Klassik aktuell Archiv
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Er sah das Stück als Jugendsünde. Und deshalb wurde Wagners "Rienzi" noch nie im Festspielhaus gespielt. Bis jetzt. Zur Feier des 150. Jubiläums genehmigt Katharina Wagner sich und uns eine Ausnahme. Kann sich der "Rienzi" neben den reifen Werken behaupten? Gehört das Stück vielleicht sogar ins Bayreuther Repertoire?
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Am 26. Juli gab es den "Rienzi" von Richard Wagner. Nach der Premiere hat sich unser kritisches Trio zusammengefunden: Bernhard Neuhoff (BR Klassik), Christine Lemke-Matwey (DIE ZEIT) und Christian Wildhagen (Neue Zürcher Zeitung). Moderation: Sylvia Schreiber
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Einladung, Ausladung Wiedereinladung: Das Hin und Her im Vorfeld der Bayreuther Festspiele quittiert Michel Friedman mit einer fulminanten Rede beim Gedenkkonzert "Verstummte Stimmen". Ein Plädoyer für Weitsicht und Reflektion.
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Zum Ausklang der "Ouverture spirituell" bei den Salzburger Festspielen dirigiert Gustavo Dudamel die Wiener Philharmoniker mit Mahlers Sinfonie Nr. 2 auswendig, mit vielen grandiosen Details und leicht übersteuertem Finale.
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Mehr neue Produktionen, neue Vertriebswege und Experimente mit KI: Die Bayreuther Festspiele stellen die Weichen für die Zukunft. Zugleich hofft die Festspielleitung auf eine kontroverse Debatte über die diesjährige Neuinszenierung von Wagners "Rienzi".
3 Minuten
Oberlangenstadt, 27. Juli 1926: der Komponist, Pianist und Maler Adolph Kurt Böhm wird geboren. Zeitlebens sieht und sucht er die Schönheit. Er ist ein Romantiker im 20. Jahrhundert mit unerschütterlichem Glauben an das Gute.
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Für Gabriela Scherer ist Wagners "Rienzi" eine Premiere: Erstmals singt sie die Irene. In Bayreuth steht sie aber scon zum zweiten Mal bei den Festspielen auf der Bühne.
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Andreas Schager sieht in Richard Wagners "Rienzi" erstaunliche Parallelen zur Gegenwart. Im Interview mit BR Klassik spricht der Tenor über die Titelfigur, politische Verführbarkeit und die Bayreuther Erstaufführung des Werks.
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Ein antiker Mythos ist so schnell nicht auserzählt. Das ist vielleicht keine neue Erkenntnis, war aber in Salzburg ganz unmittelbar und eindrücklich mit der konzertanten Aufführung der Oper "Passion" von Pascal Dusapin zu erleben.
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Bizets "Carmen" zählt zu den beliebtesten und meistgespielten Opern. Bei den Salzburger Festspielen ist sie ein seltener Gast. Nun kehrt "Carmen" aber zurück - und Starsopranistin Asmik Grigorian gibt ihr Rollendebüt.
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Gestern Abend stand der designierte GmD der Bayerischen Staatsoper, Petr Popelka, für Dvoráks "Rusalka" am Pult des Staatsorchesters bei den Münchner Opernfestspielen. Franziska Stürz war für BR Klassik im Nationaltheater.
4 Minuten
"Rienzi" war nie vorgesehen für das Bayreuther Festspielhaus, Wagner hat sich ausdrücklich von dieser frühen Oper distanziert. Zum 150-jährigen Jubiläum der Festspiele kommt die Oper nun als Eröffnungspremiere auf dem Grünen Hügel zur Aufführung.
4 Minuten
Zum Abschluss der Reihe, die sich anknüpfend an die ARD-Doku "The Good, the Bad and the Ego" Wagners Frauenfiguren widmet, geht es heute um Wagner selbst, um Fetisch, Trost und Sehnsucht.
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Anknüpfend an die ARD-Doku "The Good, the Bad and the Ego" widmet sich diese Reihe Wagners Frauenfiguren. Heute: Muse, Ehe, Lust und Frust in Wagners Privatleben.
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Janácek hatte mit seiner Kleinbürger-Satire "Ausflüge des Herrn Broucek" wenig Glück beim tschechischen Publikum. Und so lief bei den Bregenzer Festspielen der Spagat zwischen Pathos und Satire.