Auf den Punkt Archiv
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11 Minuten
Wer hat künftig die Mehrheit im US-Senat? Darüber entscheiden zwei Nachwahlen in Georgia. Ausgerechnet Donald Trump könnte die Demokraten zusätzlich mobilisiert haben. Die USA schauen in diesen Tagen ziemlich gespannt in den Bundesstaat Georgia: Dort finden am Dienstag die Nachwahlen für zwei Senatssitze statt. Wenn die Demokraten beide gewinnen, hätte Joe Biden als Präsident den kompletten Kongress auf seiner Seite - und ausgerechnet Donald Trump könnte den entscheidenden Beitrag zu demokratischen Wahlsiegen geleistet haben. Denn seit kurzem ist der Mitschnitt eines Telefonats von Trump mit Georgias republikanischem Innenminister öffentlich, in dem Trump ihn drängt, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl von November nachträglich zu kippen. Wie brisant die Situation in Georgia ist, erklärt in dieser Folge US-Korrespondent Thorsten Denkler. Weitere Themen: Bund-Länder-Treffen zu Corona-Maßnahmen, Impfgipfel im Kanzleramt. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Antonia Franz Produktion: Justin Patchett Zitiertes Audiomaterial über die Washington Post
11 Minuten
Seit Ende Dezember wird in Deutschland gegen Corona geimpft. Doch es gibt noch einiges zu optimieren.
16 Minuten
Heiligabend und die Festtage sind dieses Jahr anders. Doch trotz allem bleibt das Eigentliche am Fest bestehen. Es ist ein Weihnachten unter Pandemie-Bedingungen: Ob mit oder ohne dem Besuch von Gottesdiensten, aber zumindest ohne inbrünstiges Singen in der Kirche. Es sei nicht die Zeit für Ausnahmen, selbst wenn es dazu laut Grundgesetz die Möglichkeit gebe, sagt Bernd Berger. Er ist Pastor der [evangelischen Auferstehungskirche in München](https://www.auferstehungskirche.de/). Deshalb habe zumindest seine Gemeinde auf Präsenz-Gottesdienste verzichtet. Corona habe auch in der Kirche vieles neu und anders gemacht. So sei er und die gesamte EKD viel interaktiver geworden. Für den Theologen hat dieses emotional so aufgeladene Fest eh einen ganz ursprünglichen Hang zur "Niedrigkeit". Ein Fest für die, die es eh schwer haben. Gute Nachrichten: Weniger Verkehrstote, Steuervorteil Homeoffice, gesunkener Soli-Beitrag, mehr Kindergeld. Hinweis in eigener Sache: Haben Sie vielen Dank für Ihre Sprachnachrichten. Wir machen bis zum 4. Januar Pause und freuen uns darauf, wenn Sie danach wieder dabei sind. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
11 Minuten
In Großbritannien grassiert eine Mutation des Corona-Virus. Wie gefährlich ist diese neuartige Variante? Unmittelbar nach der Nachricht, dass in England eine neue Variante des Coronavirus aufgetaucht ist, haben zahlreiche Staaten die Verkehrsverbindungen nach Großbritannien gekappt. Bislang wissen wir, dass diese Mutation wesentlich ansteckender ist, und bereits jeder zehnte neue Fall in Großbritannien das neue Virus aufweist. Trotzdem ist es deshalb kein Killervirus, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt. Allerdings setze es wegen seiner schnellen Verbreitung gerade zu einem gefährlichen Siegeszug an. Auch in Deutschland sei es mit großer Sicherheit bereis zu finden, nur werde die Gensequenzen bei uns nicht so genau untersucht.
11 Minuten
Der von Hass deformierte Attentäter von Halle muss lebenslang in Haft. Doch seine Feindbilder sind weit verbreitet - und sie verlangen Widerspruch. Letztendlich hat nur die Tür am Eingang der Synagoge in Halle das Massaker eines rechten Terroristen an einer jüdischen Gemeinde verhindert. Dennoch erschoss der Täter wahllos zwei Menschen. Jetzt wurde er wegen besonders schwerer Schuld zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Es gab zu dem Urteil keine Alternative, sagt SZ-Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger. Der Täter habe keinen Anflug von Reue gezeigt und nur bedauert, nicht noch mehr Menschen getötet zu haben. Er sei in seiner Welt von Hass und Verschwörungserzählungen, von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Frauenhass gefangen. Die Richterin habe dem Täter keine Bühne zur Selbstdarstellung gegeben, sondern den Augenmerk auf die Opfer gelenkt.
12 Minuten
Die Europäische Union und China stehen kurz vor der Einigung auf ein Investitionsabkommen. Kritiker bemängeln das Timing. Die Europäische Union und China stehen kurz davor, sich auf ein Investitionsabkommen zu einigen. Europäische Unternehmen sollen einen fairen Zugang auf dem chinesischen Markt erhalten. Bisher müssen sie dafür ein Joint Venture gründen. Aber Peking-Korrespondentin Lea Deuber zweifelt daran, ob gerade der richtige Zeitpunkt für so ein Abkommen ist. Weitere Themen: Spahn stellt Impfverordnung vor, besserer Arbeitsschutz in Fleischindustrie, 300 Schüler in Nigeria wieder frei. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Johannes Bauer und Lars Langenau **Produktion:** Justin Patchett _Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag, CGTN und Bundesgesundheitsministerium._
12 Minuten
Die Bundesregierung stellt ihre Corona-Impfstrategie vor. Doch schon wieder gibt es Kritik wegen mangelnder Transparenz. Zuerst die Altenheime, das medizinische Personal, später dann auch Polizisten und Beamte mit beruflichem Kontakt zu Risikogruppen und die gesunden Unter-60-Jährigen ganz zum Schluss: Der Impfplan der Bundesregierung steht. Doch natürlich ist auch dieser umstritten. Vor allem die FDP kritisiert das Verfahren. Mal wieder sei das Parlament umgangen worden. Auch SZ-Medizinredakteur Werner Bartens mahnt: In dieser Zeit kann man gar nicht transparent genug vorgehen. Weitere Themen: Macron positiv auf Corona getestet, Merkel dankt Biontech-Gründern, EuGH erklärt Diesel-Software für illegal. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Valérie Nowak _Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag._
14 Minuten
Besorgte Bürger, Coronaleugner, Impfgegner und Rechtsradikale sammeln sich bei den "Querdenkern". Eine gefährliche Melange, meint Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer. Allein in Deutschland sind 23 500 Menschen mit oder an Corona inzwischen verstorben. Doch es gibt Menschen, die die weltweite Pandemie verharmlosen und leugnen. Sie haben sich in Deutschland zur Gruppe der "Querdenker" zusammengeschlossen. In Baden-Württemberg werden sie vom Verfassungsschutz beobachtet. Auch wir nehmen eine zunehmende Radikalisierung und Gewaltbereitschaft wahr, sagt Stephan Kramer, Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes. Die neuartige Melange von besorgten Bürgern und Coronaleugnern mit Hooligans und Rechtsradikalen aller Couleur sei "sehr beunruhigend". In Thüringen sei auch die AfD unter Björn Höcke "ganz maßgeblich" an den Demonstrationen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen beteiligt. Besuchen Sie doch mal unser Projekt “Die SZ-Klimazentrale”, da liefern wir ihnen anschaulich die wichtigsten Daten und Hintergründe der wirklich größten Krise der Welt. Gerne bekommen wir auch Emails mit Lob oder auch Kritik unter podcast@sz.de
11 Minuten
Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer könnte bereits kommenden Montag in Deutschland zugelassen werden. Nimmt das den Druck von Gesundheitsminister Spahn? Aktuell sind 325 000 Menschen in Deutschland mit Sars-CoV-2 infiziert und der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, sagt, dass die Lage "noch nie so ernst war in dieser Pandemie". Auch Jens Spahn ist besorgt: "Wir haben gesehen, dass sich eine dritte Welle praktisch schon wieder begann aufzubauen, noch bevor die zweite tatsächlich abgeflaut war." Aber es gibt auch Grund für Optimismus: Der Impfstoff von Biontech und Pfizer soll schon am 21. Dezember in Deutschland zugelassen werden. Das nehme Druck von Jens Spahn, sagt die Berliner SZ-Parlamentskorrespondentin Henrike Roßbach. Jetzt sei es für ihn besonders wichtig, zu kommunizieren, dass der Impfstoff sicher ist. Weitere Nachrichten: Söder nennt harten Lockdown unausweichlich, US-Wahlleute bestätigen Bidens Sieg, Boko Haram bekennt sich zur Entführung in Nigeria. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Lars Langenau Produktion: Justin Pattchett Zusätzliches Audiomaterial über Livestream Bundespressekonferenz.
10 Minuten
Kurz vorm Fest schließt auch der Einzelhandel aus Corona-Schutz seine Pforten. Wie sich das auf kleinere Läden auswirkt. Mittwoch kommt der Lockdown für ganz Deutschland. Allein in Bayern müssen etwa 40 000 Betriebe schließen und auf den Endspurt im Weihnachtsgeschäft weitgehend verzichten. Einer dieser Betriebe ist auch Nauli, ein kleiner Geschenkeladen für handgefertigte Papierwaren, Vintageklamotten und ausgewählte Möbel in München Schwabing. "Wir spüren, dass die Leute jetzt noch kommen", sagt Nauli-Inhaberin Johanna Harahap. Ihre Kunden im Laden seien eine völlig andere Kundschaft als die, die den Online-Handel ihres Geschäft nutzen würden. So könne ihr Onlinehandel auch nicht die Verluste des Ladens kompensieren. "Für die Kleinen ist es hart", sagt sie. Dabei würden die Menschen in Zeiten von Corona verstärkt schöne Dinge für ihre Einrichtung einkaufen, schließlich sei man ja gerade mehr zu Hause als sonst. Weitere Nachrichten: CDU kürt neuen Parteichef Mitte Januar digital, Hunderte vermisste Schüler in Nigeria. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk
33 Minuten
2020 war ein bemerkenswertes, teils unglaubliches Jahr. Es verging schnell, trotzdem fühlt man sich um Jahre älter. Ein Blick zurück mit Ex-Chefredakteur Kurt Kister. 2020 sind die Ansprüche gesunken: Wie schön wäre es, jetzt mal wieder mit Freunden einen trinken zu gehen, ein Stadion zu besuchen und überbezahlten Männern beim kicken zuzuschauen oder einfach nur mal wieder ins Kino? Dieses Jahr hat viele das Fürchten gelehrt. Eigentlich will man es nur noch schnell hinter sich lassen. Doch es war so einzigartig, teils unglaublich, dass man darüber reden und es Revue passieren lassen muss. Für den SZ-Podcast "Auf den Punkt" tun das Ex-Chefredakteur Kurt Kister und Jean-Marie Magro. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Valérie Nowak Den digitalen Jahresrückblick der Süddeutschen Zeitung finden Sie unter sz.de/2020.
13 Minuten
598 Menschen sterben an einem Tag an oder mit Covid-19. "Wir haben die Kontrolle über die Pandemie verloren", sagt Karl Lauterbach und fordert einen harten Shutdown. Fast 30.000 Neuinfektionen mit Covid-19 meldet das Robert-Koch-Institut für Deutschland. An einem Tag. Fast 600 Menschen sind im selben Zeitraum mit oder an dem Virus gestorben. Wir haben die Kontrolle über Corona verloren, sagt SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er fordert einen harten Shutdown - und zwar sofort. Weitere Themen: Bundestag billigt Haushalt, Türkei übt Kritik an Griechenland und Zypern, Netzer wohl in "Sommermärchen"-Affäre verstrickt. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Valérie Nowak _Zusätzliches Audiomaterial über Markus Lanz._
12 Minuten
Nach langem Streit geben Ungarn und Polen ihre Blockade gegen den EU-Haushalt auf. Damit ist der Weg frei für einen Rechtsstaatsmechanismus in der EU. Beim EU-Gipfel an diesem Donnerstag geht es um besonders viel: Um viele Milliarden im Kampf gegen die Coronakrise, um ambitionierte Klimaziele und um Rechtsstaatlichkeit. Bei letzterem scheint es einen Kompromiss mit Polen und Ungarn zu geben. Warum die beiden Länder nun doch eingelenkt haben und wo der Rest der EU nachgab, erklärt in dieser Folge Brüssel-Korrespondent Matthias Kolb. Weitere Themen: Wieler über Lockdown, EZB weitet Notkaufprogramm aus, Lidl erhöht Preise für Schweinefleisch. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb und Leopold Zaak **Produktion:** Valérie Nowak _Zusätzliches Audiomaterial über RKI._
12 Minuten
Mitten in der Corona-Pandemie geht das Online-Portal "Airbnb" an die Tech-Börse Nasdaq. Doch kann die größte und auch spektakulärste Premiere des Jahres gut gehen? Der Börsengang mache auch in Zeiten der Pandemie und großer Verlusten Sinn, sagt US-Korrespondent Jürgen Schmieder. Schließlich hätten die AirBnB-Gründer Brian Chesky und Joe Gebbia eine gute Geschichte zu erzählen. AirBnB wurde vor 13 Jahren gegründet. Inzwischen sind dort fünfeinhalb Millionen Unterkünfte in 190 Ländern gelistet. Das Unternehmen aus San Francisco habe sich in der Coronakrise quasi neu erfunden und von kurzfristigen Stadtwohnungen in der Ferne auf langfristige Ferienwohnungen in der Nähe umgesattelt. Auch trotze das ehemalige Startup oft harscher Kritik. Beim Börsengang am Donnerstag könne das Unternehmen insgesamt mit etwa 35 Milliarden Euro bewertet werden. Weitere Nachrichten: Merkel für harten Lockdown, Verfassungsschutz in BaWü beobachtet Querdenker. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Moritz Eder Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Twitter und Bundestag. Das Weihnachtsfest in der Pandemie ist ein Dauerbrenner - und die Frage, welche Regeln gelten werden. Uns interessiert, wie Sie feiern werden. Und vor allem: wie sicher Sie sich mit ihrer Entscheidung fühlen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auf WhatsApp eine Sprachnachricht schicken würden. Und zwar unter der Nummer: 0176-96501041. Eine Auswahl ihrer Sprachnachrichten können Sie dann in einer kommenden Folgen von "Auf den Punkt" hören.
12 Minuten
Die letzten Tage Großbritanniens im EU-Binnenmarkt werden zu einem politischen Drama. Die Zeit läuft ab, doch die Verhandlungen stocken. Was sind die Streitpunkte?