Klassik aktuell Archiv
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Die Kammeroper München feiert ihr 15-jähriges Bestehen. Ihr Programm zeichnet sich vor allem durch Werke aus, die nicht auf der großen Opernbühne gespielt werden, wie etwa die Neukomposition "Das Gespenst von Canterville", die am 28. August Premiere feiert.
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Ein Orchester klingt nach Fankurve und aus dem Chor kommen Stadiongesänge: Moritz Eggerts "Fußballoratorium" ist ein außergewöhnliches Werk. Gerade probt der Komponist in Südtirol für die Münchner Erstaufführung am 25. August. Ein Probenbesuch.
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Ein Elitesoldat als Tänzer und die Frage, wie "idiotisch" Israel eigentlich ist: Der belgische Performer Jan Lauwers und seine "Needcompany" scheuten keine Provokation. Daraus wurde ein so verstörender wie gedankenreicher Abend über Kunst und Leben.
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Die Bayreuther Festspiele sind fast zu Ende, da erwacht die freie Szene in Berlin mit einem alternativen Festival. Sie wollen dem klassischen Festspielbetrieb die Stirn bieten. Im Mittelpunkt: Wagners "Tannhäuser". Denn die Performance-Künstler sehen im "Sängerkrieg auf der Wartburg" viele Parallelen zu ihrem eigenen künstlerischen Schaffensprozess. Und so wird mit viel Sinn für Humor die Oper ganz neu und vor allem ungewöhnlich erklingen.
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Am 23. August beginnt Kiril Petrenko offiziell seine Zeit als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker - mit Beethovens Neunter in der Philharmonnie. Interviews gibt der bescheidene Kapellmeister zwar nicht. Aber zu einer Pressekonferenz vor seinem großen Tag konnte er denn doch nicht nein sagen.
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Im Moment möchte man sie einfach überall haben. Anfang Mai wurde ihr sogar die dritte Seite der Süddeutschen Zeitung gewidmet - es handelt sich um die Dirigentin Joana Mallwitz. Das ganze Aufsehen kümmert sie jedoch wenig. Ihrer Meinung nach ist beim Dirigieren nur die Qualität ausschlaggebend. Ein Porträt der Muikerin von Alice Kremer.
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Die Festspiele in Bayreuth neigen sich dem Ende. Auf der Bühne stand in dieser Saison erstmals eine junge Künstlerin: Marie Henriette Reinhold, Mezzosopran, singt Klingsors Zaubermädchen Nummer sechs - besser bekannt als Blumenmädchen. Auch wenn sie das erste Mal auf der Bühne am Grünen Hügel steht, fremd ist ihr das Haus nicht. Zehn Jahre lang hat sie dort bereist verbracht, als "Blaues Mädchen".
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"Das Dirigieren soll keine Machtausübung, es soll Musizieren sein." Sagt Dirigentenlegende Bernard Haitink. Er wurde im März 90 Jahre alt. Mit dem autoritären Gebaren mancher Pult-Zampanos hatte Haitink nie etwas zu tun. Im September gibt er sein letztes Konzert. Zu seinem Abschied ist nun ein Band mit Interviews und Essays erschienen.
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Maurizio Pollini und die Salzburger Festspiele - eins ist ohne das andere quasi unvorstellbar. Vor 46 Jahren gab der Mailänder sein Festspiel-Debüt, am 18. August absolvierte seinen Festspielauftritt 2019. Michael Atzinger berichtet darüber.
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Bücher über Richard Wagner sind nicht gerade Mangelware. Wenige Komponistenleben sind so gut erforscht wie das des großen Musikdramatikers aus Leipzig. Drei Autoren haben sich für den Regensburger con brio-Verlag dennoch auf den Weg gemacht, um der Person Richard Wagners noch mehr auf die Schliche zu kommen. "Wandrer heißt mich die Welt. Auf Richard Wagners Spuren durch Europa" heißt das fast 300-seitige neue Buch, dass dem streitbaren Genie auf Schritt und Tritt folgt. Annika Täuschel hat einige Stationen mitverfolgt.
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András Schiff und die Schubertiade Schwarzenberg haben überraschend bekannt gegeben, dass man zukünftig getrennte Wege gehen werde. Wir wollten mehr über die Hintergründe erfahren und haben mit András Schiff und Gerd Nachbauer, dem Geschäftsführer der Schubertiade, gesprochen.
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Auf den Salzburger Pfingstfestspielen feierte Damiano Michielettos Inszenierung von Händels Oper "Alcina" Premiere. Bereits zu den Sommerfestspielen wurde sie wiederaufgenommen. Der Abend war vor allem eines: ein Sängerfest. Cecilia Bartoli glänzte in der Titelpartie ebenso wie Philippe Jaroussky in der Rolle des Ruggiero. Dieser positive Eindruck wird allerdings durch die recht magere Personenregie relativiert.
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Vom 8. bis 28. August zeigen die Salzburger Festspiele eine filmische Installation zum Werk von James Joyce. "Joyful Joyce" nennt sich die Arbeit der Dokumentarfilmerin Ruth Beckermann - zu erleben ist das Ganze im Salzburger Barockmuseum.
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Die Innsbrucker Festwochen haben die Oper "La Merope" des italienischen Barockkomponisten Riccardo Broschi auf die Bühne gebracht. Am 7. August war Premiere, und Jörn Florian Fuchs war für BR-KLASSIK dabei.
5 Minuten
Nur Klassik? - Das käme wohl selbst für die hartgesottensten Musikredakteure bei BR-KLASSIK nicht infrage. Wieso sollte es Musikern da anders gehen? Einige wagen sogar als Praktiker den Genrewechsel. Friedrich Gulda war zum Beispiel ein ausgezeichneter Jazzer. Und was Pianisten können, das können Sänger schon lange. Wobei - mit dem Können ist das so eine Sache.