Klassik aktuell Archiv
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Er ist einer der bedeutendsten russischen Dirigenten des 20. und 21. Jahrhunderts - und gleichzeitig einer der unangepasstesten. Von der sowjetischen Bürokratie ließ er sich nie gängeln, und für den Umgang mit Orchestern hat er ungewöhnliche Rezepte. Am 4. Mai wurde Gennadij Roshdestwenskij 85 Jahre alt.
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Man sieht sie nicht auf der Bühne, aber gäbe es keine Kostümbildnerinnen, dann stünden die Opernsänger womöglich nackt auf der Bühne - oder im besten Fall in selbst mitgebrachter Abendrobe. Antonia Fiez ist Chefin der Kostümabteilung am Regensburger Theater. BR-KLASSIK hat sie bei der Arbeit zu Glucks "Iphigenie" besucht.
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Am 30. April feierte ein ganz besonderer Tanzabend in Nürnberg seine Uraufführung. Goyo Montero, dem Leiter des Nürnberger Staatsballetts, gelang es nämlich, eine Arbeit des berühmten William Forsythe nach Nürnberg zu holen. Forsythe konnte der Nürnberger Compagnie-Chef den Zürcher Ballettdirektor Christian Spuck für seinen "Kammertanz" gewinnen. Christine Weirauch war bei der Premiere im Nürnberger Opernhaus.
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Am Samstag feierte Wagners "Götterdämmerung" an der Oper Leipzig Premiere. Nach vielen provokanten und experimentellen Produktionen setzt das Haus jetzt auf eine konventionelle Inszenierung - ohne jeden Gegenwartsbezug. Eine Kritik von Peter Jungblut.
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Es ist ein Werk über den Gegensatz von Geist und Macht, Kreativität und Ideologie, Freiheit und Engstirnigkeit: Paul Hindemiths Oper "Mathis der Maler". Für BR-KLASSIK Kritiker Peter Jungblut ist es das Stück der Stunde an der Dresdner Semperoper.
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Sie sei die physisch und mental anspruchsvollste Oper überhaupt, sagt Esa-Pekka Salonen über "Elektra". Am Samstag dirigierte der Finne die Strauss-Oper an der New Yorker "Met". BR-KLASSIK hat vorab mit Salonen gesprochen.
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Stardirigent Ricardo Muti nennt den Chor des Bayerischen Rundfunks einen der besten der Welt. Jetzt feiert er mit seinem Dirigenten Mariss Jansons groß das Jubiläum. Wir blicken zurück bis zu den Anfängen unter Eugen Jochum.
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Woher kommen die besten Musiklehrer? Dieser Frage ging der am 1. Mai zu Ende gegangene Wettbewerb "Schulpraktisches Klavierspiel" in Weimar nach, bei dem die Teilnehmer ihr Können im Bereich Liedspiel, Partitur- und Vom-Blatt-Spiel sowie Improvisation unter Beweis stellen mussten. Eine Bericht von Blanka Weber
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Während seiner Studienzeit in Wien hieß er einfach nur "der Inder" - Zubin Mehta nennt sich dagegen selbst "ein zufällig in Indien geborener Wiener". Seit Jahrzehnten ist der Dirigent auf der ganzen Welt zu Hause. Am 29. April feiert er seinen 80. Geburtstag.
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Im Zusammenhang mit dem Prozess wegen sexueller Nötigung gegen den ehemaligen Präsidenten der Hochschule für Musik und Theater München fand diese Woche eine Vollversammlung an der Hochschule statt. Es wird klar: Belästigungen und Übergriffe sind ein Thema, mit dem sich die deutschen Musikhochschulen schon lange beschäftigen.
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Mehmet C. Yesilçay ist ein türkischer Musiker. Der Oud-Spieler ist Gründer und musikalischer Leiter des Pera Ensembles. Er lebt seit seiner Kindheit in München. Mit Uta Sailer spricht er über die Landshuter Hofmusiktage, wo er am 30. April mit seinem Ensemble auftritt.
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Auf den großen Bühnen Europas singt Selcuk Cara vorwiegend im Deutschen Fach. Doch so leicht, wie es oberflächlich scheint, hat es ein in Deutschland geborener türkisschtämmiger Musiker nicht. In seinem Buch "Türke, aber trotzdem intelligent" gibt Selcuk Cara ein tiefen und manchmal haarsträubenden Einblick. Uta Sailer sprach mit Selcuk Cara.
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Beim 10. Münchner AIDS-Konzert am 28. April 2016 war auch der Harfenist Xavier de Maistre zu Gast. Uta Sailer sprach mit dem Musiker über neue und klassische Harfenliteratur und über kreative Bearbeitungen für das Instrument.
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Am 30. April 2016 findet in Nürnberg eine ganz besondere Premiere statt: 120 Jahre nach seinem Tod erklingt erstmals ein bislang unbekanntes Werk von Anton Bruckner - die Orchestrierung des Kopfsatzes von Beethovens Klaviersonate "Pathétique".
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Barbara Hannigan gastiert für drei Konzerte bei den Münchner Philharmonikern. Die Sopranistin ist eine echte Rarität im Klassikbetrieb: Sie singt nicht nur, sie dirigiert auch - manchmal sogar gleichzeitig. BR-KLASSIK hat mit der kanadischen Sängerin vorab gesprochen.