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Klassenkampf von oben – der Podcast Archiv

54 Episoden
29 Minuten
Fühlst du dich politisch gut genug vertreten? Setzt du dich für deine Anliegen ein – online und auch auf der Straße? 

Laut werden, aufstehen, protestieren - viele Menschen wollen sich für eine andere Gesellschaft einsetzen und selbst aktiv werden.

Warum eigentlich ist es wichtig, für Gerechtigkeit einzutreten? Wie kannst du dich mit anderen Menschen zusammentun und gemeinsam etwas bewegen? Was bringt es eigentlich, eine Petition zu unterschreiben und wie funktioniert politischer Aktivismus in Österreich?

Welche Möglichkeiten es gibt, in Österreich politisch aktiv zu werden, Teil einer Bewegung zu werden und die Zivilgesellschaft zu stärken – darüber spricht Journalistin und Autorin Sara Hassan mit Maria Mayrhofer, Geschäftsführerin der Plattform #aufstehn.

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37 Minuten
Erster Job, neuer Job, Traumjob – ob du gerade erst angefangen hast zu arbeiten oder etwas Neues suchst: Du stehst mitten in einer Arbeitswelt, in der sich gerade alles stark verändert.

Das kann Angst machen, aber auch Freiräume schaffen – denn den Arbeitsmarkt, auf dem die Regeln der Elterngeneration gelten, gibt es immer weniger. Viele junge Menschen sehen nicht mehr ein, warum sie sich in ein altes System pressen sollen, das für sie vielleicht nicht mehr viel Sinn ergibt.

Die stellen sich die Fragen: Wie finde ich mich hier zurecht? Wie finde ich überhaupt heraus, was ich machen will und worin ich so richtig gut bin? Woran erkenne ich, ob ein Job der richtige für mich ist? Und: Warum eigentlich sollte ich mich für einen Job ausbrennen und bis zur Pension warten, um mein Leben genießen zu können?

Ali Mahlodji ist Gründer der Berufsorientierungsplattform Whatchado, EU-Jugendbotschafter, Refugee und Schulabbrecher. Nach über 40 Jobs, von der Putzhilfe zum Manager bis hin zum Lehrer, hat Ali mit Whatchado ein Handbuch der Lebensgeschichten erstellt.

Journalistin und Autorin Sara Hassan spricht mit Ali Mahlodji über die „Generation Burnout", wie man sich auf einem Arbeitsmarkt zurechtfindet, auf dem neue Spielregeln gelten, dass zehn Stunden im Büro sitzen jede Kreativität kaputt macht und wie BerufseinsteigerInnen herausfinden können, was sie wirklich wollen.

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33 Minuten
Kennst du das auch? Du arbeitest und arbeitest und arbeitest und trotzdem schaut es am Ende des Monats düster aus auf deinem Konto? Dann stehst du definitiv nicht alleine da!

 

Dubiose Vertragsverhältnisse, unbezahlte Praktika, Jonglieren mehrerer Projekte, um sich irgendwie durchzuschlagen: Ein Drittel aller Erwerbstätigen in Österreich ist atypisch beschäftigt bzw. hat instabile Jobs. Das Prekariat ist also längst keine Randerscheinung mehr. Prekär beschäftigt zu sein bedeutet eine gewisse Unsicherheit – in Bezug auf die Bezahlung, auf die Dauer und Kontinuität des Dienstverhältnisses und/oder auf die Sozialversicherung.

 

Darf es wirklich so schwer sein, einen stabilen Arbeitsplatz mit Zukunftsperspektive zu finden? Wie kommt es überhaupt, dass unsere Arbeitswelt so unsicher geworden ist? Warum eigentlich sind heutzutage so viele Jobs prekär?

Journalistin und Autorin Sara Hassan im Gespräch mit Veronika Bohrn Mena, Gewerkschafterin und Autorin des Buches „Die neue ArbeiterInnenklasse – Menschen in prekären Verhältnissen“.

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37 Minuten
Warst du schon einmal arbeitslos? Hast du Berührungspunkte mit Armut, weil du selbst, Familienmitglieder oder Personen im Freundes- bzw. Bekanntenkreis davon betroffen waren oder sind?

Das Wichtigste zuerst: Armut ist nicht selbst verschuldet, sondern ein strukturelles Problem. Menschen wollen arbeiten und beschäftigt sein, sich beteiligen und etwas einbringen. Die politischen Debatte dreht sich jedoch oft um Stigmatisierungen: Arbeitslose Menschen werden verdächtigt, faul zu sein, sich nicht genug zu bemühen, anderen auf der Tasche zu liegen, disziplinlos und selbst verantwortlich für ihr Schicksal zu sein.

Armut ist ein Mangel an Möglichkeiten und Chancen. Und Armut hat viele Gesichter – sie zieht sich quer durch alle Bevölkerungsschichten und Ausbildungsniveaus. Denn Armut oder Arbeitslosigkeit haben die unterschiedlichsten Ursachen: prekäre Beschäftigung, unsichere Jobs, geringes Einkommen, aber auch gesundheitliche Probleme, die zu einem Jobverlust führen können.

Armut ist keine Charakterschwäche, sie kann alle Menschen treffen. Warum eigentlich wird Armut trotzdem so häufig als individuelle Schuldfrage betrachtet?

Journalistin und Autorin Sara Hassan im Gespräch mit Judith Pühringer, Sozialexpertin und Geschäftsführerin von arbeit plus.

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32 Minuten
Hast du manchmal das Gefühl, dass alles in deinem Leben ein Wettbewerb ist? Steht du auch immer wieder vor Situationen, in denen du dich beweisen musst?

 

Ausbildung, Beruf und auch Freizeit – die Prinzipien des Wettbewerbs haben sich seit den 1990er-Jahren auf alle Bereiche unseres Lebens ausgebreitet. Im Vordergrund steht der Leistungsgedanke mit dem Ziel, unsere eigene Wettbewerbsfähigkeit stetig zu erhöhen. Doch das löst vor allem eines aus: enormen Druck.

 

Wir werden von dem Irrglauben getrieben, dass unsere Leistung unsere Position in der Gesellschaft bestimmt. Wenn jemand nicht erfolgreich ist, wird das als persönliches Scheitern betrachtet. Warum eigentlich wird nicht gesehen, dass unsere Lebenschancen noch von vielen anderen Faktoren abhängen und auch durch Ungleichheitsstrukturen beeinflusst werden?

 

Journalistin und Autorin Sara Hassan im Gespräch mit Laura Wiesböck, Soziologin und Autorin.

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29 Minuten
Schon einmal Essen über eine App oder Lieferplattform bestellt? Bei den meisten von uns lautet die Antwort auf diese Frage ja. Über die Hintergründe dieser Essenslieferungen wissen jedoch die wenigsten Bescheid.

Wie ist das eigentlich, wenn der Chef oder die Chefin eine App ist?

ZustellerInnen in der Welt der Gig-Economy und des Plattformkapitalismus zwischen Wartezonen, GPS-Ortung, Ratings, Warten bei ungemütlichen Wetterbedingungen und teilweise extrem kalten oder sehr heißen Temperaturen und das zu meist ausbeuterischen Mindestlöhnen – warum eigentlich?

Journalistin und Autorin Sara Hassan im Gespräch mit Benjamin Herr, Arbeitssoziologe an der Universität Wien und Autor des Buches „Ausgeliefert“, erschienen im ÖGB-Verlag.

Im Podcast "Warum eigentlich?" spricht Sara Hassan mit Expertinnen und Experten über Themen aus den Bereichen Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik, Umwelt, Europa und Mitbestimmung. Gemeinsam suchen sie Antworten auf Fragen, die uns heute bewegen. Folge direkt herunterladen
33 Minuten
Wer putzt? Wer kocht? Wer pflegt Angehörige? In den meisten Fällen: Frauen.

Während die einen für ihre Arbeit bezahlt werden, arbeiten die anderen nicht umsonst, aber unsichtbar und unbezahlt. Für wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft gibt es keine Anerkennung und keinen Lohn – und sie ist ungerecht zwischen Männern und Frauen verteilt: Haushalt, Kochen, Pflege von Angehörigen und emotionale Arbeit wird im doppelten Ausmaß von Frauen geleistet als von Männern.

Was hat das mit Geschlechterrollen zu tun und welche Strukturen führen dazu?

"Unbezahlte Arbeit ist Arbeit, die tabuisiert wird, die verdrängt wird, die isoliert wird. Der einzige Sinn dieser Unsichtbarmachung ist, dass diese Arbeit weiter gratis stattfindet", sagt Jelena Gučanin im Gespräch mit Sara Hassan.

Jelena Gučanin ist Journalistin (u. a. Wienerin, KUPFzeitung), ausgezeichnet mit dem Wiener Jungjournalistinnen-Preis und Mitautorin des Buchs "Wen kümmert's? Die (un-) sichtbare Sorgearbeit in der Gesellschaft" (erschienen im ÖGB-Verlag).

Im Podcast "Warum eigentlich?" spricht Sara Hassan mit Expertinnen und Experten über Themen aus den Bereichen Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik, Umwelt, Europa und Mitbestimmung. Gemeinsam suchen sie Antworten auf Fragen, die uns heute bewegen. Folge direkt herunterladen
27 Minuten
Ein Auto, ein Eigenheim, Aktien, Anleihen, Bargeld - Vermögen gibt es in den unterschiedlichsten Formen.

Aber reich? Wer sind denn diese Reichen? Fühlst du dich reich? Und wer definiert eigentlich, was reich bedeutet?

 

Fakt ist: In Österreich gibt es eine drastische Vermögenskonzentration. Die obersten 10 Prozent der Bevölkerung besitzen mehr als die restlichen 90 Prozent zusammen. Warum eigentlich?

 

Journalistin, Autorin und Mensch im Spätkapitalismus Sara Hassan im Gespräch mit Matthias Schnetzer, Ökonom in der Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik der AK Wien.

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29 Minuten
Wurdest du im Spital geboren? Warst du im Kindergarten, in der Schule oder gar einer Uni bzw. Fachschule? Warst du schon krank, hast dir Knochen gebrochen und wurdest du medizinisch behandelt? Haben deine Eltern für dich Familienbeihilfe bekommen? Oder warst du schon einmal arbeitslos?

Auf die meisten Fragen wird die Antwort ja lauten und jedes Mal war es der Sozialstaat, der für dich da war.

Aber trotzdem gerät der Sozialstaat immer wieder in Kritik – vor allem von jenen, die besonders wenig dazu beitragen: den Vermögenden. Kann es sein, dass sie dir Sicherheit und Chancen im Leben nehmen wollen, um selbst mehr zu profitieren? Warum eigentlich?

Journalistin und Autorin Sara Hassan im Gespräch mit Romana Brait, Ökonomin mit Schwerpunkt öffentliche Haushalte in der Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik der AK Wien.

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Klassenkampf von oben – der Podcast

Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik im Gespräch