Klassik aktuell Archiv
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Ein ungewöhnlicher Doppelabend an der Bayerischen Staatsoper verbindet Barock und Moderne. Arnold Schönbergs "Erwartung" trifft auf Henry Purcells "Dido und Aeneas". Die beiden ungleichen Hauptrollen singt dieselbe Sängerin: Die litauische Sopranistin Ausrine Stundyte ist extrem gefordert. Und Regisseur Krzysztof Warlikowski bedient sich mal wieder in der Kinogeschichte. Wie passt das zusammen?
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Bei der Premiere von Richard Wagners "Götterdämmerung" am Staatstheater Stuttgart bremsen Regisseur Marco Štorman und sein Team den Mythos des Komponisten radikal aus und bebildern den sehr statischen Weltuntergang mit homoerotischen Karl-May-Illustrationen. Ob das Konzept aufgeht, weiß unser Kritiker Peter Jungblut.
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Ein Jazz-Festival für alle: für Jazz-Kenner, aber auch für neugierige Einsteiger. Das ist das Ziel von Anastasia Wolkenstein, die in Regensburg ein neues Festival ins Leben gerufen hat: "Sparks & Visions".
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Am 27. Januar gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus. Das Jewish Chamber Orchestra Munich hat nun eine eLearning-Plattform entwickelt, in deren Fokus die Musik jüdischer Komponistinnen und Komponisten aus Theresienstadt steht.
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Jacques Offenbachs Militärsatire galt mal als "wehrkraftzersetzend" und in Russland wäre sie das vermutlich heute noch. Am Münchner Gärtnerplatztheater serviert Josef E. Köpplinger am 26. Januar eher einen bunten Abend über Männerbilder als eine Pazifismus-Revue.
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Der 46-jährigen Komponist und Gitarrist Marc Sinan setzt sich in seinem Werk immer wieder mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts auseinander. Nun hat er seinen Debütroman veröffentlicht. Der erzählt von Völkermord, Opfer- und Täterschaft - und damit auch von seiner eigenen Familiengeschichte.
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Am 25. Januar war der Pianist Víkingur Ólafsson in der Münchner Isarphilharmonie zu Gast. Für dieses Konzert mit dem Orchestra dell'Academia di Santa Cecilia aus Rom ersetzte er die erkrankte Martha Argerich. Tobias Stosiek war im Konzert und berichtet im Kollegengespräch mit Michael Atzinger von seinen Eindrücken.
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Ende 2022 ist ein Album erschienen, das sich laut unserer Kritikerin Kristin Amme genauso gut zum Runterkommen und Entspannen eignet wie wellnessige Entspannungssounds. Und das sogar ganz ohne die Welt auszuschließen. Die zieht sich nämlich in Form von Geräuschen, die wir alle kennen, durch das Album "Mnemonic" des Trios MOS aus Wien.
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Das "Great American Songbook" ist ein fester Begriff in der Musik. Der Name steht für eine lose, aber doch verbindliche Sammlung unsterblich gewordener Songs aus Musical, Jazz und Popmusik, die in den Jahren von 1920 bis etwa 1960 entstanden. Nun hat sich die Sopranistin Camilla Nylund einiger der Songs angenommen.
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Schicksalsjahr 1943: Goebbels ruft den totalen Krieg aus, Fanatiker fantasieren vom "Endsieg". Gleichzeitig wird der aufstrebende Pianist Karlrobert Kreiten zum Tode verurteilt. Oliver Hilmes hat dem Musiker mit "Schattenzeit" ein literarisches Denkmal gesetzt.
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Fast ein halbes Jahrhundert war Paul Dessaus Oper "Lanzelot" nicht mehr gespielt worden, dann hatte Regie-Altmeister Peter Konwitschny die aufwändige Oper 2019 am Nationaltheater Weimar wieder auf die Bühne gebracht. Jetzt ist der Premierenmitschnitt des MDR auf CD erschienen.
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Frühe Stücke und späte Meisterwerke von Wolfgang Amadeus Mozart hat Intendant Rolando Villazón im Programm der Mozartwoche 2023 nebeneinander gestellt - vom Klavierkonzert bis zur Oper "Don Giovanni". Am 26. Januar startet das elftägige Festival in Salzburg, und wir haben mit Rolando Villazón darüber gesprochen.
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Der ehemalige Organisationschef der Internationalen Jazzwoche Burghausen, Helmut Viertl, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. 1970 gründete der gebürtige Oberpfälzer zusammen mit dem Jazzmusiker und -pädagogen Joe Viera das inzwischen traditionsreichste Jazzfestival in Bayern. Außerdem war Viertl Gründer des sehr angesehenen "Birdland"-Clubs in Neuburg an der Donau.
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Der Tenor Daniel Behle hat erstmals eine Operette geschrieben. In "Hopfen und Malz" dreht sich alles ums Bierbrauen. Am 21. Januar wurde das Musiktheater im Erzgebirge uraufgeführt und sorgte für viel Gelächter im Publikum, trotz schwächelndem Libretto.
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Die Mandoline ist das Instrument des Jahres 2023. Sie zu spielen, scheint aber seit ihrer Erfindung im 17. Jahrhundert vor allem eine weibliche Angelegenheit gewesen zu sein. Jedenfalls gibt es unfassbar viele Gemälde, Stiche und Zeichnungen aus der Kunstgeschichte, die das Motiv "Frau mit Mandoline" zum Bildgegenstand machen. Dabei hat das Instrument nicht immer dieselbe Rolle gespielt.