Klassik aktuell Archiv
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Schon lange spielen die Cellistin Raphaela Gromes und der Pianist Julian Riem gemeinsam. Dennoch ist es schwer, als Duo überhaupt wahrgenommen zu werden. Insbesondere die Begleitung gerät dabei gerne in den Hintergrund. Doch die beiden sind auf dem besten Weg, das zu ändern.
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Richtig etabliert ist das Violoncellokonzert von Robert Schumann erst seit dem 20. Jahrhundert. Seitdem wird es gerne und oft von den Interpreten gespielt. Elgin Heuerding hat mehrere Interpretationen miteinander verglichen. Wie sie dabei vorgegangen ist, erzählt sie im Gespräch.
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Groß war der Schreck, als bekannt wurde, dass Chefdirigent Mariss Jansons wegen einer noch nicht ausgeheilten Lungenentzündung nicht mit auf Asien-Tournee kann. Kurzerhand eingesprungen ist Zubin Mehta. Zum Auftakt ist das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks derzeit in Taiwan. Bernhard Neuhoff berichtet.
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Nach einer Woche mit dem ARD-weiten Themenschwerpunkt "Gerechtigkeit", zieht Kathrin Hasselbeck für BR-KLASSIK ein Fazit: In wieweit kann der Musikbetrieb in seinen unterschiedlichen Facetten gerecht oder ungerecht sein?
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Kaum ein Dramatiker konnte das tragikomische Liebesleben so entlarvend auf die Bühne bringen wie Arthur Schnitzler. Das Theater an der Rott brachte seinen "Reigen" jetzt als heiter-morbides Musical heraus - in einer eigens gebauten Rotlicht-Bar.
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Unser Israel-Korrespondent Mike Lingenfelser hat die 14jährige Schahad Junis begleitet. Sie lebt in dem palästinensischen Flüchtlingslager Dheische bei Betlehem. Für sie ist der Geigenunterricht oft der einzige Lichtblick in ihrem vom Krieg bestimmten Alltag.
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Wie klingen Horizonte? Der junge israelische Dirigent Yuval Weinberg verrät, was er sich vorstellt, wenn er die Augen schließt und spricht über Unterschiede und Gemeinsamkeiten von zeitgenössischer Chormusik zwischen Island, Frankreich, Polen und Lettland.
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2013 war die Uraufführung zum ersten Mal angekündigt. Alexander Pereira hatte von György Kurtág eine Oper bestellt, damals noch für die Salzburger Festspiele. Am 15. November war es endlich soweit: Kurtágs Oper "Fin de Partie" nach Becketts "Endspiel" wurde an der Mailänder Scala uraufgeführt. BR-KLASSIK-Autor Thorsten Preuß schildert im Kollegengespräch seine Eindrücke.
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Anlässlich der ARD-Themenwoche, die unter dem Motto "Gerechtigkeit" steht, haben wir uns gefragt: Haben eigentlich alle Kinder in Bayern die gleichen Chancen auf Musikunterricht? Oder gibt es hier ein Gefälle zwischen Stadt und Land? Katharina Häringer war für BR-KLASSIK im Landkreis Passau unterwegs.
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Bis heute begeistern die Figuren der Augsburger Puppenkiste kleine und große Zuschauer. Auch Opernproduktionen gehören zum Repertoire. Am 16. November ist die Erstaufführung von Richard Wagners "Ring des Nibelungen" in einer freien Bearbeitung für die Augsburger Puppenkiste zu erleben.
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Als Dirigentin hat sie es ganz weit nach oben geschafft: Oksana Lyniv ist Chefdirigentin an der Oper Graz. Leicht wurde es ihr auf ihrem Weg selten gemacht, immer wieder stieß sie auf Hürden. Im Interview berichtet sie von einem belastenden Vorfall, bei dem sie von ihrem Mentor Kurt Masur mit sexistischen Äußerungen beleidigt wurde.
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Der Brite Nigel Kennedy gilt als Punk unter den klassischen Geigern. Am 18. November ist er in der Philharmonie in München mit seinem Programm "Bach meets Kennedy meets Gershwin" zu erleben. Mit BR-KLASSIK spricht Kennedy unter anderem über Gershwins Musik und über die Energie zwischen Künstler und Publikum.
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Was die alten Regiemänner über Frauen in ihrem Beruf sagen, ist oft nicht gerade freundlich. So sagte August Everding in den 60er Jahren zu seiner ersten weiblichen Hospitantin: "Weibliche Regisseure gibt es nicht, das werden Sie nie schaffen." Und auch heute sieht es nicht besser aus: Frank Castorf erklärte in diesem Jahr in einem Interview mit der SZ, er habe selten erlebt, "dass eine Frau besser inszeniere als ein Mann".
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Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag: Der November erinnert mit seinen kirchlichen und weltlichen Gedenk- und Feiertagen stets an Tod, Vergänglichkeit sowie die Opfer von Krieg und Gewalt. Heuer jährt sich in diesem Monat außerdem zum 100. Mal das Ende des Ersten Weltkriegs. Das Münchner Rundfunkorchester und sein Chefdirigent Ivan Repuši? widmen sich daher im 1. Konzert der Reihe Paradisi gloria in dieser Saison einigen Werken, denen eine Todesthematik zugrunde liegt.
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Schon lange beschäftigt sich Irmgard Merkt mit Musik und Inklusion - unter anderem war sie bis 2014 als Profesorin an der TU Dortmund mit diesem Thema beschäftigt. Auch wenn es noch viel zu tun gibt, einen sehr langsamen und schrittweisen Fortschritt im Umgang mit Behinderung kann Irmgard Merkt schon erkennen.