Serienweise - Streaming-Serien bei Netflix, Disney+ und Co. Archiv
293 Episoden
1 Stunde 34 Minuten
Für die heutige Podcast-Episode haben wir unsere Mikrofone pink gefärbt, denn bei Prime Video startet mit "Elle" (4:30) eine Prequel-Serie zu "Natürlich Blond". 2001 sorgte Reese Witherspoon als vermeintlich oberflächliche Harvard-Studentin nicht nur für viel Spaß, sondern auch für einen klugen Kommentar nach dem Motto: "Beurteile nie ein Buch nach dem pinken Cover". 25 Jahre später übernimmt nun Lexi Minetree diesen Part, was bei Holger, Michael, Roland und Rüdiger die Frage aufwirft: Warum? Schließlich müsste sie Elle laut Kanon noch sehr oberflächlich sein. Während sich alle einig sind, dass die Serie als Prequel nicht funktioniert, ist bei der Frage, ob sie trotzdem unterhaltsam ist, die Lage nicht so eindeutig. Danach geht es zum letzten Mal in die Küche von "The Bear" (30:48), denn die Kochserie bei Disney+ hat ihre letzte Staffel bekommen. Weil jeder von uns eine andere Staffel (oder ein anderes Special) versalzen fand, anderen jedoch drei Michelin-Sterne geben würde, ist die Spannung groß, ob wir die letzten zehn Folgen gleichermaßen wohlschmeckend oder unappetitlich finden, denn bei "The Bear" ist ganz offensichtlich, dass wir unterschiedliche Geschmacksknospen haben. Im Anschluss wird Roland Kamera putzen geschickt, denn die dritte Staffel von "Silo" (1:03:20) bei Apple TV besprechen Michael, Rüdiger und Holger alleine. Dabei tut die vorletzte Staffel etwas, was bei Mystery-Serien oft das Schwierigste ist: Sie gibt Antworten. Sind diese befriedigend? Oder werfen sie nur neue Fragen auf? Cold-Open-Frage: "Welche Streamer sollten untereinander Serien tauschen?"
1 Stunde 25 Minuten
Drei Serien, die die Gemüter (und auch uns) gespalten haben, gehen in dieser Woche in die nächste Runde. Vor allem das "Game of Thrones"-Prequel "House of the Dragon" (4:36) hat dabei für Diskussionen gesorgt. Schließlich gab es ein öffentliches Zerwürfnis zwischen Showrunner Ryan Condal und Schöpfer George R.R. Martin, der bei den ersten Staffeln am liebsten "Drakarys" gerufen hätte. Auch Holger, Michael und Rüdiger waren mit den ersten beiden Staffeln nicht gerade happy, doch mit dem Auftakt der dritten Staffel liefert "House of the Dragon" seine bisher größte Schlachtplatte. Macht das Appetit auf mehr? Bei der Netflix-Realverfilmung von "Avatar" (34:39) war Michael als Fan des Animes nicht sonderlich überzeugt, Rüdiger als Neuling jedoch Feuer und Flamme (und Wind, Wasser und Luft ebenfalls). Doch wie sieht das Ganze zwei Jahre später (und im Fall von Hauptdarsteller Gordon Cormier zwei Köpfe größer) aus? Und schließlich geht bei Apple mit "John Sugar" (1:00:27) die wohl bizarrste Serie der letzten Jahre weiter, die mit ihrem bizarren Twist zum Ende der ersten Staffel für so viel Kopfschütteln gesorgt hat, dass man selbst anscheinend nichts mehr davon wissen will. Macht das die Neo-Noir-Serie mit Colin Farrell besser? Cold-Open: "Welche Serien-Premier sollte in Downing Street No. 10 einziehen?"
1 Stunde 8 Minuten
Das zweite Quartal gilt als heimliches Serien-Juwel, liegt hier doch die Deadline für die Emmy-Nominierungen. Hat dies dazu geführt, dass in den Monaten April bis Juni jede Menge Serien gestartet sind, die das Zeug haben, auch am Jahresende ganz oben in den Bestenlisten zu stehen? Das diskutieren Michael und Rüdiger genauso wie den Streaminganbieter, der sich ihrer Meinung nach in diesem Quartal besonders hervorgetan hat, und weitere Tendenzen, die sich abgezeichnet haben. Aber vor allen Dingen listen sie ihre fünf liebsten Serien plus eine weitere lobende Erwähnung auf, die ihrer Meinung nach alle Serienfans gesehen haben sollten.
1 Stunde 35 Minuten
Wenn in dieser Woche die Fußball-WM startet, hofft England erneut darauf, nach 1966 endlich mal wieder den WM-Titel heimzubringen. Da passt es gut, dass das ZDF mit „Dear England“ (37:00) eine Miniserie über das nationale Trauma zeigt. Die Theaterverfilmung mit Joseph Fiennes als Trainer Gareth Southgate deckt vier große Turniere ab und hätte eigentlich ganz nach dem Gusto von Holger und Rüdiger sein müssen – doch ist sie das auch? Oder teilen sie nach dem Vierteiler, der eigentlich „Die Angst des Engländers beim Elfmeter“ heißen müsste, Michaels Meinung und verabschieden sich vom Fußball? Britische Geschichten werden auch in zwei weiteren Serien der heutigen Folge erzählt. Der Netflix-Hit „The Witness“ (1:17:17) erzählt von den Folgen des Mordes an Rachel Nickell im Jahr 1992, „The Hack“ (58:00) vom Abhörskandal des Boulevardblatts „News of the World“ zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dabei ist die Zeitungsserie mit David Tennant eigentlich gleich zwei Serien auf einmal. Ob Spannung und Spaß darunter ist oder man Schokolade zum Trost braucht, bleibt zu diskutieren. Der größte Name in dieser Woche ist allerdings die einzige US-Serie, denn Apple TV verfilmt mit „Cape Fear“ (4:39) zum dritten Mal eine klassische Gut-gegen-Böse-Geschichte. Kann der Zehnteiler mit Javier Bardem und Amy Adams an die Filme mit Gregory Peck und Robert Mitchum bzw. Robert De Niro und Nick Nolte heranreichen?
Cold-Open-Frage: „Von welchem Filmcast würden wir gerne eine Serien-Reunion sehen?“
Cold-Open-Frage: „Von welchem Filmcast würden wir gerne eine Serien-Reunion sehen?“
1 Stunde 17 Minuten
Zwei totgeglaubte Serien kehren nach langer Pause auf die Bildschirme zurück. Bei Arte ist die gefeierte Krimiserie „Happy Valley“ (4:56) nach zehn Jahren mit einer dritten Staffel wieder da, was Holger freut und Rüdiger dazu gebracht hat, gleich auch zum ersten Mal die ebenfalls bei Arte verfügbaren ersten beiden Staffeln durchzubingen. Um sowohl Fans als auch Neulingen gerecht zu werden, sprechen wir über die dritte Staffel, ohne die ersten beiden zu spoilern, sondern beschäftigen uns mit generellen Themen und Stärken der Serie von „Gentleman Jack“-Macherin Sally Wainwright. Dabei gehen wir auch darauf ein, warum man sich für die dritte Staffel bewusst so viel Zeit gelassen hat.
Bei „The Terror“ (48:11) war die Pause dagegen weniger freiwillig. Die Horror-Anthologie schien weder bei Zuschauern (außer bei Roland) noch bei den Verantwortlichen Lust auf eine Fortsetzung gemacht zu haben, bis Victor LaValle vorgeschlagen hat, seinen eigenen Roman „The Devil in Silver“ mit Dan Stevens zu adaptieren. Hat sich die große Schaffenspause gelohnt, oder ist die Verkürzung der Staffel auf sechs Folgen mehr als ein Alarmsignal?
Große Töne spuckt derweil Apple mit „Maximum Pleasure Guaranteed“ (34:50). Kann die schwarze Thrillerkomödie mit „Orphan Black“-Star Tatiana Maslany wirklich für großes Vergnügen sorgen? Oder bietet uns der Titel Anlass, sie mit Hohn und Spott zu übergießen?
Cold-Open-Frage: „Welche Regisseure hätten wir gerne zu welcher Serie im Podcast zu Gast?“
Bei „The Terror“ (48:11) war die Pause dagegen weniger freiwillig. Die Horror-Anthologie schien weder bei Zuschauern (außer bei Roland) noch bei den Verantwortlichen Lust auf eine Fortsetzung gemacht zu haben, bis Victor LaValle vorgeschlagen hat, seinen eigenen Roman „The Devil in Silver“ mit Dan Stevens zu adaptieren. Hat sich die große Schaffenspause gelohnt, oder ist die Verkürzung der Staffel auf sechs Folgen mehr als ein Alarmsignal?
Große Töne spuckt derweil Apple mit „Maximum Pleasure Guaranteed“ (34:50). Kann die schwarze Thrillerkomödie mit „Orphan Black“-Star Tatiana Maslany wirklich für großes Vergnügen sorgen? Oder bietet uns der Titel Anlass, sie mit Hohn und Spott zu übergießen?
Cold-Open-Frage: „Welche Regisseure hätten wir gerne zu welcher Serie im Podcast zu Gast?“
1 Stunde 22 Minuten
Auch wenn wir heute nur zwei neue Serien im Programm haben, gibt es viel zu bereden. Das liegt daran, dass Prime Videos neuer Superhelden-Hit „Spider Noir“ bei Holger, Maite, Michael und Rüdiger sehr unterschiedlich aufgenommen wird. Die einen halten den Mix aus Comic und Film noir für eine der besten Serien des Jahres, die anderen sind der Serie nicht ins Netz gegangen. Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgt die Frage, ob man besser die Farb- oder die Schwarz-Weiß-Version anschauen sollte und ob Nicolas Cage eine gute Besetzung war. Große Einigkeit herrscht dagegen bei „Star City“, dem „For All Mankind“-Spin-off von Apple TV. Egal, ob man die Mutterserie kennt oder nicht: Die russische Sichtweise auf die Alternate History ist nicht nur gelungen, sondern ergibt auch eine komplett neue Serie, die man (fast) als Sprung ins kalte Wasser schauen kann. Cold-Open-Frage: „Was war bisher der dümmste Serien-Tod, den wir gesehen haben?“
1 Stunde 19 Minuten
Willkommen bei Filmweise! In dieser Woche haben sich Holger, Michael und Rüdiger drei Filme angeschaut, die allerdings einen Serien-Hintergrund haben. Und für "The Mandalorian & Grogu" (29:01) haben sie sogar ihr Sofa verlassen und auf dem Weg zum Kino die Sonne gesehen. Kann der Film den Charme der ersten Staffel von "The Mandalorian" zurückbringen und nach jahrelanger Pause das "Star Wars"-Moratorium im Kino erfolgreich beenden? Den Schritt ins Kino hat sich Prime Video mit "Jack Ryan: Ghost War" (1:03:12) nicht getraut, aber der Film von und mit John Krasinski soll Tom Clancy's Figur drei Jahre nach der letzten Staffel wieder zum Actionhelden machen. Eine gute Wahl? Auch Jon Bernthal legte bei "Punisher: One Last Kill" (49:13) selber Hand an und schrieb das Drehbuch für die Special Presentation bei Netflix. Eine ganze Seite hat er dabei vollgekritzelt, denn 70 Prozent der 50 Minuten bestehen nur aus Actionszenen. Damit aber auch Serienfreunde auf ihre Kosten kommen, haben wir uns die Netflix-Serie "The Boroughs" (3:24) vorgenommen. Die von den Duffer-Brüdern produzierte Serie mit Alfred Molina, Geena Davis und Alfre Woodard wird bereits jetzt gerne als Pensionärs-"Stranger Things" bezeichnet. Aber stimmt das wirklich? Und wäre das etwas Schlechtes? Darüber gibt es zwischen den drei Podcastern deutliche Meinungsdifferenzen. Cold-Open-Frage: "Wen sollte die BBC als neuen Hercule Poirot besetzen?"
1 Stunde 11 Minuten
Mit "Legends" (4:38) könnte Netflix der neueste Überraschungshit gelungen sein. Die britische Spionageserie erzählt die wahre Geschichte einiger Zollbeamter nach, die sich in den 1990ern mit international operierenden Drogenkartellen anlegen. Das Ergebnis ist für Holger und Rüdiger nicht nur spannend, sondern gleichzeitig auch witzig, cool und überraschend. Das galt auch für die erste Staffel von "Rivals" (26:42), die jetzt bei Disney+ in einer XXL-Version mit 50 Prozent mehr Episoden erscheint. Kann der Bonkbuster, wie die Briten des Mix aus Unterhaltung und Sex nennen, es auch in diesem Jahr wieder bei Roland und Holger auf die Top 10 des Jahres schaffen? Und schließlich haben wir bei HBO Max mit "Song of the Samurai" (52:07) eine neue Samurai-Serie entdeckt, an der wir natürlich nicht vorbei konnten. Hat sie das Zeug zum nächsten "Shogun" oder wenigstens zum nächsten "Last Samurai Standing?" Cold-Open-Frage: "Welche Star sollte die Serienrolle im wahren Leben weiterführen?"
1 Stunde 29 Minuten
Übermüdet und verspätet, dafür mit ganz vielen Serien im Gepäck, kommt unsere heutige Ausgabe, in der Rüdiger und Holger in die unterschiedlichsten Neu- und Altstarts hineingeschaut haben. Zum Auftakt nehmen sie sich die zweite Staffel des Amazon-Desasters „Citadel“ (5:11) vor, mit dem Prime Video vor drei Jahren eine kapitale Bruchlandung hinlegte. Nun sind Richard Madden und Priyanka Chopra dennoch für ein weiteres Agentenabenteuer zurück, und obwohl die Serie nie gut wird, bemühen sich Holger und Rüdiger, positive Aspekte zu finden. Völlig überrascht wurden sie dagegen von „The Bear“ (26:00), das aus heiterem Himmel mit einer Sonderepisode über Cousin und Mikey daherkam. Ein Timing, das Rüdiger im Hinblick auf die Emmys verdächtig findet – aber ist das Ganze Fine Dining oder eher ein Mikrowellengericht? Einen populären Ableger bildet auch die Animationsserie „Stranger Things: Tales from ’85“ (1:17:03), die den Netflix-Hit mit den Originalfiguren, aber ohne die Originalstimmen fortsetzt. Taugt sie dennoch als Methadon für Fans der Serie? Wer dagegen „Schitt’s Creek“ vermisst, könnte in „Big Mistakes“ (50:55) von und mit Dan Levy Ersatz finden. Aber erreicht die Familien-Krimikomödie vergleichbare Höhen? Dazu haben wir noch zwei britische Serien in den Mediatheken angeschaut: die Actionserie „Nightsleeper“ (1:10:49), die uns eine Hörerin als besseres „Hijack“ empfohlen hat, und die aktuell bei Magenta sowie ab dem 1.6. in der ARD Mediathek verfügbare Krimiserie „Ridley“ (38:58). Kann „Line of Duty“-Star Adrian Dunbar auch allein für großes Krimivergnügen sorgen? Und schließlich haben wir noch in die Netflix-Sektenserie „Unchosen“ (1:00:47) hineingeschaut, von der sich Rüdiger ein neues „Der einzige Zeuge“ erhofft hat. Zurecht? Cold-Open-Frage: „Was hat uns an den ,Star Wars‘-Streamingzahlen überrascht?“
1 Stunde 35 Minuten
In dieser Woche haben wir uns weibliche Verstärkung geholt, um über drei neue Serien zu sprechen. Maite gesellt sich zu Holger, Michael und Rüdiger und spricht mit uns zuerst über die Netflix-Serie „Man on Fire“ (5:20), die wie der Film von 2004 von Tony Scott mit Denzel Washington den Roman von A. J. Quinnell als Vorlage hat. Nur dieses Mal mit Yahya Abdul-Mateen II in der Hauptrolle und dreimal so lang. Trägt der Stoff diese Verlängerung oder wird er dadurch ausgeleiert? Mit „Widow’s Bay“ (33:33) platziert Apple TV+ keinen Geringeren als Matthew Rhys in eine Horrorkomödie. Die New-England-Serie war im Januar auf der Liste der Serien, auf die sich Rüdiger am meisten freut – nichtsahnend, dass es dabei um sein nicht gerade favorisiertes Genre geht. Kann er dem Ganzen dennoch etwas abgewinnen? Und zu guter Letzt geht es um die WOW-Serie „The Miniature Wife“ (59:54), in der Matthew Macfadyen seine Ehefrau Elizabeth Banks schrumpft. Was das Potenzial für ein feministisches Manifest hätte, ist am Ende eine ganze Ecke kleiner. Aber heißt das automatisch, dass es nichts taugt? Cold-Open-Frage: „Bei welchem Live-Event würdet ihr gerne Guerilla-Aufnahmen für eine Serie sehen?“ Wer mehr von Maite hören möchte, wird hier fündig: https://m.twitch.tv/dieklabauterfrau/about
1 Stunde 1 Minute
Mit „Rentierbaby“ hatte Richard Gadd vor drei Jahren einen großen Netflix-Hit gelandet. Jetzt ist er zurück mit „Half Man“ (5:55) bei HBO Max und erzählt eine leicht anders geartete Stalker-Geschichte, geht es doch um zwei „Brothers from another Mother“. Jamie Bell und Richard Gadd sind zwei Quasi-Stiefbrüder in einer gleichzeitig toxischen und mitabhängigen Beziehung, die im Verlauf der Episoden immer extremer und komplexer wird. Ist Gadds Versuch, nach einer biografischen Serie eine fiktionale zu machen, genauso erfolgreich? Und ist es wirklich ein so treffendes Porträt von toxischer Männlichkeit? Das sehen Holger, Michael und Rüdiger ebenso gleich wie den Unterhaltungsfaktor der australischen Krimikomödie „Deadloch“ (34:56), die mit ihrer zweiten Staffel jetzt bei Prime Video läuft. Cold-Open-Frage: „Was sollte der neue Apple-Chef als Erstes umsetzen?“
1 Stunde 33 Minuten
Zwei Serien, die aus unterschiedlichen Gründen für Furore gesorgt haben, kehren in dieser Woche zurück - allerdings so stark verändert, dass man sie kaum noch wiedererkennt. Zum einen serviert Netflix eine weitere Runde "Beef" (4:17), dieses Mal allerdings mit Oscar Isaac und Carey Mulligan als Streithähne, die sich in der zweiten Staffel der Anthologie mit einem jüngeren Ehepaar und Oscar-Gewinnerin Youn Yuh-jung bekriegen. Zum anderen kehrt "Euphoria" (52:05) mit der dritten und wahrscheinlich letzten Staffel zurück und präsentiert sich plötzlich als eine Art Neo-Italowestern im Vista-Vision-Gewand. Ob diese Identitätswechsel funktioniert haben, prägt die Diskussionen zwischen Michael, Rüdiger und Roland. Ganz neu ist die Apple-Serie "Only Margo" (30:21), die den Roman von Rufi Thorpe mit einer unglaublichen Starbesetzung verfilmt: Elle Fanning, Michelle Pfeiffer, Nick Offerman, Greg Kinnear, um nur die größten Namen zu nennen. Die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter, die sich mit Internet-Videos das Überleben sichert, ist so gut, dass sich Only Fans ihr zu Ehren in Only Fanning umbenennen sollte. Und zu guter Letzt werfen Holger, Michael und Rüdiger noch einen Blick auf das Finale von "The Pitt" (1:10:18) und erzählen, wie sie die komplette zweite Staffel in der Rückschau fanden. Cold-Open-Frage: "Marvel entlässt 8 % der Angestellten. Welchen Serien-Superhelden sollten sie schassen?"
1 Stunde 18 Minuten
Seit einigen Tagen droht uns Netflix auf ihrer Startseite "Something very bad is going to happen" (4:19). Wie ernst ist diese Drohung der Duffer-Brüder zu nehmen, die als Produzenten hinter der Horror-Serie stehen? Das versuchen Michael, Roland und Rüdiger in dieser Woche zu klären und sind dabei ebenso unterschiedlicher Meinung wie bei der fünften Staffel von "The Boys" (39:29), bei der uns Prime Video Screener verweigert hat. Während Rüdiger vermutet aus guten Gründen, sitzen die anderen beiden auf von Homelander aufgeheizten Kohlen, um herauszufinden wie es nach den zwei Folgen weiter geht. Etwas einiger sind sie sich bei der neuen HBO-Max-Serie "Rooster" (24:13) mit Steve Carell - auch wenn einer das Ganze als Boomer-Humor tituliert. Die College-Serie von Dauerschreiber Bill Lawrence ("Scrubs", "Ted Lasso", "Shrinking", "Bad Monkey") setzt dessen Erfolgs-Mix aus Humor und emotionaler Tiefenanalyse fort und ist zumindest bei einem von uns Top-10-verdächtig. Zu guter Letzt schreiben Rüdiger und Michael noch ihr Testament, sorry, schauen "The Testaments" (57:22). Die Disney-Serie setzt "The Handmaid's Tale" mit Chase Infinity in der Hauptrolle fort. Ist die Coming-of-Age-Geschichte in Gilead erneut Torture Porn oder hat sie mehr zu bieten? Cold-Open-Frage: "Von welcher Serie würden wir uns auch ein Theaterstück in Stratford-upon-Avon wünschen?"
1 Stunde 4 Minuten
Das erste Quartal war in den letzten Jahren immer ein Garant für Qualität: "Adolescence", "Shogun" oder "Severance" haben sich bereits früh im Jahr als Serienprimus des Jahres etabliert. Hält dieser Trend auch 2026 an? Oder waren die ersten drei Monate eher enttäuschend? Das diskutieren Michael und Rüdiger zu Beginn des Podcasts bevor sie ihre fünf besten Serien sowie eine lobende Erwähnung küren. Auffällig dabei: Netflix ist überraschend spät aus den Startlöchern gekommen, dafür hat Neuling HBO Max zum Start nicht mit Qualität gegeizt.
1 Stunde 49 Minuten
Bei Harry Hole denken deutsche Krimigucker vor allem an "Derrick". Doch bei Netflix ist Harry nicht der Assistet, der den Wagen holt, sondern der abgründige Protagonist der Adaption einer skandinavischen Erfolgs-Krimireihe. In "Jo Nesbøs Detective Hole" (3:05) spielen Tobias Santelmann und Joel Kinnaman komplizierte Polizisten der Osloer Polizei, die einen Serienmörder, Waffenschmuggler und einen Bankräuber jagen. Der Grund für die vielen Fälle: Nesbø beginnt seine TV-Serie nicht mit dem ersten sondern mit dem fünften Roman und muss deshalb viel Grundlagenarbeit aus früheren Romanen leisten. Ob dieses Experiment geglückt ist, bewerten Holger, Rüdiger und Michael ein wenig anders. Einig sind sie sich dagegen bei der Frage, ob es wirklich eine Neuauflage von "Scrubs" (34:05) gebraucht hat. Die Antwort ist ein klares Nein, aber das bedeutet nicht automatisch, dass die Rückkehr von Zach Braff und Donald Faison ein Fehlschlag ist. Auch bei Wow ist mit "The Fall and Rise of Reggie Dinkins" (53:55) eine neue Sitcom am Start, die vor allem mit "30 Rock"-Star Tracy Morgan wirbt, aber für Michael und Rüdiger das stärkste Pfund mit Ex-"Harry Potter" Daniel Radcliffe ins Rennen wirft, der als Dokumentarfilmer einen abgehalfterten Football-Star porträtieren soll. Zu guter Letzt geht es dann noch um die fünfte Staffel von "For all Mankind" (1:03:47), die ein weiteres Argument liefert, um als beste Apple-Serie aller Zeiten in die Geschichte einzugehen, und um die Folgen 10-12 von "The Pitt" (1:27:15), die unter anderem die ICE-Folge beinhaltet, um deren Inhalte es bereits vor der Ausstrahlung Kontroversen gegeben hat. Viel Lärm um Nichts? Oder hat HBO wirklich dafür gesorgt, dass die Folge mit Schere im Kopf inszeniert wurde (erstaunlicherweise etwas, was es wortwörtlich in "The Pitt" bisher noch nicht gegeben hat) Cold-Open-Frage: "Nach ,The Americans': Welche Serie könnte noch eine südkoreanische Adaption vertragen?"