schilde und mittelalterlich inspirierte Fantasy-Anteile würde den Genres im Ganzen etwas fehlen. Nun gibt es aber nicht nur Altmetaller wie Ronnie James Dio, die im Musikvideo gelegentlich als Krieger im Fellkostüm herumliefen. Nicht wenige Bands sind mit völliger Hingabe dabei und verschreiben sich etwa dem Viking- oder Pagan-Metal. Die Grenzen, an denen Fun, Fantasy und ernstzunehmende Befassung mit mittelalterlichen Texten und Instrumenten verlaufen, sind nicht immer klar gezeichnet. Der Historiker Kilian Baur hat sich mit der Darstellung des Mittelalters im Metal beschäftigt - unter anderem in seinem Buch "Dark Medieval Times" - und er klärt auf: Was Sie schon immer über Mittelalter-Metal wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten.
(00:00:00) Intro
(01:26) Es fur ein Pawr gen Holcz
(12:49) Biersegen
(24:47) Heidrun
(49:02) 793
(00:00:00) Intro
(01:26) Es fur ein Pawr gen Holcz
(12:49) Biersegen
(24:47) Heidrun
(49:02) 793
57 Minuten
Mitte der 70er Jahre erobert er den Globus: der Munich Sound. Zwischen Tokio und San Francisco tanzt plötzlich alles zu den Beats aus Bayern. München wird zu einer der Musikhauptstädte der Welt. Aus einer Landeshauptstadt geprägt von internationalem Glam und regionaler Enge, Anarchismus und Katholizismus, Provinzialität und Weltoffenheit heraus erobert Produzentenlegende Giorgio Moroder mit seinen Musicland Studios und Stars wie Donna Summer, Silver Convention und Amanda Lear die Charts. Die Rolling Stones, Queen, BAP und viele andere Größen kommen in die Stadt, um ihre Songs durch den Munich Sound aufpolieren lassen. Musiker und DJ Jens Poenitsch war damals live dabei und weiß: Ohne Munich Sound gäbe es weder Euro-Disco noch moderne elektronische Musik. Über sein Buch Munich Sounds Better With You und popkulturelle Ereignisse in und aus München von 1975 über 1985, 1995, und 2005 bis heute spricht Moderator Andreas Moll mit Autor Jens Poenitsch.
58 Minuten
Was sind die großen Musikthemen des Jahres? - In dieser Ausgabe des Nachtclub Überpop geht es um Trends und Tiefpunkte, um Mega-Events und das Clubsterben, um Haltung im Pop und den Einfluss von Social Media, um regionale Popkultur und globale Phänomene. Moderatorin Birgit Reuther alias Biggy Pop hat zwei musikjournalistische Kolleg*innen ins Studio eingeladen, um popkulturelle Rückschau zu halten und das Musikjahr 2024 zu reflektieren. Zu Gast sind Carolin „Caro‟ Schwarz, Gründerin und Autorin des Blogs Musicspots, und Tino Lange, Redakteur im Kulturressort des Hamburger Abendblatts. Warum scheinen Künstlerinnen wie Taylor Swift und Adele die Veranstaltungsbranche zu dominieren? Und gilt das auch für weiblich gelesene Acts unterhalb des Mainstreams? Was waren die persönlichen Konzert-Highlights? Und wie sehr kann Popkultur auch stärken in dem auf vielen Ebenen herausfordernden Jahr 2024? Mit Musik von u.a. Nina Chuba, Marie Curry und Rosé.
(00:00:00) Intro
(01:20) Glatteis
(14:33) Orcas featuring Milli Dance
(21:32) Vampire
(32:48) We Never Knew
(44:17) Ode an den Bass
(55:41) APT.
(00:00:00) Intro
(01:20) Glatteis
(14:33) Orcas featuring Milli Dance
(21:32) Vampire
(32:48) We Never Knew
(44:17) Ode an den Bass
(55:41) APT.
59 Minuten
Können wirklich alle Menschen gleichberechtigt an Popkultur teilhaben? Also diese sowohl erleben als auch aktiv mitgestalten? Wird die Vielfalt, die sich gerade die Musikszene gerne auf die Fahnen schreibt, tatsächlich umfassend gelebt? In dieser Ausgabe des Nachtclub ÜberPop geht es darum, wie Menschen mit Behinderungen in der Popkultur und Veranstaltungsbranche wahrgenommen werden. Wie sie sich einbringen und wo sie eben sowohl architektonisch, als auch sozial auf Hürden stoßen. Es geht um Augenhöhe, Verantwortung, Chancen und freiheitliches Miteinander. Zum Thema Barrierefreiheit und Inklusion in der Musik- und Veranstaltungsbranche spricht Moderatorin Birgit Reuther alias Biggy Pop mit: Felix Brückner, Berater der Initiative Barrierefrei feiern sowie Gitarrist und Sänger der Hamburger Rockband Fheels. Ebenfalls zu Gast: Philine Burmeister, beim NORDEN Festival in Schleswig leitet sie die PR & Kommunikation und ist Beauftragte für Barrierefreiheit & Inklusion. Mit Musik von Fheels, Station 17, Noga Erez und Big Ocean.
(00:00:00) Intro
(01:26) Empathy
(13:50) Bienen am Fenster
(26:16) Slow
(39:54) End of the Road
(54:42) Mr. Elephant
(00:00:00) Intro
(01:26) Empathy
(13:50) Bienen am Fenster
(26:16) Slow
(39:54) End of the Road
(54:42) Mr. Elephant
58 Minuten
Lütten Klein, eine Plattenbausiedlung am Rande von Rostock. Wer hier wie Steffen Mau die Wendezeit erlebte, hat große historische Ereignisse wie den Untergang der DDR und die Wiedervereinigung im Lütten-Kleinen erlebt. Mit Konsum, Kinderspielplatz, Cola-Wodka und Clubkonzerten in Schulmensen war die Platte ein sozialistisches Biotop, Anschauungsmaterial für Soziologen damals und heute. Wie erlebte man die Zeit kurz vor dem Mauerfall vor 35 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern, in Rostock, in der Platte? Welche Platten wurden gespielt und warum? Wieso war es cooler, wie Till Lindemann (später Rammstein) oder Toni Kroos (später Real Madrid) in der Platte zu leben und aufzuwachsen als im historischen Stadtkern, der mehr und mehr verfiel? Der Plattenbau als Paradigma des Sozialismus. Inklusive Feeling B - Konzerten, Dienst bei der NVA und Abenteuern am Ostseestrand. In seinen lesenswerten und erkenntnisreichen Büchern Lütten Klein und Ungleich vereint beschreibt Steffen Mau als Augenzeuge, Autor und Experte die Wendezeit, Wiedervereinigung und Wirklichkeit von heute. Prof. Dr. Steffen Mau ist derzeit selbst so etwas wie der Popstar der Soziologie. Der Makrosoziologe von der Humboldt-Universität Berlin gilt als einer der wichtigsten Intellektuellen, die sich mit dem (Nicht-)Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland, Frakturen und Ossifikationen, aber auch anderen aktuellen gesellschaftlichen Triggerpunkten vom Lastenfahrrad über Migration bis zur Klimadebatte befassen. Mit Verve, Wortwitz und Wissen formuliert der Rostocker scharf und anschaulich - und verweist dabei immer wieder auch auf den Popdiskurs.
(00:00:00) Intro
(01:44) Heroes
(21:17) Artig
(31:40) Born in the GDR
(46:41) Rauch Haus Song
(54:07) Mein Rostock
(00:00:00) Intro
(01:44) Heroes
(21:17) Artig
(31:40) Born in the GDR
(46:41) Rauch Haus Song
(54:07) Mein Rostock