Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Demenz Podcast Archiv

63 Episoden
42 Minuten
In dieser Folge geht es darum, was es braucht, damit Menschen im Alter und Menschen mit Demenz so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung bleiben können. Stichworte: „Ageing in Place“ und „Sorgende Gemeinschaften“. Darüber sprechen wir u. a. mit dem Gerontologen und Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Klie und reisen zu Projekten, die sich aufgemacht haben, etwas zu verändern – die Gemeindeschwestern plus in Rheinland-Pfalz, das Betreuungsangebot SOWieDAheim im Main-Kinzig-Kreis und das kleine Weindorf Eichstetten im Kaiserstuhl.
33 Minuten
Wenn ein Mensch mit Demenz seine Erkrankung nicht anerkennt, entstehen oftmals schwierige Situationen. Es können sich Gefahren ergeben, wenn eine Person z. B. ganz selbstverständlich weiter Auto fährt, es kann aber auch eine Sprachlosigkeit zwischen der Person und ihren An- und Zugehörigen entstehen. Wir sprechen mit den Angehörigen Brigitte Samson und Katja Lanz. Die Sendung wurde von Frau Lanz angeregt, bei deren demenzkranker Mutter eine Anosognosie diagnostiziert wurde, eine hirnorganische Störung, durch die Menschen ihre Erkrankung nicht wahrnehmen und anerkennen können. Diese erklärt der Neurologe Dr. Ingo Kilimann. Über eher psychologische Ursachen für eine fehlende Anerkennung einer Demenzerkrankung sprechen wir mit Helga Schneider-Schelte, die viele Jahre bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft tätig war.
47 Minuten
Man geht davon aus, dass etwa ein Drittel der heute alten Menschen eine seelische Folgestörung nach Traumatisierung haben. In dieser Sendung sprechen wir mit Sabine Tschainer-Zangl über die Ursachen und die Auswirkungen von Traumata und wie wir darauf reagieren können. Neben Schocktraumata, die weithin bekannt sind und die meist auf singuläre und gravierende Ereignisse zurückgeführt werden, gibt es auch noch Entwicklungstraumata, die erst langsam in den Fokus kommen. Darüber sprechen wir mit der bindungs- und körperorientierten Psychotherapeutin Dami Charf.
34 Minuten
Menschen mit Demenz haben im Verlauf der Erkrankung oftmals Schlafstörungen, was auch Auswirkungen auf Angehörige haben kann. Wir sprechen mit Ellen Nickel, die am Alzheimer Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft mit Angehörigen spricht und sie berät und mit Jonas Dörner vom Projekt MoNoPol-Sleep, das nicht-medikamentöse Maßnahmen bei Schlafproblemen von Menschen mit Demenz in Pflegeheimen erforscht hat. Im Bonusteil hören Sie ein kurzes Gespräch mit der Harfenistin Silke Aichhorn, die die CD „Traummusik – Harfenklänge zum Einschlafen“ aufgenommen hat. Von dieser CD spielen wir das Abendlied „Der Mond ist aufgegangen.“
45 Minuten
In Deutschland leben laut statistischem Bundesamt etwa 5 Millionen Menschen mit Pflegebedarf. Mehr als 4 Millionen von ihnen werden von Angehörigen zuhause gepflegt, oftmals von einer einzigen Person. Wenn diese Angehörigen berufstätig sind, ist die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege immens herausfordernd. In dieser Sendung sprechen wir mit Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, die dem unabhängigen Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf vorsitzt, der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingesetzt wurde, um die Umsetzung der einschlägigen gesetzlichen Regelungen zu begleiten. Außerdem im Gespräch: Adelheid von Spee, die das Landesprogramm Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Nordrhein-Westfalen vorstellt.
41 Minuten
Wie kann allein leben mit Demenz gelingen? Wie können wir Angehörige unterstützen, selbst wenn sie weiter entfernt wohnen? Wir sprechen mit Angehörigen und allein lebenden Menschen mit Demenz über den Weg, den sie für sich gefunden haben.
32 Minuten
Es gibt einige Demenzformen, die nicht so bekannt sind und seltener vorkommen als Alzheimer. Im zweiten und letzten Teil über „Seltene Demenzformen“ beschäftigen wir uns mit vaskulärer Demenz, dem Normaldruck-Hydrozephalus, dem Korsakow-Syndrom, Demenz infolge einer Schilddrüsen-Unterfunktion und der Chronisch Traumatischen Enzephalopathie (CTE), die früher als Boxerdemenz bekannt war.
30 Minuten
„Menschen mit Demenz haben das Recht auf körperliche, geistige und seelische Unversehrtheit und Selbstbestimmung. Ihre Willensäußerungen – verbal und / oder non-verbal vermittelt – sind jederzeit zu achten und es ist diesen entsprechend zu handeln.“ So heißt es in den Empfehlungen zur Selbstbestimmung bei Demenz der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Wir sprechen mit Lieselotte Klotz, der vor 4 Jahren die Diagnose Lewy-Body-Demenz gestellt wurde. Sie hat ihr Leben lang auf eigenen Beinen gestanden und will dies auch weiterhin tun. Über die Fragen, wie man weiterhin ein selbstbestimmtes Leben führen und wer dabei unterstützen kann und warum ein möglichst selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Demenz auch für Angehörige wichtig ist, sprechen wir mit Helga Schneider-Schelte von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und Sarah Hoffmann von der Tagespflege Hoffmannsgarten. Im Anschluss an die Sendung hören Sie ein Gespräch mit der Regisseurin Christine Vogt über das Stück INNEN LEBEN, eine wirklich wunderbare Theaterinszenierung des Theaterensembles PAPILLONS mit Menschen mit Demenz. Pandemiebedingt wurden die Interviews mit Frau Junglas und Frau Klotz online geführt, deshalb ist die Qualität nicht ganz so gut wie Sie es vom Demenz-Podcast gewohnt sind. Wir bitten um Ihr Verständnis.
34 Minuten
Mit Demenz verbinden wir meist Hochaltrigkeit. Doch es gibt auch jüngere Menschen, denen die Diagnose Demenz gestellt wird. Diese finden wenig Unterstützung, sind aber immensen Belastungen ausgesetzt – sie stehen oftmals mitten im Berufsleben, haben vielleicht Kredite abzuzahlen oder es leben noch minderjährige Kinder zuhause. Wir stellen Ihnen zwei jung erkrankte Menschen vor und zeigen ein paar Möglichkeiten auf, wie und wo Sie Unterstützung finden können.
35 Minuten
Musik gilt gemeinhin als der Königsweg, um Menschen mit Demenz zu erreichen. Die Kraft von Musik ist immens, egal ob sie gemeinsam gehört wird oder ob selbst musiziert wird. Wir sprechen mit dem Musiktherapeuten, Forscher und Dozent Prof. Dr. Jan Sonntag, hören rein in einen musikalischen Nachmittag des Posaunisten Alexander Merz mit seiner Mutter Heide Merz am Klavier und stellen das Projekt HOMESIDE vor. Das erforscht die Wirkung von Musik und Texten auf Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen und vermittelt Angehörigen Techniken der Musiktherapie – Sie können noch mitmachen.
34 Minuten
Menschen mit Demenz können sich auf vielfältige Weise künstlerisch ausdrücken – tanzend, dichtend, musizierend, theaterspielend, malend. In dieser Folge geht es darum, warum das wichtig ist und was es bewirken kann. Oliver Schultz und Beate Spitzmüller erzählen von ihrer künstlerischen Arbeit mit Menschen mit Demenz und machen Mut, sich auch zuhause z.B. an den Pinsel zu wagen. Im Anschluss berichtet der Kunsttherapeut und Gerontologe Michael Ganß von einer Studie zur Wirkung von Kunsttherapie auf Menschen im mittleren und fortgeschrittenen Alter.
41 Minuten
Erich Schützendorf hat sein ganzes Leben der Arbeit mit und für alte Menschen und Menschen mit Demenz gewidmet. Mehr als 40 Jahre lang leitete er den Fachbereich „Fragen des Älterwerdens“ an der Volkshochschule des Kreises Viersen. Er ist ein begnadeter Vortragsredner und kann sich wie kaum ein anderer in Menschen mit Demenz einfühlen. Im zweiten Teil der Sendung sprechen wir mit ihm über seine Grundhaltung im Umgang mit Menschen mit Demenz, über Kommunikation mit ihnen und über Wünsche für sie und ihre Angehörigen.
35 Minuten
Erich Schützendorf hat sein ganzes Leben der Arbeit mit und für alte Menschen und Menschen mit Demenz gewidmet. Mehr als 40 Jahre lang leitete er den Fachbereich „Fragen des Älterwerdens“ an der Volkshochschule des Kreises Viersen. Er ist ein begnadeter Vortragsredner und kann sich wie kaum ein anderer in Menschen mit Demenz einfühlen. Im ersten Teil der Sendung sprechen wir über das Alter - da Herr Schützendorf nun auch ein alter Mann ist, kann er aus eigener Erfahrung mitsprechen – Sie hören eine Folge über Feenstaub und das Verzaubern von Menschen mit Demenz.
34 Minuten
Eine Sendung über Frontotemporale Demenz (FTD) wurde von einigen Hörerinnen und Hörern gewünscht. Die FTD ist eine zwar eher seltene Form der Demenz, hat aber oftmals dramatische Auswirkungen, vor allem auf Familie und Freund*innen der Erkrankten. Denn die Symptome treten häufig vor dem 60. Lebensjahr auf, in einer Phase, in der die Betroffenen z.B. noch berufstätig sind und/oder ihre Kinder noch zuhause leben. Außerdem zeigen Menschen mit FTD oftmals Persönlichkeitsveränderungen, die An- und Zugehörige belasten. Wir sprechen mit Helga Schneider-Schelte von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Madita Kramer, der Tochter eines Menschen mit frontotemporaler Demenz und dem Neurologen Dr. Ingo Kilimann vom Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen und der Universitätsmedizin Rostock, der dort die Gedächtnissprechstunde leitet.
35 Minuten
Schmerz wird subjektiv erlebt und ist nicht messbar wie z.B. der Blutzuckerwert oder die Körpertemperatur. Damit Ärztinnen und Ärzte bei Schmerzen helfen können, benötigen sie möglichst viele Angaben von den Patientinnen und Patienten. Im Verlauf einer Demenz können Menschen mit Demenz den Schmerz jedoch nicht mehr gut benennen und lokalisieren, obwohl sie ihn trotzdem empfinden. In dieser Folge des Demenz-Podcast geht es darum, wie trotzdem ein gutes Schmerzmanagement realisiert werden kann und warum dies so wichtig ist. Darüber sprechen Helga Schneider-Schelte von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Dr. Eric Hilf, Chefarzt der Geriatrie des Sana Klinikums Berlin Lichtenberg und die Physiotherapeutin Prof. Dr. Claudia Winkelmann. Im Anschluss an die Sendung hören Sie einige Ausschnitte aus Videos der Deutschen Schmerzgesellschaft zur Schmerzerfassung bei Menschen mit Demenz