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Klassik aktuell Archiv

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In dieser Saison haben die Münchner Philharmoniker einen Schwerpunkt mit amerikanischen Komponisten. Und jetzt war einer der erfolgreichsten Gegenwartskomponisten der USA zu Gast beim Orchester und dirigierte eigene Werke: John Adams. Auf dem Programm standen Orchesterwerke, flankiert von Debussy mit der Sopranistin Christiane Karg.
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Sie zwitschern, pfeifen, trällern: Die Singvögel geben wieder ihr Frühjahrskonzert. Kein Wunder, dass Komponisten sich seit Jahrhunderten von Vögeln inspirieren lassen. Wir stellen Ihnen fünf musikalische Vogelrufe vor.
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In Ottorino Respighis Orchestersuite "Gli uccelli" ("Die Vögel") picken die Hühner um die Wette. Da gurrt die Friedenstaube, der Kuckuck tönt durch den Wald und die Nachtigall trällert ihr schönstes Lied. Tiefe Streicherklänge zaubern einen magischen Klangteppich.
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Olivier Messiaens "Catalogue d'oiseaux" ist ein Klavierzyklus von gut zweieinhalb Stunden Dauer und ebenso eine Liebeserklärung nicht nur an die einzelnen Vögel, sondern ein Porträt ihres natürlichen Lebensraums.
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1975 wird Köln zur Bühne eines bis heute legendären Jazz-Konzerts. Der internationale Star Keith Jarrett tritt allein am Klavier auf. Genauso faszinierend, wie sein virtuoses Spiel ist die Entstehung dieser besonderen Aufführung. Vera Brandes, eine mutige junge Frau, behauptet sich trotz großer Widerstände in der von Männern dominierten Musikwelt und setzt alles aufs Spiel, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen. Im Januar feiert dieses musikhistorische Großereignis sein 50-jähriges Jubiläum. Regisseur und Drehbuchautor Ido Fluk inszeniert KÖLN 75 nach wahren Begebenheiten und erzählt die emotionale Geschichte einer leidenschaftlichen Musikliebhaberin, die im Deutschland der 1970er Jahre selbstbewusst ihr Ziel verfolgt. Mit Mala Emde als Vera Brandes und John Magaro als Keith Jarrett hochkarätig besetzt, bringt Alamode Film KÖLN 75 am 13. März 2025 in die deutschen Kinos.
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Auch wenn in ihrer niemanden kalt lassenden Musik die Macht von Zahlen wirksam ist: Sie zählte nie zu jenen Komponisten, die, ähnlich wie Architekten mit klingenden Proportionen etwas "bauen". Eher verglich sie ihr musikalisches Arbeiten mit einem Züchten und Hegen in der Art eines liebenden Gärtners. Sofia Gubaidulina verstand sich darauf, die Unerbittlichkeit der Zeit zu verwandeln, aufzuheben, und Resonanzen zu ermöglichen mit dem Klang einer namenlosen Präsenz. Nun ist die große tatarisch-russische Klangmetaphysikerin gestorben.
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Am 11. März feiert die französische Pianistin Katia Labèque ihren 75. Geburtstag - natürlich gemeinsam mit ihrer 2 Jahre jüngeren Schwester Marielle, mit der sie seit über 40 Jahren als Klavierduo weltweit gefeiert wird.
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Musikwissenschaftlerin Marlies Lüpke will Komponistinnen sichtbarer machen und hat dazu in München einen Stadtrundgang entworfen. Zum Weltfrauentag verrät sie BR-KLASSIK, welche vergessenen Musikfrauen es in München zu entdecken gibt.
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Am 1. März war der meteorologische Frühlingsanfang. Die Temperaturen klettern wieder in den zweistelligen Bereich, die Schneeglöckchen und Krokusse spitzen hervor. Unsere Reporterin Sara Rowshan hat sich in der Münchner Innenstadt umgehört und Frühlingsgefühle und -musik eingefangen.
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Der Boléro ist wohl Maurice Ravels bekanntestes Werk. Im gleichnamigen Film über die Entstehung des Stücks will Regisseurin Anne Fontaine den kreativen Prozess abbilden und den Künstler vorstellen, ohne dabei Klischees zu bedienen.
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"Echtzeit" heißt die Reihe der Education-Abteilung namens "BRSO und du". Das Konzept, das dahintersteckt: Schüler*innen moderieren für Schüler*innen. Alle dürfen kostenlos bei einer Orchesterprobe dabei sein. Sara Rowshan berichtet.
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Erfolg zu haben ist im Musikgeschäft schwer genug. Das Klavierduo Tal & Groethuysen beherrscht es seit Jahrzehnten meisterlich, Erfolg zu halten. Die Pianistin Yaara Tal feiert am 27. Februar ihren 70. Geburtstag.
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Das Musikfestival "Heidelberger Frühling" hat eine Studie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist diese Woche veröffentlicht worden und hat den schönen Titel: "Viel Hoffnung für das Konzert der Zukunft". Antonia Goldhammer hat mit Thorsten Schmidt dem Intendant des Festivals darüber gesprochen.
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Sie waren die ersten richtigen Opernstars: Farinelli, Caffarelli oder Senesino. Wenn sie auf die Bühne kamen und ihre atemberaubenden Koloraturen anstimmten, war das Publikum hin und weg. Aber der Erfolg hatte einen hohen Preis. Denn die Gefeierten waren als Kinder kastriert worden, damit sie schöner singen. Eine Praxis, die am Ende des Barocks glücklicherweise verschwand. Ein neues Album des Countertenors Franco Fagioli erinnert an den letzten der großen Kastraten: Velluti.
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Seit 20 Jahren gibt es die beliebten Sonntagskonzerte in Olching, organisiert vom Kulturverein Eleven-eleven. Wie der Verein sein Jubiläum feiert - und was das mit Leonard Bernstein zu tun hat.