Klassik aktuell Archiv
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Interaktive Konzertstunden, geführt anhand von Märchenerzählungen und bestückt mit fantasievollen Bildern, die an eine Leinwand projiziert werden. Im Krippnerhaus in Edling feiert die Kinder-Konzertreihe "Klassik Junior" ihr 10-jähriges Jubiläum. Yume und ihr Mann Peter Hanusch versuchen zusammen mit dem "Aktionskreis Edling Kultur und Heimat" Kindern klassische Musik näherzubringen.
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Brahms und Tutzing - an diese besondere Verbindung erinnert jetzt schon zum 22. Mal ein feines Kammermusikfestival, die Tutzinger Brahmstage. Da gastiert am 20. Oktober auch der Pianist Florian Uhlig. BR-KLASSIK-Moderator Michael Atzinger hat mit ihm gesprochen.
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Werner-Jensen betrachtet in seinem Buch "Musiknation Deutschland? Ein Plädoyer für die Zukunft unserer Orchester" die Orchesterlandschaft in Deutschland - und fordert eindringlich ihre Erhaltung.
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Sicherheit auf der einen Seite - und auf der anderen Anpassung, Unterdrückung, kein freies Leben; das war Alltag in der DDR. In den 1980er Jahren flüchteten mehrere jugendliche Mitglieder des Dresdner Kreuzchores auf teilweise spektakuläre Weise aus der DDR in die Bundesrepublik Deutschland - und landeten beim Windsbacher Knabenchor.
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Durch drei Instanzen ging der Prozess um sexuelle Nötigung während Siegfried Mausers Amtszeit als Rektor der Münchner Musikhochschule. Vergangene Woche hat der Bundesgerichtshof ein Urteil des Münchner Landgerichts bestätigt. Was sind die Folgen davon? Ein Kommentar von Bernhard Neuhoff.
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Am 17. und 18. Oktober jährt sich der Todestag dreier tschechischer Komponisten: Pavel Haas, Viktor Ullmann und Hans Krása. 1944 wurden sie und viele andere Künstler von Theresienstadt nach Ausschwitz deportiert und wenige Tage später ermordet. Sylvia Schreiber im Gespräch mit Alexandra Maria Dielitz.
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Am 16. Oktober startet die Frankfurter Buchmesse. Diesjähriger Ehrengast ist Norwegen. Dieses Land hoch oben im Norden kann nicht nur auf eine reichhaltige Literaturtradition verweisen, sondern ist auch musikalisch unglaublich facettenreich. Wie Norwegen klingt, verrät unter anderem der Tenor Rolf Sostmann, der an der Oper Oslo engagiert ist.
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Erkki-Sven Tüür zählt neben Arvo Pärt zu den bekanntesten Komponisten Estlands. Der Komponist verbindet in seiner Musik barocke Formsprache mit Techniken der amerikanischen Minimal Musik und des Rock. Auf der Osteseeinsel Hiiumaa lebt er seit Jahrzehnten zwischen unberührter Natur und Ruinen.
4 Minuten
Kühnl und Hoyer: Diese beiden Namen stehen seit Jahrzehnten für exquisiten Blechblas-Instrumentenbau in der mittelfränkischen Gemeinde Markt Erlbach. Erste Fabrikationsstätte vor über siebzig Jahren war das von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Schießhaus der Schützengesellschaft. BR-KLASSIK hat sich in der Werkstatt umgeschaut.
4 Minuten
Verdis Erfolgsoper "Rigoletto" begeistert am Mainfranken Theater das Publikum: Der Titelheld erinnert an den "Joker" aus dem Kino und bleibt dabei so verletzlich wie verzweifelt. Die Inszenierung zeigt, wie schwer sich starke Männer mit ihren schwachen Fantasien tun.
4 Minuten
Händels populäres Oratorium als Mischung aus Tanzperformance, Schauspiel und Oper: Regisseur Torsten Fischer zeigte die Erlösungsbotschaft als Mehrsparten-Theater. Als Satire war das zu harmlos, als Erbauung zu bizarr, der Lichtblick war die Musik.
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Für sein Musikfeature, das BR-KLASSIK am 11. Oktober ausstrahlt, hat Andreas Pehl sich auf eine Spurensuche nach dem österreichisch-sudetendeutsch-jüdisch-tschechischen Komponisten Hans Winterberg begeben. Winterberg ist einer der bedeutendsten Vertreter der tschechischen Musik des 20. Jahrhunderts. Nach seinem Tod wurde jedoch über seinen Nachlass vertraglich ein Verbot verhängt, das die Aufführung seiner Werke bis ins Jahr 2031 untersagen sollte.
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Ein paar Klicks, und schon komponiert ein Algorithmus ein klassisches Streichquartett wie von Franz Schubert. Oder jammt im Wechsel mit dem Musiker selbsterfundene Jazzmelodien. Künstliche Intelligenz (KI) wird kreativ. Für die Musikbranche bringen neuronale Netze weitgreifende Veränderungen. Ein Kollegengespräch mit BR-KLASSIK-Autorin Antonia Morin.
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Montag, 9. Oktober 1989. Noch rechnet in der DDR niemand damit, dass die Mauer bald fallen könnte. Doch die Demonstrationen in Leipzig sind die bis dato größten in der Geschichte DDR seit 1953. Einer der Haupt-Protagonisten: ausgerechnet ein Musiker - Kurt Masur. Er hält eine Ansprache, die landesweit gesendet wird. Und dazu beiträgt, dass die DDR-Diktatur bei den Demonstrationen nicht die Waffen auf die eigene Bevölkerung richtet. Falk Häfner erinnert sich an diesen Tag.
4 Minuten
Was kann man in drei Wochen so alles schaffen? Ein paar Socken stricken vielleicht, eine Reise unternehmen, zwei oder drei dicke Bücher lesen ... Georg Friedrich Händel hat in drei Wochen den "Messias" geschrieben. Und Regisseur Torsten Fischer inszeniert dieses Oratorium gerade als Bühnenstück am Münchner Gärtnerplatztheater. Am 10. Oktober ist Premiere!