Klassik aktuell Archiv
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Ein großes Instrument, mit Pedalen, viel Mechanik - das meistens in Kirchen zu finden ist. Woran denken Sie da? Wahrscheinlich an eine Orgel. Doch die ist nicht gemeint. Sondern ein Instrument, das in Deutschland deutlich weniger verbreitet ist - aber meist auch in Kirchen zu finden ist: das Carillon. Ein überdimensionales Glockenspiel. Vor allem in Belgien, den Niederlanden und Nordfrankreich ist das Instrument populär. Regelmäßig aber auch zu hören in Würzburg.
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Jubiläum beim Lucerne Festival: Das Lucerne Festival Orchestra wird 20 Jahre alt. Und ausgerechnet jetzt fällt Chefdirigent Riccardo Chailly krankheitsbedingt aus. Was Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr in Luzern erwartet, verrät Intendant Michael Haefliger im BR-KLASSIK-Interview.
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Nach bereits vier Mahler-Symphonien setzten Andris Nelsons und die Wiener Philharmoniker ihren Zyklus bei den Salzburger Festspielen fort - zusammen mit Alban Bergs Violinkonzert und dem Solisten Augustin Hadelich: Es war ein Erlebnis.
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Nur gut ein halbes Jahr vor der Premiere im Sommer 2022 erhielt Roland Schwab die Anfrage, "Tristan und Isolde" für Bayreuth zu inszenieren. Am 3. August feierte jetzt die Wiederaufnahme Premiere. Nächstes Jahr gibt es schon wieder einen neuen "Tristan". Grund genug, jetzt noch einmal genauer hinzuhören und -zusehen.
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Corona hatte ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht, als sie im März 2020 auf Welttournee gehen wollten: die US-amerikanische Sopranistin Renée Fleming und der russische Pianist Jewgenij Kissin. Jetzt holen die beiden die Tournee nach. Am 3. August machten sie Station bei den Salzburger Festspielen. Ein in mehrfacher Hinsicht denkwürdiger Abend.
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Im dritten Jahr von Dmitri Tcherniakovs Bayreuther "Holländer"-Inszenierung liegt das Augen- und vor allem Ohrenmerk auf Michael Volles Bayreuther Rollendebüt als Holländer. Oksana Lyniv dirigiert erneut das Festspielorchester. Das Ergebnis der Wiederaufnahme: große Bayreuther Festspielklasse!
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Petersdom statt Theatinerkirche: Pater Robert Mehlhart ist neuer Rektor der Musikuniversität im Vatikan. Im BR-KLASSIK-Interview spricht er über Veränderung, starre Strukturen und warum Gregorianik und Jazz gut miteinander harmonieren.
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"The Indian Queen" ist die letzte, unvollendete Oper von Henry Purcell, komponiert 1695 kurz vor seinem Tod. Das 50-Minuten-Fragment gilt als eine sogenannte Semi-Opera, eine Mischung aus Arien und Chören, Tanzsequenzen und gesprochenem Text. Am 31. Juli war "The Indian Queen" in Salzburg mit Teodor Currentzis zu erleben.
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Die Bayreuther "Ring"-Inszenierung von Valentin Schwarz ist umstritten. Jetzt ging die diesjährige Wiederaufnahme zu Ende. Funktionierte das Zusammenspiel mit Wagners Text und Musik jetzt besser? Eine Kritik von Franziska Stürz.
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Bei seinem Salzburger Recital am 31. Juli durchforstet der Pianist Igor Levit mit Beethoven, Schubert, Brahms und Liszt emotionale Aggregatzustände und sucht im Jenseits Erlösung.
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Schöne Musikfestivals finden zurzeit statt. Eines davon hat in diesen Tagen in Rosenheim begonnen - das Bayerische Landesjazzfestival. Allerdings unter dem Begriff Jazzfest Rosenheim. Dort gibt es Weltstars des Jazz, wie etwa den Gypsy-Swing-Gitarristen Bireli Lagrene - und spannende Projekte, die den Jazz mit Weltmusik und auch mit klassischer Musik zusammenbringen. BR-KLASSIK-Jazzautor Roland Spiegel erzählt über dieses Festival, das bis zum 5. August läuft.
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In diesem Jahr wäre der Komponist György Ligeti 100 Jahre alt geworden. Am Wochenende startete bei den Salzburger Festspielen die Konzertreihe "Zeit mit Ligeti". Eine zentrale Rolle spielte dabei der Pianist Pierre-Laurent Aimard, der noch eng mit Ligeti zusammengearbeitet hat.
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Wagners "Siegfried" ist schon durch seine Entstehung von Brüchen geprägt. Zwischen zweitem und drittem Akt liegt eine Kompositionspause von zwölf Jahren, die Titelpartie fordert vom Tenor, komisch, lyrisch und heldisch zugleich zu sein, und die Schauplätze sind meist in freier Natur und eine Herausforderung an das Bühnenbild - vorausgesetzt, man spielt den Ring, wo Wagners Text ihn verortet. Das hat mittlerweile Seltenheitswert, auch in Bayreuth.
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Für Asmik Grigorian brachten die Salzburger Festspiele den Durchbruch. Nun lasten die Erwartungen eines Stars "born in Salzburg" auf ihr. In Verdis "Macbeth" sang sie die Lady. Und auch der Inszenierung von Krzysztof Warlikowski merkt man den Erfolgsdruck an: Sie setzt auf Wirkung durch effektvolle und teure Ausstattung.
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Tobias Kratzer zeigt mit seinem "Tannhäuser" auch im vierten Jahr, dass Regietheater sehr wohl zum Bayreuther Publikum passt - wenn es gut gemacht ist.