Carsten's Corner Archiv
374 Episoden
21 Minuten
Die deutsche Nationalelf mag sich aus dem Turnier gespielt haben, bei der Mannschaft rund um Friedrich Merz scheint es allerdings gut zu laufen in den letzten Wochen. Insgesamt 34 Reformen wurden in den vergangenen zwei Wochen präsentiert – ein Sommermärchen der anderen Art. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, warum der Sommer der Reformen durchaus für Optimismus sorgt. Außerdem ordnen unsere Ökonomen die Juni-Inflation und ihre Implikationen für den künftigen geldpolitischen Kurs der EZB ein. Ist eine weitere Zinserhöhung vom Tisch?
22 Minuten
Heiße Neuigkeiten aus Berlin – das Paket zur Rentenreform ist da. Und die Regierung hat sich darüber nicht zerstritten. Im Gespräch mit Franziska Biehl ordnet unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski die beschlossenen Maßnahmen, von einer längeren Lebensarbeitszeit bis hin zu einer zusätzlichen kapitalgedeckten Säule, ein. Außerdem sprechen unsere Ökonomen über das Wetter. Nicht weil sie sich nichts mehr zu sagen haben, sondern weil so eine Hitzewelle mehr wirtschaftliche Relevanz hat, als man auf den ersten flirrenden Blick meinen könnte.
23 Minuten
Die Kampfhandlungen am Persischen Golf haben zumindest vorerst ein Ende. Iran und USA haben sich auf ein „Memorandum of Understanding“ geeinigt. Während wichtige Punkte eines späteren Abkommens noch ausgehandelt werden, soll zumindest schon einmal die Straße von Hormus wieder passierbar sein. Carsten Brzeski und Sebastian Franke sprechen darüber, was diese Einigung bedeutet – und was man sich zunächst noch nicht von ihr erhoffen sollte.
21 Minuten
Selten bestand im Vorfeld einer Ratssitzung der Europäischen Zentralbank so breite Einigkeit darüber, was als Ergebnis zu erwarten war. Und die EZB lieferte, was erwartet wurde – nämlich eine Leitzinserhöhung von 25 Basispunkten. Im Gespräch mit Sebastian Franke erläutert Carsten Brzeski die Gründe für diese Entscheidung und wirft einen Blick darauf, was die begleitende Kommunikation für die nähere Zukunft erwarten lässt.
22 Minuten
Die jüngst veröffentlichten Protokolle der zurückliegenden Ratssitzung der Europäischen Zentralbank lassen einen „insurance hike“ auf der nächsten Sitzung noch einmal wahrscheinlicher wirken. Carsten Brzeski und Sebastian Franke sprechen nicht nur über die passende deutsche Übersetzung dieses Schlagworts, sondern auch über die Gründe, die dafürsprechen.
23 Minuten
Wird aus Energiepreisinflation breiterer Inflationsdruck entstehen? Um diese Frage zu beantworten, werden aktuell auch Daten herangezogen, die in ruhigeren Fahrwassern eher auf der Ersatzbank sitzen. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, was der jüngste Anstieg der Erzeugerpreise für die vor uns liegenden Monate bedeutet. Außerdem werfen unsere Ökonomen einen Blick auf die Bewegungen an den Staatsanleihemärkten dies und jenseits des Atlantiks und ordnen die implizierten Erwartungen an EZB und Fed ein. Außerdem stellen sie sich die Frage, ob der neue Fed Vorsitzende erst den inneren Falken oder die innere Taube zur Schau stellen wird.
21 Minuten
Positive Überraschungen nehmen wir zwar gerne – wenn das generelle Makroumfeld aber eigentlich in eine komplett andere Richtung zeigt, sollte man lieber nicht zu früh die große Trendwende ausrufen. Vor diesem Hintergrund sprechen Sebastian Franke und Franziska Biehl über die jüngsten Daten zur Aktivität im deutschen Immobilienmarkt. Und sie werfen einen Blick über den kurzfristigen Tellerrand hinaus. Wie könnte der deutsche Immobilienmarkt in 15 Jahren aussehen? Die Antwort gibt es nicht nur hier im Podcast, sondern auch in unserer jüngsten Studie zum Immobilienmarkt.
22 Minuten
Mit einem soliden BIP-Wachstum von 0,3 Prozent im ersten Quartal laut Schnellschätzung überraschte das Statistische Bundesamt in der vergangenen Woche so manchen Experten – auch Carsten Brzeski, wie er im Gespräch mit Sebastian Franke zugibt. Allerdings ist es noch etwas zu früh, um die Sektkorken knallen zu lassen. Denn wie unsere Volkswirte in der heutigen Folge erklären, steckt in dieser Zahl durchaus noch Potenzial für eine Abwärtsrevision.
18 Minuten
Auf den ersten Blick schien die jüngste EZB-Sitzung wenig Überraschendes zu bieten: Die Zinsen blieben unverändert. Doch wer genauer hinhörte, bemerkte mehr als nur Stillstand – denn trotz einstimmiger Entscheidung wurden im EZB-Rat offenbar auch Zinserhöhungen diskutiert. Warum blieb diese Frage in der Pressekonferenz eigentlich liegen?
Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski spricht mit Franziska Biehl darüber, warum diese Sitzung bereits der nächste Schritt hin zu einer möglichen Zinserhöhung im Juni gewesen sein dürfte. Außerdem geht es um die jüngsten Wachstums- und Inflationszahlen, den künftigen geldpolitischen Pfad – und um die Timing-Probleme der EZB.
Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski spricht mit Franziska Biehl darüber, warum diese Sitzung bereits der nächste Schritt hin zu einer möglichen Zinserhöhung im Juni gewesen sein dürfte. Außerdem geht es um die jüngsten Wachstums- und Inflationszahlen, den künftigen geldpolitischen Pfad – und um die Timing-Probleme der EZB.
19 Minuten
Mit dem in dieser Woche gestarteten Verfahren für das 20. Sanktionspaket gegen Russland rücken die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs in der Ukraine für Europa wieder stärker in den Blick. Franziska Biehl und Dmitry Dolgin sprechen darüber, warum Russland und der Krieg in der Ukraine für Deutschland und Europa weiterhin relevant bleiben – auch wenn andere Themen zuletzt stärker im Fokus standen. Dabei werfen unsere Ökonomen auch einen Blick auf die wirtschaftliche Lage Russlands. Die Konsumentenstimmung schwächelt, die Inflation ist hoch, und die Steuern steigen. Außerdem diskutieren sie, welche Rolle der jüngste Anstieg der Ölpreise für Russland und damit auch für Europa spielt.
22 Minuten
Die schwarz-rote Koalition hat in dieser Woche ein Maßnahmenpaket zur Entlastung der Haushalte von gestiegenen Energiepreisen vorgestellt. Und so sehr wir uns in den vergangenen Wochen bemüht haben zu betonen, dass diese Energiekrise keine Neuauflage von 2022 sein wird – an dieser Stelle wird das nicht gelingen. Sebastian Franke und Franziska Biehl sprechen darüber, wie entlastend die Maßnahmen 2022 wirklich gewirkt haben, und diskutieren die volkswirtschaftlichen Herausforderungen des „Aus-alt-mach neu“ der Bundesregierung.
25 Minuten
Nein, Volkswirte haben keine Glaskugel. Aber sie arbeiten mit Szenarien, wie sich die Lage im Nahen Osten entwickeln könnte. Und die bestimmen maßgeblich, welche wirtschaftlichen Auswirkungen noch auf uns zukommen könnten. Auf starkem Fuße in die neue Energiekrise gestartet ist die deutsche Wirtschaft schon mal nicht, wie unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl erklärt. Das ist allerdings auch ein Grund dafür, warum zweistellige Inflationsraten weniger wahrscheinlich sind als 2022. Außerdem mutmaßen unsere Ökonomen, was das frühe Abpreisen von Schoko-Osterhasen über die generelle Preissetzungsmacht der Unternehmen verraten könnte.
23 Minuten
Mit dem Krieg im Nahen Osten wurde für die wirtschaftliche Erholung die Pausetaste gedrückt – das zeigten die wirtschaftlichen Frühindikatoren dieser Woche deutlich. Sowohl Unternehmen als auch Haushalte schauen weniger zuversichtlich in die Zukunft. Warum wir den Aufschwung dennoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht vollends abschreiben sollten, erklären Franziska Biehl und Sebastian Franke. Außerdem sprechen unsere Ökonomen über die jüngsten Entwicklungen am Immobilienmarkt – und warum auch hier keine große Korrektur, sondern eher ein kurzfristiger Rückschlag zu erwarten ist.
25 Minuten
Seit Juni des vergangenen Jahres hatte sich die Europäische Zentralbank an einem „good place“ gesehen – mit einer Inflation, die auf den Zielwert zulief, stabilen Inflationserwartungen und einem im Großen und Ganzen neutralen Zinssatz (auch wenn sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde immer gegen diesen Begriff gewehrt hatte – bis gestern). Doch angesichts des aktuellen Energiepreisschocks verschiebt die EZB den Schwerpunkt ihrer Kommunikation, auch wenn zunächst keine konkreten geldpolitischen Maßnahmen beschlossen wurden. Im Gespräch mit Sebastian Franke führt Carsten Brzeski aus, dass jetzt Handlungsfähigkeit in den Vordergrund gestellt wird, um Zweitrundeneffekte bei der Inflation idealerweise schon abzuwehren, ehe sie entstehen.
27 Minuten
Es gibt kaum einen schnelleren Weg, gestiegene Ölpreise sichtbar zu machen, als über die Tankstellentafeln – „einmal vollmachen, bitte“ kostet deutsche Autofahrer, je nachdem ob das Auto mit Superbenzin oder Diesel betankt wird, zwischen 13 und 21 Euro mehr als noch vor einigen Wochen. Franziska Biehl und Sebastian Franke befürchten, dass das die Zuversicht der traditionell inflationsscheuen deutschen Konsumenten belasten dürfte – um die es ohnehin nicht sonderlich gut bestellt war, wie unsere jüngste Verbraucherumfrage zeigt.