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  3. Eisenbart & Meisendraht - Das Magazin für Eigenart Podcast

Episoden

2 Stunden
Sieh an, sieh an, für diese Ausgabe ist ihr liebstes Radioliteraturmagzins auf Radio Z mal wieder Ausgeflogen: In Urlaubsvertretung duften Eisi und Meisi im Juni das altehrwürdige Live-Literaturformat “Gostner Suppkultur" im Gostner Hoftheater kapern. Und Kapern sind ein exzellentes Stichwort zu unserem diesmaligen Thema: Suppe. Unsere beiden Radiopotagers Eisi und Meisi werfen also alles in den Topf, was nicht niet- und nagelfest ist: Einlagen, unendliche Affen, Weizenkleie und Dipeptide und kochen uns einen unendlichen Eintopf. Im Zentrum steht die Frage: Was ist überhaupt eine Suppe? Die auf den ersten Blick einfach klingende Frage entpuppt sich auf zwei Stunden Sendezeit ausgeweitet als hoch philosophisches, bisweilen sogar semiotisches Paradox. Damit das Publikum nicht vom Fleisch fällt, hat sich Herr Eisenbart eine Palette Instant-Ramen mitgebracht, die wir gemeinschaftlich knuspern. Das verbindet. Wir haben außerdem erstmals ein Publikumsbeteiligungsmikrofon aufgestellt, um unsere kleine Kultursendung aus dem Elfenbein herauszuzerren und zu demokratisieren. Außerdem mit dabei: Herr Marco und Herr Simon, die die ungezählte Menge an supper Texten aus dem originalen EBMD-Autor:innenpool mit viel Liebe und einer Prise Salz in Ihre Mikrofone sprechen und diesen denkwürdigen Abend geschmackvoll abrunden. Wohl bekommts Euer Pappy, der Redaktionspapgey === Die Autor:innen - Margret Bernreuther - Katrin Rauch - Andreas Dietz - Benjamin Weissinger - Matt S. Bakausky - David Telgin - Christian Knieps - Simon Metz - Andreas Prucker - Theo Fuchs - Felix Benjamin Die Sprecher:innen - Simon Metz - Marco Schrage - die Autor:innen

#0101 - Wald

1 Stunde 59 Minuten
“Baum fällt!” hallt es durch den Sebalder Forst, und Eisi und Meisi nehmen sich in Acht: Kurz bevor ihnen der Ast eines traurigen, fränkischen Steggerlaswaldbaumes auf die Köpfe fallen kann, springen sie hinein in das sichere Studio bei Radio Z und schauen dem wilden Treiben lieber von oben aus zu, nämlich indem sie den Wald zum Thema ihrer eigenen Sendung bei Radio Z machen und fachgerecht aufdröseln. Es soll um Bäume gehen, um geschriebene Wälder, aber auch um Peter Stromer, den Nürnberger nämlich, der schon im ausgehenden Mittelalter Bäume erfunden hat. Unsere beiden Radioforstschutzbeauftragten Eisi und Meisi kämpfen sich mit großen Macheten durch das Dickicht der Fragen. Zum Beispiel: Warum haben alle möglichen nationalen Strömungen in Deutschland immer wieder ins Zentrum gepflanzt? Was ist mit der Romantik? War Goethe ein Wald? (Sie kennen das mittlerweile) Und was ist mit den Waldmenschen? Dazu flüstern Tausend kleine Elfenstimmen (unsere EBMD-Haus-und-Hof-Sprecher:innen) die lieblichsten Texte hinein in unsere Ohren, dass wir ganz bezaubert und beglückt aus diesem grünen Meer auftauchen und uns unsere Waldeinsamkeit sinnlich versüßen. in diesem Sinne Waidmanns Heils Euer Pappy, der Redaktionspapagey === Die Autor:innen - David Telgin - Ferenc Liebig - Carsten Stephan - Andreas Prucker - Christian Knieps - FD Die Sprecher:innen - Verena Schmidt - Hannes Göldner - Andii Meret Weber
2 Stunden
Potzblitz, Kreuz, Birnbaum und Hollerstauden! Da ist mir doch glatt mein Kaffee auf die Schreibmaschine gekippt. Ist ja auch wirklich blöd mit nur zwei gekrallten Krallenfüßen cool am Schreibtisch zu sitzen und Kaffe trinkend zu tippen, das erfordert ernorme Flugkünste, die ich zweifelsohne beherrsche (ich habe dreimal den Geiersturzflug-Ehrenpreis gewonnen in meinen besten Jahren) – aber ich war eben abgelenkt von dieser famosen Sendung. Um Unglück soll es also gehen: Wie es in die Welt kam, wieso wir fürs Glück auch Unglück brauchen und was das alles mit Literatur zu tun hat. Und Freilich, unsere beiden Radioritter des Glücks, Eisi und Meisi fangen ganz von vorne an: Natürlich im Griechenland, dem Land der Tragödien, wo man schon früh wusste: Man kann nicht immer Glück haben, das Orakel hat immer recht und jetzt friss deine Souvlaki auf, du Bengel! Auch Goethe hatte Pech, als er auf Kreuzfahrt in einen Sturm gekommen war. Und natürlich müssen wir auch wieder ganz schön viel über Schiffe reden, diese fiesen Biester, die eh nur untergehen oder schwimmen können. Was haben sie jemals für uns getan? Abgerundet wird diese Irrfahrt durch einen riesen Haufen verhängnisvoller Texte aus unserem original EBMD-Autor:innenpool, die literarisch Scherben zu Gold spinnen. Hals und Beinbruch wünscht Pappy, der Redaktionspapagey Die Autor:innen - Janika Wehmann - Andreas Prucker - David Telgin - Christian Knieps - Bastian Kienitz - Andreas Dietz - Alexander Rachmann Die Sprecher:innen - Verena Schmidt - Katrin "ohneh" Rauch - Andii Meret Weber
2 Stunden 2 Minuten
“Grüezi, Servus und Moin.” So viele Ausdrücke für den immergleichen gleichen Mist! Ich als Papagei verstehe ja nichts von Dialekten, aber um genau die soll es ja in dieser Ausgabe von Eisenbart & Meisendraht gehen, dem unschlagbar schnellzüngigem Magazin der Sprachkuriositäten. Unsere beiden Radiolinguisten Eisi und Meisi hören sich um. So hat Herr Eisenbart diesmal ein Nippelboard aus dem Nachlass eines vermögenden Kölner Metzgers und Fernsehmoderators auf Kleinanzeigen geschossen und verwandelt die Sendung in eine nie dagewesene Game-Show: Erkennen sie die Dialekte? Frau Meisendraht begnügt sich statt mit Verortung mit Dialekt-Mimese. Spannend jedenfalls, wie viele Zungen so rundherum in Bayern herumschlabbern. Dazu haben uns aus dem gesamten deutschsprachigen Raum Originaltöne in den verschiedensten Sprachfärbungen erreicht, die wir fachgerecht anhören und einsortieren. Frau Meisendraht hat anektdotisches von Schiller (Schwäbisch) und Goethe (Hessisch) mitgebracht, den auch Goethe war ein Dialekt. Außerdem dabei: Große Lautverschiebungen, die Phil-Collins-Scheiden und Dachböden. Wie immer steuert unser original EBMD-Autor:innenpool wieder eine Menge Texte bei, teils sogar in diesen so viel besungenen Dialekten. Salli, euer Pappy, der Redaktionspapgey Die Autor:innen - Christian Knieps - David Telgin - FD - Katrin Rauch - Silke Gruber - Andreas Prucker - Theobald Fuchs Sprecher:innen - Verena Schmidt - Katrin “ohneh” Rauch Dialekt-O-Töne von: - FD (Hessisch) - Frédéric Valin (Alemannisch) - Joerg Meijer (Kölsch) - Jasper Nicolaisen (Kieler Platt) - Josi (Sächsisch) - Julia Kubik (Ostschweizer Dialekt) - Michael Schmidt (Ost-Niederbayerisch) - Nathalie Schäfer (Pfälzisch) - Saile Klein (Schwäbisch) - Valentin Witt (Wildcard)

#0098 - Fluxus

1 Stunde 57 Minuten
Bumm-Tschack (Fluxus-Version) Die Radio-Performer*innen treten vor das Mikrofon. Sie führen eine Literatursendung auf. Dabei sitzen beziehungsweise liegen sie in Embryonalstellung auf dem Boden oder den Stühlen und denken an die Grenzen der Unendlichkeit. Eine*r der Performenden packt eine Trompete aus und bläst hinein. Die zweite Perfomende Person stimmt ein. Dann Nimmt eine*r der Perfomenden eine Frage aus einem Geigenkoffer heraus und stellt sie in den Raum: War Goethe ein Fluxus? Tonaufnahmen: Texte, Beiträge, das Nirvana. Om Euer Pappy, der Redaktionspagey Die Autor:innen - Bastian Kienitz - David Telgin - Matt S. Bakausky - Andreas Prucker - Christian Knieps - Jasper Nicolaisen Die Sprecher:innen - Katrin "Ohneh" Rauch - Hannes „HannaHerzfehlt“ Göldner - Ella:r Gülden
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Über diesen Podcast

Eisenbart und Meisendraht ist das Literaturvermittlungsmagazin für geschundene Seelen. Jeden Monat wird ein neues Thema von unserem Schriftsteller*innenpool beackert und hernach in Radiowellen (Z) transformiert, in den Pod geschmissen und hier im Internet kybernetisch in den space gepresst. Jeden vierten Sonntag im Monat von 16:00 Uhr bis 18:00 auf Radio Z oder eben hier jeden Monat auf den Pod! Alle Texte zum Nachlesen und Nachhören finden sich auf www.eisenbartmeisendraht.com
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