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Carsten's Corner Archiv

374 Episoden
22 Minuten
Steigende Zinsen, abnehmende Leistbarkeit und steigende Immobilienpreise. Die jüngsten Entwicklungen am Immobilienmarkt wirken auf den ersten Blick widersprüchlich. Doch wie Franziska Biehl im Gespräch mit Sebastian Franke erklärt, zeichnen sie vor allem das Bild eines Marktes, der zwischen zyklischen Gegenwinden und struktureller Knappheit gefangen bleibt. Unsere Ökonomen werfen einen Blick unter die Oberfläche der jüngsten Entwicklungen und sprechen außerdem über die Gewinner des diesjährigen Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften. 
24 Minuten
Auf seiner letzten Sitzung verlor der Rat der Europäischen Zentralbank dem Protokoll zufolge kein einziges Wort über Frankreich. Das dürfte sich bei der nächsten Sitzung ändern angesichts der Schwierigkeiten, in denen sich der dortige Staatshaushalt befindet, und des zusätzlichen Drucks, den gestiegene Kapitalmarktzinsen ausüben. Im Gespräch mit Sebastian Franke erklärt Carsten Brzeski, was sich sonst noch aus dem gerade veröffentlichten Protokoll herauslesen lässt, und wagt sich sogar an eine Prognose für den Friedensnobelpreis.
21 Minuten
Die Turbulenzen an den globalen Staatsanleihemärkten haben sich in dieser Woche noch einmal verschärft. Während vor allem die Schuldentragfähigkeit Frankreichs die Märkte verunsicherte, profitierte Deutschland überraschend von seinem Status als „sicherer Hafen“. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, warum dahinter wohl weniger ein struktureller Sonderweg als vielmehr der „Einäugige unter den Blinden“ steckt. Außerdem geht es um die Folgen des jüngsten Renditeanstiegs für die EZB: Muss sie eingreifen? Und muss sie die Zinsen überhaupt noch weiter anheben, wenn die Märkte bereits einen Teil der Arbeit erledigen?
22 Minuten
Die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern and Berlin haben große Spuren hinterlassen: politische und wirtschaftliche. Politisch passt Deutschland sich immer mehr den europäischen Nachbarn an. Wenn es wirtschaftlich aber nicht abgeschüttelt werden will, gibt es zu einem Reformkurs keine Alternative. Außerdem in dieser Folge: der Tankrabatt, die neue Resilienz der deutschen Konjunktur und die Fortsetzung einer weniger schmeichelhaften deutschen Tradition. 
17 Minuten
Der Krieg im Nahen Osten eskaliert weiter, die hohen Ölpreise bringen bei uns Rekordstände bei den Spritpreisen und die Zinsen an den Finanzmärkten steigen weiter. Die Inflationsangst geht wieder um und auch die Befürchtungen, dass die Notenbanken die Leitzinsen noch aggressiv weiter erhöhen werden. Die Gründe hinter den letzten Marktbewegungen und wie es wohl weitergehen wird erklärt Carsten Brzeski heute in einer besonderen Soloaktion.
21 Minuten
Wie die vorherige wird auch die aktuelle Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank als „insurance hike“ gesehen: in der aktuellen Situation nicht unbedingt erforderlich, sondern eher vorsichtshalber mit dem Ziel, die Glaubwürdigkeit bei der Inflationsbekämpfung zu stärken und Zweitrundeneffekten nach Möglichkeit vorzubeugen. Die Finanzmärkte preisen allerdings weitere Zinsschritte ein – und die Kommunikation der EZB rund um die aktuelle Erhöhung erweckt bei Carsten Brzeski und Sebastian Franke nicht unbedingt den Eindruck, als würden sie damit falsch liegen.
24 Minuten
Die Staatsanleiherenditen eilen von einem Mehrjahreshoch zum nächsten - die Gründe sind vielfältig, doch einer wiegt besonders schwer. Neue Eskalationen im Nahen Osten treiben die Märkte um. Und, wie unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl erklärt, trüben auch die Kristallkugeln unserer Ökonomen. Was sie aber deutlich sehen: mehr als eine weitere Zinserhöhung der EZB ist aktuell unwahrscheinlich. Außerdem geht es neben der Geldpolitik auch um die in dieser Woche anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt - und was die aktuellen Umfragewerte für Deutschland insgesamt bedeuten.
22 Minuten
Der Optimismus scheint ungebrochen: Die Stimmungsindikatoren fallen weiterhin höher aus, als man das anhand der schwierigen Umstände vielleicht erwarten würde. Aber auch die messbaren Daten zeichnen das Bild einer Wirtschaft, die sich erstaunlich unbeeindruckt zeigt von hohen Energiepreisen, Lieferkettenproblemen und niedrigen Pegelständen auf DeutschlandsWasserstraßen. Im Gespräch mit Sebastian Franke schaut Carsten Brzeski außerdem voraus auf die gerade beginnende Notenbankkonferenz in Jackson Hole und auf die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank in zwei Wochen.
26 Minuten
Muss es eigentlich zwangsläufig Wirtschaftswachstum geben? Eine Hörerin stellt eine der grundlegendsten Fragen der Ökonomie. Sebastian Franke und Franziska Biehl erklären, warum Wachstum für Schulden, Renten und Wohlstand so wichtig ist, und weshalb steigende Staatsanleiherenditen die Debatte aktuell machen. Außerdem erklären unsere Ökonomen warum die eigentliche Frage nicht „ob“, sondern „welches“ Wachstum wir brauchen, lautet.
28 Minuten
Die Datenveröffentlichungen in Deutschland und Europa machen in dieser Woche hitzefrei, daher richten wir den Blick diesmal auf diejenigen, die sie sonst analysieren. Sebastian Franke und Franziska Biehl sprechen über den Alltag als Bankvolkswirte, ihre Lieblingsindikatoren und den Fluch, überall wirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen. Außerdem wird die Frage der Fragen beantwortet: Kommen beim Abendessen überhaupt andere Themen als Wirtschaft auf den Tisch?
23 Minuten
Niedrige Wasserstände nach langer Trockenphase haben schon im Jahr 2018 mehrere Zehntelprozentpunkte an Wirtschaftswachstum gekostet. Ist es jetzt wieder so weit? Immerhin liegt der Rheinpegel bei Kaub aktuell sogar noch tiefer als damals und damit auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1880. Carsten Brzeski und Sebastian Franke ordnen die aktuelle Situation ein und sprechen außerdem über weitere Herausforderungen der deutschen Wirtschaft.
24 Minuten
Wer Wachstum will, bekommt Wachstum. So oder so ähnlich hätte es vermutlich geklungen, hätte der neue Bundestrainer die Pressekonferenz zum Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal eröffnet. Zugegeben, titelverdächtig stark war die Wirtschaftsleistung nicht. Doch wie unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl erklärt, ist das alles eine Frage der Perspektive. Außerdem ordnen unsere Ökonomen die Juli-Inflation ein und diskutieren die Marktreaktionen auf den „hawkish hold“ der US-Notenbank in dieser Woche.
22 Minuten
Nach der Leitzinserhöhung im Juni legt die Europäische Zentralbank auf ihrer aktuellen Ratssitzung zunächst einmal noch nicht nach. Dass es auf der nächsten Sitzung im September so weit sein könnte, scheint fast ausgemacht – aber eben auch nur fast. Im Gespräch mit Sebastian Franke erklärt Carsten Brzeski, was dafür gesprochen hätte, doch schon jetzt einen weiteren Zinsschritt nachzuschieben, und wie sich die Optionen im September voraussichtlich darstellen werden.
23 Minuten
Können Sie sich daran erinnern, wann Sie von Ihrem Lieblings-Zentralbanker zuletzt so richtig überrascht wurden? Falls nicht, könnte es kommende Woche mal wieder soweit sein. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, warum eine Zinserhöhung nächste Woche durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Unseren Ökonomen nach ist Geldpolitik auch Kunst – und wenn die jüngsten Daten nur Bilder einer nicht mehr existenten Welt zeichnen, muss der Blick nach vorne manchmal um die Ecke gehen.
19 Minuten
Die deutsche Wirtschaft unterfüttert gute Stimmungsindikatoren mit erstaunlich robusten Zahlen. Wo kommen die her – und vor allem: bleibt das so? Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Sebastian Franke, warum es für Euphorie noch etwas zu früh ist. Außerdem werfen unsere Ökonomen einen Blick ins Protokoll der letzten EZB Ratssitzung.