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Serienweise - Streaming-Serien bei Netflix, Disney+ und Co. Archiv

293 Episoden
1 Stunde 10 Minuten
2021 hatte Marvel eine Vision – genauer gesagt eine „WandaVision“. Die innovative und unterhaltsame Serie lancierte auf Disney+ die sehr wechselhafte TV-Ära des MCU. Fünf Jahre später versucht der Comic-Gigant nun mit „VisionQuest“ (4:54), an den einstigen Erfolg anzuknüpfen, indem er Paul Bettanys Androiden zurückbringt und seine Psyche analysiert. Holger und Rüdiger versuchen, die wilde KI-Version von „Alles steht Kopf“ einzuordnen und einzuschätzen, was an der Serie funktioniert und was nicht. Auch eine weitere IP versucht nun, auf dem TV-Markt Fuß zu fassen: die „Freitag, der 13.“-Reihe. Pünktlich zu Halloween kommt mit „Crystal Lake“ (53:37) nun ein Serien-Prequel mit Linda Cardellini, das die Vorgeschichte von Jason Voorhees und seiner Mutter zeigt und versucht, Slasher-Horror mit Charakterdrama zu kombinieren. Kann das funktionieren? Und schließlich versucht Isabel Kleefeld mit „Die Falle“ (34:50) bei Netflix, an ihren Überraschungshit „Liebeskind“ anzuknüpfen. Ist der Psychothriller um eine Erfolgsautorin auf der Suche nach Gerechtigkeit für ihre ermordete Schwester der nächste Krimihit aus deutschen Landen?

Cold-Open-Frage: „Wie finden wir den ‚Baywatch‘-Trailer?“
1 Stunde 51 Minuten
Es ist offiziell! Das Sommerloch ist vorbei. Pünktlich zum Start des Oktobers haben die Streaming-Dienste vier Serien herausgebracht, die bei wenigstens einem von Holger, Roland, Michael und Rüdiger das Potenzial haben, auf der Bestenliste des Jahres zu landen – und vielleicht sogar ganz oben. Nicht ganz überraschend, denn drei der Neustarts hatte am Anfang einer von uns auf seiner Vorschauliste. Es gibt aber einen Twist, denn nicht derjenige, der sich am meisten darauf freute, findet sie auch am besten. Zum Auftakt sprechen wir über „Carrie“ (4:14), die erste Serie, die Horror-Spezi Mike Flanagan nach seinem Netflix-Exit für Prime Video gemacht hat. Stephen Kings Debütroman hat bereits Brian DePalma gefeiert verfilmt, also macht Flanagan etwas ganz anderes, was King-Puristen und Horror-Liebhaber stören, allen anderen aber gefallen dürfte. Danach gehen wir zu Apples neuer Brit-Serie „Small Prophets“ (42:09), die Comedy mit Fantasy und einer der schrägsten Serienfiguren des Jahres verbindet. Am kontroversesten wird es dann, nachdem sich Roland verabschiedet, denn die Neuverfilmung von „East of Eden“ (58:57) bei Netflix sorgt bei einigen für Entgeisterung und bei anderen für Begeisterung – was viel damit zu tun hat, welche Änderungen Zoe Kazan am heiligen Text von John Steinbeck vorgenommen hat. Und schließlich sprechen wir noch über das zeitgleich bei Wow und RTL+ gestartete Anwaltsdrama „War“ (1:31:44) mit Dominic West und Sienna Miller, das die Frage stellt: Wie sieht ein Rosenkrieg aus, wenn er über Anwälte ausgetragen wird? Die Antwort: kreuzunterhaltsam! Cold-Open-Frage: "Wer sollte neuer Showrunner von ,Doctor Who' werden?
1 Stunde 31 Minuten
Nachdem sie kurz noch einmal die Top-100-Liste der New York Times rekapitulieren, küren Michael und Rüdiger zum letzten Mal in diesem Jahr ihre besten Serien des Quartals. Und wie so oft hat im dritten Quartal das Sommerloch kräftig zugeschlagen, weswegen beide noch einmal jede Menge Serien nachgeholt haben, die einen Platz auf ihren individuellen Top-5-Listen gefunden haben. So haben es gleich sieben Serien auf die Bestenliste geschafft, die im Rahmen des Podcasts noch nicht besprochen wurden. Auffällig auch, wie paritätisch diese Serien zwischen den einzelnen Streamingdiensten aufgeteilt sind, denn so richtig konnte sich von Juli bis September kein Anbieter hervortun. Und auch beim Genre sind die Quartals-Serien breit gestreut: Von Historiendrama und Science-Fiction über Teen-Drama und Comedy bis hin zu Gesellschaftsdrama und Krimi ist alles dabei. Mit anderen Worten: Im dritten Quartal 2026 war für jeden Geschmack etwas dabei.
1 Stunde 4 Minuten
Vor 12 Jahren landeten Matthew McConaughey und Woody Harrelson mit der ersten Staffel von „True Detective“ einen Mega-Hit. Doch kennen tun sich die beiden dicken Freunde schon 15 Jahre länger. Jetzt bringen sie mit „Brothers“ (41:03) bei Apple TV ihre Freundschaft vor die Kamera – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn in der Comedy spielt das Duo eine nur ganz leicht veränderte Version seiner selbst und nimmt als Basis dafür eine wahre Anekdote aus ihrem Leben. Könnte es sein, dass die beiden wirklich Halbbrüder sind? Und reicht diese dünne Grundidee als Basis für eine Serie? Das alles diskutieren Maite, Michael und Rüdiger, nachdem sie über einen weiteren Serienversuch aus deutschen Landen sprechen. Disney+ verfilmt mit „City of Blood“ (7:48) den deutschen Comic „Berlinoir“ über Vampire in Berlin, streicht dabei allerdings den Noir-Part komplett aus der Inszenierung. Nicht der einzige Grund, warum Rüdiger sie als schlechteste Serie des Jahres deklariert, während Maite und Michael Gründe finden, um den Achtteiler zu verteidigen. Cold-Open-Frage: „Was halten wir vom bisherigen Top-100-Ranking der New York Times?“
1 Stunde 17 Minuten
2017 startete mit „Babylon Berlin“ (4:53) eine echte Serien-Sensation aus deutschen Landen. Neun Jahre später geht die Chronik der 1920er und frühen 1930er zu Ende, und wir wollten wissen, wie das Trio Tom Tykwer, Hendrik Handloegten und Achim von Borries die Weimarer Republik beendet und was am Ende von der Serie hängen bleibt. Dabei haben Michael, Holger und Rüdiger wie so oft einen unterschiedlichen Blick auf das, was funktioniert und was nicht, der allerdings nicht mal halb so auseinanderdividiert ist wie bei „Last Seen“ (43:29). Das australische Krimidrama ist auch aus deutscher Sicht interessant, schließlich hat Christian Schwochow alle sechs Folgen der Serie inszeniert, die die US-Romanvorlage von Texas nach Victoria verlegt und die langfristigen Folgen einer Kindesentführung thematisiert. Cold-Open-Frage: „Wer sollte am Wochenende einen Emmy gewinnen?“
53 Minuten
Zwei britische Krimiserien mit unterhaltsamer Note haben wir uns in dieser Woche herausgesucht. Zum einen geht mit "The Gentlemen" (3:31) der kleine Serienhit von Guy Ritchie bei Netflix in die zweite Runde. Der wilde, freche Gangsterspaß, der die britische Aristokratie aufs Korn genommen hat, ist in den neuen Folgen nicht länger auf Großbritannien beschränkt, sondern exportiert das Erfolgsmodell nun nach Italien und kollidiert dabei mit der echten Mafia. Sind das Neuheiten genug, um den Spaß weiter hochzuhalten? Oder sind Holger, Michael und Rüdiger doch nicht mehr so "high" auf die Serie? Auch mit "The Assassin" (33:41), die am 14.9. in der ZDF-Mediathek startet, begeben wir uns auf Europareise. In dem Sechsteiler spielt Keeley Hawes eine Profikillerin a. D., von deren alter Karriere ihr von Freddie Highmore gespielter Sohn nichts wusste – bis er und seine Mutter in Griechenland ins Kreuzfeuer geraten und kreuz und quer über den Kontinent fliehen müssen.

Cold-Open-Frage: "Wer sollte Dolly Parton in einer Biopic-Serie spielen?"
1 Sekunden
Sie sind die Visitkarte (fast) jeder TV-Serie: die Songs, die während der Credits spielen und das Publikum darauf einstimmen, was sie in den nächsten 30-60 Minuten erwartet. Und noch mehr als die Serien selber, sind sie absolute Geschmackssache. Da hat es sich für uns angeboten, in dieser Woche die besten Theme Songs der TV-Geschichte zu ranken. Einzige Voraussetzung: sie müssen Text haben. Holger, Michael, Roland und Rüdiger haben im Stil einer Jahres-Endliste ihre Top 10 plus lobende Erwähnung aufgelistet - und zu Beginn einen Song ausgewählt, mit dem sie gar nicht klarkommen. Das Ergebnis ist ein Mix aus Radio-Hits, obskuren Indie-Songs und Liedern, die manche von uns als Kinder in- und auswendig kannten.

Hier der versprochene Link zur Spotify-Liste der genannten Songs:

https://open.spotify.com/playlist/45khradV9Bv2UkjBviEMik?si=vKfFkUiFRo6gZ7kngIJevg
1 Stunde 56 Minuten
Sie sind die Visitkarte (fast) jeder TV-Serie: die Songs, die während der Credits spielen und das Publikum darauf einstimmen, was sie in den nächsten 30-60 Minuten erwartet. Und noch mehr als die Serien selber, sind sie absolute Geschmackssache. Da hat es sich für uns angeboten, in dieser Woche die besten Theme Songs der TV-Geschichte zu ranken. Einzige Voraussetzung: sie müssen Text haben. Holger, Michael, Roland und Rüdiger haben im Stil einer Jahres-Endliste ihre Top 10 plus lobende Erwähnung aufgelistet - und zu Beginn einen Song ausgewählt, mit dem sie gar nicht klarkommen. Das Ergebnis ist ein Mix aus Radio-Hits, obskuren Indie-Songs und Liedern, die manche von uns als Kinder in- und auswendig kannten. https://open.spotify.com/playlist/45khradV9Bv2UkjBviEMik?si=vKfFkUiFRo6gZ7kngIJevg
1 Stunde 15 Minuten
„Oh je, die nächste Superheldenserie“, werden vielleicht einige denken, wenn sie von „Lanterns“ (5:42) hören. Aber die Adaption einer DC-Comicreihe ist nicht irgendein Stoff, und dahinter steckt auch nicht irgendwer. Schließlich hat einer der Autoren, Damon Lindelof, bereits „Watchmen“ zu einer der Serien des Jahrzehnts gemacht. Entsprechend gespannt sind wir auf die Umsetzung: Holger, weil er Lindelof-Fan ist, Michael, weil er als Kind davon geträumt hat, selber zur „Green Lantern“ zu werden, und Rüdiger, weil er gespannt ist, Kyle „Friday Night Lights“-Chandler mal wieder als Trainer zu sehen – allerdings einer ganz anderen Art. Kann so viel Vorfreude erfüllt werden? Im Anschluss sprechen wir noch über die Netflix-Nordic-Noir-Neuheit „Blutopfer“ (53:46). Taugt der Schwedenkrimi über einen Serienmörder, der Polizisten bestialisch hinrichtet, zu mehr als Alliterationen? Cold-Open-Frage: „Welcher obskure 2000er-Film neben „Joe Dirt“ sollte noch zur Animationsserie werden?“
1 Stunde 15 Minuten
Mit „Years and Years“ und „It’s a Sin“ hat sich Russell T. Davies als einer der verlässlichsten Serienmacher der letzten Jahre etabliert. Entsprechend gespannt sind Michael, Holger und Rüdiger auf seine neueste Miniserie. „Tip Toe“ (5:53) startet bei HBO Max und erzählt die Geschichte eines Nachbarschaftsstreits zwischen einem Homosexuellen, gespielt von Alan Cumming, und einem Homophoben, gespielt von David Morrissey. In Deutschland macht man aus so was „Doppelhaushälfte“, in Großbritannien macht man daraus großes Fernsehen.

Im Anschluss sprechen wir über Zielgruppen-Fernsehen bei Prime Video und widmen uns dem Teendrama „Sterling Point“ (32:13) von Megan Park und den „O.C., California“-Machern sowie der neuesten Action-Staffel von „Reacher“ (49:57). Über die Fragen, welche der beiden Serien als Zielgruppen-TV besser funktioniert und welche geeigneter ist, um aus dieser Zielgruppe auszubrechen, herrscht dabei allerdings nicht gerade Einigkeit.

Cold-Open-Frage: „Welches Team würde auch eine Netflix-Serie verdienen wie jetzt die New York Yankees?“
1 Stunde 14 Minuten
Believe! Das Mantra von "Ted Lasso" (51:11) ist in den letzten Jahren auch zum Mantra der Fans geworden, die nach dem Ende der Serie nie die Hoffnung aufgegeben haben, dass es doch noch weitergehen könnte. Jetzt ist es tatsächlich so weit, und Apple TV holt Jason Sudeikis zurück auf die Trainerbank – jetzt aber für das neue Damenteam des AFC Richmond. Können Beard und Ted die Damen an die Spitze führen? Und vor allen Dingen: Können sie den Abwärtstrend der Serie stoppen, die als Phänomen begann und sich danach auf den Lorbeeren ausruhte? Holger und Rüdiger haben die ersten Folgen gescoutet und eine Spielanalyse gemacht. Für die anderen beiden Serien kommt dann auch noch Roland von der Reservebank und spricht über "The Shards" (4:30) bei Disney+. Da hinter der Serie Ryan Murphy und Bret Easton Ellis stecken, ist eine Kontroverse vorprogrammiert, nicht nur inhaltlich, sondern auch bei unserer Einschätzung der Serie. Ähnlich weit auseinander klafft die Meinung bei der Amazon-Serie "Ride or Die" (31:30), die sich viele von Euch gewünscht haben und deren Besprechung nur haarscharf an einem weiteren "Cat's Eyes"-Fiasko vorbeischrammt. Cold-Open-Frage: "Über welche Serie außer ,Gilmore Girls' hätten wir gerne eine Doku?"
1 Stunde 9 Minuten
Auf vielfachen Wunsch und auch aus großem Eigeninteresse sprechen Holger, Michael und Rüdiger in dieser Woche über die neue Disney-Serie "Furious" (5:42) von Elizabeth Meriwether ("The Dropout" / "Dying for Sex"). Schaut man sich internationale Kritiken an, gibt es für den Rachethriller vor allem zwei Vergleiche: einen fiktiven mit "Killing Eve" und einen realen mit dem Fall Jeffrey Epstein. Was, wenn eine missbrauchte Frau nicht auf das Rechtssystem vertrauen, sondern persönlich die übergriffigen Männer zur Rechenschaft ziehen würde? Das Ergebnis können wir nach drei der 8 Folgen noch nicht komplett beurteilen, aber bereits der Auftakt liefert eine treffliche Diskussionsgrundlage. Auch bei der Netflix-Miniserie "The Bombing of Pan Am 103" (28:54) drängt sich ein Vergleich auf, schließlich verfilmte "Lockerbie" vor einigen Monaten bereits den Terroranschlag auf das Passagierflugzeug von 1988. Macht es diese Version besser oder schlechter? Und schließlich will Amazon mit einer Umsonstfolge von "The Westies" (49:18) das Publikum zu seinem Zusatzangebot MGM+ locken. Ist das ein Angebot, das man nicht ablehnen kann? Oder gehört die Serie um eine Gang im New York der 1980er Jahre dorthin, wo Luca Brasi schläft? Bei den Fischen! Cold-Open-Frage: "Wer sollte Amazons Serien-„Robocop“ werden?"
58 Minuten
"The Big Bang Theory": Viele lieben sie, viele hassen sie, aber es gibt wohl niemanden, der den Sitcom-Megahit nicht kennt. Nachdem mit "Young Sheldon" ein Prequel ohne Lachkonserven entstand und dieses wiederum mit "Georgie & Mandy" ein Spin-off erhielt, geht Chuck Lorre mit "Stuart Fails to Save the Universe" (6:31) wieder an den Urtext heran und verschafft einer "Big Bang Theory"-Nebenfigur ihre eigene Serie: Comicladenbesitzer Stuart Bloom. Da das Ganze aber bei HBO Max läuft, ist es keine klassische Sofa-Sitcom, sondern, ja, was eigentlich? Das versuchen Holger, Michael und Rüdiger ebenso zu beantworten wie die Frage, für wen diese zehn Folgen gedacht sind, da sie mit ihrer Multiversums-Hüpferei eher an "Bill & Ted’s Reise durch die Zeit", "Per Anhalter durch die Galaxis", "Matrix", "Tenet" und viele andere Sci-Fi-Hits anknüpfen. Kann das bei Sitcom-Abstinenzler Holger, "Big Bang Theory"-Verächter Michael und Gelegenheitsfan Rüdiger verfangen? Danach gibt es einen harten Schnitt und wir widmen uns in der ZDFmediathek der Miniserie "Kabul – Flucht aus der Hölle" (35:22), die die letzten Tage vor dem überstürzten Abzug der US-Truppen und ihrer Verbündeten erzählt. Eine Serie, die wir allen nur wärmstens ans Herz legen können - und ganz besonders einem CSU-Minister. Cold-Open-Frage: "Was haben wir im neuesten und letzten Halbjahres-Engagement-Report von Netflix entdeckt?"
1 Stunde 14 Minuten
Mit „Das Damengambit“ hat sich Anya Taylor-Joy eine weltweite Fangemeinde erspielt, jetzt ist sie mit „Lucky“ (5:15) bei Apple TV zurück im Seriengeschäft. Als Trickbetrügerin gerät sie in der Serie von Jonathan Tropper („Banshee“, „Your Friends and Neighbors“) ins Fadenkreuz von FBI und Annette Bening. Eine Serie, auf die sich Michael besonders gefreut hatte, während Maite und Rüdiger ohne große Erwartungen herangegangen sind. Wer hatte den richtigen Ansatz? Danach geht es mit Will Ferrells Netflix-Serie „The Hawk“ (32:04) auf den Golfplatz. Was für Rüdiger Alltag ist, ist für die anderen beiden Neuland, weshalb sie die Comedy mit anderen Augen gesehen haben – und trotzdem zu dem gleichen Urteil kommen. Schließlich geht es mit „Surface – Das versunkene Dorf“ (54:08) noch in die ARD Mediathek und zu einer französisch-belgischen Krimiserie. Die Prämisse, dass ein Mord in einer überfluteten Stadt geklärt werden soll, klingt faszinierend, aber – um die einzige Wasser-Wortspielerei zu benutzen, die Michael ihm noch übergelassen hat: Das Leben ist kein Wunschbrunnen. Cold-Open-Frage: „Was halten wir von Netflix' Kanal-Plänen?“
1 Stunde 16 Minuten
Mit "Unsere kleine Farm" (4:33) bringt Netflix einen Megaerfolg aus den 1970er Jahren zurück. Die Autobiografie von Laura Ingalls Wilder, die ihren Familienumzug von Wisconsin in den Wilden Westen Kansas' niedergeschrieben hat, sorgten einst mit Michael Landon in der Hauptrolle für pures Wohlfühlfernsehen. Kann sie das auch 50 Jahre später erreichen? Oder viel wichtiger: Sollte sie das auch 50 Jahre später erreichen wollen? Über diese Frage werden sich Michael, Holger und Rüdiger in dieser Woche nicht ganz einig. Allerdings ist ihre Diskussion geradezu erbaulich verglichen mit den Diskussionen, die die Arte-Serie "After the Party" (31:23) auslöst. Die neuseeländische Miniserie über eine Lehrerin, die ihren Ex-Mann für einen Pädophilen hält und dies gegen alle Widerstände beweisen will, ist harter Tobak zu schauen, aber ein Sechsteiler, der zumindest für extrem viel Gesprächsstoff sorgt. Um nach diesem bedrückenden Stoff auf einer heiteren Note zu enden, besprechen wir schließlich noch die Experimental-Comedy "Das Manko" (53:42) in der ZDFmediathek, die die fast vergessene Physical-Comedy-Tradition von Jacques Tati, Buster Keaton, Jim Carrey und, ja, Holger, "Jackass" zurückbringt.

Cold-Open-Frage: "Welche Serien-Entscheidung hätte Donald Trump per Telefonanruf rückgängig machen sollen?"