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114 Episoden
27 Minuten
Seit vielen Jahren geistert das Schlagwort „Populismus“ durch die Medien. Was ist das eigentlich ganz genau? Der Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller hat dazu eine klare These: Populismus ist die Behauptung eines einheitlichen „Volks“-Willens.
Was heißt das ganz genau? Ist das etwas schlimmes? Und was hat dieses Thema in der Staatstheorie zu suchen? Darum geht es in der heutigen Episode. Es stellt sich heraus: Populismus berührt einen inneren Widerspruch im Begriff „Demokratie“. Und er klingt manchmal ziemlich nach Rousseau. Zu Recht?
Literatur:
Jan-Werner Müller, Was ist Populismus? Ein Essay, Berlin 2016
Jean-Jacques Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag, NA Stuttgart 1977
Donald Trump [Steve Bannon], Inauguration Adress 20.1. 2017, YouTube
Spiegel Online, Donald Trump deutet Lizenz-Verlust für missliebige TV-Sender an (19.9. 2025), Link
Was heißt das ganz genau? Ist das etwas schlimmes? Und was hat dieses Thema in der Staatstheorie zu suchen? Darum geht es in der heutigen Episode. Es stellt sich heraus: Populismus berührt einen inneren Widerspruch im Begriff „Demokratie“. Und er klingt manchmal ziemlich nach Rousseau. Zu Recht?
Literatur:
Jan-Werner Müller, Was ist Populismus? Ein Essay, Berlin 2016
Jean-Jacques Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag, NA Stuttgart 1977
Donald Trump [Steve Bannon], Inauguration Adress 20.1. 2017, YouTube
Spiegel Online, Donald Trump deutet Lizenz-Verlust für missliebige TV-Sender an (19.9. 2025), Link
30 Minuten
Um deine Meinungsfreiheit auszuleben, brauchst du Zugang zu einer Bühne oder Plattform. Das bedeutet aber, dass die Eigentümerin dieser Plattform mit über deine Meinungsfreiheit entscheidet. Darf sie dann beliebige Meinungen „deplatformen“ oder „canceln“, nur weil es ihre Bühne ist?
In der heutigen Episode lernen wir ein Argument zu dieser Frage kennen, das mit dem Zweck von Bühnen zusammenhängt. Wir spielen es versuchsweise an verschiedenen Beispielen durch : Universität, Comedy, „soziale“ Netzwerke.
Literatur:
[Deutschlandfunk], "Geschlechterdebatte – Ein Vortrag, eine Absage und ein gesellschaftlicher Konflikt" (Link)
Christian Katzenbach, "Das Plattform-Paradox: Verantwortung und Macht in der digitalen Gesellschaft" (Vortrag)
Robert Mark Simpson, Amia Srinivasan: "No Platforming", in: Academic Freedom, hrsg. von Jennifer Lackey, Oxford 2018, S. 186–209
Michael Veber: "The Epistemology of No Platforming. Defending the Defense of Stupid ideas on University Campuses", in: Journal of Controversial Ideas 1 (2021)
In der heutigen Episode lernen wir ein Argument zu dieser Frage kennen, das mit dem Zweck von Bühnen zusammenhängt. Wir spielen es versuchsweise an verschiedenen Beispielen durch : Universität, Comedy, „soziale“ Netzwerke.
Literatur:
[Deutschlandfunk], "Geschlechterdebatte – Ein Vortrag, eine Absage und ein gesellschaftlicher Konflikt" (Link)
Christian Katzenbach, "Das Plattform-Paradox: Verantwortung und Macht in der digitalen Gesellschaft" (Vortrag)
Robert Mark Simpson, Amia Srinivasan: "No Platforming", in: Academic Freedom, hrsg. von Jennifer Lackey, Oxford 2018, S. 186–209
Michael Veber: "The Epistemology of No Platforming. Defending the Defense of Stupid ideas on University Campuses", in: Journal of Controversial Ideas 1 (2021)
27 Minuten
Wenn ich meine Meinung frei sagen darf, aber niemand mir jemals zuhören wird, dann bringt mir das recht wenig. Meinungsfreiheit braucht eine „Bühne“ oder „Plattform“, also einen Ort, an dem wir uns Gehör verschaffen können, zum Beispiel ein Rednerpult, einen Social Media Kanal oder einen Radiosender. Aber was genau ist eigentlich eine Plattform, philosophisch betrachtet?
Um diese Frage geht es in der heutigen Episode. Ich leihe mir dazu ein paar Gedanken bei Jürgen Habermas, der seit 60 (!) Jahren über den Begriff der „Öffentlichkeit“ arbeitet.
Literatur:
Jürgen Habermas, Strukturwandel der Öffentlichkeit, Frankfurt / M. 1962
Jürgen Habermas, Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit und die deliberative Politik, Berlin 2022
Um diese Frage geht es in der heutigen Episode. Ich leihe mir dazu ein paar Gedanken bei Jürgen Habermas, der seit 60 (!) Jahren über den Begriff der „Öffentlichkeit“ arbeitet.
Literatur:
Jürgen Habermas, Strukturwandel der Öffentlichkeit, Frankfurt / M. 1962
Jürgen Habermas, Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit und die deliberative Politik, Berlin 2022
29 Minuten
John Stuart Mill hat dafür argumentiert, möglichst viel Meinungsfreiheit einzuräumen. Alle sollten jede Meinung frei sagen dürfen. Aber was genau ist eigentlich eine „Meinung“? Ist jeder beliebige Satz, den ich sage, eine „Meinungsäußerung“?
Die heutige Episode führt einen klassischen „Meinungs“-Begriff aus der Erkenntnistheorie ein. Wir bleiben im Rahmen von Mills Ansatz und betrachten einige Grenzfälle: Beleidigungen auf der einen Seite, Lügen, Bullshit und Dogwhistling auf der anderen.
Literatur:
John Stuart Mill, Über die Freiheit, Stuttgart 2010
Die heutige Episode führt einen klassischen „Meinungs“-Begriff aus der Erkenntnistheorie ein. Wir bleiben im Rahmen von Mills Ansatz und betrachten einige Grenzfälle: Beleidigungen auf der einen Seite, Lügen, Bullshit und Dogwhistling auf der anderen.
Literatur:
John Stuart Mill, Über die Freiheit, Stuttgart 2010
29 Minuten
John Stuart Mill ist ein richtiger „Klassiker“ zum Thema Meinungsfreiheit. Er argumentiert, dass es die Welt insgesamt besser macht, wenn möglichst alle Menschen möglichst ungehindert ihre Meinung sagen dürfen, egal wie absurd oder abwegig diese Meinung ist. Er will zeigen: Selbst wenn meine Meinung die „herrschende“ ist, selbst dann wäre es besser für mich selbst, wenn abweichende Meinungen erlaubt sind.
In der heutigen Episode erkläre ich sein Argument in Grundzügen und ordne es danach – ganz kurz – kritisch ein.
Literatur:
John Stuart Mill, Über die Freiheit, Stuttgart 2010
In der heutigen Episode erkläre ich sein Argument in Grundzügen und ordne es danach – ganz kurz – kritisch ein.
Literatur:
John Stuart Mill, Über die Freiheit, Stuttgart 2010
29 Minuten
Wie viel Meinungsfreiheit haben wir in Deutschland? In dieser Frage gehen die Emotionen hoch und die Meinungen weit auseinander. Hier im Podcast atmen wir aber erst einmal ein bisschen durch und betrachten das Thema philosophisch: Was ist Meinungsfreiheit überhaupt?
Ich behaupte, dass zu dieser Frage mindestens fünf Teil-Fragen gehören. In der heutigen Episode werde ich sie alle vorstellen und kurz andiskutieren. In den folgenden Episoden werden wir etwas weiter ins Detail gehen.
Zitierte Quellen:
Wolfgang Kubicki: "Ich empfehle mehr Entspannung und weniger konsequentes Verfolgen", Interview WELT 18.2. 2025
Ricarda Lang: "Jetzt wird mir klar, warum Musk wirklich mit der AfD kuschelt", Kolumne Focus 17.1. 2025
Daniel Brockmeier / Florian Kraemer: "Harry G. Frankfurt: Bullshit", Podcast vom 24.10. 2024
Ich behaupte, dass zu dieser Frage mindestens fünf Teil-Fragen gehören. In der heutigen Episode werde ich sie alle vorstellen und kurz andiskutieren. In den folgenden Episoden werden wir etwas weiter ins Detail gehen.
Zitierte Quellen:
Wolfgang Kubicki: "Ich empfehle mehr Entspannung und weniger konsequentes Verfolgen", Interview WELT 18.2. 2025
Ricarda Lang: "Jetzt wird mir klar, warum Musk wirklich mit der AfD kuschelt", Kolumne Focus 17.1. 2025
Daniel Brockmeier / Florian Kraemer: "Harry G. Frankfurt: Bullshit", Podcast vom 24.10. 2024
30 Minuten
"Freiheit" scheint wahnsinnig wichtig zu sein – gerade auch für unser Leben im Staat. Aber was genau heißt "Freiheit" eigentlich?
Um diese Grundfrage geht es in der heutigen Episode. Ich wiederhole die Arbeitsdefinition von "Handlungsfreiheit" aus Episode 16 und entwickele daraus zwei unterschiedliche Arten von "Freiheit". So gibt es auch zwei unterschiedliche Freiheits-Verständnisse in der Staatstheorie: einmal bei John Locke und einmal bei Jean-Jacques Rousseau.
Ich stelle beide Freiheitsbegriffe gegenüber. Als Beispiele beschäftigen wir uns kurz mit der Corona-Pandemie und mit der Klimakrise.
Um diese Grundfrage geht es in der heutigen Episode. Ich wiederhole die Arbeitsdefinition von "Handlungsfreiheit" aus Episode 16 und entwickele daraus zwei unterschiedliche Arten von "Freiheit". So gibt es auch zwei unterschiedliche Freiheits-Verständnisse in der Staatstheorie: einmal bei John Locke und einmal bei Jean-Jacques Rousseau.
Ich stelle beide Freiheitsbegriffe gegenüber. Als Beispiele beschäftigen wir uns kurz mit der Corona-Pandemie und mit der Klimakrise.
29 Minuten
Nach über 20 Podcast-Episoden zum Thema „Gesellschaftsvertrag“ ist es Zeit für einen kleinen Überblick. Ich fasse die Theorien von Hobbes, Locke und Rousseau nochmal in kurzen Steckbriefen zusammen: Wie ist der Mensch? Was ist gut für ihn und wozu braucht er den Staat? Was bedeutet Freiheit? Und wie sollte Macht verteilt werden?
Nebenbei wiederholen wir auch die Grundidee der Anarchie, sowie Immanuel Kants Friedenskonzeption.
Literatur:
Christoph Horn, Einführung in die politische Philosophie, Darmstadt 2012
Nebenbei wiederholen wir auch die Grundidee der Anarchie, sowie Immanuel Kants Friedenskonzeption.
Literatur:
Christoph Horn, Einführung in die politische Philosophie, Darmstadt 2012
30 Minuten
Der französische Philosoph Jean-Jacques Rousseau entwirft ein basisdemokratisches Staatsmodell: Die Bürgerinnen und Bürger sind selbst der Souverän und sie sind selbst dafür zuständig, dass das passiert, was sie wollen. Sie suchen und verwirklichen den Gemeinwillen.
In der heutigen Episode fasse ich Rousseaus Gedankengang aus den letzten vier Episoden kurz zusammen und ordne ihn historisch ein. Anschließend betrachten wir Chancen und Schwierigkeiten seiner Ideen. Wo könnte uns Rousseau heute weiterbringen? Und was sollten wir eher kritisch betrachten?
Literatur:
Jean-Jacques Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag, Stuttgart 2011
Günther Mensching, Rousseau zur Einführung Hamburg 3. Aufl. 2010
Christopher Bertram, Jean Jacques Rousseau, in: Stanford Encyclopedia of Philosophy (Link)
In der heutigen Episode fasse ich Rousseaus Gedankengang aus den letzten vier Episoden kurz zusammen und ordne ihn historisch ein. Anschließend betrachten wir Chancen und Schwierigkeiten seiner Ideen. Wo könnte uns Rousseau heute weiterbringen? Und was sollten wir eher kritisch betrachten?
Literatur:
Jean-Jacques Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag, Stuttgart 2011
Günther Mensching, Rousseau zur Einführung Hamburg 3. Aufl. 2010
Christopher Bertram, Jean Jacques Rousseau, in: Stanford Encyclopedia of Philosophy (Link)
23 Minuten
Im Staat sind wir frei, wenn wir gemeinsam tun, was wir gemeinsam wollen. Das war der Grundgedanke von Rousseaus Gesellschaftsvertrag. Nur: wie finden wir diesen „Gemeinwillen“ denn heraus?
Genau das ist die Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger im Staat, sagt Rousseau. Wie das in der Praxis in etwa funktionieren soll, untersuchen wir in der heutigen Episode. Dabei stellen wir fest, dass dieser Gemeinwille ganz schön viel Arbeit macht.
Literatur:
Jean-Jacques Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag, Stuttgart 2011
Günther Mensching, Rousseau zur Einführung Hamburg 3. Aufl. 2010
Genau das ist die Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger im Staat, sagt Rousseau. Wie das in der Praxis in etwa funktionieren soll, untersuchen wir in der heutigen Episode. Dabei stellen wir fest, dass dieser Gemeinwille ganz schön viel Arbeit macht.
Literatur:
Jean-Jacques Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag, Stuttgart 2011
Günther Mensching, Rousseau zur Einführung Hamburg 3. Aufl. 2010
25 Minuten
Jean-Jacques Rousseau beginnt sein Buch „Vom Gesellschaftsvertrag“ mit folgendem Problem: Wenn wir schon gezwungen sind, in einer Gesellschaft zu leben – wie können wir dann trotzdem möglichst frei sein? Die Lösung des Problems ist ein Gesellschaftsvertrag, in dem sich alle dem „Gemeinwillen“ verpflichten.
Warum das die Lösung ist und wie das ungefähr aussehen soll, davon handelt die heutige Episode. Außerdem fragen wir uns, ob es schön ist, Steuern zu zahlen.
Literatur
Jean-Jacques Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag, NA Stuttgart 2011
Günther Menschen, Rousseau zur Einführung, Hamburg 3. Aufl. 2010
Warum das die Lösung ist und wie das ungefähr aussehen soll, davon handelt die heutige Episode. Außerdem fragen wir uns, ob es schön ist, Steuern zu zahlen.
Literatur
Jean-Jacques Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag, NA Stuttgart 2011
Günther Menschen, Rousseau zur Einführung, Hamburg 3. Aufl. 2010
24 Minuten
Der Philosoph Jean-Jacques Rousseau behauptete: Im Naturzustand, in einem Zustand ohne Staat und Gesellschaft, würde der Mensch ein sehr einfaches, aber genau deswegen auch sehr glückliches Leben führen. Aber wenn das so ist – warum bleiben wir dann nicht einfach im Naturzustand?
Um diese Frage geht es in der heutigen Episode. Rousseau sieht in der Entstehung des Privateigentums eine Art „Sündenfall“, der den Menschen aus dem Paradies des Naturzustands vertrieben hat. Nebenbei lesen wir ein wenig in der Bibel und in den Bestsellern von Y.N. Harari.
Literatur:
Jean-Jacques Rousseau, Abhandlung über die Ungleichheit unter den Menschen, NA Ditzingen 2023
Günther Mensching, Rousseau zur Einführung Hamburg 3. Aufl. 2010
Yuval Noah Harari, Eine kurze Geschichte der Menschheit, München 2015
Yuval Noah Harari, Homo Deus, München 2017
Um diese Frage geht es in der heutigen Episode. Rousseau sieht in der Entstehung des Privateigentums eine Art „Sündenfall“, der den Menschen aus dem Paradies des Naturzustands vertrieben hat. Nebenbei lesen wir ein wenig in der Bibel und in den Bestsellern von Y.N. Harari.
Literatur:
Jean-Jacques Rousseau, Abhandlung über die Ungleichheit unter den Menschen, NA Ditzingen 2023
Günther Mensching, Rousseau zur Einführung Hamburg 3. Aufl. 2010
Yuval Noah Harari, Eine kurze Geschichte der Menschheit, München 2015
Yuval Noah Harari, Homo Deus, München 2017
30 Minuten
In dieser Episode geht es um den dritten „Klassiker“ der Vertragstheorie: Jean-Jacques Rousseau. Wir beginnen wieder im Naturzustand, also dem Zustand ohne Staat und Gesellschaft. In diesem Zustand würde der Mensch ein ziemlich einfaches, aber deswegen auch ziemlich glückliches Leben führen. Das ist zumindest Rousseaus These.
Wir untersuchen Rousseaus Beschreibung der menschlichen Bedürfnisse und seine Argumente gegen Locke und gegen Hobbes. Außerdem machen wir mal wieder einen kurzen Abstecher ins Kino.
Literatur:
Jean-Jacques Rousseau, Abhandlung über den Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen, NA Ditzingen 2023
Günther Menschen, Rousseau zur Einführung, Hamburg 3. Aufl. 2010
Christoph Horn, Einführung in die politische Philosophie, Darmstadt 2003
Wir untersuchen Rousseaus Beschreibung der menschlichen Bedürfnisse und seine Argumente gegen Locke und gegen Hobbes. Außerdem machen wir mal wieder einen kurzen Abstecher ins Kino.
Literatur:
Jean-Jacques Rousseau, Abhandlung über den Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen, NA Ditzingen 2023
Günther Menschen, Rousseau zur Einführung, Hamburg 3. Aufl. 2010
Christoph Horn, Einführung in die politische Philosophie, Darmstadt 2003
30 Minuten
Wenn Menschen „Eigentum“ haben, dann dürfen sie darüber bestimmen, was mit diesem Eigentum passiert (siehe letzte Episode). Aber warum darf überhaupt irgend jemand Eigentum haben? Angenommen, wir stranden auf einer unberührten Insel – wem gehört dann alles das, was auf dieser Insel ist? Wer darf darüber bestimmen? Alle gleichzeitig? Oder niemand?
Mit dieser Frage hat sich John Locke ausführlich beschäftigt. In der heutigen Episode stelle ich seine Konzeption der ursprünglichen Aneignung vor. Wir betrachten die einzelnen Schritte von Lockes Argumentation und ordnen dieses Konzept nachher kritisch ein. Außerdem geht es um Tomatensaft.
Literatur:
John Locke, Zwei Abhandlungen über die Regierung, Frankfurt/M. 1977
Walter Euchner: John Locke zur Einführung, Hamburg 2011
Andreas Eckl und Bernd Ludwig (Hrsg.), Was ist Eigentum? Philosophische Positionen von Platon bis Habermas, München 2005
Robert Nozick, Anarchie, Staat, Utopia, München 2011
Mit dieser Frage hat sich John Locke ausführlich beschäftigt. In der heutigen Episode stelle ich seine Konzeption der ursprünglichen Aneignung vor. Wir betrachten die einzelnen Schritte von Lockes Argumentation und ordnen dieses Konzept nachher kritisch ein. Außerdem geht es um Tomatensaft.
Literatur:
John Locke, Zwei Abhandlungen über die Regierung, Frankfurt/M. 1977
Walter Euchner: John Locke zur Einführung, Hamburg 2011
Andreas Eckl und Bernd Ludwig (Hrsg.), Was ist Eigentum? Philosophische Positionen von Platon bis Habermas, München 2005
Robert Nozick, Anarchie, Staat, Utopia, München 2011
26 Minuten
In der heutigen Episode geht es um ein Unterkapitel der Staatstheorie: Eigentum. Wir fragen uns (natürlich), was Eigentum überhaupt ist, warum es in die Staatstheorie gehört und was die staatstheoretischen Modelle, die ich bisher vorgestellt habe, zum Thema „Eigentum“ sagen. Anschließend stelle ich einige grundlegende philosophische Fragen ans Thema – die Antworten folgen, wie üblich, später.
Literatur:
Andreas Eckl und Bernd Ludwig (Hrsg.), Was ist Eigentum? Philosophische Positionen von Platon bis Habermas, München 2005
Literatur:
Andreas Eckl und Bernd Ludwig (Hrsg.), Was ist Eigentum? Philosophische Positionen von Platon bis Habermas, München 2005