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Klassik aktuell Archiv

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5 Minuten
Laut den Vereinten Nationen waren Ende 2018 über 70 Millionen Menschen auf der Flucht. Vor politischer Verfolgung zu fliehen ist kein neues Thema: Auch im Theater und der Oper gab es schon vor Jahrzehnten Stücke darüber. Eines davon ist "Der Konsul" von Gian Carlo Menotti, eine selten aufgeführte Oper aus dem Jahr 1950. Am 1. Februar hatte eine neue Inszenierung am Staatstheater Augsburg Premiere.
4 Minuten
"Judith" - so ist die kommende Neuproduktion an der Bayerischen Staatsoper benannt, die 1. Februar Premiere feiert. Dahinter verbirgt sich an Doppelabend mit Béla Bartóks Konzert für Orchester und seinem Opern-Einakter "Herzog Blaubarts Burg". Sehr vage ist das im Original und ziemlich frauenfeindlich. Das findet zumindest die Regisseurin Katie Mitchell und deswegen erzählt sie die Geschichte auf ihre Weise.
4 Minuten
Das Leben als Porno, die Welt als Bordell: Regisseur Herbert Föttinger zeigte Verdis Oper bei der Premiere im Münchner Gärtnerplatztheater am 30. Januar als düsteres Porträt einer kaltschnäuzigen Macho-Gesellschaft aus Gaffern und Raffern. Das war fesselnd, musikalisch überzeugend und begeisterte das Publikum.
6 Minuten
Endlich ist es soweit: Das erste von insgesamt 6 Hauskonzerten mit der Pianistin Sophie Pacini steht an. BR-KLASSIK erzählt sie, was sie daran reizt.
6 Minuten
Der langjährige Solo-Hornist des BR-Symphonieorchesters geht in den Ruhestand. Seinen letzten offiziellen Dienst hatte Eric Terwilliger im vergangenen Oktober. Am 30./31. Januar gibt er seine Abschiedskonzerte im Münchner Herkulessaal mit Richard Strauss' zweitem Hornkonzert. BR-KLASSIK hat mit ihm gesprochen.
6 Minuten
Der österreichische Schauspieler und Regisseur Herbert Föttinger kehrt mit einer Rigoletto Inszenierung ans Gärtnerplatztheater zurück. Mit Johann Jahn hat er u.a. über psychologisches Theater, Joker-Parallelen und Wunschvorstellungen gesprochen.
8 Minuten
Anna Netrebko - eine Operndiva, wie aus dem Bilderbuch. Für drei Abende ist sie nun an der Bayerischen Staatsoper in München in der Titelpartie in Puccinis "Turandot" zu hören - das erste Mal, dass sie diese Rolle in einer Produktion singt. Allerdings ist diese Inszenierung schon über acht Jahre alt.
4 Minuten
Alte Geigen klingen besser als neue. Die zweite Geigenstimme ist leichter als die erste. Und Stradivaris Geheimnis ist der Lack. Oder doch nicht? Wir haben Geigenbauer und Orchestermusiker gefragt, was wirklich dran ist an den Mythen über das Instrument des Jahres 2020.
5 Minuten
Beim Ball der Sterne im Deutschen Theater wird traditionell nicht nur getanzt, sondern auch gesungen. Heuer im Mittelpunkt: der südafrikanische Tenor Levy Sekgapane. Im Gespräch mit Bernhard Neuhoff hat er erzählt, wie er den Spagat zwischen hohem C und Walzer schafft.
4 Minuten
Sieben Dramolette, inspiriert von Mozarts Divertimenti: Auf die Bühne gebracht wurden sie am 24. Januar vom Intendanten der Mozartwoche, Rolando Villazón, gemeinsam mit der Co-Regisseurin Christina Piegger. Die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart sollte in der Produktion den neuen Texten und choreographierten Bewegungen begegnen.
5 Minuten
Sonderlich erfolgreich war Benjamin Britten mit seiner nachtschwarzen Shakespeare-Vertonung aus dem Jahr 1960 nicht. Es fehlten ihm Zeit und Konzept. Gleichwohl gelang US-Regisseur Ted Huffman in Berlin eine viel beklatschte, handwerklich solide und stilsichere Bebilderung, deren Premiere am 26. Januar über die Bühne ging.
7 Minuten
Am 27. Januar 2020 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 75. Mal. Eva Umlauf ist eine der jüngsten Überlebenden. Konkrete Erinnerungen an die Zeit hat sie nicht, aber am Beginn ihrer aufwühlenden Geschichte steht ein Notenpapier. Falk Häfner hat mit ihr gesprochen.
5 Minuten
Hatte Beethoven eine uneheliche Tochter? Der estnische Komponist Jüri Reinvere fand dazu neue Dokumente und machte daraus eine Oper. Die erwies sich bei der Uraufführung am 25. Januar in Regensburg musikalisch als wild bewegt, aber inhaltlich spröde. Der Beifall war eher höflich als begeistert.
4 Minuten
Beim "Out of the box"-Festival im Münchner Werksviertel präsentierte der Schweizer Pianist und Komponist Alain Roche sein futuristisches Klavierprojekt "Piano vertical" und spielte am 24. Januar das erste von drei Sonnenaufgangskonzerten. Ulrich Möller-Arnsberg war für BR-KLASSIK vor Ort.
4 Minuten
Seit rund fünfzehn Jahren hat Howard Arman sich intensiv mit der Fertigstellung der Originalpartitur von Mozarts Requiem beschäftigt. Das Ergebnis kommt am 25. Januar in München zur Aufführung, und zwar im Herkulesssaal beim Gedenkkonzert des Chors des Bayerischen Rundfunks zu Ehren von Mariss Jansons. Vorab hat Howard Arman uns verraten, was ihm bei der Fertigstellung von Mozarts Requiem so durch den Kopf ging.