Serienweise - Streaming-Serien bei Netflix, Disney+ und Co. Archiv
293 Episoden
1 Stunde 9 Minuten
106 Manga-Volumes und 1073 Anime-Folgen gibt es aktuell von "One Piece" (4:53). An Stoff für eine Real-Adaption mangelte es Netflix also beileibe nicht. Doch wie man zuletzt bei "Cowboy Bebop" gesehen hat, ist ein Erfolg dennoch nicht garantiert, denn Anime-Adaptionen müssen das Kunststück schaffen, Fans zufriedenzustellen und gleichzeitig auch völlig Unbeleckte wie Michael und Rüdiger für sich zu gewinnen. Ist dieses Kunststück mit den ersten acht Folgen geglückt? Das versuchen wir in dieser Woche herauszufinden. Im Anschluss ist bei uns mal wieder "Wünsch Dir was" angesagt, denn wir haben darum gebeten, dass ihr uns Anregungen für weitere Besprechungen zuschickt und ihr habt kräftig geliefert. Herausgesucht haben wir uns die aktuelle Top-Serie bei Netflix "Who is Erin Carter?" (32:34), in der eine Mutter "A History of Violence"-mäßig von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Vorbei konnten wir natürlich auch nicht an "Joe Pickett" (45:26) bei Paramount+, denn wenn Kritiken eine Serie als "Yellowstone"-artig bezeichnet wird, müssen wir natürlich unseren Cowboy-Experten Michael drauf ansetzen. Und schließlich haben wir endlich die australische Serie "Colin from Accounts" (57:04) nachgeholt, über die viele von Euch geschwärmt haben - und in der es anders als wir nach dem Titel glaubten, nicht um einen Buchhalter geht. Hat sie uns trotzdem gefallen? Cold-Open-Frage: "Wer sollte sich ,Nautilus' schnappen?"
51 Minuten
Zum fünften Mal versucht Disney+ mit einer "Star Wars"-Serie zu landen. Und nachdem "Andor" bei Holger, Michael, Roland und Rüdiger für Begeisterungsstürme gesorgt hat, sind die vier gespannt, ob "Star Wars: Ahsoka" (4:50) diesen Trend fortsetzen kann. Bereits in "The Mandalorian" hatte Rosario Dawson ihre aus "Star Wars: The Clone Wars" bekannte Figure real debütiert, dieses Mal bringt sie allerdings viele weitere Freunde und Feinde aus der zweiten Animationsserie "Star Wars: Rebels" mit. Was unsere Podcaster, die ganz unterschiedliche Erfahrungen mit den animierten Vorgängern haben, vor das Dilemma stellt: Wie viel Wissen darf so eine Serie maximal voraussetzen. Nicht die einzige Meinungsverschiedenheit, die "Star Wars: Ahsoka" hervorruft, obwohl der Grundtenor über die Qualität der Serie dann doch überraschend gleich ist. Cold-Open-Frage: "Welche Animationsserie sollte real verfilmt werden?"
1 Stunde 12 Minuten
"The Bear" (4:26) war für uns und Euch eine der besten Serien des letzten Jahres. Nun ist die Serie zurück - und hat überraschenderweise den Stresslevel abgemildert. Statt die Arbeit in der Küche zu zeigen, gehen die neuen Folgen mehr auf die Charaktere ein. Mit Folgen, die ganz auf einzelne Figuren zugeschnitten sind, schafft die Serie für Rüdiger und Roland das fast Unvorstellbare - sie wird noch besser. Aber kann sie auch Kochmuffel Michael jetzt überzeugen? Danach sprechen Michael und Rüdiger noch über zwei neue Serien, denn bei Disney+ gibt es wieder mal Superhelden. Dieses Mal allerdings nicht aus dem Hause Marvel sondern aus Südkorea. "Moving" (32:04) erzählt über 20 Folgen, von denen 9 aktuell verfügbar sind, von einem Schüler und einer Schülerin, die ihre Superkräfte verbergen müssen und sich anfreunden. Ein K-Drama, das alle Konventionen von K-Dramen und Superheldenserien bricht und deshalb trotz der fehlenden Synchronisation unbedingt gesehen werden sollte. Und zum Abschluss schauen wir wie Jana McKinnon aus "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" in die australische Miniserie "Bad Behaviour" (53:22) gekommen ist, weshalb die Wow-Serie so authentisch Mobbing schildern kann und was ihre sonstigen Stärken und Schwächen sind. Cold Open: "Welche Serie könnte man noch zur Gameshow machen?"
1 Stunde 11 Minuten
Die drei neuen Serien, die Michael und Rüdiger heute vorstellen, verbindet eine Gemeinsamkeit: Im Grunde bewegen sie sich alle im Fahrwasser einiger der besten Serien der letzten Jahre. Die Netflix-Serie "Painkiller" (3:57) zum Beispiel erzählt im Kern genau die gleiche Geschichte wie vor 22 Monaten "Dopesick". Der Disney-Beitrag über Purdue Pharma, Oxycontin und die Opioidkrise war damals für Michael die beste Serie des Jahres. Wie kann der Netflix-Versuch mit Matthew Broderick da mithalten? Die Amazon-Serie "Die verlorenen Blumen der Alice Hart" (34:43) wiederum ist nicht nur von der gleichen Produktionsfirma wie "Big Little Lies", sie behandelt auch ein ähnliches Thema: häusliche Gewalt. Weshalb die Adaption des Romans von Holly Ringland für Rüdiger schwer erträglich war und von Euch nur mit Vorsicht geschaut werden sollte. Und schließlich haben sich Autorin Alice Birch und Regisseur Lenny Abrahamson nach "Normal People" den nächsten Roman von Sally Rooney vorgenommen und "Conversations with Friends" (53:27) adaptiert. Kann die Serie Rüdiger auch wieder so begeistern? Oder sollte man lieber noch einmal die jetzt ebenfalls in der ZDF-Mediathek verfügbare "Normal People" noch einmal schauen? Cold-Open-Frage: "Was war unsere prägende Teen-Soap?"
1 Stunde 6 Minuten
Drei Serien, die von vielen von Euch auf den Jahresbestenlisten standen, sind mit neuen Staffeln zurück. Bereits in die dritte Runde geht bei Disney+ "Only Murders in the Building" (4:36) mit Steve Martin, Selena Gomez, Martin Short und - neu - Meryl Streep. Die Tatsache, dass die meistdekorierte Schauspielerin aller Zeiten der Serie ihre Ehre erweist ist Grund genug, dass Michael und Rüdiger ihr nach der - für sie - enttäuschenden zweiten Staffel noch einmal eine Chance geben. Etwas, was die Serie allerdings für einen von ihnen nicht genutzt hat. Im Anschluss kehrt "Heartstopper" (24:20) zu Netflix zurück, die für Rüdiger zumindest eine lobende Erwähnung wert war. Die Adaption des Webcomics / der Graphic Novel von Alice Oseman sorgt bei unseren beiden Podcastern für eine kleine Diskussion über den Wert seichter Unterhaltung. Das kann man von "Winning Time" (37:38) beileibe nicht behaupten. Die Serie über die Los Angeles Lakers der 1980er Jahre war für Michael und Rüdiger eine Offenbarung und man kann schon mal vorwegnehmen, dass auch die neuen Folgen (Sky, vorerst nut OmU) bei uns zu einem verbalen Alley-oop der Begeisterung führen. Zum Abschluss geht es dann noch um eine neue Serie. "Slip" (55:54) ist quasi die Orgasmus-Variation von "Matrioschka". Kann sie auch bei Michael und Rüdiger für Höhepunkte sorgen? Cold-Open-Frage: "Pitche ein Reboot von ,Suits'"
1 Stunde 11 Minuten
Nach einer unfreiwilligen Pause sind wir zurück und haben dafür in dieser Woche gleich fünf Serien im Gepäck. Nachdem uns endlich Screener zur Verfügung gestellt wurden, sprechen wir über den neuesten Taylor-Sheridan-Streich "Special Ops: Lioness" (4:23), der wie fast immer bei Sheridan gespaltene Reaktionen bei Michael und Rüdiger hervorruft. Dazu sprechen wir ebenfalls leicht verspätet über zwei Rückkehrer nach langer Zeit. Zum einen "Futurama" (43:52), das nach zehn Jahren Pause bei Disney+ eine neue Heimat und zehn weitere Folgen gefunden hat, zum anderen über "Ganz oder gar nicht" (31:35), das nach sage und schreibe 26 Jahren den Oscar-nominierten Film von 1997 fortsetzt. Was natürlich bei beiden die Frage aufwirft: Warum gerade jetzt? Die Suche nach einer Antwort fällt Michael und Rüdiger dabei nicht leicht. Nur vier Jahre war die Pause bei "Good Omens" (18:05), die nun trotz fehlender Romanvorlage bei Prime Video eine zweite Staffel bekommen hat und bei uns eine einhellige Reaktion hervorruft - erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Michael die erste Staffel geliebt und Rüdiger sie nicht einmal bis zum Ende geschaut hat. Letzteres hätten beide auch gerne bei "Secret Invasion" (55:12) gemacht, aber da sie Marvels bisher größtes Desaster tapfer zu Ende geschaut haben, reden sie sich noch einmal ihren Frust von der Seele. Cold-Open-Frage: "Nach Twitters Namenwechsel zu X: Was war die seltsamste Namensänderung einer Serie?"
51 Minuten
Wenn Rüdiger sich Holger in den Podcast einlädt, geht es meistens um Science-Fiction oder Südkorea - und heute schlagen sie sogar zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn Apple bringt die zweite Staffel von "Foundation" (4:01) an den Start, deren Auftakt unsere beiden Podcaster begeistert hatte. Wie stehen sie zur zweiten Staffel, die erneut den eigentlich unverfilmbaren "Foundation"-Zyklus von Isaac Asimov adaptiert? Während der Look und die Schauspielleistungen über jeden Zweifel erhaben sind, kommt es bei den erzählerischen Qualitäten der zehn neuen Folgen allerdings zu leichten geschmacklichen Differenzen. Die verstärken sich bei "Bargain" (31:30), der ersten südkoreanischen Produktion von Paramount+, nur noch. Die in Cannes und beim Seriencamp ausgezeichnete Serie ist wie man im englischen so schön sagt "an aquired taste" (oder im deutschen nur unzureichend übersetzt "gewöhnungsbedürftig"), was allerdings nicht an der zweifellos coolen Action liegt sondern an der unterschiedlichen Wahrnehmung von der typisch koreanischen Erzähl- und Schauspielweise. Cold Open: "Welche Emmy-Nominierung hat uns am meisten irritiert"
1 Stunde 23 Minuten
Da es in dieser Woche an interessanten Neustarts fehlt, beschäftigen sich Michael und Rüdiger mit den wirklich populärsten Serien der Streamingdienste: alte Sitcom-Klassiker. Egal in welchem Land man die Quotenlisten durchstöbert, bei den meistgestreamten Serien tauchen immer wieder "The Big Bang Theory", "Friends", "Seinfeld", "The Office" oder andere Comedy-Klassiker auf. Da in diesem Monat der Nachschub vergrößert wird, weil "Hör mal wer da Hämmert" zu Disney+ und "Mike & Molly" zu Amazon Freevee kommen, sprechen wir in der heutigen Folge über das Phänomen Sitcom: Was macht sie so beliebt und warum werden sie immer wieder geschaut? Aber wir stellen uns auch die Frage warum es in den letzten Jahren keine Sitcoms vom Kaliber "Modern Family" und Co. mehr gab. Liegt es am mangelnden Willen der Streamingdienste? Oder am fehlenden Können? Aber natürlich wäre so ein Sitcom-Special nicht komplett ohne Empfehlungen, daher haben wir für Euch kurze Bestenlisten zusammengestellt inkl. Hinweis wo sie streambar sind: Die besten Kneipen/Cafés/ Restaurants in Sitcoms Die besten Hauptfiguren Die besten Sidekicks Die miesesten Punching Bags Die besten Sitcom-Haustiere Die tollsten Arbeitsplätze Die coolsten Sitcom-Familien Die schönsten Apartments Die besten Will they / Won't they Beziehungen Die nervigsten Sitcom-Charaktere Die am schlechtesten gealterten Sitcoms Und die Top 3 Sitcoms der 70er/80er/90er/00er und 10er Jahre Cold-Open-Frage: "Welche HBO-Serie sollte noch an Netflix lizenziert werden?"
1 Stunde 11 Minuten
Zum zweiten Mal in diesem Jahr kommen Michael und Rüdiger zusammen, um ihre besten Serien des Quartals zu küren (25:16) - und vermissen erneut das Mittelfeld. Denn das zweite Quartal hat sich vor allen Dingen durch außergewöhnlich gute und außergewöhnlich schlechte Serien ausgezeichnet - und erneut bewiesen, dass Qualität immer im Auge des Betrachters liegt. Gerade mal eine Serie doppelt sich in den Top 5 - wenig überraschend genau die, die auch bei Euch anscheinend gut angekommen ist. Bevor es aber an die besten Serien geht (plus einer lobenden Erwähnung), sprechen wir kurz noch über die letzte Staffel von "Jack Ryan" (5:42) und den Anfang vom Ende von Henry Cavill als "The Witcher" (15:17). Cold-Open-Frage: "Was war die schlechteste Serie des Quartals?"
1 Stunde 16 Minuten
In der heutigen Folge machen wir es wie Klein-Joey vor 65 Jahren und rufen "Fuuuury!", denn Disney+ rückt mit "Secret Invasion" erstmals Samuel L. Jacksons Nick Fury in den Fokus. Zwar konnten wir erst eine bzw. zwei Folgen sehen, aber das hält Holger, Michael und Rüdiger nicht davon ab, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen ob Marvels Ausflug in die Welt des Agenten-, Polit- und Verschwörungsthrillers ein Erfolg ist - und ob Michael bei Marvel auch weiterhin zur Furie wird. Im Anschluss fetzen sich Rüdiger und Michael über zwei Serien mit deutscher Beteiliung. Zum einen der Krimi "Schlafende Hunde" (30:09), die deutsche Netflix-Adaption der israelischen Serie "The Exchange Principle", zum anderen Emilia Schüles Auftritt als "Marie Antoinette" (43:29), der jetzt bei Disney+ zu sehen ist. Zum Schluss kommt dann noch einmal Holger zurück, um eine Vorschau auf die Apple-Serie "Hijack" (58:43) zu geben, die nächsten Freitag startet und Idris Elba in eine Flugzeugentführung verwickelt. Ein Szenario, das üblicherweise gleichbedeutend mit Hochspannung ist, aber auch hier? Cold-Open-Frage: "Was halten wir von Netflix' neuer Quotenmessung?"
1 Stunde 9 Minuten
Zwei ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen von Science-Fiction haben wir diese Woche im Programm. Als alte - und in den letzten Jahren sehr enttäuschte - Trekkies war die erste Staffel von "Star Trek: Strange New Worlds" (2:49) ein seltener Lichtblick für Holger und Rüdiger. Nun startet die zweite Staffel und sorgt bei uns erst einmal für Verwunderung, schließlich ist in den zur Verfügung gestellten sechs Folgen Gaststar James T. Kirk irgendwie präsenter als der eigentliche Kapitän Pike. Überhaupt wirkt es, als wäre Berti Vogts alter Leitsatz "Der Star ist die Mannschaft" auch hier angewandt worden, denn jede Folge stellt eine neue Figur in den Fokus. Lindert das unseren Genuss an der neuen Staffel? Darüber gehen die Meinung auseinander. Genau wie bei Roland und Rüdiger Uneinigkeit über die Qualität der sechsten Staffel von "Black Mirror" (33:40) herrscht, die - darüber herrscht Einigkeit - in eine neue Richtung einschlägt, die nur noch bedingt Science-Fiction ist. Deswegen sprechen wir erst darüber wie uns die gesamte Staffel gefallen hat, bevor wir alle fünf Episoden chronologisch durchgehen und Vor- und Nachteile der einzelnen Folgen diskutieren. Cold-Open-Frage: "Welche Stars würden wir gerne in den Knast schicken?"
55 Minuten
Angesichts des Sommerwetters sollte man erwarten, dass Michael und Rüdiger in guter Stimmung sind, aber einige der Serienneustarts haben ihnen in dieser Woche die Launen verhagelt - ganz besonders die lächerlichen Spoiler-Vorgaben von Apple zu "The Crowded Room" mit Amanda Seyfried und Tom Holland. Weil der Streamer quasi verbietet zu erzählen worum es in der Serie wirklich geht, mussten wir die Besprechung in einen spoilerfreien (32:56) und einen Spoilerteil (44:40) aufteilen in dem wir ein so großes Geheimnis lüften als hätten wir verraten, dass es in "Dahmer" um einen Serienkiller geht. Um gleich mehrere von dieser Sorte geht es in der deutschen Eigenproduktion "Kohlrabenschwarz" (22:28) von Paramount+. Die Adaption einer Audible-Hörspielreihe verarbeitet bayrische Schauergeschichte in eine Art Horrorsatire und verblüfft nicht nur indem sie Michael Kessler eine ernste Rolle gibt. Auch "The Weeknd" bewegt sich mit "The Idol" (4:12) auf einem neuen Betätigungsfeld. Von der in Cannes verächtlich aufgenommenen Serie konnten Michael und Rüdiger nur eine Folge vorab sehen, aber das reicht bereits, um einen Eindruck davon zu gewinnen, wie Adel "The Weekend" Tesfaye sich als Darsteller und Produzent schlägt - und um festzustellen, ob Sam Levinson ein zweites "Euphoria" gelungen ist. Cold-Open-Frage: "Was halten wir von Apples Vision Pro?"
1 Stunde 9 Minuten
Vor 12 Jahren kam es in Fukushima nach einem Erdbeben und einem Tsunami zum größten Nuklear-Unfall seit Tschernobyl. Nun wurde die Katastrophe in Japan für Netflix als "The Days" (26:52) verfilmt und nicht nur für Michael und Rüdiger drängt sich der Vergleich zu "Chernobyl" auf. Eine falsche Erwartungshaltung, denn weder der Ablauf der Ereignisse noch die äußeren Umstände sind vergleichbar und so versuchen wir die Serie für sich mit ihren Stärken und Schwächen zu beurteilen. Auch die zweite Serie hat einen asiatischen Einschlag. Die Manga-Adaption "American Born Chinese" (4:06) vereint mit Michelle Yeoh, Ke Huy Quan und Stephanie Hsu nicht nur drei Oscar-nominierte Stars aus "Everything, Everywhere All At One" (in unterschiedlicher Präsenz), sie hat auch sonst Gemeinsamkeiten mit dem Überraschungshit. Ist der Mix aus US-Highschool-Geschichte und chinesischer Mythologie ebenso erfolgreich darin Action, Comedy und Fantasy zu vereinen? Einen ähnlichen Genre-Spagat versucht auch der Piratenabenteurspaß "Our Flag Means Death" (53:06), der mit einem Jahr Verspätung zu RTL+ kommt. Die Romantic Office Comedy mit Taika Waititi als legendärer Pirat Blackbeard ist eine Art Pirates of the Queeribbean und wartet mit wunderbaren Charakteren auf. Aber kann auch die Comedy selber Michael und Rüdiger überzeugen? Cold-Open-Frage: "Entwickle ein Spin-off für eine der gerade beendeten Top-Serien"
1 Stunde 30 Minuten
Drei große Seriendebüts stehen im Fokus der heutigen Episode. Während Amazon mit "Der Greif" (4:03) die erste Serienadaption einer Vorlage von Wolfgang und Heike Hohlbein an den Start bringt, verschafft Netflix mit "FUBAR" (36:30) Arnold Schwarzenegger sein Seriendebüt und Paramount+ mit dem "Yellowstone"-Prequel "1923" (53:26) Harrison Ford seine erste Serienhauptrolle. Doch können diese Debüts auch überzeugen? Diese Frage führt im heutigen Podcast zu lebhaften Diskussionen. Während Michael, Roland und Rüdiger bei "Der Greif" widerwillig aber unvermeidbar den Vergleich zu "Stranger Things" ziehen müssen und diskutieren für wen die mit Coming-of-Age-Elementen angereichterte Fantasyadaption wohl gedacht ist, geraten sich Michael und Rüdiger bei den Serienpremieren des Terminators und von Indiana Jones regelrecht in die Haare. Und schließlich haben sie sich auch noch "German Genius" (1:15:23) angeschaut mit der Kida Khodr Ramadan eine Art deutsche Adaption von "Extras" wagt und dabei sogar Ricky Gervais zu einer Gastrolle überreden konnte. Dabei zeigt sich erneut, dass Ramadan unfassbare Kontakte zur Film- und Fernsehbranche hat, die seine Serie mit Cameoauftritten bereichen. Aber reicht das auch um seine Serie in Serie zum Vergnügen zu machen? Oder ist das Ganze dann doch etwas zu selbstbezogen?
Cold-Open-Frage: "Welche Showrunner sollten eine ihrer alten Figuren in einer ihrer neuen Serien unterbringen?"
Cold-Open-Frage: "Welche Showrunner sollten eine ihrer alten Figuren in einer ihrer neuen Serien unterbringen?"
54 Minuten
Zum dritten Mal haben sich Holger, Michael und Rüdiger durch ihre Watchlisten gesucht und dabei sechs sehr empfehlenswerte Serien gefunden, die vermutlich nur die Wenigsten von Euch kennen. Jeder nominiert zwei Serien, die zumindest irgendwie in Deutschland verfügbar sein müssen. Holger beginnt mit dem italienischen Drama "Ein Wunder" (4:20, DVD), die die Auswirkungen eines Marienwunders auf eine kalabrische Gemeinde zeigt und begibt sich für seinen zweiten Tipp wieder einmal nach Südkorea, wo er mit "Through the Darkness" (25:00, Netflix) ein asiatisches Pendant zu "Mindhunter" gefunden hat. Michael zieht es dagegen wieder zu Gen-Z-Serien. Die Webserie "Video Game High School" (12:17, RocketJump auf YouTube) erzählt von einer Zukunft mit eSports-Stipendien, und der Anime "Time Machine Blues" (35:29, Disney+) entwirft eine wilde, kleine Geschichte über filmbegeisterte Teens, die per Zeitmaschine in eine Zeitschleife geraten. Und schließlich gräbt Rüdiger noch "Spooks" aus (19:24, DVD), die nicht nur Matthew Macfadyen, Keeley Hawes und David Oyelowo bietet, sondern auch das britische Pendant zu "24" darstellt. Vor allen Dingen hat es ihm aber die brandneue Apple-Serie "Drops of God" (40:30, Apple TV+) angetan, bei der er inhaltlich und qualitativ viele Parallelen zu "Das Damengambit" findet.
Cold-Open-Frage: "Bei welcher Serie könnten wir als Autoren aushelfen?"
Cold-Open-Frage: "Bei welcher Serie könnten wir als Autoren aushelfen?"