Religion - Die Dokumentation Archiv
472 Episoden
26 Minuten
Die Kirchen stecken in der Krise. Reformen sollen den Mitgliederschwund aufhalten. Der Theologe N. Reck sieht jedoch die christliche Abgrenzung vom jüdischen Jesus als ursächlich für die heutige Kirchenkrise.
25 Minuten
Mystiker aller Religionen sprechen von einem geistigen "Sterben", bei dem der Mensch seine Egozentrik überwindet und frei wird für das Göttliche, die Wahrheit, ja, eine weltumspannende Liebe. Die Sendung begibt sich in verschiedenen Kulturen auf Spurensuche.
25 Minuten
Jetzt sprießt es wieder und grünt: Kräuter und Wildpflanzen sind nicht nur hübsch anzuschauen, sie haben auch häufig pharmakologische Wirkung. Deswegen gelten Kräuter den Menschen seit je her nicht nur als heilende, sondern teils auch als heilige Pflanzen. In den Evangelischen Perspektiven macht sich Antje Dechert auf Kräuterwanderung und auf die Spur alter und neuer christlicher Kräutermystik.
25 Minuten
Vor 20 Jahren, am 26. April 2002, erschoss ein Schüler 16 Menschen an seiner ehemaligen Schule. Anlass für diese Sendung, zu fragen, wie solche Taten verhindert werden könnten. Zu Wort kommt eine Kriminologin mit einem Projekt, das Amokläufen vorbeugen soll.
25 Minuten
Jeden Abend Wein und Chips auf dem Tisch, immer das neueste Handymodell in der Tasche. Für viele selbstverständlich. Wer hingegen freiwillig Maß hält, fühlt sich meist freier.
24 Minuten
Ordnung ist laut Volksmund das "halbe Leben". Menschliche Ordnungsliebe spiegelt sich in den Schöpfungsmythen der Religionen oder im goldenen Schnitt der Kunst. In den "Evangelischen Perspektiven" spricht Nadja Stempel mit Aufräum-Profis und Menschen, für die der Kampf gegen das Chaos Lebensthema ist.
25 Minuten
(Der Name Gerhard Kittel steht für ein bis heute wichtiges Standardwerk der Theologie. Aber er steht auch für völkische Weltanschauung und judenfeindliche Schriften. In den Evangelischen Perspektiven beleuchtet Barbara Schneider die nationalsozialistische Vergangenheit der evangelischen Theologie.)
26 Minuten
Welche Konsequenzen hat es, wenn Kirchenräume aus dem Stadtbild weichen? Kein Platz mehr für "das Andere", stille Andacht und inspiriertes Miteinander? Oder Chance für neue Konzepte spirituellen Miteinanders?
25 Minuten
Der Mensch begreift die Natur vielfach noch immer als etwas, das er sich - wie es in der Bibel heißt - untertan machen soll. Doch dieses Selbst- und Weltverständnis bedarf angesichts globaler Ökokatastrophen und sozialer Ungleichheiten einer dringenden Neuordnung.
26 Minuten
Architektur und Kunstwerke, Stille und Orgelklang - Kirchen berühren auch Menschen, die der Institution ansonsten fernstehen. Doch die Erhaltung von Gotteshäusern wird immer schwieriger: steigende Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit lassen Orgeln schimmeln, der Holzwurm breitet sich aus. Was tun, fragt Astrid Uhr - gerade angesichts sinkender Mitgliederzahlen.
25 Minuten
Zu Lebzeiten wird die spanische Karmelitin und Mystikerin Teresa von Ávila mehrfach bei der Inquisition verklagt. Nur 40 Jahre nach ihrem Tod, am 12. März 1622, spricht Papst Gregor XV sie heilig. 1970 erhält sie sogar als erste Frau den Titel einer "Kirchenlehrerin". Die Sendung zeichnet das Porträt einer bis heute faszinierenden Persönlichkeit.
25 Minuten
Er war ein Streithahn, der Autoritäten nicht fürchtete: Wilhelm von Ockham (1288 - 1347). In England der Ketzerei bezichtigt, fand er in München Asyl. Sein Werk gilt heute als Perle des theologisch-philosophischen Denkens.
25 Minuten
Vor fast 500 Jahren, am 9. März 1522, taten Zürcher Christen um den Reformator Ulrich Zwingli etwas Skandalöses: Sie trafen sich zum Wurstessen, ausgerechnet zu Beginn der Fastenzeit. Mit dem berühmt gewordenen "Zürcher Wurstessen" begann in der Schweiz die Reformation, wie Uwe Birnstein in den "Evangelischen Perspektiven" erzählt.
26 Minuten
Die Möhlstraße liegt im Münchner Nobelstadtteil Bogenhausen. Ihre bewegte Geschichte ist der Straße heute nicht mehr anzusehen. In der Nazizeit lebten Parteifunktionäre hier und in den benachbarten Straßen. Nach dem Krieg beschlagnahmten die amerikanischen Besatzer etliche der Villen und teilten sie jüdischen Hilfsorganisationen zu, die sich um die Überlebenden der Konzentrationslager kümmerten. Zum Auftakt der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit erinnert Sabine Rauh an das Zentrum jüdischen Lebens, das hier für wenige Jahre entstand.
28 Minuten
Der sexuelle Missbrauch in der katholischen Kirche hat systemische Ursachen. Viele Akteure sind darin verstrickt, von der Kirchenspitze bis zur Basis. Kein anderer Fall hat das so deutlich gezeigt wie der eines Priesters aus dem Bistum Essen, der 30 Jahre lang in Oberbayern tätig war, ein Fall, der durch das jüngste Missbrauchsgutachten für das Erzbistum München und Freising erneut Schlagzeilen machte. Doch heute sollen nicht die Täter und die Vertuscher im Mittelpunkt stehen, sondern die Betroffenen und die Menschen vor Ort.