Weltverbesserer Archiv
313 Episoden
7 Minuten
Hallo liebe Weltverbesserer, ich war in den letzten Tagen viel im Kölner Karneval mit meiner Kamera unterwegs. Ich bin ein kölsches Mädsche und liebe Karneval. Und gleichzeitig habe ich mich wie in so vielen Lebensbereichen auch beim Karneval gefragt, wie nachhaltig ist das ganze Spektakel eigentlich und wo gibt es Stellschrauben, um nachhaltiger zu agieren. Nachhaltigkeit bedeutet ja stets auch viele kleine Schritte. Wir alle können zuhause anfangen, den Karneval nachhaltiger zu gestalten. Viele Karnevalskostüme kommen aus Billigproduktionen aus China. Die Arbeitsbedingungen und die Nachhaltigkeit der Produktionen in Bezug auf Umweltgifte ist sehr fragwürdig. Und selbst wenn Euer Kostüm in Europa hergestellt wurde, ein Kostüm aus Bio-Baumwolle habe ich noch nicht gesehen. Schöner sind da die selbst genähten und gebastelten Dinge, der klassische Lappenclown, der alte Klamotten recycelt oder wenn Plastikflaschen zum Raketenantrieb auf den Rücken eines Astronauten werden. Ansonsten wäre es doch eine gute Idee gebrauchte Kostüme zu kaufen oder leiht Euch von Euren Freunden Kostüme aus! Bei Karnevalsschminke gibt es mittlerweile schon Alternativen von den großen Herstellern von Naturkosmetik. Unter den üblichen Kunsthaarperücken juckt nach wenigen Stunden die Kopfhaut. Die Kunststoffdinger sind auch weder besonders gut für die Umwelt, noch für die Kopfhaut. Wer dennoch nicht auf bunte Haare verzichten möchte, kann auf umweltfreundliche Produkte, die Haare schonend und nur temporär färben, zurückgreifen, wie zum Beispiel Haarkreide. Zudem gibt es natürlich pflanzliche Färbemittel wie Henna, Kamille oder Kurkuma, die es im Handel zu kaufen gibt. Auf den Umzugswagen beim Karneval sind Umwelt- und Klimaschutz inzwischen prominente Themen. Tonnenweise Plastikmüll, Stickoxide, 300 Tonnen Kamelle, 300.000 Blumensträuße mit Plastikverpackung beim Rosenmontagsumzug – das ist nicht wenig. Ich habe den Zugleiter des Rosenmontagszuges in Köln Holger Kirsch gefragt, wie nachhaltig Karneval ist:
50 Minuten
Kennt Ihr das, Ihr macht so etwas wie eine Alpenüberquerung, einen Fallschirmsprung oder eine besondere Reise und auf einmal seht Ihr die Welt aus einer anderen Perspektive. Ein besonderes Erlebnis gibt Euch den Startschuss, etwas in Eurem Leben zu ändern, zu verbessern, im Idealfall sogar Euch dafür einzusetzen die Welt zu verbessern... Mir geht das mit solchen Erlebnissen so. Und deshalb befasst sich die heutige Folge des Weltverbesserers mit solch einer Innovation, die ich selbst erleben durfte und die meine Gedanken zunächst geerdet und dann neu an geschubst hat. Im Februar letzten Jahres durfte ich eine Woche lang das Fasten-, genauer gesagt das Basenfasten-Wandern auf Sylt ausprobieren. Im Interview sind Minu und Frank Ahlers, deren Team mich beim Fasten auf Sylt unter ihre Fittiche genommen hat. Beide haben jahrelange Erfahrung mit dem Thema und können mir viele neugierige Fragen beantworten:
37 Minuten
In safe hands steht für: Ein vorurteilsfreies und wertschätzendes interkulturelles Zusammenleben! Seit seinen Erlebnissen bei der U17-WM 2009 in Nigeria hat Jonas Ermes den Wunsch, den Fußball zu nutzen, um Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und ihr Leben zu bereichern. Er hat seine Torwart-Handschuhe 2015 an den Nagel gehangen und fungiert nun als Vorsitzender von „In safe hands e.V.“, dem Verein, den er gemeinsam mit seinem Kollegen und Freund Andreas Luthe zu diesem Zweck gegründet hat. Heute treffe ich mich mit ihm im Büro von „In safe hands e.V.“ in Köln
25 Minuten
Helft Ihr gerne anderen Menschen? Ich denke doch, dass unter Euch Weltverbesserern viele hilfsbereite Menschen sind. Wie wäre es, wenn Ihr die Möglichkeit hättet, jemand anderem das Leben zu retten? Ich bin bei der DKMS registriert. Es würde mich absolut glücklich machen, wenn ich durch eine Stammzellenspende eines Tages jemandem, der an Leukämie oder einer anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen des blutbildenden Systems erkrankt ist, eine zweite Lebenschance geben könnte. Und wer weiß ob man nicht selbst mal in die Situation kommt, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Heute bin ich zu Besuch im Büro der DKMS in Köln. Hier treffe ich mich mit Nina Louis, einer der Pressesprecherinnen der gemeinnützigen Organisation.
1 Stunde 10 Minuten
Schön, dass Du auch heute wieder meinen Podcast streamst! Mark Vomberg und Phil Dabbert von der Möbelkiste Vom Dabberg schaffen nachhaltige Möbel, indem sie alte, besondere Möbel vor dem Sperrmüll retten und frisch aufhübschen. Für faires Geld kann man die Möbel dann bei ihnen kaufen. Als Zeichen und aus Motivation im Kampf gegen unsere maßlose Wegwerfkultur, als Versuch zu zeigen, wie wichtig es ist unsere Umwelt, Ressourcen und Mitmenschen zu schützen. Phil und Mark hatten nicht nur diese gute Idee, sondern haben auch viel zu sagen. Wir haben über eine Stunde ein wirklich gutes Interview geführt. Viel Spaß beim Zuhören!
34 Minuten
Astrid Lindgren hat mal gesagt: „Liebe kann man lernen. Und niemand lernt besser als Kinder. Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden.“ Das ist auch ein Leitspruch des KinderRechteForums. Dessen Engagement teilt sich auf in individuelle Hilfe, Lobbyarbeit und Engagementförderung. Das KRF ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Köln und setzt sich seit 2014 für die Verwirklichung von Kinderrechten ein. Was genau dahinter steckt und wie das KRF gegründet wurde darüber habe ich mich mit dem jungen Gründer und Geschäftsführer ist Üwen Ergün unterhalten:
47 Minuten
Seit vielen Jahren ist der Verein Querwaldein in der Umweltbildung tätig. Das QuerWaldEin-Team besteht aus erfahrenen naturwissenschaftlich und pädagogisch ausgebildeten Menschen, die ihre Naturbegeisterung weitergeben, sowohl haupt- als auch nebenberuflich bis hin zu vielen ehrenamtlichen Aktivitäten. Als QuergängerInnen eröffnen die Mitarbeiter Naturräume im urbanen Umfeld und entdecken Naturerlebnispfade in Ihrer Umgebung. Die Waldzeit ermöglicht das Eintauchen in vielfältige, persönliche und sinnlich-ästhetische Begegnungen in und mit der Natur. So werden grundlegende Welt- und Selbsterfahrungen ermöglicht. Über 10.000 Natur-Interessierte begleiten jährlich die vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen. Ich habe mich mit einem der beiden Gründer des Vereins, Stephan Weinand, im Büro von Querwaldein in Köln getroffen und ein interssantes Interview geführt:
11 Minuten
Hallo liebe Weltverbesserer, wie versprochen kommt jetzt hier noch der zweite Teil des Rückblicks auf die tollen Interviews der vergangenen Monate. Sven Bratschke von 24guteTaten war mein nächster Interview-Gast im Weltverbesserer Podcast. Ihn habe ich nach der Vision des 24guteTaten-Teams gefragt: ...
33 Minuten
Liebe Weltverbesserer, zum Jahresende möchte ich Euch danken, dass Ihr Euch für meinen Podcast interessiert und damit auch dafür die Welt zu verbessern. Ich bin davon überzeugt, jeder von uns kann das in seinem Rahmen tun. Und ich möchte Euch ermuntern, Euch weiter für das Thema zu interessieren und freue mich, wenn Ihr dem Weltverbesserer-Podcast auch 2020 die Treue haltet. Seit dem Start im August steigen meine Abonnenten-Zahlen jede Woche! Das ist ein schönes bestätigendes Gefühl! 1000 Dank und teilt den Podcast gerne unter Euren Freunden und Bekannten. Wenn Ihr Feedback oder Themenvorschläge habt, wenn Ihr Fragen habt oder einen Weltverbesserer kennt, den ich unbedingt mal interviewen sollte, meldet Euch gern bei mir, die Email findet Ihr in den Shownotes und den Weltverbesserer unter @WeltverbessererPodcast auch auf Facebook! Heute werfen wir einen Blick zurück auf die tollen Interviews der vergangenen Monate. Insgesamt 18 Interviews habe ich geführt und 473 Minuten Podcast produziert. Los ging es mit Marc von den Segelrebellen. Mit ihm ging es um die Wichtigkeit der Erfüllung von Träumen, -auch wenn man dem Tod vielleicht noch nie so nahe war wie Marc.
23 Minuten
Wisst Ihr wie Euer Arbeitsplatz der Zukunft aussehen soll? Kennt Ihr aktuelle Trends und Entwicklungen. Versteht Ihr die Chancen, aber auch die Herausforderungen dieser neuen Arbeitstrends? Oder habt Ihr im unüberschaubaren New Work Dschungel bereits den Durchblick verloren? Dann solltet Ihr bei diesem Interview ganz genau zuhören, denn die workingwell academy, academy Leiterin Minka Frackenpohl und ihr Team, beantworten Fragen mit Experten-Wissen und viel Leidenschaft für das Thema New Work. Ich habe Minka getroffen und zu dem Thema befragt:
19 Minuten
Mein Freund Bernhard hatte mich neulich eingeladen zu einer Synth-Phonischen Orgel-Show. Dort erwartete uns kein klassisches Orgelkonzert. Nico Wiedlitz hat sich das Orgelspielen selbst beigebracht, sich zum Ziel gesetzt die alte Kirchenmusik zu entstauben und auf den wunderschönen Orgelinstrumenten unserer Kirchen mal so richtig in die Tasten zu hauen. Das macht er nicht nur, um sein Publikum zu unterhalten und zu begeistern, sondern auch für einen guten Zweck. Mit seiner Stiftung Starlights Live möchte er Kindern helfen, die aufgrund schwieriger Bedingungen das Kindsein viel zu früh aufgeben. Viel Spaß bei unserem Interview:
24 Minuten
„In einer nachhaltigen Gesellschaft orientiert sich der Lebensstil der Menschen an den vorhandenen Ressourcen. Die Realität sieht anders aus: Wenn alle Menschen weltweit den deutschen Lebensstil übernehmen würden, so überstiege der Konsum die vorhandenen Ressourcen um das 2,6-fache. Es ist wichtig zu erkennen, dass sich etwas ändern muss, doch allein gute Vorsätze bringen uns keinen Schritt weiter.“ Die beiden jungen Psychologen Florian Engel und Vincent Beermann sagen: „Die Veränderung des eigenen Lebensstils macht den Unterschied, stellt uns jedoch auch vor viele persönliche Fragen: Wie kann mein persönlicher Beitrag aussehen? Wie viel Veränderung kann und will ich in mein Leben einbringen? Wie schaffe ich es etwas Neues dauerhaft umzusetzen?Antworten auf diese und andere Fragen zu finden kann sich jedoch für das Individuum als Herkules-Aufgabe herausstellen.“ Das StartUp von Vincent und Florian, die Nachhaltigkeitswerkstatt, hat sich zur Aufgabe gemacht, Antworten auf individuelle Fragen dazu zu finden.
30 Minuten
Was macht eigentlich ein Clown im Krankenhaus? „Klinikclowns sind ein wichtiger Bestandteil im Kinderkrankenhaus-Alltag. Sie nehmen Kindern die Angst und Anspannung in einer ungewohnten Situation, indem sie Spielräume eröffnen. Außerdem werden Clowns in Seniorenheimen gerade bei demenziell veränderten Menschen zu einer Brücke aus der Isolation.“ Susanne Kröll gehört zum Verein der Kölner Klinik Clowns und ist der Klinik Clown „Pünktchen“. Pünktchen liebt es Geschichten zu erfinden und verwandelt so manches Zimmer in ein Abenteuerland! Ich habe sie getroffen und mich mit ihr über ihre spannende Aufgabe unterhalten:
17 Minuten
Anna Yona, ihr Mann Ran und ihre drei Kinder sind der Ausgangspunkt und die Inspiration für die spannende Geschichte, die hinter Wildling Shoes steckt. Annas und Rans Beobachtung ihrer Kinder und die Statistik, die besagt, dass 98 % aller Kinder mit gesunden Füßen geboren werden, aber nur wenige Erwachsene noch rundum gesunde Füße haben, ließen sie ein StartUp gründen, das Schuhe produziert, die Bewegung und damit das Leben und die Freude fördern. Schuhe, die dem Menschen ein Gefühl von Freiheit und Naturverbundenheit bieten. „Schuhe, die aus fair gehandelten und ökologischen Materialien zusammengesetzt sind. Schuhe, die unter sozial fairen Bedingungen hergestellt werden. Schuhe, die von einem glücklichen und engagierten Team konzipiert, designt, verbessert, verkauft, beworben und verschickt werden. Schuhe, deren Träger Teil von Wildling sind, deren Ideen und deren Leidenschaft gehört werden. Schuhe, die gemeinsam mit treuen Kunden und ihrem wertvollen Feedback die Reise von einer verrückten Idee zu einem etablierten Produkt erleben.“ Fast zu schön, um wahr zu sein,- hört am besten selbst, was Anna im Interview mit mir zu erzählen hat:
31 Minuten
Hallo Ihr Lieben, Weihnachten rückt in großen Schritten näher...habt Ihr schon über die Geschenke nachgedacht und vielleicht auch schon ein paar beisammen? Meine Devise ist „Schenkt Zeit statt Zeug!“, lieber gemeinsam etwas unternehmen, als noch ein Paar kratzige Socken oder noch ein Gegenstand, den man ins Regal stellt und der dort verstaubt. Man könnte aber auch eine Spende verschenken! Oder gleich 24 Spenden! Das funktioniert mit dem Adventskalender des Vereins „24 gute Taten e.V.“ - Ein absolutes super Geschenk, denn der Adventskalender sieht auch noch dekorativ aus und beschert in der Vorweihnachtszeit somit mehrfach Freude. Was genau dahinter steckt hat mir Sven Bratschke bei einem Interview in Berlin verraten: