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1 Stunde 41 Minuten
Willkommen zu Folge 267 – heute heißt es „Back to the Woods“! Wir waren wieder gemeinsam extrem fleißig im Kino und haben ein randvolles Paket geschnürt: Vom Fantasy Filmfest über Z Creggers neuesten Horror-Coup bis hin zu preisgekrönten Streaming-Perlen ist alles dabei. Wir starten direkt auf dem Fantasy Filmfest mit einer bunten Genre-Mischung: Der japanische Erstlingsfilm Animat entführt uns in die sterile, depressiv-dystopische Arbeitswelt eines 24/7 Convenience Stores. Weiter geht es mit Hokum, dem neuen Streich von Damian Mc McCarthy (Oddity), der Adam Scott in ein gruseliges irisches Honeymoon-Hotel schickt. Wer es abgedreht mag, bekommt mit der 68-minütigen Paralleluniversum-Komödie You Are the Film ein erfrischendes Gimmick geboten. Absolut nichts für schwache Nerven ist dagegen die tiefschwarze kasachische Satire Siko, in der ein verschuldetes Paar eine Krebserkrankung vorgaukelt und in eine moralische Abwärtsspirale gerät. Für das beste Hochgefühl nach dem Kinosaal sorgt schließlich Ghoast in the Cell: Yoko Anwars extrem blutige indonesische Gefängnis-Horrorkomödie bringt den ganzen Saal zum Lachen. Auch abseits des Festivals gibt es mächtig Gesprächsstoff: Z Cregger (Barbarian) liefert mit Resident Evil (2026) eine erfrischend gamifizierte Neuinterpretation ab, in der ein Organ-Kurier auf dem Weg nach Raccoon City von Level zu Level stolpert. In The Dog Stars (Das Ende der Sterne) schickt uns Ridley Scott mit Jacob Elordi und Josh Brolin in eine melancholische „Schöne-Leute-Apokalypse“ über den Wolken. Zum Ausklang fliegen die Fetzen auf Apple TV+: In der Action-Komödie Mayday schlagen sich Ryan Reynolds und Kenneth Branagh als Kampfpilot und KGB-Agent durch das Mütterchen Russland. Außerdem feiern wir das 14-fache Emmy-Wunder der Horrorkomödie Widows Bay und werfen einen Blick auf den neuen Anime-Ableger von Ghost in the Shell auf Amazon Prime. Viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 42 Minuten
Willkommen zu Folge 266 – wir melden uns zurück mit einem herrlich bunten Portfolio! Diesmal haben wir die Kinosäle links liegen gelassen und uns tief durch die Mediatheken von Paramount+, HBO Max und Netflix gewühlt: Von philosophischem Hunde-Horror über düstere DC-Ermittlungen bis hin zu Anime-Klassikern ist alles dabei. Den Anfang macht der Sci-Fi-Geheimtipp Redux auf Paramount+. Was wie ein klassischer Rache-Thriller beginnt, entpuppt sich als faszinierender Multiversums-Trip, in dem sich die Protagonistin durch tausende Parallelwelten mordet – unaufgeregt, melancholisch und mit einem fantastischen Soundtrack unterlegt. Wesentlich schräger wird es bei Good Boy (Trust His Instincts): Ein Low-Budget-Horrorfilm komplett aus der Sicht eines Hundes, der Robin glatt in eine tiefgreifende Sinn- und Ethik-Krise mit Arthur Schopenhauer gestürzt hat! Im Serien-Bereich knallt es ordentlich: Wir prüfen die neue DCU-Serie Lanterns auf HBO Max, die sich überraschend geerdet als „True Detective mit Superhelden“ entpuppt. Außerdem nehmen wir das virale Phänomen Among Us als Animationsserie unter die Lupe und diskutieren das kontroverse K-Drama Teach You a Lesson auf Netflix, das rasante Prügel-Action mit extrem autoritären Erziehungsbotschaften kreuzt. Zum Ausklang gibt es geballte Anime-Power: Wir steigen tief ein in das epische Universum von Fate/Zero samt Blaubart-Mythen und tanken frische Energie mit dem herzerwärmenden My Adventures with Superman. Viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 53 Minuten
Willkommen zu Folge 265 – wir haben für euch wieder ein vollgepacktes Kino- und Streaming-Paket geschnürt, das von Milliarden-Blockbustern bis hin zu blutigen B-Movie-Exzessen und echten Kult-Klassikern reicht. Den Anfang macht der vermutlich größte Film des Jahres: Spider-Man: Brand New Day. Trotz gigantischer Einspielergebnisse lässt uns Tom Hollands neuester Auftritt als Peter Parker ratlos zurück. Der Film versucht mit Stalker-Anleihen, dem Hulk als Gaststar, behördlichen Abgründen und Ninja-Truppen auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen, wirkt dabei aber seltsam plattgewalzt und ohne Gravitas. Wesentlich bunter, aber nicht minder chaotisch geht es in David Robert Mitchells The End of Oak Street zu. Anne Hathaway und Ewan McGregor finden sich plötzlich mit ihrer gesamten Vorstadt-Nachbarschaft in der prähistorischen Dino-Steinzeit wieder – ein wilder Ritt zwischen FSK-12-Slapstick, Allosauriern und harter Gewalt. Für die Gaming- und Indie-Fans haben wir die japanische Spielverfilmung Exit 8 im Gepäck. Der atmosphärische Loop-Horror entführt uns in eine sterile U-Bahn-Station voller Anomalien und Grusel-Männer im Anzug. Deutlich flacher und brutaler wird es bei Eli Roths Ice Cream Man. Wir klären, warum der B-Splatter um mörderische Eiscreme-Zombies wegen generativer KI im Abspann in der Kritik steht und ob sich der Trip lohnt. Auf Netflix haben wir uns durch das schleppende Öko-Kammerspiel The Last House mit Greta Lee gekämpft, in dem eine Familie von gigantischen Oktopus-Wesen im Haus eingesperrt wird. Als echtes Highlight entpuppte sich dafür unser Ausflug zur Retro-Horror-Vorstellung des 1979er Kult-Klassikers Phantasm (Das Böse) mit seinem unvergesslichen Tall Man und fliegenden Silberkugeln. Zum Ausklang blicken wir weit in die Zukunft der Galaxis mit der 8-teiligen Anime-Serie Star Wars: Visions – Die neunte Jedi. Viel Spaß beim Hören!
2 Stunden 18 Minuten
Willkommen zu Folge 264 – wir spannen heute den ganz großen Bogen vom ältesten Epos der Menschheit bis hin zum modernen Sci-Fi-Kult! Johannes hat sich in antike Schriften vertieft, während Robin sich durch die neuesten Blockbuster- und Streaming-Wellen gekämpft hat. Das absolute Highlight der Woche: Christopher Nolans Mega-Epos The Odyssey. Vollständig in IMAX gedreht und komplett ohne CGI entfesselt Nolan eine bildgewaltige, nicht-lineare Heldenreise, die uns den klassischen Mythos völlig neu erleben lässt. Wir diskutieren über Matt Damons überraschend düsteren Odysseus, Tom Hollands naive Stärke und warum eine Szene mit einem treuen Hund für feuchte Augen im Kinosaal sorgt. Leider weniger rund läuft es bei Avatar: The Last Airbender auf Paramount+. Zwar gefällt uns der erwachsenere Stil der Mitte-20-Charaktere und der Aufbau von Republic City, aber die wirre Story und ein völlig abgedrehter, psychedelischer Trip in der Geisterwelt lassen uns kopfschüttelnd zurück – vor allem, weil Fan-Lieblinge wie Suki einfach weggeschnitten wurden. Wer echte, physische Action sucht, sollte lieber bei dem Martial-Arts-Brett The Furious vorbeischauen, das mit atemberaubenden Knochenbrecher-Choreografien glänzt. Im Horror-Eck wird es diese Woche gemischt: Während der A24-Überraschungshit Undertone auf Netflix uns zeigt, dass die Macher scheinbar noch nie einen echten Podcast gehört haben, enttäuscht Evil Deadburn trotz starkem Einstieg als vorhersehbarer und mäßig inszenierter Keller-Spuk. Als echtes Juwel entpuppt sich dagegen Johannes Rewatch von Andrzej Żuławskis Possession (1981) – im Gedenken an den großartigen Sam Neil steigen wir tief hinab in die Lovecraft'schen Abgründe eines geteilten Berlins und eines sehr anhänglichen Tentakelmonsters. Zum Ausklang gibt es noch einen schnellen Ritt durch das extrem bunte CGI-Gewitter von Masters of the Universe mit Jared Letos exzentrischem Skeletor und ein Update zur neuen Ghost in the Shell-Serie auf Amazon Prime. Viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 56 Minuten
Willkommen zu Folge 263 – qualitativ ist das heute vielleicht das „Höchste der Gefühle“, bevor die ganz dicken Winter-Blockbuster anrollen. Wir haben zwei Horrorfilme im Gepäck, die schon jetzt als moderne Klassiker gehandelt werden, und einen Superhelden-Film, der uns leider ziemlich ratlos zurücklässt. Den Anfang macht The Backrooms, der neueste Streich von A24. Wir tauchen ein in das gelbe Labyrinth aus Architektur-Horror und liminalen Räumen, das YouTuber Kane Parsons erschaffen hat. Wir diskutieren, warum dieser Film eher mit Unbehagen als mit Jumpscares arbeitet und ob das Ganze eine Metapher für den Verlust von Originalität durch KI ist. Danach wird es emotional und gefährlich in Obsession (Du sollst mich lieben). Ein Low-Budget-Wunder für nur 750.000 Dollar, das zeigt, wie ein einfacher Wunsch an ein „Wish Willow“ in eine tief toxische Beziehungsdynamik führen kann. Weniger begeistert sind wir von Supergirl: Woman of Tomorrow. Trotz Milly Alcock in der Hauptrolle fühlt sich der 170-Millionen-Dollar-Film für uns „pottenhässlich“ an und scheitert an einem uninspirierten Look und einer dünnen Story. Zum Ausgleich gibt es ordentlich was auf die Fresse mit dem asiatischen Martial-Arts-Geheimtipp The Furious, der uns mit seinen „Menschenknoten“ und phänomenaler Action begeistert hat. Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf die Minions in Hollywood, Bullys Rückkehr mit Kanu des Manitu auf Netflix und das Mystery-Rätsel von Caddo Lake.
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Über diesen Podcast

Die Medienkneipe ist ein Projekt von mir (Robin) und meinem Freund Johannes, wo wir über aktuelle Filme und News diskutieren. Dabei wollen wir anderes sein als die üblichen Angebote zu diesem Thema. Wir sehen das Thema Film eher hobbymäßig und dadurch haben wir unserer Meinung nach einen anderen Blick auf Filme, als es die üblichen Medien tun. Wir haben keine Presse Vorabversionen, sondern müssen jeden Film aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei kleineren Filmen müssen wir dank unserer Lage weitere Strecken zurücklegen, als vielleicht Leute aus Hamburg, Köln oder Berlin. Seht unsere Gespräche also lieber als ein Kneipengespräch unter Freunden an und seid nicht überrascht, wenn wir vom Höcksken aufs Stöcksken kommen. Der wohl bodenständigste Podcast aus dem kleinen Münsterland.
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