Religion - Die Dokumentation Archiv
472 Episoden
25 Minuten
Sie nennen sich Neue Hexen und praktizieren neu heidnische oder magische Rituale. Mehrere tausend sollen es in Deutschland sein. Einblicke in eine vielgestaltige Szene.
26 Minuten
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts geht Oskar Liebler als Missionar nach Südaustralien. Tausende gesammelte Objekte schickte der Missionar in dieser Zeit in die Heimat: Kulturgüter aus dem Volksstamm der Aranda. Bis in die Gegenwart haben ihn die einst in die Fremde gebrachten Kulturgüter überdauert. Wie heute umgehen mit diesem Erbe der christlichen Mission? Das fragt Barbara Schneider in den Evangelischen Perspektiven
26 Minuten
Die Mönche der Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach im unterfränkischen Landkreis Kitzingen tragen in der Regel schwarze Kutten und sind im Kloster tätig. Doch manche von ihnen tauschen ihre Kutten gern gegen bunte Hemden und die Bibel gegen Pinsel oder Hammer - immer dann, wenn sie Kunstwerke schaffen. Christiane Scherm porträtiert drei der Künstler-Mönche.
25 Minuten
Der Regenbogen ist ein Symbol für unendlich vieles - den Bund Gottes mit den Menschen, die Brücke zwischen Himmel und Erde, zwischen Leben und Tod, er steht für Epiphanien und Transzendenz, für Frieden auf Erden und ethnische Vielfalt.
25 Minuten
Der Regenbogen ist ein Symbol für unendlich vieles - den Bund Gottes mit den Menschen, die Brücke zwischen Himmel und Erde, zwischen Leben und Tod, er steht für Epiphanien und Transzendenz, für Frieden auf Erden und ethnische Vielfalt. In den Evangelischen Perspektiven geht Geseko von Lüpke diesem universellen Himmelszeichen auf die Spur.
26 Minuten
Glocken begleiten unseren Alltag, schaffen akustische Identität und strukturieren mit ihrem Klang unser Leben. Andreas Pehl geht ihrer Faszination nach und erkundet, was mit gebrauchten Glocken geschieht.
26 Minuten
Friedrich von Hardenberg, besser bekannt als Dichter Novalis, steht nicht nur für eine Romantisierung der Welt. Die enge Verbindung von Poesie und Religion in seinen Schriften, hat auch 250 Jahre nach Novalis Geburt nichts von ihrer Faszination verloren, wie Michael Reitz in den Evangelischen Perspektiven beschreibt.
26 Minuten
Der Theologe und Philosoph Meister Eckhart gilt als einer der Einflussreichsten Denker des Mittelalters, als Erfinder der Gelassenheit. Zu seinen Lebzeiten wurde er aber als Häretiker angeklagt, einige seiner Texte wurden verboten. Und heute? Inwiefern ist seine Lehre auf unsere Zeit übertragbar? Diesen Fragen ist Michael Reitz nachgegangen
25 Minuten
In Jerusalem leben verschiedenste Kulturen und Religionen zusammen. Seit dem 4. Jahrhundert auch Armenier. Als im Osmanischen Reich deren Verfolgung einsetzte, flohen viele von ihnen ins armenische Konvent in Jerusalem. Rund um die Kathedrale St. Jakobus ist ein eigenes Dorf armenischer Flüchtlinge und ihrer Nachfahren entstanden. Silke Fries stellt es in den Evangelischen Perspektiven vor.
53 Minuten
Dies ist die Geschichte eines Eis, die in München beginnt und in der Welt endet: Das Ei ist vergangenes Jahr, eine Woche nach Ostern, aber noch vor Ablauf seines Mindesthaltbarkeitsdatums zusammen mit hunderten anderen unbeschädigten Eiern in der Mülltonne eines bayerischen Supermarkts gelandet. Verpackt in der Gegend um Magdeburg, gelegt in Holland von einem Freilandhuhn. Sehr wahrscheinlich hat dieses Huhn Soja zu fressen bekommen, das die EU tonnenweise unter anderem aus Südamerika importiert - mit fatalen Folgen: Seit 2001 wurden, so hat es die Umweltorganisation WWF berechnet, über acht Millionen Hektar natürliche Vegetation weltweit für den Sojanbau vernichtet. Land, dessen ökologische Vielfalt so auf Dauer zerstört wird. Land aber auch, das dann der Landwirtschaft vor Ort fehlt. Das so gelegte Ei - christliches Symbol des Lebens und der Hoffnung - landet am Ende im Müll in der bayerischen Landeshauptstadt. Eine Geschichte also, die beinahe einmal um die Welt führt und zeigt, was das Konsumverhalten hierzulande mit den rund drei Millionen Kindern unter sechs Jahren zu tun hat, die jedes Jahr in den ärmeren Ländern der Welt am Hunger und seinen Folgen sterben. Denn jährlich landet in Deutschland nicht nur dieses Ei im Müll, sondern rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel. Und das sind Nahrungsmittel, die anderenorts dringend zum Leben und Überleben gebraucht werden. Letztlich geht es bei dem einen Ei um die Frage nach globaler Gerechtigkeit sowie die Bewahrung der Schöpfung.
26 Minuten
Es begleitet uns vom ersten Moment des Lebens an: das Auf und Ab des Atems. Im Alltag meist ganz unbewusst. Dabei sehen Religionen im Atem sogar eine Verbindung zwischen Körper und Seele. Und bewusstes Atmen kann eine spirituelle Übung sein. Matthias Morgenroth geht auf Entdeckungsreise: Was vermag der Atem, wenn wir uns mit ihm verbinden?
26 Minuten
Wie kann es gelingen, in belastenden, scheinbar aussichtslosen Situationen eine zuversichtliche Einstellung zum Leben zu bewahren? Oder zurück zur Zuversicht zu finden, wenn sie zwischenzeitlich verloren gegangen ist? Fragen, mit denen sich Rüdiger Offergeld befasst - heute am Ostersonntag, dem Fest der Auferstehung Jesu und der Hoffnung.
25 Minuten
Vor 75 Jahren machte ein Beduinenjunge am Toten Meer einen sensationellen Fund: Rund 2.000 Jahre alte Schriftrollen mit biblischen Texten. Was sich aus den antiken Schriftrollen von Qumran für die heutige Zeit lernen lässt, erzählt Uwe Birnstein in den Evangelischen Perspektiven.
25 Minuten
Nach zwei Jahren Pandemie kommt das Aufstehen für manchen einer persönlichen Auferstehung gleich: Aufstehen nach langer Krankheit, Aufstehen und Rausgehen nach dem Quarantäne-Ende oder das Aufstehen für die eigenen Rechte, die während Corona zu kurz kamen. Zu Ostern erzählt Veronika Wawatschek in den Evangelischen Perspektiven ganz persönliche Geschichten vom Aufstehen und Auf-erstehen.
52 Minuten
Als im Januar 1942 hohe NS-Funktionäre in einer Villa am Wannsee einen "Gesamtplan zur europäischen Judenfrage" diskutieren, sind Leo Baeck und Viktor Frankl noch frei, sofern man zu der Zeit von Freiheit sprechen kann. Der Rabbiner Leo Baeck lebt, 68 Jahre alt und in der jüdischen Gemeinschaft hochgeachtet, in Berlin, der 36-jährige Psychotherapeut Viktor Frankl in Wien, wo er die neurologische Abteilung des Rothschild-Spitals leitet, des einzigen Krankenhauses, wo noch jüdische Ärzte jüdische Patienten behandeln dürfen. Baeck und Frankl sind gezwungen, den gelben Stern zu tragen. Ihre Deportation nach Theresienstadt steht noch bevor, beide werden viele Angehörige in der Shoah verlieren. "Ein Psycholog erlebt das KZ" heißt der Bericht, den Viktor Frankl kurz nach der Befreiung veröffentlichen wird, über seine Erlebnisse in mehreren Konzentrationslagern, darunter Auschwitz und das Dachauer Außenlager Kaufering. Später wird er es nennen: "... trotzdem Ja zum Leben sagen" - nach dem sogenannten "Buchenwaldlied", das auf Anweisung der SS im KZ Buchenwald geschrieben und gesungen wurde und heute fester Bestandteil von Gedenkfeiern ist. Frankl stellt sich im Lager selbst die Aufgabe "ärztlicher Seelsorge", beobachtet die Mitgefangenen und findet seine Überzeugung bestätigt: Menschen, die in ihrem Leben und Überleben einen Sinn finden, haben größere Chancen, das Grauen zu überstehen. Leo Baeck dagegen spricht bis zu seinem Tod wenig über die Jahre in Theresienstadt, zu schmerzhaft sind die Verluste, zu groß ist die Trauer über die untergegangene, zerstörte Welt des deutschen Judentums. Umso deutlicher und voller Bewunderung sprechen die Zeitgenossen über sein segensreiches seelsorgerliches Wirken im Lager, seine Selbstlosigkeit, seine Geduld. Beide sind nicht vergessen. Der eine begründete die psychotherapeutische Schule der Logotherapie, nach dem anderen sind Hochschulen und vieles andere benannt. Doch ihr Wirken in den Jahren im Lager ist heute nur wenigen bekannt. Sabine Rauh erzählt davon mit Hilfe zahlreicher Quellen und befragt Menschen, für die die beiden Männer heute ein Vorbild sind.