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Klassik aktuell Archiv

6365 Episoden
3 Minuten
Als David Garrett vier Jahre alt, nehmen ihn seine Eltern mit ins Konzert, kurz danach drückt ihm ein Vater die erste Kindergeige in die Hand. Es beginnt eine Wunderkind-Karriere voller Glücksmomente und Entbehrungen. Jetzt zieht David Garrett Resümee - in seiner Autobiografie "Wenn ihr wüsstet".
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Der Stuttgarter Carus-Verlag hat sich vor allem auf Chormusik spezialisiert und feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Aber gerade Chöre hatten ja während der Pandemie einen schweren Stand - sie durften lange nicht proben und keine Konzerte geben. Welche Auswirkungen hatte das auf den Carus-Verlag und andere Chormusikverlage?
4 Minuten
Die renommiertesten Orchester spielen seine Werke, auf den Bühnen der großen Opernhäuser und internationalen Festivals ist er seit Jahrzehnten Dauergast: Wolfgang Rihm, am 13. März 1952 in Karlsruhe geboren, der wichtigste deutsche Komponist seiner Generation. Und einer, der lieber seine Musik für sich sprechen lässt, als selber viele Worte zu verlieren.
3 Minuten
Valery Gergiev und Anna Netrebko sind zum No-Go auf westlichen Bühnen geworden. Aber wie steht es mit der Musik Tschaikowskys? Oder der Sängerin Olga Peretyatko? Diese moralische Bewertung alles Russischen ist zynisch, findet BR-KLASSIK-Autorin Sylvia Schreiber.
4 Minuten
Ende der 1920er Jahre markierte Ernst Kreneks Oper "Jonny spielt auf" den Durchbruch des Komponisten. Jetzt bringt das Staatstheater am Gärtnerplatz "Jonny spielt auf" in einer Neuproduktion. Michael Brandstätter dirigiert, die Inszenierung übernimmt Peter Lund. Ein wichtiger Schritt, denn der "Jonny" gehört zur Geschichte des Hauses.
5 Minuten
Dreizehn Jahre lang, von 2008 bis 2021, war der Finne Sakari Oramo Chefdirigent des Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Noch während dieser Zeit spielte Oramo berühmte Klavierstücke von Maurice Ravel ein - in den klangsinnlichen Orchesterfassungen des Komponisten. BR-KLASSIK-Redakteur Fridemann Leipold hat das Album unter die Lupe genommen.
4 Minuten
In aller Ruhe hat Cécile McLorin Salvant in den letzten zwölf Jahren Karriere gemacht als Jazzsängerin, Interpretin und Komponistin. Mit ihren höchst individualistischen Alben hat sie schon drei Grammys gewonnen. Und auch ihr aktuelles klingt wieder preiswürdig.
4 Minuten
Über zwei Millionen Menschen sind auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine - einer von ihnen ist der 84 Jahre alte Komponist Valentin Silvestrov aus Kiew. Von dort ist er an die polnisch-ukrainische Grenze geflohen und wurde da vom weißrussischen, in Deutschland lebenden, Dirigent Vitali Alekseenok vor zwei Tagen abgeholt.
4 Minuten
Die Erinnerung an das Paradies und die Perfektion der Schöpfung - genau darum geht es im Album EDEN, für das Mezzosopranistin Joyce DiDonato sechzehn Stücke aus fünf Jahrhunderten ausgewählt hat. Ein hinreißend musiziertes stilistisches Kaleidoskop rund um das Thema Natur.
4 Minuten
Für den Komponisten Arnold Schönberg war die Seele eine wichtige Kategorie in seinem Schaffen. Wie sehr und an welchen Beispielen sich das festmachen lässt, erklärt nun eine Ausstellung am Wiener Arnold Schönberg Center, wo der gesamte Nachlass des Komponisten aufbewahrt wird.
4 Minuten
Die Astrophysikerin Suzanna Randall ist Astronautin in Ausbildung. Außerdem spielt sie Klavier und singt im Chor. Im BR-KLASSIK-Podcast "Kosmos Musik" geht sie unterschiedlichen Fragen nach, an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Musik. Zum Weltfrauentag spricht Suzanna Randall mit der Dirigentin Marie Jacquot.
4 Minuten
Der Ernst von Siemens Musikpreis ist eine der wichtigsten Ehrungen der Musikwelt, gelegentlich auch der "Nobelpreis der Musik" genannt. Nachdem erst im Februar die coronabedingt verschobene Preisverleihung des letzten Jahres stattgefunden hat, steht nun schon die Preisträgerin für das Jahr 2022 fest: die österreichische Komponistin Olga Neuwirth.
3 Minuten
Der griechische Komponist Jani Christou hinterließ um die 130 Skizzen, versehen mit der Notiz: "To be realised". Sechs Komponist*innen der Gegenwart haben nun aus den Fragmenten eine neue Oper komponiert. Coronabedingt konnte das Projekt erst im Januar an der Deutschen Oper Berlin verwirklicht werden. Jetzt kam die Produktion nach München.
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Eine Premiere mit Hindernissen gab es am 6. März an der Bayerischen Staatsoper in München: Eigentlich hätte die Neuinszenierung von Benjamin Brittens Erfolgsoper "Peter Grimes" schon vor knapp einer Woche erstmals über die Bühne gehen sollen - wegen Corona verzögerte sich alles. Regie führte der Norweger Stefan Herheim.
3 Minuten
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs haben viele Menschen auf der Welt Angst vor täglich neuen bösen Überraschungen. Sie und ich haben vorhin Mozart gehört, uns an Bach ergötzt und an Haydn erfreut. Und geht es Ihnen vielleicht auch wie mir: Haben Sie ein schlechtes Gewissen, sich gerade jetzt mit schönen Tönen zu umgeben? Sie und ich brauchen diese Töne vielleicht gerade jetzt: zum Trost. Um die Zeiten auszuhalten. Aber: Ist das nicht weltfremd? Ist Musik in solchen Augenblicken überhaupt noch von Bedeutung?