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Cinelog Archiv

71 Episoden
1 Stunde 3 Minuten
Es ist eine merkwürdige Situation: Da wagen sich zwei große „Alien“-Fans rund sieben Jahre nach dem letzten Teil an den nächsten Xenomorph-Horror, der dann auch noch gut gelungen ist – und trotzdem sind beide enttäuscht. Fede Alvarez erzählt mit "Alien: Romulus" mehr über das moderne Kino (und den modernen Zuschauer?), als er über die eigentliche Bedrohung – die Xenomorphs, die hier so furchterregend aussehen wie lange nicht mehr – preisgeben will. Was bleibt, wenn wir Nostalgie nicht mehr wollen? Tobias Jureczko und Christopher Hechler diskutieren.
1 Stunde 1 Minute
Alex Garland zeigt uns mit „Civil War“ einen Bürgerkrieg aus der Perspektive der Journalisten vor Ort. In so spektakulären wie kalten Bildern sehen wir die USA zerfallen – und fragen uns, wie objektiv ein Foto sein kann. Ist der Film selbst nur eine Momentaufnahme seines fiktiven Universums? Tobias Jureczko und Christopher Hechler besprechen Garlands, so sieht es derzeit aus, vermutlich letzten Film.
1 Stunde 45 Minuten
Paul Atreides und Denis Villeneuve fordern unsere Sehgewohnheiten heraus. „Dune – Part Two“ ist ein großer Erfolg, entzieht sich aber einer direkten Kommentierung der Weltlage, obwohl er diese doch spiegelt. Ein Widerspruch? Wo monumentale Bilder ablenken, hakt unser Gast, Daniel Brockmeier vom Spätfilm-Podcast, noch einmal nach. Während er gemeinsam mit Tobias Jureczko und Christopher Hechler noch über die Erzählung eines möglichen dritten Teils diskutiert, wird „Dune – Messiah“ schon offiziell gemacht. Vielleicht haben wir es mit der wichtigsten modernen SciFi-Reihe zu tun, aber was fasziniert an der kalten und humorlosen Welt von Buchautor Frank Herbert? Tobias, Daniel und Christopher sind sich oft einig in der Uneinigkeit.
2 Stunden 52 Minuten
Pünktlich zum Jahresende blickt das Cinelog-Team zurück auf die vergangenen zwölf Monate und stellt fest, dass es an der Konsole mehr als im Kino zu entdecken gab. In Nils Rüthers Serienwelt sichert sich Jeremy Allen White mit seiner Performance in „The Bear - King of Kitchen“ den Thron, mit „Baldurs Gate 3“ erscheint für ihn sogar das Spiel des Jahrzehnts - und „EAFC24“ ist seiner Meinung nach zwar nicht gut, aber versehentlich wichtig. Tobias Jureczko hingegen löst mit seinem diesjährigen Lieblingsfilm „Barbie“ eine kleine Diskussion aus, spürt eine Erschütterung der Macht in der Qualität der „Star Wars“-Serien und ist mit den neuen Alben von „Gorillaz“ und Peter Gabriel musikalisch überglücklich. Christopher Hechler ärgert sich über das neue „Silent Hill“, hat mit „Past Lives“ aber einen der schönsten Liebesfilme seit Jahren im Kino gesehen - und fassungslos Vin Diesel dabei zugeschaut, eine bereits schlechte Reihe mit „Fast X“ vollends an die Wand zu fahren. Das Cinelog-Team wünscht euch einen guten Rutsch ins Jahr 2024 – und bedankt sich herzlich für die Aufmerksamkeit!
1 Stunde 49 Minuten
Mit „Drive“ hat sich Regisseur Nicolas Winding Refn einen Platz in den Film-Herzen von Tobias Jureczko und Christopher Hechler erfahren, bei Nils Rüther löste der Film jedoch nur wenig Emotionen aus. Gilt hier die berühmte Faustregel Style over Substance und was erwarten wir eigentlich von einem Film? Darüber reden wir in einer neuen Folge Cinelog, an deren Ende Winding Refn sogar selbst zu Wort kommt.
17 Minuten
Spätestens seit er Ryan Gosling in eine Jacke mit Skorpion auf dem Rücken gesteckt und in Cannes den Regiepreis für „Drive“ gewonnen hat, gehört Nicolas Winding Refn zu den wichtigsten Filmemachern unserer Zeit. Viele Jahre zuvor präsentierte der Regisseur seinen zweiten Film, „Bleeder“, auf dem Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg, wo er in diesem Jahr schließlich als Ehrengast geladen war und eine weitere Auszeichnung erhielt. Zwischen Q&A-Terminen und einer Masterclass hatten wir die Möglichkeit, dem Regisseur in einem Interview Fragen zu seinem künstlerischen Schaffen zu stellen - und wie es zur erwähnten Jacke kam.
1 Stunde 30 Minuten
Kann Künstliche Intelligenz ein eigenes Bewusstsein entwickeln? Was macht uns Menschen zu Menschen? Und welche Gefahr kann von KIs ausgehen? Gareth Edwards tut so, als stelle er in seinem Sci-Fi-Spektakel „The Creator“ viele Fragen, doch die Ideologie lässt keinen Platz für echten Diskurs. Die Lust am Schauwert trägt den Film, der das Cinelog-Team ratlos zurücklässt. Mehr dazu in unserer Filmbesprechung.
37 Minuten
Wenn es die Expendables denn geschafft hätten, eine gewisse Form des nostalgiegetränkten 80er-Jahre-Actionkinos wiederzubeleben, dann hätten sie das Genre nun mit Schwung zurück ins Grab geworfen: "The Expendables 4" ist ein Debakel und motivierter Anwärter auf den Thron des schlechtesten Films, den das Cinelog-Team besprochen habt. Aber hört selbst!
1 Stunde 45 Minuten
Für Fans speziell der 80er-Jahre sollten die "Expendables"-Filme eine sichere Wahl sein: Stallone, Schwarzenegger, Willis und Co. kommen als All-Star-Cast zusammen, um zu zelebrieren, was das Actionkino dieses Jahrzehnts ausgezeichnet hat. Doch was genau ist das eigentlich – und warum funktioniert das in den ersten drei Teilen über die Söldnergruppe rund um Barney Ross (Stallone) nur bedingt? Tobias Jureczko und Christopher Hechler sprechen über eine Faszination, die sich schwer greifen lässt, unterschätzte Schauspielkunst und eine Film-Trilogie, die gerne wäre, was sie nicht ist.
1 Stunde 29 Minuten
Während Superheldenfilme, Sequels, Prequels und Reboots bekannter Franchise aus den 80er- und 90er-Jahren im Kino dominieren, sticht ein Blockbuster dieser Tage besonders hervor: Greta Gerwigs "Barbie" ist der erfolgreichste Film einer Regisseurin aller Zeiten und vermutlich das Werk, bei dem am meisten pinke Farbe verwendet wurde.

Tobias Jureczko rätselt gemeinsam mit Sebastian Schulze, der zum ersten Mal bei Cinelog gastiert, darüber, welche Zielgruppe "Barbie" erreichen will, wie die richtige Vermarktung des Films aussehen würde und wie viel Selbstkritik Spielzeugproduzent Mattel tatsächlich zulässt.

Ob das Talk-Duo die Kenergy im Werbefilm der bekanntesten Spielzeug-Puppe der Welt spürt, erfahrt ihr in der neuen Folge Cinelog.
1 Stunde 23 Minuten
Christopher Nolans "Oppenheimer" ist durch und durch ein Christopher Nolan Film. Das mag im ersten Moment wenig verwunderlich klingen, sorgt in der Filmkritik aber doch für ein wenig Furore: Anders, als noch bei "Tenet", "Inception" oder "Interstellar" etwa, versucht sich der Regisseur dieses Mal nicht an einem fantastischen Konzept, sondern an einem realitätsnahen Biopic. Weil das inszenatorisch aber eben doch an Nolans vorangegangene Werke erinnert, wissen Nils Rüther und Tobias Jureczko an "Oppenheimer" allerhand zu kritisieren, während Christopher Hechler sich über die Rückkehr des anspruchsvollen Blockbusters freut. Ob sich die drei einig werden, erfahrt ihr in einer neuen Folge Cinelog.
57 Minuten
Für die neuste Ausgabe von "Apocalypse Schlau" hat sich das Cinelog-Team Verstärkung geholt: Christiane Attig ("Wendeltreppe ins Nichts", "Track 26" und weitere Podcasts) und Daniel Brockmeier ("Spätfilm"- und "Privatsprache: Philosophie!"-Podcast) bilden gemeinsam das Team "Heideggers Badeanzug" und heizen Nils Rüther und Christopher Hechler mit ihrem breiten Popkultur-Wissen ziemlich ein. Ob das Cinelog-Team da überhaupt eine Chance hat? Tobias Jureczko jedenfalls hat sich klugerweise ans Moderationspult zurückgezogen und lässt dem Quiz seinen Lauf. Wer war Babysitter für Keanu Reeves? Gab es ICQ oder Nils zuerst? Und was hat es mit Heideggers Badeanzug auf sich? Erfahrt es in der neuen Folge von "Apocalypse Schlau"!
1 Stunde 21 Minuten
Mit "The Last of Us" hat HBO, so ist es vielerorts zu hören, die perfekte Videospielverfilmung geschaffen. Während die neun Folgen vereinzelt herausragende Momente präsentieren, trübt eine Frage doch den Sehgenuss von Tobias Jureczko, Nils Rüther und Christopher Hechler: Was ist eigentlich eine gute Videospielverfilmung – und brauchen wir so etwas überhaupt? Das Cinelog-Team diskutiert in dieser Folge, ob das reine Adaptieren eines bereits bekannten Stoffes als Qualitätsmerkmal ausreicht, inwiefern uns der Controller in der Hand gefehlt hat und ob "The Last of Us" nun das beschworene Meisterwerk geworden ist oder nicht.
1 Stunde 23 Minuten
Noch während "Avatar: The Way of Water" in den Kinos läuft und sich seinen Platz bei den finanziell erfolgreichsten Filmen aller Zeiten sichert, kehrt "Titanic" pünktlich zum 25. Jubiläum auf die Leinwände zurück. James Camerons Mega-Blockbuster liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen an den Kinokassen, doch die Liebesgeschichte von Jack und Rose könnte weiter entfernt vom CGI-Spektakel auf Pandora nicht sein. Das gilt nicht nur in Sachen Effekte, sondern auch für die Art und Weise, wie Cameron Action inszeniert, Charaktere zeichnet und von der Liebe erzählt. Was aber macht "Titanic" so besonders, dass das Werk auch 25 Jahre nach seiner Kinopremiere problemlos zu den größten und besten Blockbustern der Filmgeschichte gezählt werden kann? In dieser neuen Folge Cinelog sprechen, schwärmen und diskutieren Tobias Jureczko und Christopher Hechler über Klischees, die der Geschichte helfen, Szenen, die sich tief ins filmische Gedächtnis eingebrannt haben und gehen der Frage nach, wieso uns die Geschichte von Jack und Rose immer noch rührt – oder eben auch nicht.
3 Stunden 9 Minuten
Für das Film- und Serienjahr 2022 haben sich viele große Namen  angekündigt: James Cameron kehrt mit "Avatar: The Way of Water" zurück  nach Pandora, Tom Cruise in "Top Gun: Maverick" zurück in die Lüfte. Mit  dem "Game of Thrones"-Spin-Off "House of the Dragon" und der bis dato  teuersten Fernsehserie aller Zeiten, "Der Herr der Ringe: Die Ringe der  Macht" sind außerdem zwei Fantasy-Schwergewichte angetreten, um zahlende  Abonnenten für die jeweiligen Streamingdienste zu finden. Nils Rüther,  der Serien-Experte aus unserer Runde, hat sich an Fortsetzungen,  Prequels und Spin-Offs mittlerweile sattgesehen, hatte dafür mit "1899"  aber großen Spaß. Nach der desaströsen "Resident Evil"-Serie wurden  Tobias Jureczko und Christopher Hechler hingegen mit "Better Call Saul"  glücklich. Was dieses Jahr im Film-, Serien- und Spiele-Kosmos noch  alles schlecht, sehr gut, furchtbar oder im Einzelfall sogar vielleicht ein Meisterwerk war, erfahrt Ihr in unserem großen Jahresrückblick 2022.
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