Klassik aktuell Archiv
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Jede Woche begeben wir uns hier bei BR-Klassik auf die Suche: Welche Komponistinnen oder Komponisten haben Spuren in Bayern hinterlassen? Heute schauen wir uns Richard Strauss genauer an. Er ist einer der bedeutendsten Komponisten der Spätromantik, seine Musik hat ihn nach Wien, München, Leipzig geführt -"daheim" aber ist er in Garmisch, in seiner Villa mit dem Erkerturm. Katharina Neuschaefer nimmt uns mit dorthin, wo viele seiner bedeutendsten Werke entstanden sind.
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Gabriel Fauré war ein stiller Zeitgenosse. Zurückhaltend, bescheiden, ohne große Ambitionen. Fast gegen seinen Willen hat man ihn zum Idol der Belle Époque gemacht. Von deren Zauber kündet heute noch Faurés Musik - in ihrem Schillern, ihrem sanften Schweben zwischen den Welten, ihrer gebändigten Melancholie. Vor hundert Jahren ist Gabriel Fauré gestorben.
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Es ist das fehlende Instrument zwischen Englischhorn und Fagott und entstand im Jahr 1904: das Heckelphon. Was das für ein Instrument ist, erklärt Heckelphonist Holger Hoos im Gespräch mit Michael Atzinger. Natürlich gibt er auch eine kurze Hörprobe des Instruments.
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Er war Jude - und dennoch ein Freund Richard Wagners. Hermann Levi dirigierte bei den Bayreuther Festspielen, lebte in München und fand in Garmisch seine letzte Ruhe. Trotzdem erinnert in Bayern heute kaum noch etwas an ihn.
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Fünf Zugaben! So viele gab es gestern bei dem Konzert von Yuja Wang und Víkingur Ólafsson in der Isarphilharmonie in München. Das Programm: abwechslungsreich mit zeitgenössischer Kunst und große Werke von Schubert oder Rachmaninow. Die Musiker: zwei spannende Individualisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wie viel Einigkeit es auf der Bühne gab, darüber sprechen Uta Sailer und Denise Maurer.
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ALMA ist eine Oper über Alma Mahler-Werfel. Eine Frau, die wir als Komponistin, Muse und Wiener Femme fatale kennen. Eine Oper nimmt jetzt die Rolle Almas in den Blick, die in der künstlerischen Bearbeitung der Person bisher wenig Beachtung gefunden hat: die der Mutter. Als Bühnenfigur stellt Anna Mahler, das einzige Kind, das bis ins Erwachsenenalter überlebt hat, eine entscheidende Frage: Wer war ihre Mutter wirklich? Antworten darauf hat Walter Weidringer.
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Am Sonntag war Auftakt mit dem "Rheingold" an der Bayerischen Staatoper: Regisseur Tobias Kratzer hatte im Vorfeld angekündigt, er wolle sich weniger mit der in vielen Inszenierungen von Wagners "Ring" überstrapazierten Kapitalismuskritik beschäftigen, als vielmehr mit der Krise der Religionen. Ob das Regiekonzept aufgegegangen ist, weiß Peter Jungblut.
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Die Münchner Staatsoper bekommt einen neuen "Ring" von Richard Wagner. Aber gut Ding will Weile haben, also werden die vier Abende auf vier Spielzeiten verteilt. Regisseur ist Tobias Kratzer, der gemeinsam mit GMD Vladimir Jurowski alles dransetzt, etwas Neues zu schaffen. Und da haben sie sich im "Rheingold" vor allem den Alberich näher angeschaut.
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Am 27. Oktober singt die Ukrainerin Liudmyla Monastyrska bei den Europäischen Wochen Passau das Verdi-Requiem, begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Kent Nagano. BR-KLASSIK hat mit der Sopranistin über das Requiem, aber auch die Situation in der Ukraine gesprochen.
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Erst 18 Jahre jung und schon am Beginn einer großen Geigen-Karriere: der Münchner Andrea Cicalese. Am Sonnntag gibt er sein Debüt in der Isarphilharmonie. Im BR-KLASSIK-Interview hat ihn Moderatorin Antonia Goldhammer zuerst gefragt, warum eigentlich ausgerechnet die Geige sein Instrument wurde ...
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Sogar den norddeutschen Johannes Brahms, der später in Wien lebte, zog es mal nach Bayern, und zwar im Sommer 1873. Da verbrachte er vier Monate in Tutzing am Starnberger See. Susanna Felix hat sich für BR-KLASSIK auf Spurensuche begeben.
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München bekommt einen neuen "Ring"! Den Anfang macht am 27. Oktober das "Rheingold" in der Regie von Tobias Kratzer. Sylvia Schreiber hat ihn für BR-KLASSIK getroffen und als erstes zu Alberich befragt: dem bösen Buben in Richard Wagners Oper, dem der Komponist eine geifernde Sprache gegeben hat und ihn auch mit antisemitischen Klischees ausstaffierte. Wie erzählt man sowas im Jahr 2024?
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Im spanischen Faschismus der frühen Franco-Zeit sind die Männer allesamt hart, die Frauen vor allem anpassungsfähig: Regisseur Herbert Föttinger lässt bei seiner Neuinszenierung von Bizets "Carmen" am Münchner Gärtnerplatztheater allerdings offen, was er mit dieser historisierenden Deutung bezweckt. Das Publikum war gleichwohl angetan.
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Die New Yorker Metropolitan Opera beschränkt sich längst nicht mehr auf Sänger-Starkult und Gassenhauer wie Aida und La Boheme. Sie geht neue Wege beim Musiktheater, auch thematisch. Letztes Jahr ging es in dem Stück "Champion" um das Schicksal eines afroamerikanischen Boxers, jetzt in "Grounded" ist eine US-Kampfpilotin als Opernheldin zu erleben. Es ist das Werk der Broadway-Komponistin Jeanine Tesori, sie schrieb "Grounded" als Auftragswerk für die Met. Alexandra Maria Dielitz stellt sie vor.
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Thomaner, Kruzianer, Tölzer, Domspatzen: All diese Knabenchöre haben eine langjährige Tradition. Der Münchner Knabenchor hingegen ist "erst" 10 Jahre alt. Trotzdem kann der Chor bereits über 500 Konzerte im In- und Ausland für sich verbuchen. Ein Probenbesuch.