Klassik aktuell Archiv
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Jacques Offenbach verstand seine Operette "Orpheus in der Unterwelt" als Persiflage auf das Lotterleben der französischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Eine unkonvetionelle Inszenierung gab es im Regensburger Velodrom - ein herrlich gut gelaunter Operettenabend mit Schwung, Tempo und viel Wortwitz. Eine Kritik von Peter Jungblut.
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Der Chor des Bayerischen Rundfunks präsentierte am 11. März 2017 ein besonderes Konzertprogramm mit neuen Werken von gleich vier renommierten Komponisten zeitgenössischer Musik: Globokar, Smolka, Moran und Rihm. So viel atonale, neue Musik einzustudieren, bedeutet viel Arbeit. Kathrin Hasselbeck war bei den Proben dabei.
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Kaum zu glauben - obwohl Giordanos "Andrea Chénier" durchaus als Hit und Publikumsmagnet gilt, gab es Stück bislang noch nie an der Bayerischen Staatsoper. Das wurde nun endlich nachgeholt. Und Anja Harteros ist mit ihrem Rollendebüt der Maddalena die Sensation des Abends.
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Am 9. und 10. März sind Katia und Marielle Labèque zu Gast beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Mozarts Konzert für zwei Klaviere KV 365 bietet den Schwestern Gelegenheit zum virtuosen und tiefgründigen Dialog. Im Interview mit BR-KLASSIK-Redakteur Fridemann Leipold sprachen die Geschwister über Mozarts Musik und wie sie es geschafft haben, das Musizieren im Duo immer wieder mit neuem Leben zu füllen.
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Als Frau gilt die gebürtige Mexikanerin Alondra de la Parra nach wie vor als Exotin unter ihren vornehmlich männlichen Kollegen. Dass sie jetzt mit den Bamberger Symphonikern probt, ist für die Dirigentin die Erfüllung eines Traums - wie die 36-Jährige im Interview verrät.
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Im Rahmen eines Benefizkonzerts in der Kölner Philharmonie fing alles an. Damals, am 8. März 1992, also genau vor 25 Jahren, stand das Vokalensemble Singer Pur zum ersten Mal auf der Bühne. Kathrin Hasselbeck hat Claudia Reinhard und Marcus Schmidl vor ihrem Jubiläumskonzert im Prinzregententheater zum Interview getroffen.
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Eine erstaunliche Karriere: Der Pianist, Arrangeur und Komponist Dick Hyman ist der Mann mit dem Fingerspitzengefühl für ganz viele Tonlagen - ob einst als Pianist bei Benny Goodman oder im Soundtrack vieler Filme von Woody Allen. Am 8. März wird Richard Roven Hyman, genannt "Dick", 90 Jahre alt.
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Die griechisch-jüdische Gemeinschaft von Thessaloniki wurde innerhalb zweier Jahre von den Nazis praktisch ausgelöscht. Das Staatliche Orchester Thessaloniki spielt nun ein Gedenkkonzert in München. Ein Interview mit seinem Leiter Giorgios Vranos.
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Er ist wohl der berühmteste Filmmusikkomponist der Welt: Ennio Morricone. Am 7. März 2017 tritt der Maestro als Dirigent seiner eigenen Musik in der Münchner Olympiahalle auf. Wie er komponiert, warum er es gar nicht mag, auf den Western reduziert zu werden und wie es ihm in den Sinn kam, Alltagsgegenstände in seine Kompositionen einzubauen, ist in einer kleinen Collage zusammengefasst.
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Einer der bedeutendsten deutschen Bassisten der 70er- und 80er-Jahre ist verstorben: Kurt Moll. 2006 verabschiedete er sich bei den Münchner Opernfestspielen von der Bühne - in der Rolle des Nachtwächters in Wagners "Meistersingern". Am 6. März 2017 ist der Bass seiner schweren Krankheit erlegen.
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Mit seiner "Alcina" konnte Jossi Wieler bereits große Erfolge verbuchen. Nun hat sich der Schweizer Regisseur für sein Stammhaus Stuttgart mit "Ariodante" eine weitere Händel-Oper vorgenommen - und zeigt zahlreiche Bezüge zu brisanten Themen unserer heutigen Lebenswelt auf. Die Premiere war am 5. März 2017.
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Drei Opernhäuser hat das Ruhrgebiet, und jetzt auch drei "Tristan und Isolde"-Inszenierungen. Doch in Gelsenkirchen war das Liebesdrama szenisch wenig durchdacht und damit eher rätselhaft als mystisch - trotz Mondkugel. Am 4. März feierte die Oper am Musiktheater im Revier in der Inszenierung von Michael Schulz Premiere.
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Akamus, wie sich die Akademie für Alte Musik kurz nennt, ist wieder zu Gast in München. Bei ihrem Konzert im Prinzregententheater am 6. März stehen Werke von Telemann, Händel, Bach, Vivaldi und Rebel unter dem Motto "Von fremden Ländern und Menschen" auf dem Programm - ein Porträt.
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Das Besondere am neuen Konzertsaal sind die wechselnden Klang- und Sichterlebnisse, die der Raum Stararchitekt Frank Gehry und dem japanischen Akustiker Yasuhisa Toyota zu verdanken hat. Am 4. Februar 2017 wurde der Pierre Boulez-Saal von Hausherr Daniel Barenboim in Berlin eröffnet. BR-KLASSIK-Redakteur Bernhard Neuhoff war dabei.
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"Zwischen uns hat sich eine ungewöhnlich tiefe Beziehung aufgebaut. Da wird wohl vieles bleiben", schrieb Nikolaus Harnoncourt in seinem Abschiedsbrief nur drei Monate vor seinem Tod. Vor einem Jahr am 5. März 2016 starb der Pionier der historischen Aufführungspraxis. Wir erinnern an den ersten Todestag.