Klassik aktuell Archiv
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Am Mainfrankentheater Würzburg hat am 15. Januar Bertolt Brechs Drama "Der Kaukasische Kreidekreis" Premiere. Obwohl bei Brecht-Aufführungen seine Erben eigentlich bei allem mitreden können, war es in Würzburg möglich, den Text des Dramas leicht zu kürzen und die Musik von Paul Dessau umzuarrangieren - und zwar für Orgel, E-Gitarre und Saxophon. Die Regie führt Bea Martinek.
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Da waren sie ziemlich überrascht, ja verstört, beim Seattle Symphony-Orchester: Über die Weihnachtstage kündigte der dänische Chefdirigent Thomas Dausgaard. In der "New York Times" erklärte er, er habe sich in Seattle persönlich bedroht gefühlt. Ein Gespräch mit Peter Jungblut.
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Über 233 Millionen Einträge hat Google zu Bücher über Wagner. Jetzt gibt es ein neues Buch "Richard Wagner und 'Das Weibliche'". Sylvia Schreiber hat mit dem 26-jährigen Autor Paul Simon Kranz gesprochen.
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Aufatmen bei den Wirten! Seit heute Mittag ist klar: Es wird keine 2G-Plus Regel für die bayerische Gastronomie geben. Aber was bedeutet das für die Kultur? Warum wird gefühlt mit zweierlei Maß gemessen? Ein Kommentar von Maximilian Maier.
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Von Beethovens "Egmont" gibt es zwei Versionen. Eine Verbindung beider Fassungen bringt das Münchener Rundfunkorchester jetzt zusammen mit dem Schauspieler August Zirner auf die Bühne. Weshalb er Beethoven interessanter findet als Goethe, verrät er im Interview mit BR-KLASSIK.
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Cristian Macelaru ist Chefdirigent des WDR Sinfonieorchesters und Musikdirektor des Orchestre national de France. Gerade ist er zu Gast an der Bayerischen Staatsoper und dirigierte gestern das 3. Akademiekonzert. Auf dem Programm: Werke von Mili Balakirew, Igor Strawinsky und Sergej Rachmaninow.
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Aus keinem Repertoirebereich kommen so viele komplette Opern auf den Markt wie aus dem Barockzeitalter. Einer der wichtigsten Alte-Musik-Experten, der inzwischen 77-jährige William Christie, trägt auch wieder dazu bei: mit "Platée" von Jean-Philippe Rameau - einem Mitschnitt aus dem Theater an der Wien.
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Von einer "Jahrhundertstimme" schwärmte die klassische Musikwelt, als die norwegische Sopranistin Lise Davidsen im Sommer 2019 als Elisabeth im "Tannhäuser" das Bayreuther Festspielhaus zum Beben brachte. Im vergangen Mai war Lise Davidsen im Münchner Naionltheater als Sieglinde zu erleben - in einem konzertanten 1. Aufzug von Wagners "Walküre". Jetzt kehrt sie zu einem Liederabend nach München zurück - auch um ihr neues Album vorzustellen, für das sie zusammen mit dem Pianisten Leif Ove Andsnes Musik von Edvard Grieg aufgenommen hat.
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Einen Einblick in den großen Erfahrungsschatz, die Denk- und Herangehensweise an Musik und Musikalität von großen Künstlern hautnah zu erhalten ist eine seltene Möglichkeit. Doch am Starnberger See lädt Julia Fischer genau dazu ein. Kinder und junge Erwachsene ab fünf Jahren sind hier willkommen bei ihr und ihren KollegInnen zu lernen - nur eine Besonderheit bei diesem Konzept.
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Er ist einer der besten. Ohne Frage. Maurizio Pollini zählt zu den größten Pianisten unserer Zeit. Technisch ist er so perfekt wie vielleicht kein anderer. Dazu zurückhaltend im Auftreten, und doch ein Mann fürs Revolutionäre. Und für die Revolutionäre. Wie kein anderer Starpianist, setzt sich der Mailänder auch für zeitgenössische Musik ein. Und wurde dafür 1996 mit dem Ernst von Siemens Musikpreis belohnt - auch bekannt als "Nobelpreis der Musik". Am 5. Januar wurde Pollini 80 Jahre alt.
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Wagner satt, fünf Produktionen mit Meisterregisseur Christof Loy und ein neuer "Peter Grimes" an der Bayerischen Staatsoper: Das Jahr 2022 wartet mit etlichen spannenden Neuinszenierungen auf. BR-KLASSIK gibt Ihnen einen Vorgeschmack und hilft bei der Auswahl.
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Zum dritten Mal schon hat Daniel Barenboim das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker geleitet. Viel Spielraum bleibt bei diesem Konzert nicht. Walzer und Polkas, das können die Wiener auf ihre so eigen geniale Art sowieso. Und der Dirigent organisiert das perfekte Walzerschwingen, das in alle Welt übertragen wird. Doch in diesem Jahr liegen in dem so kleinen künstlerischen Gestaltungsspielraum subtile Kommentare zur derzeit so überhaupt nicht walzerseligen Weltlage.
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Für das Silvesterkonzert des Münchner Rundfunkorchesters hat sich das Rundfunkorchester einen echten Belcanto-Star ins Haus geholt: Javier Camarena. Einer der Tenöre, der in der New Yorker Met jemals dazu aufgefordert wurde, eine Arie zu wiederholen und er hält den Rekord für die meisten Zugaben an der Met. Antonia Goldhammer hat mit ihm gesprochen.
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Zwei legendäre Sängerinnen, zwei zentrale Dirigenten unserer Zeit und zwei hochpolitische Komponisten - das sind nur einige Musikschaffende, von denen wir uns in diesem Jahr verabschieden mussten. Michael Atzinger mit einem kleinen Rückblick.
5 Minuten
An Silvester dirigiert Antonello Manacorda Beethovens 9. zum Silvesterkonzert der Münchner Philharmoniker. Was er an dieser Symphonie so besonders findet, verrät er im Interview mit BR-KLASSIK.