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TANZ*FUNK Archiv
297 Episoden
22 Minuten
Wenn du deine Tanzschüler mit offenen Blick sehen kannst, dann fällt es dir leicht, ihnen das im Unterricht zu geben, was sie brauchen um ihre eigene Entwicklung zu machen. Du willst emotional unterrichten? Dann sei emotional, d.h. lerne den Zugang zu deinen eigenen Emotionen um diese dann auch bei anderen sehen und benennen zu können. Denn: Menschen lernen von Menschen und suchen sich genau die am liebesten aus, bei denen sie mit Freude ins Tanzen kommen können. Und wenn du Freude im Unterricht haben möchtest, dann darfst du den eienen Zugang dazu haben um diesen dann für andere zu schaffen. Mehr dazu in dieser Folge!
47 Minuten
Um richtig gut in deinem Job zu werden, wirst du von Anfang an nicht drumherum kommen, dich zu verändern und zu entwickeln. Alleine den Mut zu haben auf die Tanzfläche zu gehen und dich dort allen als Lehrkraft zu präsentieren ist für Beginners eine ultimative Herausforderung, auch wenn das unterschiedlich stark empfunden wird. Um selber gut unterrichten zu können, musst du wissen, was andere von dir brauchen, damit du ihn geben kannst, was sie sich wünschen. Das da viele Dinge dabei sein, Fähigkeiten und Fertigkeiten, ist für manch ein/e KollegIn selbstverständlich, andere fallen aus allen Wolke, wenn das Unterrichten bei ihnen nicht so locker und flockig aussieht wie bei ihrem Vorbild. Ganz einfach: du machst Erfahrungen und immer wieder neue Erfahrungen - es ist eine Arbeit, die davon anhängig ist, wie gut du im Tanzen bist und dich auf die Menschen einlassen kannst. Dazu braucht es ganz konkrete und kontinuierliche Persönlichkeitsentwicklung.
37 Minuten
Nach 200 Folgen nehme ich mir Zeit mal den Podcast mit dir nicht nur inhaltlich auszuwerten, sondern auch ein paar Zahlen, Daten und Fakten rauszuhauen. Spannend ist u.a. wo ich überall in der Welt gehört werde - in 76 Ländern. Welche es genau sind und weiteres, plaudere ich jetzt aus dem Nähkästchen.
40 Minuten
Um empathisch zu sein braucht es gerade für uns Tanzlehrende ein ganz besonderes Einfühlungsvermögen: vor allem beginnt es damit, dass du dich für die Alltagswelt deiner jeweiligen Schülergruppe bzw. Zielgruppe deines Tanzkurses ernsthaft interessierst und dieses Wissen gewinnbringend für dein Unterrichten einsetzt. In dieser Folge zeige ich dir genau, wie dir das gelingen kann.
43 Minuten
"Unter Embodiment (deutsch etwa "Verkörperung") verstehen wir, dass der Geist (Also: Verstand, Denken, das kognitive System, die Psyche) mitsamt seinen´m Organ, dem Gehirn, in Bezug zum gesamten Körper steht. Geist/Gehirn und Körper sind wiederum in die restliche Umwelt eingebettet. Das Konzept Embodiment behauptet, dass ohne die zweifache Einbettung der Geist/das Gehirn nicht intelligent arbeiten kann. entsprechend kann ohne die Würdigung dieser Einbettung der Geist/das Gehirn nicht verstanden werden. Tanzen ist Embodiment pur - und warum das so ist, darüber spreche ich heute mit Prof. Dr. Wolfgang Tschacher, der sich diesem Thema klar äußert.
27 Minuten
Viele TanzlehrerInnen haben den Wunsch wirklich exzellenten Tanzunterricht zu geben, wissen aber oft nicht genau, an welchen Stellschrauben sie drehen müssen: in dieser Folge nehme ich dich in den Backstagebereich meiner tanzpädagogischen Arbeit mit und gebe dir eine Einführung in emotionales Tanzunterrichten. Wir klären, was technische Lerneinheiten sind und wie du diese zu emotionalen Erlebnissen entwickeln kannst, mit hilfe von ganz konkreten Anregungen. Wichtig ist mir mit dieser Folge endlich das entweder so oder so zu überwinden, hin zu einem sowohl als auch zu kommen und dir zu sagen: wir brauchen für geniales Tanzunterrichten einafch sehr viele verschiedene Fähigkeiten, die dir in dieser Episode nach und nach transparenter werden.
19 Minuten
Alles hat seine Zeit und so erfährt der "Einfach Tanzen"-Podcast nach 3 Jahren ein Relaunch: es startet der TANZ*FUNK und er wird zukünftig dein hörbarer Begleiter zum Thema Unterrichtsentwicklung und Qualitätsentwicklung für Tanzkurse u.ä. Eingeladen werden die Korifähen aus dem deutschsprachigen Raum um gemeinsam ein großer Sender für eine schülerzentrierte und empathische Tanzunterrichtskultur und -profession zu sein. Herzlich Wiillkommen in der nächsten Generation vom Tanz-Podcast Nr. 1.
51 Minuten
Am 13. März geht das TAT in die 2. Runde, denn: Austausch ist wichtig, doch wie geht das, wenn die üblichen Austauschtreffen nicht stattfinden können? Vernetzten ist essentiell, wenn du jemanden brauchst, der dir weiterhelfen kann - doch wo finden wir jemanden, der bereit ist zu unterstützen? Diese beiden zentralen Fragen treiben auch u.a. Oliver Fleidl und Matthias Müller und ihre Kollegen an, deshalb kreieren sie Anfang des Jahres ein neues Austauschformat, dass frei verfügbar für alle Tanzunterrichtende ist, denn: Du zahlst keinen Eintritt und erhälst volle Unterstützung zu aktellen Themen.
25 Minuten
Heute spreche ich kurz ein wenig mit dir über den vergangenen Online-Fachtag für Tanzpädagogik, den ich in der 2. Auflage veranstalten durfte. Mir geht es darum dich ein wenig auch hinter die Kulissen mitzunehmen, was wir verändert haben, wie das Tam gearbeitet hat und wie wir die Veranstaltung auswerten um weitere Ideen zu entwickeln.
52 Minuten
Der Special Olympics Tanzsport ist der Wettbewerb für geistig benachteiligte Menschen, die sich nun endlich aus tanzend messen dürfen. Er besteht aus den vier Disziplinen Ballroom, Streetdance, Performing Arts und Specialty und den vier Kategorien Solos, Duos, Paare und Teams. Im Bereich Duos, Paare und Teams sind Unified-Wettbewerbe möglich. Tanzen ist eine offizielle Wintersportart bei Special Olympics International und somit auch bei SOD im Wettbewerbsprogramm des Wintersports. Durch die kontinuierliche Arbeit von Pierre Gider, vor allem seiner Beharrlichkeit, ist es zu verdanken, dass die Sportart "Tanzen" nun auch zu den Speciall Olympics zu bringen. In dieser Folge nimmt er uns mit hinter die Kulissen von Special Olympics Tanzen.
50 Minuten
Da traditionell Männer mit Frauen getanzt haben, entwickelten sich die Paartanzformen nach den jeweils gültigen, gesellschaftlich verankerten Rollenbildern. Beispiel hierzu ist die prinzipielle Zuordnung der Führungsaufgabe an den Mann, der überdies üblicherweise größer, schwerer und physisch stärker war, bzw. zu sein hatte. Mit der fortschreitenden Veränderung des Rollenverständnisses von Mann und Frau werden diese Zuordnungen sogar im Tanzsport langsam entflochten, wobei der Tanzsport sich hierbei zeitlich immer eine Weile hinter der gesellschaftlichen Entwicklung her verändert. Im Equality-Bereich sind solch feste Zuordnungen von vorneherein unpassend, da zwei Partner des gleichen Geschlechts miteinander tanzen und sich die Aufgaben- und Rollenverteilung in jedem Tanzpaar nach den individuellen Gegebenheiten und o.g. Grundregeln entwickeln muss.
45 Minuten
Wir stellen uns einer Wirklichkeitwerdenden Fragen: Welche Auswirkungen hätte es, wenn Tanzschulen u.ä. dazu per Verordnung angehalten werden würden, nur noch negativ getestete Mitmenschen Einlass zu gewähren? Welche Kosten kämen auf die eh schon finaziell gebeutelten Tanzschulen zu? Wer trägt diese Kosten - Kunde, Tanschule, beide? Wie sieht das Denkmodell aus, wenn jemand mit einer Flatrate mehrere Male die Woche kommt? Lasst uns das Thema vielseitig durch unterschiedliche Redebeiträge füllen und austauschen.
37 Minuten
"Zuviele Tanzschulen verschenken sich einen klaren Wettbewerbsvorteil, in dem sie ihre Tanzschule gar nicht oder nicht stark genug branden. Das wird immer mehr zur Voraussetzung um hier ein profitables Geschäft aufzubauen." Timo Bertram-Breuer ist ein junger und vor allem innovativer Tanzschulunternehmer, der in einer 50.000 Einwohner-Stadt die 4. Tanzschule vor Ort mit seiner Frau eröffnet: nach nur 2 jahren sind sie ansässiger Markführer. Warum? "Wegen unserer starken Brand, die unsere Qualität auch nach außen sichtbar macht." Heute teilt er mit dir, warum er von vornherein große gedacht hat, und warum du das ebenfalls tun solltest!
23 Minuten
Da ich kein Motivationscoach wie z.B. Detlef Soost bin, spreche ich mir dir heute über meine eigene Motivation zu all meine Projekte, denn vielleicht inspiriert dich das in der gegenwärtigen Situation mehr als jeder Tipp es kann. Die Situationen der Tanzschaffenden in Deutschland ist so unterschiedlich wie sie nur sein kann, deshalb teile ich mit dir einfach heute meine Motivation am Ball zu bleiben, weil am Ende bist nur du es, der dich motivieren kann. Deshalb bekommst du heute die Verantwortung für dein Durchhalten im Tanzverbot von mir zurück - du darfst dich um dich selbst kümmern! ;-)
1 Stunde
So mies der Zustand von uns Tanzschaffenden derzeit auch ist, wir sind dennoch zu manchem in der Lage, was uns befähigt das ein oder andere Gute für uns zu erfahren. Die Digitalisierung rettet vielen das Business über diese mittlerweile bedrohliche Situation hinweg - und auch Zeiträume, die niemals mehr so stark freigegeben sind (nicht für alle) dürfen genutzt werden, denn wir sind in der Lage unsere Schaffenskraft umzulenken. Heute lenken wir den Fokus auf das Tanzunterrichen als Profession.