Klassik aktuell Archiv
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Die Salzburger Festspiele feiern diesen Sommer ihren 100. Geburtstag und wir feiern mit: in unserer Radioreihe mit Geschichten aus diesen hundert Jahren. Heute erzählen wir von einem der großen kompositorischen Köpfe, die mit Salzburg eng verbunden sind: Richard Strauss.
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Am 1. August 2020 startet die 100. Ausgabe der Salzburger Festspiele. Die beiden Gründer Max Reinhardt und Hugo von Hofmannsthal planten sie als "Weltkunstzentrale auf österreichischem Boden" - ein Plan, der ganz gut aufging. Von Weltrang sind die Salzburger Festspiele allemal. BR-KLASSIK nimmt ab heute die 100 Jahre in den Blick, und da darf er zum Auftakt natürlich nicht fehlen: der Jedermann!
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Die Corona-Pandemie stellt jeden Einzelnen vor Herausforderungen. Dass auch und gerade die Kulturbranche stark betroffen ist, wissen wir. Bei Anton Biebl, dem Kulturreferenten der Stadt München, laufen viele Fäden zusammen. Womit er sich coronabedingt beschäftigt, das hat er BR-KLASSIK-Redakteur Bernhard Neuhoff erzählt
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Was bedeutet dieser Ort für mich? Welche Orte gibt es überhaupt in mir drin und um mich herum? Um diese Fragen dreht sich die Produktion "Ach! Fast eine Funkoper", die am 24. Juli 2020 bei der Münchener Biennale Premiere feiert. Das einstündige Live-Hörspiel in Zusammenarbeit mit der Münchener Volkshochschule findet im Utopia, einer ehemalige Reithalle in München, statt.
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Was wäre Salzburg ohne die Festspiele? Wie anders sähe die Altstadt ohne den Festspieltourismus aus? Wofür wäre Salzburg bekannt? Damit beschäftigt sich die Salzburger Landesausstellung "Großes Welttheater - 100 Jahre Salzburger Festspiele".
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Auf zwei Tage reduziert kann am kommenden Wochenende das Orff Festival in Andechs doch stattfinden. Die Veranstalter versprechen: "Mit Beethoven und Carl Orff bringen wir die Freude zurück!". Die Sängerin Lioba Braun ist in Andechs zu Gast, Julia Schölzel hat mit ihr über das erste Konzert nach ihrer Covid19-Erkrankung gesprochen.
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Nicht alles lässt sich planen, und manchmal muss sogar der Göttervater Wotan warten. Diese Erfahrung musste Günther Groissböck machen, der dieses Jahr bei den Bayreuther Festspielen zum ersten Mal den Wotan singen sollte, eine der längsten und anspruchsvollsten Rollen des Opernrepertoires. Doch dann kam Corona. Eine Dokumentation zeigt nun Groissböcks vergangenes Jahr mit Wotan.
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Mit Musik von Haydn, Erwin Schulhoff und Mendelssohn gestaltet das Aris Quartett sein erstes Konzert nach der monatelangen coronabedingten Konzertpause. In der kleinen oberbayerischen Gemeinde Icking spielt das Quartett bei der Internationalen Kammermusik-Reihe "Meistersolisten im Isartal" zwei Open Air-Konzerte. Julia Schölzel hat mit dem Bratschisten des Quartetts über den bevorstehenden Auftritt unterhalten.
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Seit acht Jahren wird das Regensburger Stadttheater von Jens Neundorf von Enzberg geleitet, das Haus steht sehr gut da, es ist der größte professionelle Kulturbetrieb in Ostbayern. Vorzeitig hatte Intendant Neundorf im letzten Dezember seinen Vertrag bis 2027 verlängert. Dieses Frühjahr wurde aber bekannt, dass er nach Thüringen ans Staatstheater Meiningen wechseln wird. Julia Schölzel hat mit Jens Neundorf von Enzberg gesprochen.
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Isaac Sterns Ruf als Geiger und Botschafter der Klassik reichte bis nach China. Nur zu Auftritten im Nachkriegs-Deutschland konnte er sich zeitlebens nicht entschließen. Am 21. Juli wäre er 100 Jahre alt geworden.
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In den bayerischen Sing- und Musikschulen kann wieder Einzelunterricht gegeben werden, aber die elementare Musikpädagogik liegt ziemlich brach. Wir haben recherchiert, wie die Finanzen und die Schülerzahlen an den Musikschulen zum Schuljahresende aussehen.
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Auch der Musikunterricht an Schulen hat unter der Corona-Pandemie gelitten. Denn Musik gehört nicht zu den Kernfächern und wird deswegen zum Teil seit März nicht mehr unterrichtet. Einige Schulen haben dennoch versucht, den Unterricht weiterzuführen - wenn auch in reduzierter Form. Das brauchte aber viel Engagement.
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Die Cellistin Anita Lasker-Wallfisch gehörte zum "Mädchenorchester" in Auschwitz und ist eine der letzten lebenden Zeitzeugen des Holocaust. Am 17. Juli 2020 wird sie 95 Jahre alt.
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Seit Beginn der Corona-Pandemie bleibt vieles auf der Strecke, auch Angebote für junge Profimusiker: Akademisten sind vorläufig freigestellt, Probevorspiele und Vorsingen finden nur marginal statt, Wettbewerbe und Projekte werden verschoben. Wie die Musikerinnen und Musiker mit dieser Ungewissheit umgehen, was sie in dieser Zeit umtreibt, und ob gar Zweifel am eingeschlagenen Berufsweg aufkommen, hat Franziska Stürz recherchiert.
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Tanzen geht in Coronazeiten nur mit Mindestabstand. Was das für neue Choreografien bedeutet, erzählt die Tänzerin Claudia Senoner. Ihre Performance "Mmmooz" zeigt sie am 18. und 19. Juli in der Münchner Spielstätte "Schwere Reiter".