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Payment & Banking Fintech Podcast Archiv

882 Episoden
1 Stunde 15 Minuten
Wie funktioniert gute PR für Fintechs und im Bereich Payments? Darüber haben wir uns in dieser Folge des Payment & Banking Fintech Podcasts mit PR-Experten aus der Szene unterhalten, denn täglich erreichen uns gute und weniger gute Beispiele, wie PR-Vertreter mit Pressevertretern und Influencern im Bereich Finance, Payment und Banking in Kontakt treten.
1 Stunde 3 Minuten
In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Zeit, dass sich unser Nachrichtenduo Bajorat und Siegert wieder zusammenfinden. Und das waren im April 2021 die wichtigsten Meldungen.
1 Stunde 2 Minuten
Wenn Cornelia Schwertner etwas anpackt, dann wird das schon ziemlich gut. So auch unsere neue Ausgabe von ask me anything. Wir sprechen mit ihr in den kommenden 60 Minuten über ihren Jugendschwarm Pete Sampras, was Wacken mit ihrem Musikgeschmack zu tun hat und warum sie über das Wort „Risiko-Tante“ schmunzeln muss.
37 Minuten
SPACs (Special Purpose Akquisition Companies) sind eine neuartige Form des Investments und momentan in aller Munde. Aber was sind eigentlich SPACs genau und wie funktionieren sie? Dafür haben wir uns mit Philipp Schlüter, Partner bei der Investmentbank Cowen, unterhalten.
1 Stunde
Wo stehen wir mit der Digitalisierung in Deutschland? Warum wirkt Corona wie ein Brennglas auf die Schwäche von non-digitalen Geschäftsmodellen und der digitalen Infrastruktur. Darüber unterhält sich Jochen mit Prof. Key Pousttchi.
48 Minuten
Das Wort der Stunde lautet: „Impact Investing“, also wirkungsorientiertes Investieren - eine weiterhin dennoch junge Nische am Finanzmarkt!
57 Minuten
In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Zeit, dass sich unser Nachrichtenduo Bajorat und Siegert wieder zusammenfinden. Und das waren im März 2021 die wichtigsten Meldungen.
59 Minuten
Fractal-Gründer und Leinhorn-Autor Julian Leitloff spricht im Podcast über sein Leben als Gründer, Venture Capital, sein Verhältnis zu Geld, Freiheit, die Bedeutung der Milliardenbewertung von Start-Ups und Dosenravioli.
47 Minuten
Mein Schatz – oder deiner? Wem nutzt der angebliche Datenschatz etwas, oder ist er doch eher etwas wie die Büchse der Pandora, die man fest verschlossen halten muss? In diesem Panel wagten sich Dr. Verena Thaler (Raisin), Sascha Dewald (DKB), Dr. Imke Jacob (McKinsey) und Tobias Jünemann (Senacor) an diesen Schatz, moderiert wurde das Panel von Jochen Siegert. Am Anfang steht die Definition: Was bedeutet Data Driven Banking eigentlich? Thaler erklärte das so: „Es bedeutet das proaktive Nutzen von Daten, um damit das Geschäft zu strukturieren.“ Jacob ergänzte noch, dass es um Relevanz geht, wie man wirklich relevant für den Kunden wird. So kann man neue Services fern von den gewohnten anbieten, betonte Dewald: „Damit kann man konkrete Maßnahmen für den Kunden schaffen.“ Dafür braucht es kontinuierliche Arbeit für die Partnerbanken, so Thaler, damit man erkennen kann, wie sich der Markt bewegt und wohin – und vor allem muss das auf langfristiger Ebene passieren. Jacob betonte vor allem, dass es oft nicht um neue Produkte geht, sondern um die Schärfung eines Produkts. Data Enrichment ist hier das Stichwort, denn durch neues Sector Knowledge kann man relevanter werden. Für Jünemann steht aber auch zentral, dass die neuen Ideen dann in passende Technologien umgewandelt werden: „Data Warehouse ist hier ein Begriff – oder vielmehr die Warehouses. Wir stehen gerade vor einem Datenhaufen, da müssen wir jetzt etwas bauen, damit das elegant genutzt und überhaupt genutzt und gemanagt werden kann." Neben den richtigen Tools und dem Deployment braucht es hier aber auch das richtige Mindset, betonte Dewald. Vor allem muss am Anfang klar sein, welche Daten man managen will, nur so findet man die richtige Technologie dazu. Noch eines ist entscheidend: Dass wirklich alle Mitarbeiter mit den Daten umgehen können. „Dafür braucht es eine eigene Kultur im Unternehmen“, so Thaler. „Data Analytics und Data Engineering sind hier wichtige Themen, aber eben auch die Demokratisierung der Daten, damit niemand von einer Abteilung abhängig ist.“ Trotzdem sind echte Datenexperten Mangelware, deshalb ist der War of Talents sehr aktiv. Alle konkurrieren um die gleichen Talente, egal ob Startup, Fintech oder Bank, jeder Bereich braucht sie – allerdings gelten Banken hier oft nicht als wirklich attraktive Arbeitgeber, die cooleren Fintechs dafür schon. Für Dewald ist es daher wichtig, junge Talente für die Arbeit bei ihnen zu begeistern: „Aber hier ist uns schon viel gelungen, und wir konnten bisher alle Talente dafür begeistern, bei uns zu bleiben.“ Im Mittelpunkt steht aber immer noch der Kunde: Was liebt er, was hasst er? Data Analytics sind hier maßgebend, aber der deutsche Markt ist hier noch nicht so weit wie international andere Märkte. „Analytics treibt Disruption“, so Jacob, „und Disruption treibt den Markt. Gerade hier brauchen wir wiederum Analytics, um nicht zurückzufallen.“ Dafür muss dann alles zusammenkommen, Marktforschung, Kundenbefragung und so weiter, um aus den Daten die richtigen Produkte zu entwickeln. Thaler betonte noch, dass Data Driven Banking bald nichts Außergewöhnliches mehr sein wird – in maximal fünf Jahren ist es überall eine Commodity. Der Datenschutz muss das Ganze keinesfalls blockieren, wichtig ist nur, dass die Künstliche Intelligenz richtig trainiert wird und aus den bestehenden Daten keine falschen Rückschlüsse zieht. In vielen Bereichen steht das theoretische Konstrukt zwar, betonte Jünemann, aber es muss noch mehr umgesetzt werden. „Wir brauchen hier einen Kulturwandel“, so Jacob. „Oft verstehen einige in der Bank nicht, was die Daten sollen, ihnen fehlt da das Vertrauen – und genau das muss sich ändern.“
46 Minuten
Ursprünglich war Bitpanda ein Brokerdienst für Kryptowährungen und entwickelte sich mit der Zeit zu einer Onlinebörse. Das Fintech wurde 2014 von Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer gegründet, der Firmensitz befindet sich in Wien. Jeder der mutmaßt, ob ein Start-up aus dem kleinen Österreich den so heiß begehrten Einhorn-Status erreichen kann, dem kann man jetzt anworten: Ja. Das in Wien ansäßige Fintech Bitpanda hat in der zweiten Investmentrunde innerhalb eines halben Jahres 170 Millionen Dollar (143 Millionen Euro) eingesammelt, wie die Krypto-Firma am Dienstag mitteilte. Das lässt den Wienern das metaphorische Horn wachsen – ein Einhorn bzw. ein Unicorn zu sein bedeutet in der Start-up-Szene, eine Firmenbewertung von mehr als einer Milliarde Dollar zu haben. Auf insgesamt 1,2 Milliarden Dollar belaufe sich die Bitpanda-Bewertung nun. Das Geld kommt von keinem Unbekannten. Angeführt wird die Investmentrunde vom Wagnisfinanzierer Valar Ventures rund um den deutsch-amerikanischen Tech-Milliardär Peter Thiel. Mit dabei sind auch Partner von DST Global. Thiel und seine Geschäftspartner dürften Gefallen an der heimischen Kryptobörse gefunden haben, denn bei einem 52 Millionen Dollar schweren Investment im September war Valar auch federführend beteiligt. Die aktuelle Finanzierung wurde vergangene Woche unterzeichnet und befindet sich derzeit im erforderlichen Genehmigungsprozess der österreichischen Finanzmarktaufsicht, heißt es bei Bitpanda. Der österreichische Krypto-Händler wird zusätzlich ab April seinen Kunden auch den Kauf von Teilaktien und börsengehandelter Fonds ermöglichen. Bitpanda-Kunden werden über “Bitpanda Stocks” künftig neben Kryptowährungen auch provisionsfrei Teilaktien und börsengehandelte Fonds (ETF) kaufen und verkaufen können. Dies soll bereits mit einem Mindestinvestitionsbetrag von nur einem Euro möglich sein, unabhängig vom Kurswert des jeweiligen Anteilsscheins. Wie Bitpanda die Teilaktien realisieren wird, ist bislang unbekannt. Der starke Fokus auf Krypto-Vermögenswerte des Unternehmens lässt aber eine Implementierung über Token vermuten. Kilian und André sprechen mit Lukas Enzersdorfer-Konrad, dem COO von Bitpanda über die eigene Definition des Unternehmens, ihr Businessmodell, deren UX, ihre Zielgruppe, was das Unternehmen in den kommenden Monaten noch erwartet, welche Vor- und Nachteile digitale Währungen bieten und wie Lukas den aktuellen Kryptomarkt bewertet. Eine wirklich spannende und informative Stunde der einige Insights in das gerade gehypte Unternehmen gibt.
1 Stunde 4 Minuten
Im Bundestag versucht ein Untersuchungsausschuss den wohl größten Betrugsfall der Nachkriegsgeschichte aufzuklären. Es geht um Verluste in Milliardenhöhe, massive Schäden für Anleger und den beispiellosen Absturz eines Börsenstars. Die Zwischenbilanz mehrerer Fraktionen, der zuletzt noch am Mittwoch zusammenkam, fällt vernichtend aus: Der Skandal um Wirecard gehe nicht allein auf hohe kriminelle Energie Einzelner zurück, sondern auch auf gravierende Fehler von Aufsichtsbehörden und Bundesregierung. Alle sechs Fraktionen sind der Meinung, dass der Ausschuss wichtige Zusammenhänge aufgedeckt habe. „In der Summe sieht man eines widerlegt: Dass das eine Naturkatastrophe war, dass hier kein Mensch Fehler gemacht hat“, sagte etwa der FDP-Finanzpolitiker Florian Toncar. Sein Kollege von den Grünen, Danyal Bayaz, geht von drei Faktoren aus, die für den mutmaßlichen Betrug entscheidend gewesen seien: „eine Bande mit hoher krimineller Fantasie und Energie“, ein „Kollektivversagen“ bei Behörden und Aufsichtsorganen sowie ein ganzes Heer an Lobbyisten, „die Klinken putzen waren, um das Bild dieses Technologiestars an den Mann, an die Frau, an die Politik zu bringen“. Das Unternehmen Wirecard war ein Dienstleister für bargeldlose Zahlungen an der Schnittstelle zwischen Händlern und Kreditkartenfirmen. Das Fintech spielte in der obersten Börsenliga und täuschte Wirtschaftsprüfer offenkundig jahrelang. Im Sommer räumte Wirecard ein Bilanzloch von 1,9 Milliarden Euro ein – Geld aus Auslandsgeschäften, das zwar in den Bilanzen auftauchte, in Wahrheit aber wohl nie existierte. Das Unternehmen meldete Insolvenz an, Tausende Anleger verloren Geld. Vorstandschef Markus Braun wurde festgenommen, Manager Jan Marsalek ist auf der Flucht. Allerdings hatte es schon Monate bevor der Skandal bekannt wurde, Hinweise und Berichte über Unregelmäßigkeiten bei Wirecard gegeben. Der Untersuchungsausschuss will nun herausfinden, warum der Fall über Jahre nicht aufflog und ob Wirecard als aufstrebendes Fintech von den Behörden mit Samthandschuhen angefasst wurde. Zusammen mit Florian Toncar sprechen Jochen und André über seine bisherige Aufgabe im Untersuchungsausschuss, wie er zusammenkam, was die wichtigsten Erkenntnisse sind, wie die bisherige Arbeit mit Zeug*innen und Sachverständig*innen ist, wie Regulierung in Zukunft stattfinden muss und was das alles für den Finanz/Fintech-Standort Deutschland bedeutet? Ein wirklich interessantes und aufschlussreiches Gespräch über die Hintergründe des größten Finanzskandals Deutschlands.
39 Minuten
In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Zeit, dass sich unser Nachrichtenduo Bajorat und Siegert wieder zusammenfinden. Das Jahr ist noch zu jung, doch es lohnt sich auf den letzten Monat 2020 zurückzuschauen und hier das Wichtigste noch einmal zu kommentieren. Und das waren im zweiten Monat des Jahres 2021 die wichtigsten Meldungen.
54 Minuten
Christine Kiefer prägt seit Jahren sie die Finanz-Branche, denn sie war bereits in unterschiedlichen Funktionen am Aufbau mehrerer Fintechs beteiligt, darunter Pair Finance und BillPay. Sie war auch eine der ersten Frauen, die sich seinerzeit für die Sichtbarkeit von Frauen in der Branche eingesetzt hat. Bereits vor Jahren gründete sie die Fintech Ladies, ein Netzwerk für Frauen, die sich mit Digitalisierung und Innovation im Finanzbereich beschäftigen. Aus einem losen Netzwerk wurde über die Zeit eine feste Institution mit regelmäßigen Treffen in mittlerweile sechs Städten in der Region DACH. Langweilig ist ihr jedenfalls nie und auch die Ideen gehen der ehemaligen Goldman Sachs Mitarbeiterin nicht aus. Mit RIDE Capital dringt sie seit der Gründung in eine männerdominierte Branche vor und will mit ihrem Blockchain-Startup Immobilieninvestments für Privatanleger zugänglich machen. Im letzten Jahr bedeutete das für sie, nicht nur harte Bretter zu bohren, sondern sich auch von den Widrigkeiten der aktuellen Situation nicht unterkriegen zu lassen. Denn Corona hat auch ihre Pläne ganz schön durcheinandergewirbelt. Statt über Millionen in Berlin mit Investoren zu verhandeln, saß sie auf einem Segelboot fest und schipperte einmal quer über den Atlantik. Mittlerweile ist die Powerfrau zurück in Berlin in ihrem Büro. Hinter ihr im Regal stehen einige dicke Bänder der Donald Duck-Comics, denn „von Dagobert Duck kann man viel über die Finanzbranche lernen“, sagt sie. Welche Bücher sie neben Comics aus Entenhausen noch mag, warum sie eigentlich einen Hochsee-Segelschein besitzt und wie man aus der Not immer noch eine Tugend machen kann, darüber sprechen wir in der kommenden Stunde.
42 Minuten
Schonmal was von kompany gehört? Das in Wien ansässige Unternehmen ist führende RegTech-Plattform für Global Business Verification und Business KYC (KYB), die in Echtzeit revisionssichere und rechtsverbindliche Unternehmensinformationen und -dokumente direkt aus den Registern selbst liefert. Zu ihren Kunden zählen internationale und regionale Bankengruppen, FinTechs, Big Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Anwaltskanzleien, BaaS- und Compliance-Plattformen sowie multinationale Konzerne. Der Glaube, dass die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften nicht schmerzhaft sein muss, sondern eine reibungslose, automatisierte Erfahrung ist, bei der die wichtigsten Quelldaten der Welt für diejenigen zugänglich sind, die sie schnell und kostengünstig benötigen, ist ein Leitkriterium bei kompany. Kunden auf drei Kontinenten und in mehr als 100 Ländern vertrauen bereits auf die Business-Verification-Lösungen von kompany, um ihre Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Von Zahlungsanbietern, die Händler-Onboarding und -Verifizierung durchführen müssen, bis hin zu stark regulierten globalen Unternehmen verlassen sich derzeit unzählige Organisationen auf kompany, um ihre Business-KYC-Prozesse zu rationalisieren und gleichzeitig die Kosten zu senken und das Risiko von Compliance-Verstößen zu minimieren. Mit ihrem globalen Echtzeit-Registernetzwerk können sie Zugang zu Geschäftsdaten von mehr als 110 Millionen Unternehmen in 200 Rechtsordnungen weltweit bieten. Diese Daten haben laut kompany die höchstmögliche Verlässlichkeit, da sie direkt von der Primärquelle abgerufen werden. Im letzten Jahr war, trotz der Coronapandemie, viel los in der Zahlungsverkehrs- und Bankenwelt, aber einige Themen stechen am aufmerksamkeitsstärksten heraus. Insbesondere die Blockchain-Technologie ist auf dem Weg zur Mainstream-Annahme durch große Institutionen. Der Einsatz der Distributed-Ledger-Technologie ist auf dem besten Weg, in Zukunft ein Teil der eigenen Infrastruktur von Finanzinstituten zu werden. Auch kompany hat eine eigenen Blockchain-basierte Lösung, die KYC onchain entwickelt, um an der Spitze dieses Fortschritts zu stehen. Der Einsatz von Lösungen wie dieser soll eine Reduzierung von Betrug, ein sichereres und deutlich schnelleres Zahlungsabwicklungserlebnis gewährleisten. Bei kompany erwartet man weitere Expansion digitaler Zahlungsoptionen über verschiedene Plattformen hinweg und die daraus resultierenden Auswirkungen auf traditionelle Zahlungsanbieter, die gezwungen sein werden, sich zu modernisieren und an die sich entwickelnde Landschaft anzupassen. Für die etablierten Unternehmen wird es entscheidend sein, Technologien einzuführen, die sich leicht in ihre bereits bestehenden Systeme integrieren lassen und es ihnen gleichzeitig ermöglichen, mit den aufstrebenden Wettbewerbern Schritt zu halten und ihre regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Kilian spricht mit Russel E. Perry, dem CEO und Gründer von kompany über deren entwickelte datenbasierte Plattform und das KYC/KYB-Modell, sowie über die strategische Ausrichtung des Unternehmens und inwieweit das Prinzip der Datenplattform zukunftsfähig ist.
51 Minuten
Bei CBD, also Cannabis, denken alle zunächst immer noch an Kiffen, den großen Rausch, den selbstgedrehten Joint auf Studentenpartys. Doch dieses Image stimmt nur zum Teil. Immer häufiger kommt CBD (übrigens nicht gleichzusetzen mit der high-machenden Substanz THC der Pflanze!) in der Medizin, in Nahrungsergänzungsmitteln oder sogar in der Kosmetik zum Einsatz. International versuchen Unternehmen, auf diesen Trend aufzuspringen und auch für Investoren wird der Markt auf der Suche nach neuen Asset-Klassen daher immer interessanter. Sie profitieren von der fortschreitenden Legalisierung von Cannabis in vielen Ländern. Manch ein Investor ist schon jetzt dick in das Geschäft eingestiegen, darunter beispielsweise Christian Angermeyer, der seit Jahren schon den Cannabis-Markt als einen großen Investitionsmarkt für sich entdeckt hat. Weitere folgen. Auch in das Unternehmen von Lars Müller ist er investiert, der in manchen Kreisen auch schon als „Mr. beyond Cannabis“ bezeichnet wird. Eine große Auszeichnung für einen gerade mal 30-jährigen Unternehmensgründer, der sich seit 2014 mit der Solidmind Group näher mit Nahrungsergänzungsmitteln beschäftigt hat. Für ihn war der Weg zu CBD nicht mehr sehr weit. 2018 stieß er auf die Marke Hempamed, die er seither konsequent in seinem Portfolio aufgebaut hat und heute zu den größten CBD-Brands zählt. Geebnet wurde so auch der zur Plattform, die er sich mit SynBiotic SE verwirklicht hat, das als eines der wenigen europäischen CBD-Unternehmen an der Börse gelistet ist. Größte Gesellschafter bei SynBiotic bisher ist laut einer bei der Börse hinterlegten Gesellschafterliste Borros Capital. Die Firma gehört nach Angaben von Müller zu Angermayer, der weitere Anteile über sein Family-Office Apeiron Investment Group hält. Zusätzlich hat SynBiotic SE als börsengelistetes Unternehmen unlängst damit begonnen, einen Teil seiner freien Liquidität in Bitcoin umzuschichten. Man sehe Bitcoin als genaues Gegenmodell zu herkömmlichen Währungen und da verschiedene SynBiotic-Unternehmen ohnehin Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, habe der Schritt nahegelegen. Wir sprechen mit Lars Müller über CBD als neue Asset-Klasse, über das vorherrschende Image der Cannabis-Pflanze und wie es geändert werden muss, über die internationale Konkurrenz und wohin sich der Handel mit Cannabis-Aktien entwickeln kann.
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