Das Kalenderblatt Archiv
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Bei der Einweihung des neuen Supercomputers Bayern II im Garchinger Forschungszentrum wurde nicht mit Superlativen gespart. Was der Rechner alles wuppen sollte. Leider dauert es geraume Zeit, bis er überhaupt an den Start gehen konnte. Und auch dann löste er weniger Superlatives als andere.
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Als einfache Magd einmal vor dem König stehen - für Kristine Svendsdatter wird dieser Traum wahr. Sie hat per Zufall mit den bedeutendsten Nationalschatz Dänemarks gefunden - eines der Goldhörner von Gallhus - und darf sich nun vom König eine Belohnung aussuchen
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Das Ausland feiert ihn als Ausnahmekünstler - daheim im Deutschen Reich will ihn die NS-Führung bald nicht mehr haben. Max Beckmanns Arbeiten seien "Entartete Kunst". Und als solche müssen sie laut Regime weg. Lieber geht Beckmann gleich selber und verlässt mit seiner Frau Deutschland.
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Erst war Louis in Louise verliebt. Doch dann lernte er ihre Freundin kennen... Ludwig XIV und Françoise-Athénaïs de Montespan wurden das barocke Partypaar. Doch irgendwann wurde dem König all die Üppigkeit und das Überbordende zu viel und er wählte die nächste bescheidenere Dame.
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Heute steht die documenta in Kassel für Trends. Es darf und soll anders sein, gerne wild und bislang noch nicht gesehen. Zu Beginn stand vor allem die Frage: Welche Kunst kommt nach der NS-Zeit? Und wie sollen Künstler fortan auftreten? Zur ersten documenta kamen viele dann im feinen Zwirn.
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Heute googelt man mal eben eine Handynummer oder - wenn das zu lange dauert - nimmt schnell den Messenger oder schickt gleich eine Mail. Früher war das anders. Wer jetzt und direkt mit jemandem sprechen wollte, musste ein Telefon haben plus das Buch dazu mit den richtigen Nummern.
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Mit Sergej Bubka bekam der Stabhochsprung im Jahr 1985 ein strahlendes Gesicht: 6 Meter übersprang der Ausnahmesportler mit solcher Tollkühnheit, dass dieser Sport mächtig Zulauf bekam. Im Geschäft mit der Weltmeisterschaft wurde Bubka auch durch seine Salami-Taktik berühmt.
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Empfängnisverhütung und die Katholische Kirche: Das passt für viele so gut zusammen wie ein Fisch und ein Fahrrad. Nämlich gar nicht. Und doch entdeckten Forscher im letzten Jahrhundert eine Methode zur Geburtenkontrolle, die sogar der Papst billigt. Problem bloß: Zuverlässig ist sie nicht.
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Werbung wäre wesentlich, denkt sich der Nürnberger Brauer Christian Lederer. Weil er es auf die Zielgruppe der Jungen, Innovativen, Technikinteressierten abgesehen hat und zudem die Lieferzeit seiner Bierfässer verkürzen kann, setzt er alles dran, auf das Transportmittel Zug aufzusteigen.
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Die Medien feiern den WM-Titel 1990 als den der Wiedervereinigung, die Spuckattacke gegen Völler stürzt die Fußballwelt in Fassungslosigkeit, die Bilder des einsamen Beckenbauer auf dem Rasen von Rom nach dem Finale geben Rätsel auf - und Matthäus hadert. Ihn drückte der Schuh.
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Ein verkehrstechnischer Geniestreich sollte er werden und vor allem für die Sicherheit der Passanten sorgen: Der Peoplemover im schwäbischen Pfullingen. Der Bau einer Umgehungsstraße machte den eben erst eröffneten Brückenaufzug arbeitslos. Trotzdem ist der Peoplemover Technikgeschichte.
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Empfängnisverhütung, Kinderlosigkeit, Potenzstörung - auf sämtliche Fragen zum Thema Sexualität gab Magnus Hirschfeld Antworten. Auch kostenlos. Offen, revolutionär, bunt - Hirschfeld galt in der Weimarer Zeit als die Adresse. Tausende wandten sich an seine Forschungs- und Beratungseinrichtung.
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Es ist ein Horrorszenario: Menschen dicht gedrängt auf einem einsamen Floß mitten im weiten Meer, ohne Nahrung oder Wasser, warten sie auf Rettung. Die wenigen Fässer Wein auf dem Floß sind schnell leer, man fällt ergo übereinander her. Zugetragen hat sich das Ganze tatsächlich und sollte zum politischen Skandal werden.
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Am 1. Juli 1959 bringt der Sozialpsychologe Milton Rokeach drei Patienten zusammen, die sich für Jesus Christus halten. Das Experiment dauert zwei Jahre. Doch die Männer entwickeln verblüffend schlüssige Erklärungen dafür, warum die beiden anderen nicht echt sein konnten.
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Unbarmherzig legte das Schicksal dem lange nicht gebührend gefeierten Genie Richard Wagner gnadenlos Steine in den Weg - zumindest wenn man seiner Autobiographie Glauben schenken will. Das war in Wagners Selbstdarstellung natürlich auch während seines London-Aufenthaltes nicht anders.