Klassik aktuell Archiv
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Die International Summer School des wegen Corona abgesagten Festivals Alpenklassik Bad Reichenhall findet in diesem Jahr in München statt. Ulrich Möller-Arnsberg war beim Auftaktkonzert dabei, bei der "Münchner Tafel" am Großmarkt in der Thalkirchnerstrasse.
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Seit 70 Jahren steht Daniel Barenboim auf der Bühne, seit 55 Jahren ist er bei den Salzburger Festspielen zu Gast. Auch im Jubiläumsjahr der Festspiele trat Barenboim als Pianist mit einem reinen Beethoven-Programm im Großen Festspiehaus auf. Doch Jubiläumsjubel stellte sich beim BR-KLASSIK-Kritiker nicht ein. Denn Barenboims Beethoven wirkte auf ihn behäbig und monoton.
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Die ganze Welt schaut auf die Salzburger Festspiele - und auf den Mut, mit der verkürzten 100. Ausgabe dem kulturellen Corona-Lockdown zu trotzen. Kürzlich ging die dritte Konzert-Serie der Wiener Philharmoniker ging gerade über die Bühne des Großen Festspielhauses. Nach Andris Nelsons und Riccardo Muti stand jetzt Christian Thielemann am Pult. Mit der Vierten Symphonie von Anton Bruckner und den "Wesendonck-Liedern" von Richard Wagner mit Stargast El?na Garan?a ein Fest für Thielemann.
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Franz Welser-Möst wird in ein paar Tagen 60 Jahre alt. Der gebürtige Linzer ist eine der gesetzten Größen am internationalen Pult und vor allem hat er auch ein enges Verhältnis zum vielleicht wichtigsten Klassik-Festival der Welt, den Salzburger Festspielen, die ja heuer trotz Corona stattfinden. Er dirigiert die neue "Elektra" 2020. Julia Schölzel hat sich mit ihm unterhalten.
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Die Sopranistin Sonya Yoncheva weilt derzeit in Salzburg. Bei den Festspielen ist sie bestens in Erinnerung, seit sie 2018 die Titelpartie in Monteverdis "Poppea" sang und Publikum wie Presse begeistere. Wie eigentlich bei allem, was sie so macht - und das ist ziemlich breit gefächert. Mit einem speziellen Renaissance-Programm ist sie jetzt in Salzburg zu Gast. Darüber und über die lange Zwangspause hat Johann Jahn mit ihr gesprochen.
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Seit knapp zwei Wochen stellen wir Ihnen an jedem Allegro-Morgen in unser kleinen Serie "100 Jahre Salzburger Festspiele" ein neues Kapitel vor. Ganz unchronologisch, wild durcheinander gewürfelt. Heute ist es soweit: Wir machen mit Antonia Morin, unserer heutigen Autorin, eine Zeitreise zurück zur Gründung.
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Der Opernsängerin Anna Gabler sind durch Corona zahlreiche Engagements geplatzt. Umso schöner, dass sie nun bei den Weinviertler Festspielen die Senta in Wagners "Der fliegende Holländer" singen darf. Das neu gegründete Open-Air-Festival versteht sich als grenzübergreifende Kooperation zwischen Tschechien, Österreich und der Slowakei.
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Die Corona-Krise bringt Italien an den Rand einer Staatspleite und die desolate Situation betrifft natürlich auch die Kulturschaffenden. Die Musiker, Sänger und Veranstalter in Italien sind schwer getroffen von der Krise. Aber so nach und nach werden die Konzertsäle wieder bespielt und gefüllt. Das Rossini-Festival in Pesaro hat mit einem ausgeklügelten Hygiene-Konzept einige Konzerte geplant. Auch in Verona stehen Konzerte auf dem Plan. Sandra Limoncini war dort und hat mit Verantwortlichen gesprochen, wie sich die Krise in der Kultur in Verona zeigt.
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Sie liebten ihn und sie hassten ihn. Und ihm ging es da nicht anders. Und was für das Verhältnis von Thomas Bernhard zu Österreich galt, das lässt sich so auch über seine Beziehung zu Salzburg sagen: Es war die vielleicht produktivste Hassliebe der Festspielgeschichte. Niemand hat die Sparte Schauspiel in den Siebzigern und Achtzigern so geprägt wie er. Während Herbert von Karajan im Festspielhaus für Strarrummel und Schönklang sorgte, sorgte Bernhard drüben im Landestheater für: Krawall. Tobias Stosiek schildert die Details.
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Die Existenz, das Leben, der Tod - um nichts Geringeres ging es dem aus Belgien stammenden Opernmanager Gerard Mortier, als er 1991 das Amt des Intendanten der Salzburger Festspiele antrat. Ihn hatte das Kuratorium der Festspiele zum Nachfolger Herbert von Karajans bestimmt. Unter Karajan hatte sich der Ruf Salzburgs als einer von Wohlklang erfüllten Sommerfrische für die Reichen und Schönen festgesetzt. Mortier hingegen kam mit einem ganz anderen Vorsatz. Laslo Molnar mit Details.
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Das Bundesjugendorchester und das Bundesjazzorchester gibt es schon lange - nun auch einen Bundesjugendchor. Gegründet ausgerechnet im Corona-Krisenjahr 2020, das Sänger besonders hart getroffen hat. Chorleiterin Anne Kohler erklärt im Interview, warum ein bundesweiter Jugendchor gerade jetzt so relevant für die Gesellschaft ist.
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Eine Dirigentenkarriere plant man nicht, man lebt sie. Im Buch zu seinem 60. Geburtstag erzählt Franz Welser-Möst sehr intim von den Aufs und Abs in seinem Leben, und hält ein Plädoyer "gegen den Lärm der Welt". Eine Sommerlektüre mit Tiefgang.
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100 Jahre werden die Salzburger Festspiele in diesem Jahr alt, ein ziemlich außergewöhnliches Jubiläumsjahr. Wir blicken jeden Tag um ... Uhr zurück auf die Geschichte der Festspiele. Heute schaut Henrik Oerding ins Jahr 1921 - und wie Kunst und Kommerz in Salzburg seit jeher zusammenhängen.
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Der 30-jährige Gitarrist Diknu Schneeberger lebt für den Gypsy Jazz. "Das ist ein Stil, der sofort ins Herz geht und glücklich macht", erzählt er im Interview mit BR-KLASSIK. Am 15. August spielt er mit seinem Trio beim Internationalen Gitarrenfestival LA GUITARRA in Erl.
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Neben den großen Opernpremieren, gibt es bei den Salzburger Festspielen auch kleine Schmankerl, wie zum Beispiel die Konzertreihe "Fragmente - Stille" mit Stücken von Komponisten wie Georg Friedrich Haas, Beethoven oder Luigi Nono. In dieser Reihe sind Ensembles und Künstler*innen untergebracht, deren ursprüngliche Projekte aufgrund von Corona verändert oder abgesagt wurden. Kristin Amme war bei zwei Konzertabenden dabei.