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Lauer und Wehner Archiv

229 Episoden
2 Stunden 42 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" sprechen Ulrich und Christopher über die Europawahl und die Zerstörung der CDU. Da die Folge bereits am Donnerstag, den 30.5.2019 aufgenommen wurde, enthält sie leider nicht aktuellste Entwicklungen, insbesondere nicht die in der SPD. Zunächst reden Ulrich und Christopher über Verena Bahlsen, die in den vergangenen Wochen dadurch auf sich aufmerksam machte, dass sie das Schicksal von NS-Arbeitssklaven verharmloste, die im Unternehmen ihrer Großeltern zur Arbeit gezwungen wurden. Es geht insbesondere darum, dass Frau Bahlsen sehr viel Glück hatte, dass das aktuelle Nachrichtengeschehen dafür sorgte, dass sie nur für relativ kurze Zeit das Top-Thema war. Danach geht es um eine rassistische Entgleisung Philipp Amthors im Wahlkampf, festgehalten in einer Dokumentation des Y-Kollektivs, die ihr hier in Gänze sehen könnt. In einem dann längeren Teil des Podcasts analysieren Ulrich und Christopher die Europawahl. Die von ihnen genannten Statistiken findet ihr auf der Webseite der Tagesschau. Im letzten Teil der Folge geht es um das Video "Die Zerstörung der CDU" von Rezo Musik. Ulrich und Christopher reden darüber, wie unbeholfen die CDU auf den Film reagierte, wie Annegret Kramp-Karrenbauer nach der Europawahl medienpolitisch komplett entgleiste und warum Angela Merkel der Meinung sein könnte, dass sie doch nochmal ran muss, als Kanzlerïnnenkandidatin. Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen. Unterstützt "Lauer und Wehner" durch einen Dauerauftrag auf das folgende Konto: IBAN: DE25700222000020192089 BIC: FDDODEMMXXX Oder über eine Zuwendung per Paypal Folgt @LauerundWehner auf Twitter Den Feed des Podcasts findet ihr hier. "Lauer und Wehner" gibt es auch auf Spotify. "Lauer und Wehner" auf iTunes. "Lauer und Wehner" auf YouTube. Dieser Podcast hat Kapitelmarken. Sollte Dein Podcastprogramm diese nicht anzeigen, sind hier die Zeiteinträge zur Orientierung: 00:00:00.000 Begrüßung 00:02:44.931 Was ist "Lauer und Wehner"? 00:05:31.761 Verena Bahlsen, wir haben Sie nicht vergessen 00:15:54.150 Philipp Amthors rassistische Entgleisung im Wahlkampf 00:29:44.894 Europawahl und ihre Folgen 01:43:30.922 Annegret Kramp-Karrenbauer und Rezo 02:41:25.753 Verabschiedung
1 Stunde 29 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" sprechen Ulrich und Christopher mit den Zeit-Journalistinnen Özlem Topçu und Khuê Phạm über ein Thema, über das im Podcast schon oft gesprochen wurde, neue Deutsche und wie mit ihnen umgegangen wird. Ausgangspunkt des Gesprächs ist das Buch "Wir neuen Deutschen", das Topçu und Phạm 2012 mit ihrer Kollegin Alice Bota heraus brachten. In ihm schildern die Autorinnen, wie es ist, als Deutsche in Deutschland aufzuwachsen, aber immer auch damit konfrontiert zu sein, dass die Eltern nicht in dem Land geboren worden sind, das man selbst Heimat nennt. Das Gespräch hat Kapitelmarken, die einen Eindruck vermitteln, über welche Themen alles gesprochen wird. Zum Ende hin wird die große Frage geklärt, ob man jemanden fragen darf, woher er/sie "eigentlich" kommt. Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen. Unterstützt "Lauer und Wehner" durch einen Dauerauftrag auf das folgende Konto: IBAN: DE25700222000020192089 BIC: FDDODEMMXXX
2 Stunden 18 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" sprechen Ulrich und Christopher über genau ein Thema, nämlich über das Strache-Video, seine Implikationen und die aktuelle Situation in Österreich. Zunächst rekapitulieren Ulrich und Christopher, was passiert ist: Die Süddeutsche Zeitung und Der Spiegel berichteten vergangenen Freitag über ein Video aus dem Jahr 2017, das den damaligen Spitzenkandidaten der FPÖ, Heinz-Christian Strache und seinen Vertrauten Johann Gudenus dabei zeigt, wie sie einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte anbieten, für Wahlkampfhilfe Staatsaufträge zu verschaffen. Dabei soll die Russin die österreichische "Kronen Zeitung" kaufen, Strache und Gudenus schwebe nach eigener Aussage einen Umbau des österreichischen Mediensystems nach ungarischem Vorbild vor. Eingespielt wird das Statement Sebastian Kurz' zu der Affäre, in dem er die Koalition mit der FPÖ beendet. Wir würden uns sehr über Feedback freuen, ob ihr solche Einspieler in Zukunft öfter hören wollt. Danach bewerten Ulrich und Christopher die Situation. Es geht insbesondere um die Frage, inwiefern das von HC Strache skizzierte Modell des Umgangs mit Parteispenden illegal ist und inwiefern sich Strache und Gudenus der Korruption und Bestechlichkeit schuldig gemacht haben. Es geht aber auch um die Frage, ob es legal war, Strache und Gudenus heimlich zu filmen und das ganze zu veröffentlichen. Aber auch Sebastian Kurz wird diskutiert, der mit einer Koalition die neonazistische FPÖ erst salonfähig machte. Da es wenig Sinn macht, einen monothematischen, zweistündigen Podcast hier eins zu eins wieder zu geben, können wir euch nur auffordern, es euch anzuhören. Die Kapitelmarken geben eine weitere Orientierung, worüber Ulrich und Christopher sprachen. Aktuelle Entwicklungen, die nicht mehr Eingang in den Podcast fanden: Johann Gudenus ist nicht nur von all seinen Ämtern zurück- sondern auch ganz aus der FPÖ ausgetreten. Natürlich passieren momentan stündlich neue Dinge in Österreich, Ulrich und Christopher werden mit Sicherheit in einer der nächsten Folgen über die Entwicklungen sprechen. Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen. Unterstützt "Lauer und Wehner" durch einen Dauerauftrag auf das folgende Konto: IBAN: DE25700222000020192089 BIC: FDDODEMMXXX
2 Stunden 9 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" sprechen Ulrich und Christopher über die Themen der letzten Woche. Zunächst aber entschuldigt sich Christopher bei den Zeit-Journalisten Jochen Bittner und Mariam Lau. In der letzten Folge hatte er sich ihnen gegenüber im Ton vergriffen. Dann geht es nochmal um Chemnitz. Christopher fiel nach der letzten Folge ein, er könnte ja mal auf Google Maps nachschauen, wie gut der Tatort von der Dönerbude einsehbar ist, in der der Hauptbelastungszeuge Younis al N. arbeitet. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann sich den Alanya 1 Döner in Chemnitz hier auf Google Maps angucken. In diesem Bericht sieht man ein dpa-Foto, das den Tatort gut zeigt. Am 26.5. ist Europawahl, weswegen Ulrich und Christopher über aktuelle Themen zu dieser sprechen. Zunächst Ulrichs Hinweis darauf, dass Auslandsbriten in Berlin nicht an der EU-Wahl teilnehmen können, da die Frist zur Registrierung ablief, bevor klar war, dass Großbritannien an der EU-Wahl teilnimmt. Dann geht es um Carles Puigdemont, der zur Europawahl antritt. In diesem Zusammenhang weist Christopher darauf hin, dass Yannis Varoufakis nicht in Griechenland, sondern in Deutschland zur Wahl steht. Daraufhin entspannt sich eine Diskussion zwischen den beiden, ob es eine Quote für EU-Ausländer auf den Listen der Parteien zur Europawahl geben sollte, damit europäische und nicht nationale Interessen bei der Wahl im Vordergrund stehen. Zum Abschluss geht es um leicht irreführende Meldungen, Martin Schulz würde jetzt einen eigenen Europawahlkampf machen. Im Anschluss geht es um das Thema Verkehr. Ulrich spricht über das hin und her des Bundesverkehrsministers in Sachen E-Rollern. Beide sind sich schnell einig: E-Roller sind der neue Wolf/Problembär. Ulrich und Christopher reden auch über den Verkehr in Berlin, aus Sicht von Fußgängern, Autofahrern und Radfahrern. Kurz wird über den Antrag von Bündnis90/Die Grünen gesprochen, in Deutschland ein Tempolimit einzuführen. Beim Thema Verkehr bietet sich an, auch über das Thema CO2 zu sprechen. Ulrich und Christopher setzen sich mit der Debatte um eine CO2-Steuer in Deutschland auseinander. In diesem Zusammenhang geht es auch darum, ob eine CO2-Steuer oder individuelle CO2-Zertifikate, mit denen dann jedë Bürgerïn handeln kann, besser wären. Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen. Unterstützt "Lauer und Wehner" durch einen Dauerauftrag auf das folgende Konto: IBAN: DE25700222000020192089 BIC: FDDODEMMXXX Oder über eine Zuwendung per Paypal
2 Stunden 48 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" sprechen Ulrich und Christopher über die Themen der letzten Woche. Bevor es aber richtig los geht reden Ulrich und Christopher darüber, dass sie jetzt seit genau einem Jahr gemeinsam podcasten. Am 7.5.2018 erschien die erste "Lauer informiert"-Folge, bei der Ulrich damals noch als Stargast angekündigt war. Seitdem sind 28 Folgen unter dem Label "Lauer informiert" erschienen, seit Anfang diesen Jahres Podcasten sie gemeinsam unter "Lauer und Wehner". Somit haben es Ulrich und Christopher in 52 Wochen auf 42 Podcasts gebracht. Ein solcher Podcast ist ohne seine Hörerïnnen nicht möglich, weswegen wir uns an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei allen bedanken möchten, die uns regelmäßig hören und unterstützen. Zu Beginn der Folge geht es um den Wahl-O-Maten, ein Online-Programm, mit dem man herausfinden kann, welche Partei Mensch bei der Europawahl wählen könnte. Den Wahl-O-Maten findet ihr hier. Ulrich und Christopher schweifen kurz ab und diskutieren am Beispiel Großbritannien, wieso es überhaupt möglich ist, EU-feindliche Parteien ins EU-Parlament zu wählen. Christopher weist auf das Dilemma hin, das Demokratien anscheinend mit (vermeintlich) demokratischen Mitteln abgeschafft werden können, allerdings nicht mit demokratischen Mitteln eingeführt werden können. Über den Fall des in Chemnitz getöteten Daniel H. und die anschließenden Pogrome in Chemnitz haben Ulrich und Christopher in vergangenen Podcasts mehrmals gesprochen. Nun folgt ein Update über den bereits erwähnten Prozess gegen den Syrer Alaa S. in Dresden, der mehr und mehr in sich zusammen zu fallen scheint. Denn der Hauptbelastungszeuge will den Angeklagten nun doch nicht erkannt haben, obendrein wird gegen den ermittelnden Staatsanwalt selbst ermittelt. Der von Ulrich zitierte Artikel der Süddeutschen Zeitung findet sich hier. Sehr spontan empfiehlt Christopher danach den Film "Avengers: Endgame", der momentan in den Kinos läuft. Ulrich ist nicht so der Superheldïnnen-Fan, aber das kann sich ja noch ändern. Danach widmen sich Ulrich und Christopher in einem ca. 1 1/2 stündigen Teil dem Thema, das derzeit die Gemüter erregt, wie es so schön heißt. Kevin Kühnert gab der Wochenzeitung "Die Zeit" ein Interview, in dem er auch zum Thema Sozialismus befragt wurde. Ulrich und Christopher nehmen das Interview und die Reaktionen auseinander. In diesem Zusammenhang geht Christopher auch der Frage nach, ob der Interviewer Jochen Bittner ein Kryptofaschist ist. Im Zusammenhang mit den Reaktionen auf Kühnert werden die Kommentare von Nils Minkmar und Patrick Bahners erwähnt. Wer mehr über Johannes Kahrs erfahren will, kann sich zum Beispiel diesen FAZ-Artikel über ihn durchlesen. Die von Christopher erwähnte Umfrage des PEW-Research Centers findet ihr hier. Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen. Unterstützt "Lauer und Wehner" durch einen Dauerauftrag auf das folgende Konto: IBAN: DE25700222000020192089 BIC: FDDODEMMXXX Oder über eine Zuwendung per Paypal Folgt @LauerundWehner auf Twitter Dieser Podcast hat Kapitelmarken. Sollte Dein Podcastprogramm diese nicht anzeigen, sind hier die Zeiteinträge zur Orientierung: 00:00:00.000 Begrüßung 00:00:37.000 Was ist "Lauer und Wehner"? 00:03:59.000 Jubiläum: Ulrich und Christopher podcasten seit einem Jahr 00:08:39.000 Wahl-O-Mat 00:17:43.000 EU-Wahl in Großbritannien/Was tun mit offensichtlich verfassungsfeindlichen Parteien? 00:26:42.000 Update Prozess gegen Alaa S. 01:10:45.000 Filmempfehlung: Avengers Endgame 01:15:00.000 Kevin Kühnert und der Sozialismus 01:59:48.000 Ist Jochen Bittner ein Kryptofaschist? 02:02:51.000 Weiter gehts mit Kevin Kühnert und Sozialismus 02:47:07.000 Verabschiedung
2 Stunden 27 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" sprechen Ulrich und Christopher diesmal mit der Journalistin Annika Brockschmidt und der angehenden Politologin Antonia Göhren über die Europawahl und die Mitte-Studie der Friedrich Ebert Stiftung. Zunächst geht es um die Meta-Frage, ob die eigeladenen Frauen bei "Lauer und Wehner" nur ein Feigenblatt wären. Zur letzten Folge erreichte uns die Frage eines Hörers, inwiefern es Koketterie sei, wenn wir in Folgen ohne weibliche Beteiligung darauf hinweisen, dass jetzt eine Frau fehlt. Wir können Spoilern: Wir meinen das sehr ernst. In Bezug auf die Europawahl wird über Wahlprogramme und plakative Forderungen der Parteien gesprochen. Es geht unter anderem um die Frage, was ein europäischer Mindestlohn soll und es wird klar gestellt, dass Manfred Webers Forderung, die Briten sollen nicht an der EU-Wahl teilnehmen, mit EU-Recht nicht vereinbar ist. Die Programme zur Europawahl findet ihr hier. Dann geht es um die Mitte-Studie der Friedrich Ebert Stiftung. Annika stellt die in ihren Augen wichtigsten Zahlen vor. Antonia weist in diesem Zusammenhang auf die von Theodor Adorno mitentwickelte "F-Skala" hin. In der Diskussion geht es vor allem um die Frage, inwiefern die Fragestellungen der Studie die Antworten bereits vorgeben. Weiterhin wird darüber diskutiert, inwiefern es eine Kausalität zwischen einer Gesellschaft gibt, in der soziale Sicherungssysteme immer weiter zurück gebaut werden und rechten bis rechtsextremen Einstellungen in der Bevölkerung. Zum Schluss geht es noch um den sogenannten BAMF-Skandal, der im letzten Jahr hohe Wellen Schlug. Wie die taz nun berichtete, bleibt vom sogenannten Skandal nichts übrig.Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen, insbesondere interessiert uns, wie euch das Format mit vier Personen gefällt. Unterstützt "Lauer und Wehner" durch einen Dauerauftrag auf das folgende Konto: IBAN: DE25700222000020192089 BIC: FDDODEMMXXX Oder über eine Zuwendung per Paypal
2 Stunden 29 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" sprechen Ulrich und Christopher über die Themen der letzten Woche. Zunächst geht es um den Brand der letzten Woche: Den von Notre Dame in Paris. Ulrich und Christopher diskutieren über die Reaktionen in den Sozialen Netzwerken und die Reaktionen der Milliardäre, die in kürzester Zeit 700 Millionen Euro zu spenden bereit waren. Wobei Ulrich und Christopher auch darüber diskutieren, ob es sich bei den 700 Millionen Euro tatsächlich um Geldspenden handeln wird, oder um die Spende von Sachleistungen in dieser Höhe, die dann steuerlich geltend gemacht werden können. Dazwischen reden die beiden darüber, dass Greta Thunberg den Papst traf und dieser die Klimaaktivistin aufforderte, weiter zu kämpfen.Danach geht es um die Plakate zur Europawahl, die in einem Monat stattfinden wird. Insbesondere bei der SPD fragen sich Ulrich und Christopher, was da genau los ist und wer die Kampagne für eine gute Idee hielt. Im Anschluss reden die beiden über das sogenannte Geordnete-Rückkehr-Gesetz, das in dieser Woche vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. In diesem Zusammenhang stellt Ulrich die Frage, inwiefern die Bundesregierung angesichts der aktuellen Probleme Deutschlands die richtigen Prioritäten setzt. Um Schulnoten geht es danach, denn eine bereits im letzten Jahr veröffentliche Studie der Universität Mannheim kam zu dem Ergebnis, dass Schüler mit exakt gleichen Fehlern in einem Diktat schlechter bewertet werden, sobald sie Murat und nicht Max heißen. Die Lösung hierfür, da ist man sich schnell einig, kann eigentlich nur sein, dass Tests und Klassenarbeiten in Zukunft anonymisiert benotet werden. Zum Schluss führt uns Ulrich durch die Anklage der Staatsanwaltschaft Braunschweig, die sie in der letzten Woche gegen Martin Winterkorn und andere VW-Manager erhob. Ulrich klärt insbesondere darüber auf, was Winterkorn blüht, sollte er verurteilt werden. Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen. Unterstützt "Lauer und Wehner" durch einen Dauerauftrag auf das folgende Konto: IBAN: DE25700222000020192089 BIC: FDDODEMMXXX Oder über eine Zuwendung per Paypal
2 Stunden 17 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" sprechen Ulrich und Christopher über die Themen der letzten Woche. Zunächst geht es um eine Attacke auf ein Büro der Grünen in Donau-Ries. Unbekannte hatten gefälschte Plakate auf den Scheiben des Büros angebracht und Fotos hiervon in den sozialen Medien verbreitet. Ulrich und Christopher diskutieren diese neue Qualität der rechten Propaganda in einem über das Internet ausgetragenen Informationskrieg. Danach geht es in die USA: Michael Avenatti, der ehemalige Anwalt von Stormy Daniels, sieht sich mit mittlerweile 36 Vorwürfen konfrontiert, die von Untreue bis Erpressung gehen. In einem Fall soll Avenatti 4 Millionen US-Dollar, die einem querschnittsgelähmten Mandanten aus einem Vergleich zustanden, selbst eingesteckt haben. In diesem Zusammenhang kommt Ulrich auf die Modellauto-Affäre aus Bayern. Christopher freut sich danach darüber, dass es der Menschheit zum ersten mal gelungen ist, ein Foto eines Schwarzen Lochs zu machen. Wie es gelang, erklärt er mit dem Astronomie-Wissen seines abgebrochenen Physik-Studiums. Auch reden Ulrich und Christopher über Katie Boumann, die für die Entstehung des Photos verantwortlich ist. Im Anschluss reden Ulrich und Christopher über eine vernichtende Studie zur Rolle von sogenannten Flugtaxis in einer nachhaltigen Mobilität der Zukunft. Spoiler: Es sieht nicht gut aus, denn sogenannte Flugtaxis dürften in der Stadt umweltschädlicher sein als Autos mit Verbrennungsmotor. Hier geht es direkt zur Studie. In aller Kürze reden Ulrich und Christopher danach über die Verhaftung Julian Assanges in London. Während Ulrich eher indifferent ist, regt sich Christopher auf. Im Podcast nicht erwähnt, aber wissenswert: Laut "Vice" wurde Assange unter anderem deswegen aus der Botschaft Ecuadors geschmissen, weil er Fäkalien auf die Wände seines Zimmers schmierte. Im Anschluss geht es um den von Kommilitonen "Jura-Nazi" genannten Geraer Staatsanwalt Martin Zschächner, der über ein Jahr lang gegen das Zentrum für politische Schönheit wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelte. Ulrich ordnet den Vorwurf gegen das ZPS mit seiner Erfahrung aus seiner Praxis als Strafverteidiger ein. Gegen Zschächner wurde mittlerweile Strafanzeige wegen Rechtsbeugung erstattet. Mit Figuren am rechten Rand geht es dann weiter, denn der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, gab dem ungarischen Staatsfernsehen ein Interview, in dem er abermals Angela Merkels Verhalten im Jahr 2015 kritisierte. Ulrich und Christopher diskutieren darüber, warum das Interview medial eine solche Aufmerksamkeit erhielt und, ob Hans-Georg Maaßen mit solchen Aktionen seinen Beitritt zur sogenannten AfD vorbereitet. Zum Schluss erklärt Ulrich, warum Vergesellschaftung nicht Enteignung ist. Es sind tatsächlich zwei verschiedene Artikel des Grundgesetzes. Aufhänger ist natürlich die Debatte um das Berliner Volksbegehren "Deutsche Wohnen Enteignen". In diesem Zusammenhang reden Ulrich und Christopher auch über ein Interview Robert Habecks mit der Welt. Aus diesem wurde von der Zeitung ein Satz ziemlich aus dem Zusammenhang gerissen, worauf hin sich ein veritabler Kotsturm gegen Habeck entlud. Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen. Unterstützt "Lauer und Wehner" durch einen Dauerauftrag auf das folgende Konto: IBAN: DE25700222000020192089 BIC: FDDODEMMXXX Oder über eine Zuwendung per Paypal
2 Stunden 12 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" sprechen Ulrich und Christopher über Themen der letzten Woche. Zunächst geht es um ein Thema, das öfter im Podcast vorkommt: Die Klimakatastrophe und ihre Folgen. So teilten die UN jetzt mit, dass im Agrarjahr 2018/2019 mehr Getreide konsumiert als hergestellt wurde. Verantwortlich hierfür gemacht wird die seit April 2018 anhaltende Dürre in Europa. Zwar gibt es noch Getreidereserven, es ist aber klar, dass dies langfristig nicht funktionieren kann. Außerdem weist Christopher darauf hin, dass das Great Barrier Reef weiterhin stirbt. So nahm die Zahl der jungen Korallen um 89% ab. Christopher sagt im Podcast fälschlicherweise, dass 89% des Great Barrier Reefs tot seien. Es sieht aber trotzdem nicht gut aus. Danach geht es um Fridays for Future und hier Speziell Christian Lindner. Denn auf Twitter ging jetzt ein Zitat rum, in dem sich der 18jährige Lindner zur Sinnlosigkeit des Schulbesuchs äußert. Ulrich und Christopher versuchen das ganze einzuordnen. Die Quelle des Lindner-Zitats findet ihr hier. Im Anschluss hieran gibt Ulrich ein Update zum Prozess wegen Totschlags an Daniel H. in Chemnitz. In der letzten Folge hatten sich Ulrich und Christopher ausführlich mit dem Fall auseinander gesetzt. In der vergangenen Woche kam es zu einer Wendung, da der Hauptbelastungszeuge der Anklage nun die Aussage verweigert. Ulrich ordnet das ganze ein. In diesem Zusammenhang reden Ulrich und Christopher auch über Ermittlungsmethoden der Staatsanwaltschaft und Polizei, was Christopher dazu bringt auf einen Fall in Köln hinzuweisen, bei dem sich jetzt ein Richter beim Angeklagten für den Staat um Entschuldigung bat. Dann widmen sich Ulrich und Christopher der etwas abstrakten Thema Volksverhetzung. Anlass hierfür war ein Tweet der Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch, der hier nicht verlinkt wird. Im Zuge der Diskussion kommen die beiden auch auf die sehr geschmacklose sogenannte Abschiebechallange einiger NPD-Funktionäre. Christopher stellt auch die Frage, inwiefern gezielte Provokationen wie diese besser ignoriert werden sollten, statt ihnen erst durch die Aufregung ein Forum zu geben. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass sich Plattformen wie Facebook und Twitter momentan aus der Verantwortung stehlen, da sie Nazis und Rechtsextremisten weiterhin eine Plattform für ihre Hetze geben. Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen. Wer den Podcast unterstützen möchte, kann dies gerne mit einem Dauerauftrag auf das folgende Konto tun: IBAN: DE25700222000020192089 BIC: FDDODEMMXXX
2 Stunden 49 Minuten
In der aktuellen Folge von "Lauer und Wehner" sind Ulrich und Christopher (leider) nur zu zweit. Dafür aber mit einer Menge Themen. Bei der Fridays for Future Demo am 29.3.2019 in Berlin war Greta Thunberg anwesend. Es versammelten sich laut Medienberichten 20.000 Demonstrant*innen.Dass die "Vote Leave" Kampagne gegen die Regeln des Referendums verstoßen haben soll, wurde schon letztes Jahr bekannt. Neu ist, dass die Kampagne am 29.3.2019 ihren Widerspruch gegen das Urteil der britischen Wahlkommission zurück genommen hat, wodurch es jetzt gültig ist. Allerdings hat der Verstoß angesichts des historischen Ausmaßes des Brexit-Referendums vergleichsweise geringe Konsequenzen: "Vote Leave" soll 61.000,- britische Pfund Strafe zahlen.Daraufhin gibt es einen kurzen Hinweis Christophers, dass sich der AfD-Spendenskandal immer weiter ausweitet, worüber in einer späteren "Lauer und Wehner" Folge mit Sicherheit berichtet werden wird.Danach reden Ulrich und Christopher über Julia Reda, die in dieser Woche aus der Piratenpartei ausgetreten ist und davon abgeraten hat, bei dieser Europawahl die Piratenpartei zu wählen, ihre ganze Erklärung findet ihr auf Youtube. Hintergrund ist unter anderem ihr ehemaliger Mitarbeiter Gilles Bordelais, den Julia Reda entlassen hatte, weil er Mitarbeiterinnen im Europäischen Parlament sexuell belästigt hatte. Bordelais ist momentan auf Listenplatz 2 der Piratenpartei zur Europawahl, bei ca. 1,5% für die Piraten würde er ins EP einziehen.Doch nicht nur die Piratenpartei macht Aufgrund von Skandalen im Rahmen der Listenaufstellung für das EP von sich reden. Auch die SPD kämpft im Moment mit ihrem Kandidaten Simon Vaut (40). Dieser hatte die Brandenburger SPD bezüglich seiner Lebensgefährtin und seines Wohnorts belogen. Die Hoffnung, für die Brandenburger Genoss*innen dadurch wählbarer zu erscheinen ging auf: Vaut wurde auf Platz 22 der Europaliste gewählt. Seine Lügen haben für Vaut jetzt höchstwahrscheinlich auch berufliche Konsequenzen, denn vielleicht wird er nicht mehr verbeamtet.Im Anschluss geht es um die sogenannte Identitäre Bewegung. Ihr Anführer Martin Sellner bekam diese Woche Besuch von der Staatsanwaltschaft und Polizei, da er Kontakt zum Attentäter von Christchurch pflegte und von diesem auch eine Spende erhielt. In Österreich wird jetzt ein Verbot der sogenannten Identitären diskutiert.Im Vergangenen Jahr (2018) kam es in Chemnitz zu Hetzjagden auf Menschen, die Rechtsextremen nicht in den Kram passten. Auslöser war ein (gemeinschaftlicher) Totschlag zum Nachteil des Chemnitzers Daniel H. In dieser Woche war der Prozessauftakt gegen einen der Verdächtigen, den Syrer Alaa S. Ein weiterer Verdächtiger, der Iraker Farhad A. befindet sich vermutlich auf der Flucht. Ulrich und Christopher analysieren den Fall, insbesondere Ulrich weist auf die dünne Beweislage der Staatsanwaltschaft hin. Es wird über die Prozesstaktik der Verteidigung diskutiert. Auch reden die beiden über Aussagen der Chemnitzer Bürgermeisterin Barbara Ludwig, die gegenüber der taz sagte, dass ein Freispruch für die Stadt Chemnitz "schwierig" wäre.Zum Schluss geht es dann um die sogenannten Ku'damm-Raser, die in dieser Woche zum zweiten mal wegen Mordes schuldig gesprochen worden sind, nachdem der Bundesgerichtshof das erste Urteil des Berliner Landgerichts aufgehoben hatte. Ulrich bringt in der Analyse seine ganze Erfahrung als Strafverteidiger ein und es entspannt sich eine Diskussion darüber, ob das Urteil mit dem persönlichen Gerechtigkeitsempfinden der beiden vereinbar ist, oder nicht.Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen.Wer den Podcast unterstützen möchte, kann dies gerne mit einem Dauerauftrag auf das folgende Konto tun: IBAN: DE25700222000020192089 BIC: FDDODEMMXXX
1 Stunde 33 Minuten
Eine für unsere Verhältnisse Kurze Folge über das rechtsextreme Massaker von Christchurch und aktuelle Informationen zum Brexit. Wieder zu Gast: Annika Brockschmidt, freie Journalistin.
2 Stunden 43 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" reden Annika, Ulrich und Christopher über die Neuauflage des Falls Sigi Maurer, den Polizeieinsatz in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Ellwangen, über sogenannte Flugtaxis, den in voraussichtlich zwei Wochen stattfindenden Brexit und über Annegret Kramp-Karrenbauers Antwort auf Emmanuel Macron.Zunächst geht es um Sigi Maurer, über die Ulrich und Christopher bereits vor einiger Zeit gepodcastet hatten. Das Oberlandesgericht Wien hatte entschieden, dass das Strafverfahren wegen Übler Nachrede gegen sie neu aufgerollt werden muss. Mit seiner Erfahrung als Strafverteidiger ordnet Ulrich das Urteil ein. In diesem Zusammenhang reden die drei auch über das Thema sexuelle Belästigung im Internet, Annika schildert eindrücklich, was man als Frau auf Facebook und Twitter erleben muss.Danach geht es um den Polizeieinsatz in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Ellwangen, der im vergangenen Jahr deutschlandweit für Schlagzeilen sorgte. Denn das Amtsgericht Ellwangen äußert Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Polizeieinsatzes, der zur Abschiebung eines Togoers durchgeführt wurde. Es entspannt sich eine Diskussion, in der Annika aus ihrer Erfahrung als freie Journalistin heraus berichtet, warum Mediendynamiken dazu führen, dass Ellwangen erst bundesweit Thema ist, im Anschluss darüber aber nicht mehr berichtet wird. Dann geht es noch um die aktuelle Tendenz politischer Parteien, Medien von der Berichterstattung auszuschließen und über Social Media eigene Nachrichten zu verbreiten.Sogenannte Flugtaxis waren in der letzten Woche Thema der Berichterstattung. Christopher ordnet die Technologie ein und schildert, warum er sie für Symbolpolitik hält, die an den tatsächlichen Problemen und Bedürfnissen in der Bevölkerung vorbei geht.Im Anschluss schildert Annika eine Chronologie dessen, was in der letzten Woche im britischen Unterhaus in Sachen Brexit passiert ist. Mensch muss sich das einfach anhören, es bewertet sich von selbst. Trotzdem versuchen Annika, Ulrich und Christopher das ganze noch einzuordnen, auch wenn es Ihnen nicht leicht fällt.Zum Schluss geht es noch um Annegret Kramp-Karrenbauers Antwort auf Emmanuel Macron. Einerseits wird der bemerkenswerte Spin beleuchtet, mit dem dieser Gastbeitrag als Deutschlands Antwort auf Emmanuel Macron dargestellt wurde, andererseits geht es auch um eine inhaltliche Kritik des Beitrags. Darüber hinaus wird auch noch kurz das Problem der SPD angesprochen, sich anscheinend nicht wirklich gut selbst darstellen zu können, denn laut einer aktuellen Umfrage des Instituts infratest dimap für die ARD sagen nur 16% der Befragten, die SPD würde sich mit ihrer Politik in der aktuellen Großen Koalition durchsetzen.Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen.Wer den Podcast unterstützen möchte, kann dies gerne mit einem Dauerauftrag auf das folgende Konto tun:IBAN: DE25700222000020192089BIC: FDDODEMMXXX
2 Stunden 16 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" geht es vor allem um Bevormundung, doch, viel wichtiger, endlich haben Ulrich und Christopher eine Frau zu Gast, nämlich Annika Brockschmidt, die zukünftig häufiger bei "Lauer und Wehner" zu Gast sein wird. Nachdem sich Annika vorstellt geht es kurz um Nazis bei der Bundeswehr. Denn wie jetzt bekannt wurde, enttarnte der Militärische Abschirmdienst mehr Nazis in der Bundeswehr, als bisher bekannt. In diesem Zusammenhang erwähnt Christopher einen Twitter-Thread des taz-Journalisten Martin Kaul, den ihr hier findet. Danach erklärt Ulrich, was wir bei "Lauer und Wehner" eigentlich machen. Die Zahl der Woche sind die fünf Millionen Euro, die Jens Spahn für eine Studie ausgeben möchte, um herauszufinden, ob Frauen von Abtreibungen traumatisiert werden (Spoiler: Es gilt durch Studien als wissenschaftlich erwiesen, dass dem nicht so ist). Annika berichtet vom Sachverhalt und darüber, wie es sich anfühlt, wenn (vor allem ältere) Männer über die Körper aller Frauen verfügen. In diesem Zusammenhang nicht auszuklammern ist die anhaltende Debatte über den sogenannten Kompromiss zum Paragraphen 219a Strafgesetzbuch, der es Ärzt*innen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen weiterhin verbieten wird, darüber zu informieren, mit welchen Methoden sie diese Abbrüche durchführen. Danach berichtet Christopher davon, dass die Klimaaktivistin Greta Thunberg von der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" zur Frau des Jahres gekürt wurde. Es entspannt eine Diskussion zwischen Annika, Ulrich und Christopher über das Für und Wider einer solchen Auszeichnung zu beginn des Jahres. Auch diskutiert in diesem Zusammenhang wird, dass es strukturelle Ähnlichkeiten zwischen der Art gibt, wie man sowohl Frauen als auch Klimaktivsit*innen aufgrund der Form ihres Protestes das Recht abspricht, protestieren zu dürfen. Auch als "Tone-Policing" oder "Silencing" bekannt. Danach widmen sich Annika, Ulrich und Christopher dem Thema Weltfrauentag und wie Annika als Frau es findet, dass der Tag in Berlin zum Feiertag gemacht wurde. Wenig mit dem Weltfrauentag hatte das zu tun, was Annegret Kramp-Karrenbauer, die Vorsitzende der CDU, im Karneval ablieferte. Zuerst machte sie bei einer Büttenrede Minderheitenfeindliche Aussagen, die in der Berichterstattung trotzdem leider als "Witz" bezeichnet wurden. Dann zeigte sie sich am politischen Aschermittwoch uneinsichtig und wiederholte und erweiterte im Grunde genommen ihre Attacken. Annika, Ulrich und Christopher versuchen mit der gewohnten "Erst die Fakten, dann die Meinung"-Methode den ganzen Sachverhalt etwas auseinanderzunehmen.Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen.Wer den Podcast unterstützen möchte, kann dies gerne mit einem Dauerauftrag auf das folgende Konto tun:IBAN: DE25700222000020192089BIC: FDDODEMMXXX
1 Stunde 55 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" geht es diesmal vor allem um den Heimatbegriff, der diese Woche in aller Munde war, weil die Talkshow "hart aber fair" eine Sendung mit dem Titel "Heimat Deutschland - nur für Deutsche oder offen für alle?" machte. Doch bevor es dazu kommt, reden Ulrich und Christopher über die Meldung der Süddeutschen Zeitung und anderer Medien, dass die Bundesagentur für Arbeit 60 Millionen Euro ausgibt, um von Arbeitslosengeld II Empfänger*innen 18 Millionen Euro einzutreiben. In einem kurzen Schlenker fragen sich Ulrich und Christopher dann, was eigentlich aus den Sozialstaatsplänen der SPD geworden ist, über die Deutschland immerhin für ca. zwei Wochen diskutierte. Danach ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch den Podcast zieht: Unser Planet stirbt. Der Winter in Deutschland war deutlich zu warm. Die NASA berichtet, dass ein Eisberg, der ungefähr zweimal so groß ist wie New York City, vom Südpol abzubrechen droht. Dabei versucht Christopher noch zu erklären, warum der Meeresspiegel steigt, wenn Eisberge vom Südpol abbrechen. Beim Thema Heimat reden Ulrich und Christopher einerseits über die "hart aber fair" Folge, andererseits über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Begriff Heimat. In der Diskussion hilft auch ein sehr guter Essay des Spiegel-Journalisten Nils Minkmars, genau zu dem Thema. Danach geht es um das Bundesamt für Verfassungsschutz. Die sogenannte AfD hatte vor dem Verwaltungsgericht Köln geklagt, vom BfV nicht mehr als "Prüffall" bezeichnet zu werden und Recht bekommen. Ulrich ordnet die Entscheidung ein. Zum Schluss geht es noch um die Todesstrafe in der DDR denn in der letzten Folge von "Lauer und Wehner" ging es um die Todesstrafe in der Bundesrepublik Deutschland. Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen. Wer den Podcast unterstützen möchte, kann dies gerne mit einem Dauerauftrag auf das folgende Konto tun: IBAN: DE25700222000020192089 BIC: FDDODEMMXXX
2 Stunden 40 Minuten
In einer neuen Folge von "Lauer und Wehner" geht es diesmal um das Schleierverbot an der Universität Kiel, das Framing Manual der ARD und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Wahlrecht. Doch zunächst reden Ulrich und Christopher über den Aktuellen Stand in Europa und beim Brexit, ganz Kurz geht es auch um die Frage, warum und wieso öffentliche Verwaltungen weltweit Millionenbeträge für Beraterinnen und Berater ausgeben. Es folgt eine Analyse des aktuellen ZDF-Politbarometers verbunden mit der Frage, wie aussagekräftig Bewertungskategorien wie "stark" und "weniger stark" bzw. "wichtig" und "sehr wichtig" sind. Daran anschließend geht es um das Schleierverbot an der Universität Kiel. Christopher hatte der Uni einen Fragenkatalog zugesendet, die Uni hatte es nicht nötig, diesen zu beantworten. Ulrich und Christopher analysieren, warum das Verbot nicht nur gegen das Grundgesetz verstößt, sondern auch gegen die eigene Hausordnung der Universität Kiel. In diesem Zusammenhang immer wieder lesenswert: Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages "Zur Verfassungsmäßigkeit eines Verbots der Gesichtsverschleierung". Über Framing sprachen Ulrich und Christopher schon, als dieser Podcast noch unter dem Namen "Lauer informiert" lief. Das Wort Framing kam in den vergangenen Tagen einer breiteren Öffentlichkeit zu Ohren, denn es gab einen Pseudoskandal um das "Framing Manual" der Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling, das diese im Rahmen eines Beratungspakets für die ARD erstellte. Ulrich und Christopher beleuchten, warum sich wer über das Framing Manual aufregt. Zum Schluss geht es noch um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass Behinderte und psychisch kranke Menschen nicht einfach so von Wahlen ausgeschlossen werden dürfen. Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen. Wer den Podcast unterstützen möchte, kann dies gerne mit einem Dauerauftrag auf das folgende Konto tun: IBAN: DE25700222000020192089 BIC: FDDODEMMXXX
Lauer und Wehner

Lauer und Wehner

Erst die Fakten, dann die Meinung