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Der Loveparade-Prozess Archiv

46 Episoden
25 Minuten
Nach dem Ende des Prozesses haben die Parteien im NRW-Landtag das Thema "Lehren aus dem Unglück und aus dem Prozess" bei ihrer Plenarsitzung am 25. Juni 2020 mit einem Antrag tatsäclich noch mal ausgegraben.

Wir fragen uns: Schön, dass wir drüber geredet haben - oder ergab das wirklich etwas Substantielles?
35 Minuten
Das Gericht hat den Prozess an Tag 184 eingestellt - wegen nur noch geringer Schuld der verbliebenen drei Angeklagten. Wir zitieren aus der 44-Seitigen Begründung und Lothar regt sich ziemlich auf. Doro hätte zwar auch noch gern den Gutachter gehört, räumt aber ein, dass das Gericht anderen Verpflichtngen und Zwängen unterliegt, als der Volkszorn. Stellt sich die Frage: Ist uns mit der Einstellung des Verfahrens unsere podcast-Geschäftsgrundlage abhanden gekommen? Wenn wir den Titel nehmen, dann ja - aber das Thema wird uns auch weiterhin beschäftigen. Und damit die interessierte Hörer*innengemeinde nicht suchen muss, bleiben wir bei diesem podcast und bei diesem Titel.
20 Minuten
Das Gericht hat eine Einstellung des Verfahrens vorgeschlagen, am 4. Mai wird es erklären, wie es die Stellungnahmen der Verfahrungsbeteiligten wertet - bis auf die Nebenkläger haben alle zugestimmt - und ob dann Schluss ist oder ob der Prozess doch noch weitergeführt wird. Zumindest bis der Gutachter gehört worden ist. Wir befassen uns mit den Argumenten für und gegen eine Einstellung und der Frage, ob ggf. jetzt, wo die Justiz die Hände in den Schoß legt, vielleicht doch noch mal die politik um die Ecke kommt.
36 Minuten
Corona macht es möglich: Das Gericht schlägt – nachdem es die Verhandlung wegen der Quarantäne einer Richterin unterbrochen hat – nun ganz die Einstellung des Verfahrens vor. Staatsanwaltschaft und Angeklagte haben zugestimmt, die Nebenkläger und Lothar sind auf der Palme. Und auch Doro kann nicht verstehen, warum das Gericht den Prozess noch vor der Anhörung des Gutachters beenden will.
35 Minuten
Ein paar Prozeßtage fallen aus, weil der Richter krank ist. Aber Lothar berichtet von den Prozesstagen, in denen Doro nicht bei Gericht war und wir stellen uns die Frage: Bringt der Prozeß überhaupt noch was? Prozeßmüde sind wir alle, aber nicht Ergebnismüde – und mit der anstehenden Vernehmung des Sachverständigen keimt Hoffnung, dass wir vielleicht doch noch durchblicken können, wie dieses Unglück geschehen konnte.
25 Minuten
Der ehemalige Baudezernent und Angeklagte wurde an drei Tagen vernommen. Wir fragen uns: Was haben wir daraus für neue Erkenntnisse gewonnen? Und was ist denn jetzt eigentlich mit dem merkwüdigen Zeugen, der mit den Lopa-Leuten nichts mehr zu tun hat, aber für Rainer Schaller Platten auflegt?
1 Stunde 4 Minuten
Zwischen die Vernehmung zweier weiterer Feuerwehrmänner hat das Gericht den ehemaligen Pressesprecher der Lopavent geladen. Dessen Beitrag zum Erkenntnisgewinn fällt aber eher klein aus.

Und auch die Feuerwehrnänner sind nicht gerade ein Quell der Informationen, auch wenn einer von ihnen sogar ein Buch geschrieben hat und Talkgast ist. Es setzt sich die Ansicht fort, dass niemand etwas verkehrt gemacht hat. Immerhin: Lothar entdeckt in einem Akt der Rebelion einen Akt der Zivilcourage.
37 Minuten
Überraschende Wende bei einem Zeugen: Er kann sich an nichts erinnern, ist aber von vielem überzeugt, hat angeblich nichts mehr mit den ehemaligen Lopavent-Kollegen zu tun - wohl aber mit Rainer Schaller und sagt das nicht?
54 Minuten
Es wurden weitere Zeug*innen aus dem Lopavent-Umfeld gehört - manche erhellend, andere weniger erhellend. Nichts desto trotz besprechenswert, alle. Denn auch wenn jemand nichts sagt, sagt er einiges... .
40 Minuten
Der Mitarbeiter einer Security-Firma sorgt für etwas mehr Klarheit über den Ablauf im Sicherheitszentrum der Lopavent - wenn denn seine Erinnerungen ihn nicht trügen. Ein Polizist erinnert sich an wenig, aber bezüglich dessen, was er eigentlich sicher erinnert, verunsichert ihn - ungewollt - der Richter.
14 Minuten
Zum ersten Mal sitzt ein ehemaliger Angeklagter auf der Zeugenbank. Was erst vielversprechend, dann leider wenig erhellend ist. Allerdings: Der Zeuge davor bringt zumindest Licht ins Dunkel einiger Details.
11 Minuten
Zum ersten Mal sitzt ein ehemaliger Angeklagter auf der Zeugenbank. Was erst vielversprechend, dann leider wenig erhellend ist. Allerdings: Der Zeuge davor bringt zumindest Licht ins Dunkel einiger Details.
Der Loveparade-Prozess

Der Loveparade-Prozess

Der Denkprozeß zum Prozeß von Lothar Evers und Doro Blome-Müller