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Das Kalenderblatt Archiv

4357 Episoden
4 Minuten
Einigen gilt Johann Sebastian Bach als Musikgott, andere sehen in ihm und seinen Kompositionen den Gottesbeweis. Komplex ist die Frage, ebenso seine Musik. Letztgültig klären lässt sich wahrscheinlich nicht alles an und über Bach, auch wenn das Leipziger Bach-Museum das ? zumindest ein wenig - versucht.
4 Minuten
Wie Hollywood seinem größten Konkurrenten begegnet? Im Zweifel mit einem Angebot, das so verlockend ist, dass man es nur annehmen kann. So war es jedenfalls im Jahr 1953, als Hollywood dem noch jungen Fernsehen zum ersten Mal erlaubte, die glamouröse Oscar-Preisverleihung zu übertragen.
4 Minuten
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber etwas Glanz sollte schon sein, denkt sich der Jacob Schick. Er versucht es auf diverse Arten, aber mal passt das Klima nicht, dann findet er nicht die Schätze, nach denen er sucht. Schließlich erfindet er selbst. Elektrorasierer machen ihn reich.
4 Minuten
Bei Königs kann man es sich im Mittelalter nicht aussuchen: Als Prinzessin wird man eben im Teenageralter verheiratet. Sophie von Bayern geht an den Herrscher von Böhmen. Der ist weder eine ausgesprochen lukrative, noch besonders lustige Partie. Doch Sophie hält sich wacker.
4 Minuten
Wilhelm Herschel ist jemand, den so allerhand interessiert. Musik hat es ihm angetan, also fuchst er sich rein und komponiert erfolgreich drauf los. Auch das All findet er spannend, folglich bildet er sich fort und entdeckt Wegweisendes am Sternenhimmel wie Balkenspiralgalaxien
4 Minuten
Elsie Mackay konnte es im Auto nicht zu schnell gehen und im Flugzeug nicht hoch genug hinaus. Die junge Frau aus wohlhabender Familie konnte sich teure Abenteuer leisten, die Angst ihres Vaters um sie wischte sie beiseite. Auch als der vom Flug über den Atlantik abriet.
4 Minuten
Ob teuflisches Getränk oder The Real Thing - an Coca-Cola scheiden sich Weltanschauungen, und das nicht erst, seit es den Pepsi-Test gibt. Am 12. März 1894 wird das schwarze Getränk erstmals in Flaschen abgefüllt und irgendwann zum Aushängeschild Amerikas und Symbol westlicher Kultur.
4 Minuten
Der US-amerikanische Arzt Duncan MacDougall wog in einer Versuchsreihe mehrere sterbende Patienten. Er wollte beweisen, dass die Seele materiell und damit messbar sei. Und tatsächlich: Die von ihm ermittelte Gewichtsdifferenz zwischen lebendem und totem Körper betrug 21 Gramm.
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Als die Nimrod-Expedition, eine Forschungsreise zum geografischen Südpol, im Antarktis-Eis überwintern muss, schlägt der Expeditionsführer Ernest Shackleton einen besonderen Zeitvertreib vor: Die Erstbesteigung des 3794 Meter hohen Mount Erebus, des südlichsten aktiven Vulkans der Welt.
4 Minuten
Man muss nicht alles allein machen, wenn man auch noch ab und an was anderes machen will, nicht nur den Job. Also schlug Marc Aurel beim Antritt seines Postens vor, die Stelle zu teilen. Der römische Senat fand die Idee mit dem doppelten Kaiser gut. Funktioniert hat sie dann ja auch.
4 Minuten
Manchmal tut man Dinge, die niemand täte, wäre er man selber. Aber weil man selber man selber ist - der Philosoph unter den Skispringern Anton Innauer kennt darauf nur eine Antwort: "Ziiiehhh!" Und sein Motto geht auf. Innauer landet diverse Male mit Bestnote.
4 Minuten
Hände weg von der Wirtschaft, so lautet das Credo von Präsident Hoover. Verkehrt, findet Nachfolger Franklin D. Roosevelt. Mit seinem New Deal hilft er der Wirtschaft auf die Beine. Dafür nimmt er gleich nach Amtsantritt Milliarden in die Hand und erlässt Gesetze wie am Fließband.
4 Minuten
Schneller weiter hinaus? So sieht das Wettrennen der Amerikaner und Russen im All oder Kosmos während des Kalten Krieges aus. Nach dem Mond kommt bald das nächste attraktive Ziel in Sicht, um das man sich ein Rennen liefern kann: Die Venus. Doch die ist noch unwirtlicher als der Mond!
4 Minuten
Kein afroamerikanischer Künstler hatte ihn je gewonnen: einen der begehrten Oscars. Bis Hattie McDaniel einen als beste Nebendarstellerin für "Vom Winde verweht" erhielt. Ihre Rolle: eine loyale Sklavin in einem Setting, das die Sklaverei im alten Süden romantisierte und rassistische Klischeevorstellungen nährte.
4 Minuten
Die Situation des deutschen Films sei katastrophal, meinten 1962 einige rebellische Filmemacher wie Alexander Kluge, Peter Schamoni oder Edgar Reitz. Mit dem Oberhausener Manifest erklärten sie Papas Kino für tot. Das Manifest forderte und versprach mehr Unabhängigkeit für Filmemacher.