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Näh deinen Stil Archiv

168 Episoden
15 Minuten
In dieser Episode möchte ich dir von zwei Gesprächen erzählen, die ich kürzlich hatte. In dem einen Gespräch ging es darum, dass eine Bekannte ihren Stil gefunden hatte und jetzt nur noch ihre Farben finden wollte. 


In dem zweiten Gespräch geht es um eine Freundin, die schon länger nach ihrem Stil sucht. 


In beiden Gesprächen ist die Vorstellung von “Stil” sehr stark auf die Körperproportionen bezogen. Im ersten Gespräch meinte meine Bekannte letztens, dass sie ihren Stil im Internet herausgefunden hat. Sie sei ein Birnentyp, ihre breiteste Stelle ist ihre Hüfte. Dementsprechend wolle sie sich nun kleiden. 


Sie hatte viel recherchiert und ein Tipp, der ihr immer wieder über den Weg gelaufen ist: Betone deine Schultern durch Puffärmel oder anderweitige Rüschen. Damit könne sie sich aber nicht anfreunden, aber wenn das besser für die Proportionen sein soll, wird sie das einfach mal ausprobieren. 


Aus proportionaler Sicht ist das auf jeden Fall ein guter Plan, in den Schulterbereich etwas Betonung reinzubringen, wenn die Hüften breiter sind. Aber einerseits war das mit der breiten Hüfte eine subjektive Wahrnehmung ihrerseits. Sie hat eine schöne ausgewogene Figur! Und andererseits war uns beiden in dem Gespräch schon klar, dass Rüschen und Puffärmelchen nicht ihr Ding sind. Das entspricht einfach nicht ihrem Stil. Sie würde sich mit Rüschen und Puffärmeln verkleiden. Und das kann es ja nicht sein!


Wir bei Elle Puls haben den Merksatz: Stil geht vor Proportion. Das heißt, dass es wichtiger ist, dass etwas vom Stil her zu einem passt, als dass es zu den Proportionen passt. 


Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass wir den Proportionen keine Beachtung schenken, sondern, dass dieser Fokus auf den Stil die Persönlichkeit in den Vordergrund stellt und der Fokus auf die Proportionen den Körper in den Vordergrund stellt.


Wenn wir also etwas empfehlen oder unsere Kundinnen etwas für sich auswählen, steht immer erst die Frage im Raum: “Passt das zu mir und meinem Stil?” und dann erst die Frage: “Was tut das für meine Figur?”. 


Damit richtest du deine Energie auch automatisch weg von deinen “vermeintlichen” körperlichen Problemzonen und mehr hin auf deine Ausstrahlung. Deine Ausstrahlung kommt nämlich nicht durch das Kaschieren der Oberschenkel zustande, sondern dadurch, dass du zeigst, wer du bist.


Du kannst also für dich überlegen, was dir wichtiger ist und worauf du deinen Fokus bei deinen Outfits legen möchtest. 


Geht es dir bei der Auswahl deiner Kleidung darum, etwas zu kaschieren oder zu zeigen, wer du bist?


Gerade wenn man um die 40 aufwärts ist, merkt man nach und nach, wie vergänglich die Figur ist. Deine Ausstrahlung und Persönlichkeit gewinnt jedoch mit zunehmendem Alter und Lebenserfahrung! 


Jetzt möchte ich dir natürlich noch von dem zweiten Gespräch erzählen. Dieses entstand mit einer sehr guten Freundin aus Kindertagen. Wir unterhielten uns über meine Arbeit und dabei fragte sie mich, ob ich ihr ein paar Tipps für ihren Stil geben könnte. Sie weiß ja schon, dass sie eine A-Figur hat. Damit ist nebenbei bemerkt, das gleiche gemeint wie mit der Birnenfigur, nämlich, dass die breiteste Stelle des Körpers die Hüfte ist. Merkst du, wie der Fokus bei dieser reinen Figurbetrachtung immer direkt auf das Thema Problemzone abrutscht?


Jedenfalls ist es bei ihr tatsächlich so, dass ihre Schultern schmaler als die Hüften sind. Dennoch habe ich ihr nicht den Tipp gegeben, doch Puffärmelchen zu tragen, denn wenn jemand der Rüschen-Anti-Typ ist, dann auf jeden Fall sie. Sie hat eine ganz klare, anpackende Art. Sie ist sehr witzig und erfrischend. Wenn wir uns treffen oder telefonieren ist eines vorprogrammiert: blöde Witze und lautes Lachen. 


Dass in der Schulterpartie ruhig etwas Struktur entstehen darf, keine Frage! Ein Raglanshirt würde ich ihr nicht empfehlen, aber viel wichtiger ist doch, dass ihre erfrischende bodenständige Art in ihrer Kleidung gespiegelt wird. Wen interessiert denn überhaupt, dass die Hüfte ihre breiteste Stelle ist? Ich habe ihr natürlich noch Tipps gegeben, was sie auf keinen Fall tun sollte, nämlich den Saum ihrer Shirts auf der breitesten Stelle enden zu lassen. Das wäre nun wirklich nicht gut, aber das ist ja total leicht umzusetzen.


Bei beiden Gesprächen ist mir klar geworden, dass man mit dem Begriff Stil so unterschiedliche Dinge meinen kann. Deswegen ist es mir wichtig klarzustellen, was wir bei Elle Puls unter Stil meinen. 


Wir unterscheiden ganz klar zwischen Proportionen und Stil. Bei vielen anderen Stilberatungen ist mit Stil gemeint, welcher Figurtyp man ist und man bekommt Tipps, wie man seine Proportionen ausgleicht. 


Bei uns ist der Stil das was sich aus dem Gesicht ableitet. Damit erreichst du, dass du als Persönlichkeit mehr wahrgenommen wirst. Es geht um eine authentische unverstellte Ausstrahlung. Deswegen funktioniert es auch oft nicht, ein Outfit einer anderen Frau zu kopieren. Du hast etwas gesehen, dass bei einer anderen Frau bei Instagram, im Magazin oder aus deinem Bekanntenkreis total toll aussieht. Kaufst oder nähst es, um festzustellen, dass es an dir weniger gut aussieht. 


Das hat oft sowohl mit den Proportionen aber insbesondere auch mit dem Stil zu tun. Das kann damit zu tun haben, dass du anders sein möchtest als du bist. Dass du mehr so sein oder wirken möchtest wie die andere Frau. 


Wäre es nicht besser 100% zu dir selbst stehen zu können? Ich finde das Zitat der Schauspielerin Judy Garland so passend:


"Sei eine erstklassige Ausgabe deiner selbst, keine zweitklassige von jemand anderem.”


Letztendlich wird dich keiner im Gedächtnis behalten, weil du die “Queen of Hüfte Kaschieren” bist, sondern weil du ein tolles Lachen hast, deine ganz eigene Art Dinge anzupacken, wie du redest, wie du bist. Ganz einfach deine Persönlichkeit.


Wie kannst du also deinen eigenen Stil unterstreichen? Indem du dich wieder auf dich besinnst. Dir Zeit für dich nimmst, ohne dabei ständig am Handy zu gucken, was denn wohl die anderen so machen. 


Wenn du in deiner Kleidung spiegelst, was du von Natur aus mitbringst, wirst du einen authentischen Look erschaffen, der deine Einzigartigkeit unterstreicht. Dieser Look wird in sich stimmig werden, aber auch stimmig zu deinem Gesicht und deiner Persönlichkeit. 


Wie geht das? Ich kann dir jetzt viele Dinge nennen, auf die wir im Club eingehen, wie zum Beispiel Farben, Muster, Schnittführung, aber bevor du dich damit beschäftigst, musst du für dich die Entscheidung treffen, dass du zu dir selbst stehen willst. Dass du es zulassen willst, nicht eine Kopie von jemand zu sein und nicht Trends hinterherzulaufen, sondern zu dir zu finden, dazu zu stehen und das zu zeigen. 


Übrigens machen wir bei Instagram in letzter Zeit immer wieder kleine Blickschulungen, indem wir 2 Fotos nebeneinander stellen, um den Effekt bestimmter Farben oder Muster zu zeigen. Das ist immer total spannend und wird auch viel kommentiert und diskutiert. In den Stories gebe ich auch immer wieder Tipps und nehme dich mit hinter die Kulissen von Elle Puls. 


Folge @ellepuls bei Instagram, wenn du das nicht verpassen möchtest. 


Da diese Frage in letzter Zeit kam, möchte ich an dieser Stelle auch nochmal explizit sagen, dass der Näh deinen Stil Club kein Nähkurs ist. Wir richten uns schon an Hobbynäherinnen und bieten deswegen auch eine exklusive Schnittmusterdatenbank (mit Links zu verschiedenen Anbietern) an, die nach Stiltypen kategorisiert ist, virtuelle Nähabende, Sew-Alongs. Der Kern sind aber auf jeden Fall die Stilkurse, aus denen heraus du dann für dich die Kleidungsstücke und Outfits nähen oder kaufen kannst, die zu dir passen. 


Ich fasse nochmal zusammen, was ich dir aus den beiden eingangs erwähnten Gesprächen mitgeben wollte: Stil geht vor Proportion. Lass mal kurz das Problemzonen-Denken bei der Auswahl deiner Kleidung beiseite und frage dich, wie du deinen eigenen Stil und deine Persönlichkeit mehr zeigen kannst. 


Der Näh deinen Stil Club wird ja bald 2 Jahre alt und es ist einfach toll zu sehen, wie viele der Mitglieder heute viel mehr in sich ruhen dadurch, dass sie diese Klarheit für Ihre Garderobe haben. Sie sind viel kompromissloser bei der Auswahl ihrer Kleidung geworden. Und stehen mehr zu sich. Ich finde das so schön und es bestätigt mich einfach in dem, was wir hier bei Elle Puls tun.


Wenn du dem Näh deinen Stil Club gerne beitreten möchtest, dann gehe auf ellepuls.com und melde dich an. Mein Team und ich freuen uns auf dich!


Wenn du keine Folge des Näh deinen Stil Podcast verpassen möchtest, dann abonniere ihn in deiner Podcast App. Wir hören uns nächste Woche wieder.


Liebe Grüße,


Elle


--


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18 Minuten
Wie kannst du weiblicher durch dein Styling wirken? 


In diesem Podcast diskutieren Kathy und ich über diese 7 verschiedene Tipps:


Taille zeigen Haut an einer nicht so gewöhnlichen Stelle zeigen weiblich geschnittene Kleidungsstücke tragen Schmuck tragen Weiblichkeit durch Make up betonen Weiblichkeit durch Farbe betonen verspielte Details


Viel Spaß beim Zuhören und liebe Grüße


Elke


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40 Minuten
Über diese 7 Mythen unterhalte ich mich heute mit Kathy:


Die Kleidung ist nicht wichtig, die inneren Werte zählen ab 40 sollten die Röcke nicht mehr kurz sein im reiferen Alter sollten die Haare nicht mehr lang getragen werden im reiferen Alter darf man keine leuchtenden Farben mehr tragen man kann sich nur mit teuren Sachen gut kleiden ab einem gewissen Alter sollte man sich nicht mehr schminken Frauen sehen nur mit Absatzschuhen feminin/sexy aus


Viel Spaß beim Zuhören und liebe Grüße


Elke


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36 Minuten
Susanne Hirt kommt aus der Schweiz. Sie ist Expertin für die Schnittmustererstellung, Schneiderin aus Leidenschaft und kreative Gestalterin.


Auf ihrer Webseite fragt sie: "Hast du genügend T-Shirts und Hoodies genäht? Möchtest du dich weiterentwickeln und dich größeren Projekten widmen? Dann bist du bei mir richtig. Lege deinen Fokus auf Qualität statt Quantität."


In unserem Gespräch plaudern wir über den Werdegang ihres Schnittmusterlabels "Trendschnitt" und wie ihre ganze Familie dabei unterstützt, über Nachhaltigkeit und Perfektionismus beim Nähen, darüber, wie Susanne ihre Schnitte vermarktet und vieles mehr.


Liebe Grüße


Elke


--


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40 Minuten
Heute ist Johanna Wienzek zu Gast. Sie ist seit 1,5 Jahren Mitglied im Näh deinen Stil Club und erzählt, wie sie überschüssiges Gepäck abgeworfen hat.


Sie meint damit ihre Entwicklung vom Nähen von zu vielen Teilen, die weder in der Farbe, noch im Muster noch sonst irgendwie überzeugt haben, hin zum zielgerichteten, nachhaltigen Nähen von Kleidung, die ihr Inneres und Äußeres zum strahlen brinngen.


Es geht um Johanna's Stilreise, die Community und den wohlwollenden Austausch im Club, die Vorteile von Selfies, um Persönlichkeitsentfaltung und sehr viel Inspiration in einem lebensbejahenden Gespräch.


Wenn dich deine Outfits und Nähergebnisse nicht immer überzeugen, empfehle ich dir unbedingt in diese Episode hinzuhören.


Liebe Grüße, Elke


PS: Und wenn du dich fragst, um welchen Club es in diesem Podcast geht, dann findest du hier nähere Details dazu bzw. kannst buchen und direkt in unserem Community kommen.


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39 Minuten
Auch heute darf ich Kathy, unsere Stylistin bei mir im Podcast begrüßen.


Kathy hat schon hunderte Kleiderschrank-Checks mit Kundinnen gemacht und berichtet in unserem Gespräch über ihre Erfahrungen.


Ihre Empfehlungen für dauerhafte Ordnung und Übersicht im Kleiderschrank:


Stelle dir Waschkörbe oder Kisten hin und unterteile sie in "passt nicht", "war teuer aber gefällt mir nicht mehr" (Stelle dir die Frage, ob du sie verkaufen könntest) "Änderungskiste" Könnte gefärbt, vom Schnitt angepasst werden. (Stelle dir die Frage, ob sich das lohnen würde).  


Und dann gibt es da noch den "Vielleicht-Stapel". Diese Kleidungsstücke kannst du noch einige Zeit im Raum lassen, um darüber nachdenken, in welche der o.g. Kisten sie wandern dürfen.


Nutze bestimmte Zeitpunkte, um deinen Kleiderschrank auf Vordermann zu bringen. Das kann der Wechsel von Sommer- zu Wintergarderobe sein oder auch ein Umzug. 


Und welches System brauchst du, dass es so schön übersichtlich bleibt?


Sortiere z.B. nach Farben oder auch nach verschiedenen Kleidungsstücken auch die Marie Kondo Methode ist empfehlenswert.


Je besser deine Persönlichkeit und deine Garderobe zusammenpasst, desto mehr Zufriedenheit wirst du erlangen.


Geh also deinen Kleiderschrank nochmal durch. Und wenn du Unterstützung brauchst, schau dir mal unsere Stilkurse an.


Liebe Grüße


Elke


--


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51 Minuten
Manchmal gehen wir mit Outfits aus dem Haus, die nicht so super aussehen. Woran liegt das?


Im Gespräch mit unserer Stylistin Kathy (die du in Episode 101 näher kennen lernen kannst) gehe ich auf 7 Gründe näher ein.


Denn manchmal erkennt man selber nicht mehr so richtig, was gut aussieht und was eben weniger vorteilhaft an einem wirkt. Man neigt dann immer wieder zu den gleichen "Outfitfehlern".


Die Sehgewohnheiten kann man i.Ü. gut mit Fotos trainieren (besser als im Spiegel). Auf Fotos / Fotoserien sieht man sich im Ganzen und betrachtet sich eher mit einer emotionalen Distanz. Probiere es doch mal aus und berichte in den Kommentaren über deine Erkenntnisse.


Unsere Mitglieder im Näh deinen Stil Club betrachten ihre Gesamsilhoutte regelmäßig und hier ist es sehr motivierend, wenn Erfolge gefeiert werden.


Was sind aber nun die Gründe, die ein Outfit ruinieren können? Im Podcast führen jeden Punkt ausführlich aus: Schlecht sitzende Unterwäsche. Eine Kleidergröße, die deutlich zu klein oder zu groß ist. Zu lange Saumlängen bzw. Säume, die an der falschen Stelle enden. Fehlende Stimmigkeit von Farben, fehlende Farbklammern. Versteckte Taillen. In sich harmonische Outfits, die nicht zur Person passen. Wenn man sich zu sehr an Trends orientiert.

Hinterfrage diese Punkte auch bei dir und lass dich von dieser Episode inspirieren.


Viel Spaß dabei und liebe Grüße


Elke


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37 Minuten
Kathy ist Stylistin in unserem Team. Das sie heute bei mir zu Gast ist, freut mich ganz besonders.


Sie ist ausgebildete Friseurin, Make-up Artist und Stylistin und bringt eine Menge Erfahrung, Expertise und viele Impulse bei Team Elle Puls ein.


"Im Näh deinen Stil Club finde ich besonders schön, dass viele Frauen nähen können und ihre Ideen sofort kreativ umsetzen können", sagt Kathy. "Und gerade Accessoires, Schmuck und Schuhe können oft der Schlüssel sein, um ein Outfit stilgerecht zu machen".


Welcher Schmuck zu dir passt, diskutieren wir in diesem Podcast. Oder auch die Fragen, warum Schmuck so wichtig ist bzw. wie man Schmuck kombiniert.


Ich frage sie nach ihren 3 wichtigsten Tipps zum Kombinieren von Ketten, Ohrringen und Ringen, ob man Gold und Silber mischen sollte und auf ihre Meinung zu Modeschmuck vs. Echtschmuck.


Lass dich in diesem kurzweiligen Gespräch inspirieren, mal wieder einen Blick in deine Schmuckschatulle zu werfen und - wenn du möchtest - schau bei ellepuls.com/kurse/ vorbei, wo du unseren neuen Schmuck- und viele weitere Kurse aus dem Näh deinen Stil Kurskonzept buchen kannst.


Liebe Grüße


Elke


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55 Minuten
Ich freue mich sehr, dass Anna Rischke heute bei mir zu Gast im Näh deinen Stil Podcast ist. Wir kennen uns von einem Event in der Schweiz. Außerdem tauschen wir uns regelmäßig in einer kleinen Gruppe von Unternehmerinnen aus. Anna lebt in Berlin und sagt: „Körper, Geist und Seele gehören zusammen, damit man sich wohlfühlt“. Lange war sie im Marketing tätig, bis sie in einem Seminar ihr erstes Vision Board*) erschuf, auf dem sie ihre Träume und Ziele anhand von Bildern aus Zeitschriften darstellte. Als sie 5 Jahre später sah, was aus ihrem Vision Board in der Realität entstanden war (nämlich genau das, was sie früher visualisiert hatte), beschloss sie Persönlichkeitstrainerin und Coach für Neuanfänge zu werden. Ich lade dich ein, mit mir in Anna's faszinierende Welt einzutauchen. Solltest du Mitglied im Näh deinen Stil Club sein, freue dich auf einen exklusiven Workshop mit Anna zum Thema Vision Boards am 11. Mai. (Weitere Infos folgen). Liebe Grüße, Elke PS: *) Ein Visionboard ist eine klassische Collage. Auf dem Board kann man innere Bilder sichtbar machen. Das kann gezielt sein, z.B. indem man Bilder sucht und sie aufklebt, um einen Plan für das Jahr zu schmieden. Es kann aber auch – und das ist Anna's Ansatz- innere, unbewusste Bilder sichtbar werden lassen. (z.B. auf die Frage: „Was wünschst du dir?“) Hier geht's zu Anna's Webseite. Anna bei Instagram Anna bei LinkedIn -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls


 
52 Minuten
Heute ist Simone Abelmann bei mir zu Gast.


Simone bringt anderen Menschen das Zeichnen von Sketchnotes bei. Das sind Zeichnungen, mit denen man sehr schnell Sachverhalte, Situationen visualisieren kann. Denn Bilder bleiben oft gut im Gedächtnis haften. Man kann sich mit Sketchnotes aber auch einfach nur kreativ austoben.


Sketchnotes kannst du nutzen um zu lernen, z.B. Vokabeln. Aber auch wenn du viele Fortbildungen machen musst. Oder du stehst z.B. als Lehrer an der Tafel, musst Schulungsunterlagen vorbereiten, oder, oder, oder. Es gibt unzählige Anwendungsgebiete für Sketchnotes, privat oder auch geschäftlich, denn durch Sketchnotes kann man schneller begreifen, weil Menschen nun mal in Bildern denken.


"Unperfekt ist perfekt" ist Simone's Leitspruch und ermutigt damit alle, die denken, dass sie nicht zeichnen können.


In ihrem kostenlosen "Ich kann zeichnen- Sketchamp", das vom 25.4.-2.5. stattfindet, kannst du auch deine Kreativitätsmuskeln trainieren und unverbindlich in Simone's Sketchnotes-Welt hineinschnuppern.


Die gute Nachricht: Du brauchst kein besonderes Talent. Du brauchst keine Vorkenntnisse. Du brauchst nur Neugierde, ein paar Stifte und ein Blatt Papier!


An verschiedenen Abenden kann du an Live-Workshops teilnehmen und wirst ganz bestimmst feststellen, dass auch DU zeichnen kannst.


Ich habe mich schon angemeldet. Hast du auch Lust?


Unter diesem Affiliate-Link kannst du dich unverbindlich und kostenlos anmelden: ellepuls.com/simone


Bis dahin ganz herzliche Grüße


Elke


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34 Minuten
Ich habe mir Gedanken dazu gemacht, wo ich heute stehe und wie sich meine Identität verändert hat.


Meine Erkenntnis aus den letzten Jahren: Jeder Schritt im Leben bringt eine Resonanz. Verändert etwas. Das Leben spielt einem etwas zurück. Vor allem bei Schritten, die dich außerhalb deiner Komfortzone führen.


Aus dem Inhalt:


Wie alles mit dem Nähen anfing Warum ich den Podcast damals begonnen habe Was hat der Podcast mit mir gemacht? Warum ich damals die Stilausbildung gemacht habe Was hat die Stilausbildung mit mir gemacht? Warum ich damals die Events angefangen habe Was haben die Events mit mir gemacht? Veränderungen in der Familie Wie hat sich die Garderobe verändert?


Wenn du auf die letzten 5 Jahre zurückschaust, was hat sich bei dir verändert?


Beruf Familie Partnerschaft Lebenserfahrung Ist deine Garderobe mitgewachsen?


Liebe Grüße, Elke


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18 Minuten
Bevor ich mit dem Nähen für mich angefangen habe, hatte ich beim Begriff Farbberatung sofort irgendwas Esoterisches vor Augen. Räucherstäbchen, eine Beraterin in wallender Kleidung, Kristalle als Deko… Puh, so gar nicht meine Welt! Mit Räucherstäbchen kann man mich jagen. Ich bin in einem kleinen Eifeldorf aufgewachsen und da gehörte es zum guten Ton, Messdiener zu sein. Vielleicht haben das aber auch nur so viele mitgemacht, weil es nicht viele andere Freizeitangebote gab. Für die Messdienerfahrt ins Phantasialand und die witzigen Szenen, die sich hinter Pfarrers Rücken abspielten haben, hat sich das schon gelohnt. Und bei besonderen Anlässen wie einer Hochzeit oder Taufe gab es auch Trinkgeld. Jedenfalls erinnern mich Räucherstäbchen immer an die langen Stunden, in denen ich mit Weihrauchfässchen in der Kirche stand oder an Fronleichnam durchs Dorf ziehen durfte. Immer wieder wurde einem Messdiener schlecht von diesem intensiven Räuchergeruch. So viel also zum Thema Räucherstäbchen. 


Erst als ich begann, Kleidung für mich zu nähen, habe ich begonnen mich mit Farben zu beschäftigen Und dabei habe ich festgestellt, dass das Thema Farbberatung so gar nichts Esoterisches hat, sondern eigentlich genau richtig ist für Leute, die es gerne klar und logisch mögen. Ha! Wer hätte das gedacht? Durch meine Ausbildung zur Farb- und Typstylistin habe ich dann die Logik, die hinter der Farbanalyse steckt für mich verinnerlicht. In meine Beratungen kamen hauptsächlich Frauen, die auf der Suche nach einer klaren Struktur für ihren Kleiderschrank waren. Mit einer Farbpalette zu arbeiten, die dir besonders gut steht, ist einfach eine tolle Möglichkeit, die gewünschte Klarheit zu bekommen, denn Farben machen schon viel aus bei einem Kleidungsstück. 


Bei der Stilberatung kommt noch mehr die Persönlichkeit mit ins Spiel. Aber auch die äußeren Merkmale einer Person geben schon wertvolle Hinweise auf den Stil. Das ist wirklich superspannend. Alles, was mit der Persönlichkeit zu tun hat, ist irgendwie komplex und wird von verschiedenen Ebenen beeinflusst. 


Es braucht viel Klarheit, um den eigenen Stil klar definieren und dann auch umsetzen zu können. Einfach zu kaufen, wonach einem der Sinn steht? Das kannst du natürlich machen, wenn du das möchtest. 


Aber es ist wie mit so vielen Dingen. Wenn du nicht weißt, welches Ziel du verfolgst oder noch wichtiger, was deine persönlichen Werte und deine Stärken sind, dann wird es schwierig, deine Persönlichkeit klar über die Kleidung zu kommunizieren.


Für mich ist es ganz klar wichtig, dass ich mit wenigen Teilen im Schrank viele verschiedene Outfits kombinieren kann, wobei mir die genaue Zahl der Kleidungsstücke unwichtig ist. Solange mein Schrank übersichtlich bleibt, ist alles gut für mich. Ich möchte ohne viel nachzudenken morgens meine Outfits zusammenstellen und nicht ständig das Gefühl haben, dass etwas fehlt. Und nicht das Gefühl haben, dass ich zuviel von allem habe… und dennoch nichts anzuziehen.


Ich sehe in der Stilberatung einen tollen Ansatz, um mehr Klarheit und damit mehr Nachhaltigkeit in deutsche Kleiderschränke zu bringen. Wusstest du, dass in Deutschland jedes 4. Kleidungsstück ungetragen im Schrank hängt? Was das an Ressourcen verbraucht hat.. Für nichts!!! Das ist für mich einfach untragbar. Kleidung, die produziert wird, muss auch getragen werden. 


Deshalb gehe ich mittlerweile auch oft erst einmal über Vinted oder ebay Kleinanzeigen, wenn ich etwas brauche. Das sind Plattformen, wo man gut gebrauchte Sachen finden kann. Und erst dann überlege ich, ob ich es nähen kann und möchte. Denn ich finde, dass ständig neue Sachen zu nähen im Ergebnis, mit Blick auf die Umwelt, nicht wirklich besser ist als ständig neue Sachen zu kaufen. Wie viele T-Shirts, Hoodies und Hosen braucht denn eine Person? 


Mir ist schon klar, dass nicht jeder im Minimalismus leben kann und möchte. Das ist ja auch in Ordnung, aber was für mich nicht geht, ist aus Frust oder Lust Dinge zu kaufen, die nicht benutzt werden und kurze Zeit später im Müll aka Altkleidersack landen. 


Ich kenne Frauen, die einen wirklich vollen Kleiderschrank haben, aber die Sachen darin seit Jahren oder sogar Jahrzehnten immer wieder tragen und neu kombinieren. Wenn jemand im Gegensatz dazu eine kleine Garderobe hat, die ständig wechselt, kann das im Ergebnis aufs gleiche hinauslaufen. 


Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. In vielen Gesprächen und Beratungen habe ich aber gelernt, dass es nicht jeder Frau leicht fällt, Kleidung für sich so zu wählen, dass sie sich damit glücklich und wohl fühlt. Hier kommt die Stilberatung ins Spiel und hilft einfach klarer sagen zu können: das ist gut für mich und meinen Kleiderschrank. Und das eben nicht. 


Wir wollen dir damit das Leben vereinfachen und dich noch attraktiver aussehen lassen.


Eine Stilberatung oder eine Shoppingtour mit Stylist/in wünschen sich viele Frauen, aber aufgrund der hohen Kosten rückt dieser Wunsch schnell immer wieder in den Hintergrund. Eine gute persönliche Stilberatung kostet ab 250 Euro aufwärts. Wenn du deine anschließenden Fragen bei der Umsetzung beantwortet haben möchtest, kommen noch weitere Kosten hinzu. 


Das kann sich auch einfach nicht jeder leisten. 


Daher ist es mir ein Anliegen, immer wieder kostenlose Mitmachaktionen anzubieten, um möglichst vielen Frauen die Möglichkeit zu geben, neue nachhaltige Erkenntnisse für ihren Kleidungsstil zu gewinnen, die sie langfristig zu einer Garderobe führen, die sie glücklich macht und gleichzeitig weniger wertvolle Ressourcen unserer Erde verbraucht. 


Auch der Näh deinen Stil Club ist im Vergleich zu einer einmaligen Stilberatung eine preiswerte Alternative. Für 199 Euro kannst du ein ganzes Jahr betreut an deinem Stil arbeiten, an Challenges arbeiten und dir wöchentlich Feedback zu deinen Outfits holen oder dir eine Frage beantworten lassen.


Habe ich dich jetzt neugierig gemacht auf das Thema Stilberatung? Dann mach mit beim kostenlosen Ausschnitte-Workshop, der vom 19.-21. März online stattfinden wird. Es wird 3 Live-Video mit mir geben, an den Workshoptagen jeweils um 19:30 Uhr und zusätzlich solltest du am Samstag und Sonntag ca. 1-2 Stunden für die Tagesaufgaben einplanen, damit du am Ende mit einer konkreten Auswahl an Ausschnittformen, die dir besonders gut stehen, aus dem Workshop rausgehen kannst.


Was musst du tun um dabei zu sein?


Melde dich über ellepuls.com/ausschnitte bis zum 18. März 21 für den Workshop an. Dann erhältst du per Mail kurz vor Beginn des Workshops alle näheren Infos. Zusätzlich brauchst du ein großes langärmeliges Shirt. Besonders gut funktioniert ein ausgedientes Männershirt, denn wir werden daran herumschnippeln. Es sollte idealerweise einfarbig sein: falls es bedruckt ist, kannst du es auch auf links tragen. Das Shirt wird dazu dienen, die verschiedenen Ausschnittformen nachzustellen, zu fotografieren und Collagen daraus zu machen.


Team Elle Puls freut sich auf dich.


-- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls


 
25 Minuten
Ich glaube, wir müssen reden. Über unsere Körper. Über uns also, auch wenn wir uns vielleicht nicht persönlich kennen. Ich habe nämlich gerade gelesen, dass 91% aller deutschen Frauen unzufrieden mit ihrem Körper sind (leider ist mir die Quelle durch die Lappen gegangen). Damit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das auch auf uns beide zutrifft (falls du eine Frau bist).


In der letzten Podcastepisode habe ich einen Blick in die Zukunft der Stoffe und Mode gewagt. Heute möchte ich aus einer ganz anderen Perspektive nach vorne schauen. Denn was ich aus vielen Beiträgen herauslese und aus meiner Jugend kenne, ist, dass sich auch, oder gerade, viele junge Mädchen und Frauen selbst fertig machen, wegen vermeintlicher Mängel ihres Körpers.


Ich habe 2 Söhne und eine Tochter. Ich möchte, dass meine Kinder mit einem gesunden Selbstbewusstsein und Körpergefühl in und durch die Pubertät und durch den Rest ihres Lebens gehen. Das ist heutzutage eine Herausforderung.


Ich muss gestehen, dass ich mir noch nie so viele Gedanken um eine Podcastepisode gemacht habe, wie dieses Mal. Von: “Wie sage ich das jetzt möglichst neutral, damit ich niemanden verletze” bis “Wer bin ich eigentlich, überhaupt darüber zu sprechen?”, ist mir vieles durch den Kopf gegangen.


Warum ich erst gezögert habe, in dieser Episode über mich selbst zu sprechen? Weil ich von außen betrachtet vermutlich zu einer privilegierten Minderheit gehöre. Ich bringe äußere Merkmale mit, die in unserer Gesellschaft grundsätzlich erst mal als positiv betrachtet werden: Ich bin weiß, schlank, blond (zumindest früher mal Naturblond), groß.


Was für einen Grund hätte ich bitteschön, mich zu Beschweren?


Ich weiß natürlich nicht, wie es sich anfühlt, ganz anders auszusehen. Und ich habe selbst nie die Diskriminierung erlebt, der man mit anderer Hautfarbe und/oder Körperform, Behinderung, Aussehen ausgesetzt sein kann.


Aber offensichtlich fokussieren sich Menschen oft auf das, was aus dem Rahmen fällt. Was bei mir aufgrund meiner Körpergröße und Schlankheit auch der Fall war. Was mir wildfremde Männer auf der Straße gesagt haben, darüber kann ich nur den Kopf schütteln. Warum können sie nicht einfach die Klappe halten und sich selbst im Spiegel anschauen?


Manchmal sind Bemerkungen von Frauen noch schlimmer. Und mir fehlte dann leider immer die Schlagfertigkeit, um gekonnt darauf zu antworten. Die guten Antworten fallen mir immer erst dann ein, wenn die Situation vorbei ist. Egal wie man aussieht, es wird immer Menschen geben, die gedankenlos, unhöflich oder schlichtweg fies sind. Ich habe auch nicht die Illusion, dass wir das ausmerzen können. Aber wir können unsere Gesellschaft dafür sensibilisieren und versuchen ein gutes Beispiel zu sein.


Ich glaube sehr wichtig ist es auch, dass wir eine bessere Beziehung zu unserem Körper haben, damit uns solche Sprüche nicht sofort aus dem Gleichgewicht bringen. Das ist eine große Aufgabe, denn die meisten Minderwertigkeitsgefühle kommen schon aus unserer Kindheit und Jugend und sind ziemlich eingebrannt. Die kann man nicht einfach wegwischen. Ich bin auch keine Psychologin, die hier Fachwissen anbringen kann. Aber drüber reden hilft ja meist schon, Gedanken klarer zu sehen und vielleicht im Gespräch andere Perspektiven zu entdecken.


Wie gesagt, die ein oder andere Geschichte könnte ich auch erzählen, aber ich habe mich nie grundsätzlich diskriminiert gefühlt. Deswegen habe ich auch so lange mit dieser Episode gehadert. Wer bin ich, darüber zu reden? Was war der Auslöser für diese Episode?

Schon vor einigen Wochen kam der Wunsch nach diesem Thema für eine Podcastepisode von einem Clubmitglied aus dem Näh deinen Stil Club. Sie schrieb dazu:


“Hier im Club kommt ja ganz viel an verzerrter Wahrnehmung des eigenen Körpers zutage, und ich finde, das hält uns als Frauen so klein. Ich muss beruflich öfter mal Portraitfotos machen, und vor allem Frauen empfinden das als sehr unangenehm, da ist eine große Unsicherheit. Und ich habe das im Club als große Befreiung erlebt, wenn man plötzlich einen realistischeren und auch liebevolleren Blick auf den eigenen Körper bekommt. Das setzt viel Selbstbewusstsein frei.”


Ich hatte das Thema also schon eine Weile auf meiner Ideenliste. Eine Mail einer Newsletter-Leserin hat mich dann motiviert, endlich mal in die Umsetzung zu gehen. In dieser Mail kritisierte sie mich für meine Wortwahl in meinem Schnittmuster-Shop.


Kurz zum Hintergrund: Vor einigen Jahren hatte ich begonnen, Schnittmuster für große Frauen zu veröffentlichen. Darauf bin ich gekommen, weil ich selbst immer Schnittmuster verlängern muss. Ich empfand Schnittmuster für große Frauen als Marktlücke und wollte meine Idee unbedingt ausprobieren. Diesen Größensatz nannte ich “Langgrößen”, weil ich das so in der Konfektion auch kenne. Und damit eine klare Abgrenzung bei den bisherigen Größen stattfindet, habe ich den anderen Größensatz einfach “Normalgrößen” genannt. Diese Größen gehen von 34-48.


Der Punkt in der E-Mail war, dass ich der Verfasserin damit, dass ich diesen Größensatz von 34-48 als “Normalgrößen” bezeichne, das Gefühl vermittelt habe, nicht normal zu sein. Ihre Größe liegt offensichtlich außerhalb dieser Größen.


Ganz ehrlich. Darüber habe ich mir damals keine Gedanken gemacht. Ich habe diese Größen-Range als mein Angebot festgelegt, weil ich nach einem Gespräch mit meiner Schnittdirektrice gelernt hatte, dass alle Größen, die über die 48 hinausgehen, wieder eine eigene Schnittkonstruktion und Gradierung benötigen. Man kann einen Schnitt, der für eine Größe 38 angelegt wird, nicht einfach beliebig nach oben gradieren. Irgendwann stimmen die Proportionen nicht mehr. Gerade bei meinen ersten Schnitten habe ich mich aus Kostengründen auf eine Gradierung beschränkt und sie so gewählt, dass meine Größe mit dabei ist, weil ich meine Schnitte natürlich auch selber nähen wollte.


Bei den Langgrößen habe ich schnell gemerkt, dass sie zwar bei der Zielgruppe, großen Frauen, gut ankamen, aber wirtschaftlich nicht für sich alleine stehen konnten.


Also konzentrierte ich mich wieder mehr auf die tja, wie soll ich sie nennen, nicht Langgrößen? Die “anderen Größen” oder sie einfach als Größensatz 34-48 benennen? Begriffe können so schnell in die falsche Richtung gehen, wie ich es bei dieser Kundin gesehen habe. Vielleicht geht es ja schon jahrelang Frauen so, wenn sie bei mir das Wort Normalgrößen gelesen haben, es hat bisher nur niemand gesagt?


Wenn es um Körper und deren Beschreibung geht, werden die Worte schnell zum Eiertanz. Was darf ich sagen, was sollte ich besser nicht sagen, und wie könnte ich es anders sagen? Darf ich das Wort “dick” genauso verwenden wie dünn? Darf ich genauso schwarz sagen wie weiß?


Die Größen heißen immer noch Normalgrößen, weil ich noch keinen besseren Namen gefunden habe. Ist Standardgrößen besser?


Als ich den Näh deinen Stil Club gegründet habe, war mir von Anfang an klar, dass es nicht vordergründig um unsere Schnittmuster gehen sollte. Denn diese sind einfach vom Stil und von der Größenspanne zu begrenzt, um jeder Frau es zu ermöglichen, ihren ganz persönlichen Stil zu nähen.


In den vergangenen 1,5 Jahren, seit der Club gestartet ist, stand das Thema Proportionen hoch im Kurs. Welche Kleidungsstücke betonen oder kaschieren diese oder jene Stelle des Körpers?


Wir wollten daraufhin den Schwerpunkt noch stärker auf den Stil setzen, denn viele Frauen definieren sich sehr stark über die vermeintlichen Mängel ihres Körpers. Die Persönlichkeit, die du über deinen Stil ausdrücken kannst, ist wichtiger und aussagekräftiger als Dellen im Oberschenkel, Röllchen am Bauch oder eine kleine Oberweite. Aber haben dann doch gesehen, dass das Thema bleiben muss, bzw. Noch intensiviert werden muss, um den Frauen mehr Wohgefühl in ihrer Kleidung zu geben. Die Vergleicheritis

Wir Menschen haben Gefühle und Ängste, wollen Männern und/oder Frauen gefallen. Wollen erfolgreich, glücklich sein und das Leben genießen.


Negative Gedanken über unseren Körper verhindern das. Dieses Genießen und glücklich sein. Unsere Gedanken um vermeintliche Mängel stehen wie eine Wand vor uns oder sogar wie eine Mauer um uns herum.


Ich glaube jetzt kommt ein ganz wichtiger Punkt: Wenn wir neben einer anderen Frau stehen, setzt oft ein Vergleichsimpuls ein. Und meist stellen wir dann fest, dass “die andere” an irgendeiner Stelle schöner ist oder intelligenter, schlagfertiger etc. Ich wünschte es wäre nicht so, aber so kann schnell ein Komplex entstehen. Und jetzt kommt der Punkt: die andere Frau hat mit großer Wahrscheinlichkeit ganz ähnliche Gedanken über uns. Das geht auch weit über die körperlichen Merkmale hinaus.


Ich hatte das schon mal bei Instagram oder hier im Podcast vielleicht… erzählt, dass ich als meine Jungs noch im Kindergartenalter waren, häufiger mal mit einer anderen Mutter den gleichen Weg zur Kita hatte. Wir sind oft ins Gespräch gekommen. Sie ist optisch quasi das Gegenteil von mir. Sie ist ca. 1,50 m groß und eher füllig. Sie schaute mich eines Tages an und sagte sowas wie: “Hach, ich beneide dich um deine Größe und deine langen Beine. Was würde ich nicht dafür geben!” Ich fragte sie: “Hmmm, würdest du deine volle Brust dafür aufgeben?” Ein entsetztes “Nein” war ihre Antwort.


Wie oft habe ich mir eine zumindest B-Körbchen Brust gewünscht? Statt A oder Doppel A! Wir haben dann gewitzelt, dass ich ihr etwas von meiner Beinlänge gebe und sie mir im Tausch 2 Körbchengrößen. Dann würden wir beide ziemlich durchschnittlich aussehen. Wir haben entschieden, dass das ja auch irgendwie langweilig wäre. Und ihre volle Brust passt perfekt zu ihr, genauso wie meine Beine zu mir passen.


Bei dieser Geschichte muss ich an einen Satz denken, den ich in meiner Kindheit und Jugend oft gehört habe: “Man kann halt nicht alles haben”. Damals mit einem genervten Augendrehen quittiert, ist ja doch viel Wahres dran. Man kann den Satz sicherlich auch begrenzend interpretieren, aber ich möchte ihn jetzt mal so sehen, dass ich eben nicht gleichzeitig ewig lange Beine haben kann und dabei eine Körpergröße von 1,73 m, genauso wenig wie wallende Locken, die ich bei anderen Mädchen immer beneidet habe und gleichzeitig die Pflegeleichtigkeit meiner Haare behalten. Fazit

Diese Episode hat vielleicht nicht DIE Antwort auf das Thema, aber eines ist sicher!


Wir haben nur unseren eigenen Körper. Einen einzigen! Das lass dir mal auf der Zunge zergehen, bevor du dich beim nächsten Mal selbst wieder schlecht redest.


Hier habe ich noch einen Perspektivwechsel für dich, mit dem ich die Episode auch abschließen möchte:


Angenommen, deine Gedanken drehten sich nicht mehr so viel um dein Gewicht, deine Figur, dein Aussehen, wofür würdest du deine Zeit einsetzen?”


Wenn du dir innerlich nicht ständig sagen würdest, dass du dies oder jenes erst machen kannst, wenn du 10 kg abgenommen hast oder der Bauch flacher ist? Was würdest du mit deiner Energie machen?


In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit bis wir uns wieder hören.


Liebe Grüße


Elke


-- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls


 
47 Minuten
Das Nähen begleitet die Menschheit schon sehr lange! Lange bevor die Nähmaschine ins Spiel kam. Das Nähen per Hand hat eine lange Tradition. Vor über 20.000 Jahren schon nutzten die Menschen erste Nadeln aus Fischgräten, spitzen Knochen oder ähnlichen Materialien. Das Garn bestand aus Tiersehnen. Wie der Mensch halt so ist, wurde dieses Handwerk über die Jahrtausende immer weiter verfeinert. Als die industrielle Revolution kam, wurde das Nähen von Hand nach und nach durch die Arbeit an der Nähmaschine ersetzt.


Ich muss zugeben, dass ich mein geschichtliches Wissen in Grenzen hält. Ich muss für Informationen, die ins geschichtliche gehen, immer recherchieren. Ich verlinke in den Shownotes die entsprechenden Beiträge, die mir da weitergeholfen haben.


Ich denke, dass wir alle irgendeine Vorstellung davon haben, wie die Kleidung der Steinzeitmenschen aussah. Ich sehe dann immer langhaarige kleine Menschen vor mir, die sich mit Fellen eingekleidet haben. Diese Vorstellung wird aus Büchern und Filmen genährt. Seitdem hat der Mensch einen weiten Weg hinter sich gelegt, aber so weit die Technologie fortgeschritten ist, bestimmte Grundbedürfnisse bleiben. Wir haben Hunger und Durst, uns wird kalt, wir müssen atmen, etc.


In diesem Podcast geht es natürlich um die Kleidung. Ich möchte auch nicht länger darauf eingehen, wie die Kleidung in der Vergangenheit aussah, auch wenn es da sehr interessante Epochen gab, sondern mal einen Blick in die Zukunft wagen. Die Vergangenheit können wir nicht mehr beeinflussen, die Zukunft schon. Lass uns mal weiter nach vorne denken… Hmmm, lass uns sagen, in das Jahr 2050.


Vor der Jahrtausendwende klangen alle Jahreszahlen mit einer 2 an der Tausender Stelle ganz schön futuristisch. Jetzt, im Jahr 2021 klingt 2050, die Hälfte unseres Jahrhunderts schon noch weit weg, aber auch nicht soooo sehr. Wenn ich das Jahr erleben darf, werde ich 73 Jahre alt sein. Vielleicht habe ich dann Enkelkinder. Ein Grund mehr, mir Gedanken darum zu machen, was ich dafür tun kann, dass unsere Welt dann für unsere Kinder und Enkelkinder eine schöne ist. Und wenn ich dann noch lebe, möchte ich natürlich auch gerne, dass sie schön ist.


Schön ist natürlich ein sehr subjektiver Begriff, aber ich denke, dass wir uns einig sind, dass wir in Sachen Umweltverschmutzung schnell sehr viel aktiver werden müssen, als das jetzt der Fall ist. Wir als einzelne Personen, aber auch unsere Gesellschaft.


Das ist ein sehr weites Themenfeld, das fast alle Bereiche unseres Lebens betrifft. Beim NDS Podcast soll es um Stoffe und Kleidung gehen. Heute insbesondere um die Stoffe der Zukunft.


Werden sich die Fasern und Stoffe deutlich verändern zu heute? Nochmal ein kurzer Blick in die Vergangenheit: Leder, Fell, Leinen, Bauwolle, für die Reichen Seide, damit haben wir Menschen Jahrtausende gelebt und überlebt. Auch die Bekleidungsformen haben sich vom Grundprinzip nicht viel verändern. Klar, die Details, wer darf was tragen, Frauen in Hosen, da hat sich gesellschaftlich in vielen Ländern seitdem einiges getan. Aber an den grundlegenden Formen: Rock, Hose, Kleid, Oberteil, Schuhe, Taschen, hat sich ja nicht grundlegend etwas verändert. Wir müssen uns in unserer Kleidung durch den Alltag gehen können, dann gibt es bestimmte Anlässe, zu denen es schicker und auch mal unbequemer sein darf.


Ein Blick auf die Materialien zeigt, dass wir heute ein viel breiteres Angebot an Fasern und Materialien haben. Durch die Fortschritte in der Chemie und Fertigung von Fasern und Stoffen ist viel passiert, was man sich vor Hundert Jahren noch nicht hätte vorstellen können. Und vor allem nicht in der Massenproduktion, die wir heute erreichen können. Künstliche Fasern, Leder und Felle, vom Menschen hergestellt, gestrickte Stoffe, verrückte Farben wie neon, Drucke in allen Größen und Auflagen, und allem voran, ganz viele Fasern, die nicht verrotten und so wieder in den natürlichen Kreislauf gehen.


Wie lange werden wir noch auf die Ressourcen zugreifen können, die wir momentan noch haben? Werden wir mit einer ansteigenden Weltbevölkerung, vermutlich immer weniger bewohnbarer und bewirtschaftbarer Fläche, immer noch genügend Ressourcen an natürlichen Fasern wie Baumwolle und Leinen haben oder können wir dann gar nicht anders, als auf künstliche Fasern zurückzugreifen?


Das Thema geht mir seit Anfang des Jahres im Kopf herum und ich habe mir einige Artikel dazu durchgelesen. Ich fasse jetzt einfach mal die Punkte zusammen, die mir am interessantesten erscheinen.


Wertigkeit für längere Nutzungszyklen. Wir werden es uns nicht mehr erlauben können, Energie und weitere Ressourcen dafür aufzuwenden, etwas herzustellen, dass nur 3 Monate hält. Sehr, sehr viele Menschen werden Wasser und Kleidung brauchen. Wir werden kein Wasser mehr dafür verschwenden können, dass eine Jeans irgendwie cool aussieht und es kann auch nicht mehr sein, dass die Jeans dann nach 10 mal tragen auseinander fällt. Kreativität im Umgang mit den Ressourcen Die Verantwortung liegt beim Verbraucher: (Zitat Men´s Health) "Buy less, choose well, make it last" So wandelt sich die Mode von morgen zu einem holistischen Statement. Das berühmte Zitat von Vivienne Westwood ist aktueller denn je und zeigt, dass wir als Verbraucher ebenso zur Verantwortung gezogen werden dürfen. Letztendlich geben wir mit jedem Kauf eine Stimme ab. "Bevor ich früher einen Krimi aufgeschlagen habe, griff ich lieber zum Telefon und rief bei einem großen Modelabel an, um nachzuforschen, woher das gewählte Produkt eigentlich genau kam", verrät Professor Karin-Simone Fuhs. "Ich bin der Meinung, dass nichts unversucht bleiben sollte, um für fairere Verhältnisse zu sorgen und jeder noch so kleine Schritt etwas bewirken kann. Wann es also tatsächlich soweit sein wird, liegt wohl an jedem von uns." Hybride Materialien: Wir werden je nach Einsatzbereich Stoffe aus Fasern tragen, die bald natürlich, bald synthetisch sind, im optimalen Fall aber die besten Eigenschaften beider Welten vereinen, also hybrid sind. Und wo möglich, werden diese Stoffe auch umweltneutral wiederverwertbar sein. So zumindest das Ziel. Es wurden ja in den letzten Jahrzehnten schon viele funktionale Stoffe entwickelt. Hier wird noch viel mehr passieren. Stoffe sollen schützen, kühlen, wärmen, Schmutz abweisen, Gerüche neutralisieren. Smart Materials werden sich an ihre Form erinnern oder sich selbst reparieren. Gerade die letzten Punkte fände ich sehr begrüßenswert: Gerüche neutralisieren, Schmutz abweisen und sich selbst reparieren! Wow. Ganz ehrlich, unsere Nasen würden sich in der Ubahn drüber freuen. Und dann müsste die Waschmaschine nicht mehr so oft laufen. Auch das wäre ja nachhaltig gedacht. Ihr lieben Textilingenieure, dann mal ran an die Arbeit! Werden denn unsere Kleidungsstück auch zukünftig genäht werden? Oder noch viel mehr geschweißt, wie das ja schon immer mal wieder zu sehen ist. Ich habe letztens nahtlose Unterwäsche gekauft, deren Nähte geschweißt waren. Vielleicht waren sie aber auch geklebt. Das kann ich nicht sagen. Jedenfalls stellt sich mir gerade die Frage, ob wir dann überhaupt noch von Nähten sprechen, wenn sie nicht mehr genäht werden. Egal, jedenfalls finde ich die Frage spannend, ob wir im Jahr 2050 vielleicht neben der Nähmaschine noch eine Schweißmaschine stehen haben werden. Wobei ich es mich nicht vorstellen kann, dass die Nähmaschine mal komplett verschwindet, aber andererseits konnte sich vor 30 Jahren auch niemand vorstellen, dass das Kabeltelefon mal hinfällig werden sollte. Es bleibt also spannend. https://www.criteo.com/de/blog/mode-nach-dem-lockdown-die-zukunft-der-fashion-branche/ Heutzutage dreht sich alles um Kleidungsstücke, die saisonübergreifend getragen werden können, sowie kleinere Bekleidungsserien, die die Anzahl der Stile begrenzen und so für zeitlosere Garderoben sorgen. Kleidungsstücke, die nicht zu schnell aus der Mode kommen, sind eine große Errungenschaft, wenn es um Nachhaltigkeit geht, prognostiziert Broome. Die Generation Z und die Millenials legen schon heute bei Marken großen wert auf nachhaltige Produktion und Materialien, sowie Langlebigkeit bei den Kleidungsstücken. Vielleicht mögen viele Firmen heute noch großen Profit machen mit Ware, die eine schlechte Qualität hat, aber man sieht immer mehr auch bei großen Marken wie H&M, zara, Uniqlo, dass sie sich der Frage der Nachhaltigkeit auf vielen Ebenen stellen müssen, um auch in 10, 20, 30 Jahren noch erfolgreich am Markt sein zu können. Mich freut es aber auf jeden Fall, dass kleinere Nischenmarken immer mehr Aufmerksamkeit bekommen. https://www.welt.de/icon/mode/article204581442/The-State-of-Fashion-2020-Wie-die-Zukunft-der-Mode-aussehen-kann.html Zitat Welt.de: “So sei Nachhaltigkeit kein Modewort mehr. Glaubwürdige Konzepte seien gefragt und würden sich auszahlen. Die Zeit von „Plattitüden und Marketingsprech“ sei jedoch vorbei. In der Tat hat sich Zara auferlegt, bis 2025 zu 100 Prozent nachhaltige Materialien zu verwenden, Konkurrent H&M will immerhin bis 2030 nur noch nachhaltige oder recycelte Stoffe verwenden. Auch der Wille zum umweltbewussten Konsum ist da: Je jünger die Kundschaft, desto höher die Bereitschaft, mehr Geld für entsprechende Kleidung und Accessoires auszugeben. Der Mode hat es stets genützt, etwas auf die Meinung der jungen Kunden zu geben.” Hmmmm. Wenn ich das so lese, müssen wir, also die älteren Generationen uns wohl an die Nase fassen und die jüngere Generation als Vorbild nehmen. Intelligente Mode: “Doch was im klassischen Design inzwischen undenkbar scheint, schaffen beispielsweise Innovationen wie sogenannte Smart Textiles, Wearables oder eCouture, kurzum intelligente Mode. Eine Handvoll Jungdesigner und visionäre Modemarken kreieren und kombinieren bereits jetzt schon virtuos Design mit Technologie, neuen Materialien sowie neuen Produktionstechniken und lassen damit wieder auf goldene Zeiten mit innovativen Mode Kreationen hoffen. Die Forschung auf diesem Gebiet hat zwar erst begonnen, aber wird in den nächsten Jahren unser Bewusstsein von Kleidung und Accessoires grundlegend verändern. Zudem werden Trends und Lebenseinstellungen wie Minimalismus, Rückbesinnung auf alte Werte oder auch ein nachhaltiger bewusster Umgang mit Konsum eine zentrale soziale Rolle spielen und damit die Gesellschaft sowie die Industrie zu einem Umdenken zwingen. Denn statt kurzlebiger Trends wird der persönliche Nutzen, die Qualität sowie Produktionsweise von Kleidung wieder in den Fokus treten. Man kann also durchaus in den nächsten Jahrzehnten eine neue Moderevolution erwarten, allerdings auf einer bisher unbekannten Ebene.” Kommt nach Carsharing nun Fashionsharing? https://luxiders.com/de/die-zukunft-der-mode-interview-mit-francesca-romana-ronaldi/ Ich zitiere aus diesem Interview mit Francesca Romana Ronaldi: “Kollaborativer Konsum bedeutet, dass Mode zum Service wird. Es geht weniger um Besitzen als um Tauschen, Mieten und Wiederverkaufen. Insbesondere das Mieten von Kleidung wird in der Zukunft eine große Rolle spielen, vor allem in der Luxusmode. Heute gibt es schon vereinzelt Drittanbieter, die solche Dienstleistungen anbieten, und auch Marken wie Stella McCartney und Burberry fangen an, das Thema zu untersuchen. Damit Vermietung funktioniert, muss Mode langlebig und hochwertig sein, um möglichst lange genutzt werden zu können.” Neue Fasern aus Abfällen: (Mens Health) Hanf, Ananas, Algen und Co. Das Materialangebot wird immer kreativer: Auf der einen Seite gibt es einen Trend zu nachhaltigeren, pflanzlichen Fasern - beispielsweise aus Hanf, Bambus oder Holz - die allesamt mit weniger Wasser und Pestiziden angebaut werden können. Und auf der anderen Seite finden Materialien aus exotischen Zutaten wie Zitrusfasern, Ananasblättern, Algen, Soja oder Kaffee immer mehr Einsatz. Oftmals werden diese aus Nebenprodukten der Landwirtschaft oder Lebensmittelindustrie hergestellt. Ein Beispiel ist das erste Testkleidungsstück aus der sogenannten Nullarbor-Faser (lateinisch: "nullus arbor", was "kein Baum" bedeutet). "Das ist eine nachhaltige Alternative zu Rayon und Baumwolle", erklärt David Tyler, Professor für Modetechnologie am Institut für Mode der Manchester Metropolitan University. "Hierbei wird die Fermentation auf Mikrobenbasis genutzt, um Biomasseabfälle aus der Bier-, Wein- und Flüssiglebensmittelindustrie in mikrobielle Zellulose umzuwandeln." Na dann, Prost! Auch wenn die Faser aus Abfällen hergestellt wird, heißt das nicht gleich, dass der ganze Herstellungsprozess nachhaltig ist. Welcher Stoff von welchem Hersteller welche Ökobilanz hat, ist nicht immer klar. Was mich zum nächsten Punkt der heutigen Folge führt: zu dir, zu mir, zu uns als Konsumenten. Wenn wir bei jedem Stoffkauf nach nachhaltig hergestellten Stoffen fragen, nach Neuentwicklungen, werden die Verkäufer, die Großhändler, die Hersteller sich danach richten. Das muss sich natürlich vor allem in unserem Kaufverhalten widerspiegeln. Recycelte Fasern: Kreislaufwirtschaft ZItat Deutschlandfunk “Erst Mode, dann Müll: Für immer mehr Kleidungsstücke ist das ein typisches Schicksal. Viele Hersteller und Kunden setzen auf Mode, die wenig kostet, wenige Waschgänge übersteht und massenhaft verfügbar ist. Fast Fashion nennen Experten das. Diese Lust auf neue Looks lässt die Altkleiderberge weltweit wachsen – und den Müll. Denn Kleidung hochwertig zu recyceln, ist bisher technisch kaum möglich. Aus alten Blusen oder Hosen die Fasern zurückzugewinnen, um daraus neue Kleidung zu produzieren, geht also kaum: „Man schätzt, dass weltweit gesehen, weniger als ein Prozent der Alttextilien tatsächlich wieder in eine neue Kleidung reinkommt. Also insofern findet Faserrecycling in der Textilindustrie, also: für die Bekleidungsindustrie, nicht statt.“ Das heißt: Kleidungsstücke müssten an sich anders – sprich: recycelbarer – designt werden. Auch daran wird gearbeitet: Das Berliner Start.up circular.fashion zum Beispiel hat dafür, neben dem Info-Chip für Sortierbetriebe, ein zweites Produkt entwickelt: eine Designsoftware für Modehersteller. Diese könnten Hersteller nutzen, um nach besser recycelbaren Material-Kombinationen zu suchen, erklärt Gründerin Ina Budde: „Da würde ich erstmal das Grundmaterial von meinem Produkt auswählen und dann wird die Design-Software mir eben auch gute Alternativen, die eben auch genau für diesen Kreislauf zusammenpassen, vorschlagen.“ Das Beste für die Umwelt: gar nicht erst etwas Neues in den Kreislauf bringen, sondern Kleidung und Stoffe, die bereits im Kreislauf sind, nutzen. Fazit

Es ist keine leichte Aufgabe wirkliche Innovationen zu entwickeln, die gleichzeitig auch an allen Punkten der Herstellung nachhaltig zu sein. Und was genau bedeutet nachhaltig eigentlich? Aber diese Frage hier zu erörtern, würde für diese Episode zu weit führen.


-- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls


 
19 Minuten
Anlässlich des aktuellen Blogposts “Wie kombiniere ich die Farbe Petrol?” kam mir wieder eine Frage in den Sinn, die ich bei meinen Beratungen häufiger gehört habe: “Welche Farben trage ich im Sommer, welche im Winter?”


Hmmm. Dass man in verschiedenen Jahreszeiten verschiedene Farben trägt, kommt aus der Modebranche. Mit jeder Kollektion, die auf den Markt kommt, werden meist auch neue Farben mit vermarktet á la “Diesen Winter sind Brauntöne der letzte Schrei”.


Ist ja auch irgendwie logisch, denn die Firmen wollen und müssen ihre Kollektionen verkaufen. Und was zieht besser als zu suggerieren, dass mein schokobraunes Shirt vom letzten Jahr so gar nicht mehr geht und dass ich nur en vogue bin, wenn ich ein Shirt im neuen Camel trage.


Dass diese Herangehensweise an die Garderobe null nachhaltig ist, liegt auf der Hand. Und die Fakten beweisen es. In deutschen Kleiderschränken liegen und hängen ca. 40 % aller Kleidungsstücke ungenutzt oder sehr wenig getragen herum. Den einzigen Sinn, den diese Kleider gebracht haben, war Umsatz für die Firmen, die sie verkauft haben. In meiner Episode Nr. 73 gehe ich näher auf die Zahlen aus einer Greenpeace Studie ein. Die Zahlen sind wirklich schockierend.


Zurück zur Eingangsfrage: “Welche Farben trage ich im Sommer, welche Farben trage ich im Winter?”.


Frage dich mal ganz ehrlich: brauchst du unterschiedliche Farben für verschiedene Jahreszeiten? Ich kenne die Antwort, die du nun vermutlich bringen wirst: “Na klar. Im Herbst trägt man dunklere Farben und im Winter. Aber wenn der Frühling kommt, hat man doch wieder Lust auf fröhliche, hellere Farben!”. Die Gefühle, die damit verbunden sind, kann ich voll verstehen. Und so in diese Richtung war auch meine Garderobe aufgebaut.


Woher kommt das eigentlich? Auch hier sind wir sehr stark beeinflusst durch das, was im Laden hängt, was uns in Magazinen und Blogs, Social Media gezeigt wird. Wenn alle im Frühling das neue frische Froschgrün zeigen, muss es doch gut und richtig sein, oder? Also, schnell ein Teil in der Farbe genäht oder gekauft. Im Herbst hängen welche Farben in den Läden? Richtig: Bordeaux, Braun, Rottöne, Schwarz, Dunkelblau…Und was kaufen wir? Die Antwort kennst du selbst.


Du siehst, diese Kleidungsstücke wandern in deinen Schrank, weil du sie nach Kriterien auswählst, die oft von außen kommen. Was, wenn du deine Kleidung von dir ausgehend wählst? Dann bekommst du automatisch eine konstantere Farbauswahl. Denn du bist beständiger als die Modeindustrie. Wenn du von dir ausgehst und deine Outfitfarben nach den Farben auswählst, die dir am besten stehen, kannst du sie zu jeder Jahreszeit tragen. Denn deine besten Farben ändern sich nicht von Jahreszeit zu Jahreszeit oder noch krasser vom jetzt 14-tägigen Kollektionszyklus zum nächsten, den viele Firmen ja mittlerweile haben.


Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich in Blau am besten aussehe. Ich mag diese Farbe auch sehr. Beim Probenähen für das Faro Top habe ich eines aus einem sehr schönen blauen Stoff mit kleinem weißen Muster genäht. Als ich es überzog, sagte Louise, meine Mitarbeiterin gleich: Mensch darin siehst du gleich viel brauner und erholter aus.


Warum sollte ich mir diesen Effekt gerade im Winter verwehren? In der Jahreszeit wo es eh am schwierigsten ist, frisch auszusehen. Keine Sonne, die mich bräunt, das Immunsystem schwächelt und die Stimmung kann auch schon mal leiden, wenn die Tage so kurz sind. Wenn ich mir zu meinem winterblassen Gesicht noch eine schwarze, senfgelbe oder braune Jacke anziehe, tue ich mir optisch keinen Gefallen damit. Ich müsste dann schon schwerere Make Up Geschütze auffahren, damit ich nicht krank aussehe. Das ist mir zu anstrengend.


Ich trage auch meine Jeans ganzjährig, weil sich meine Farben nicht von einer Jahreszeit zur anderen großartig wechseln.


Boah, wie langweilig, denkst du vielleicht? Immer die gleichen Farben? Für mich fühlt sich das nicht so an, weil es meine Farben sind. Weil ich sie mag und sie mir stehen. Es gibt auch andere Farben, die ich mag. Ich mag eigentlich alle Farben, aber nicht alle an mir. Jede Farbe hat ihren Platz, Gelb darf meine Mango sein, Grün mein Apfel, Braun der Baumstamm der Bäume in unserem Garten, etc. Aber ich möchte in den Farben, die ich trage, einfach ich sein. Und mein Ich ändert sich nicht vom Frühling zum Sommer oder vom Sommer zum Herbst.


Viele Frauen haben den großen Wunsch einer Garderobe, die sich vielseitig kombinieren lässt. Nach dem Motto “Weniger ist mehr”. Genau das ergibt sich in deinem Kleiderschrank, wenn du dich darauf einlässt, bei Neuzugängen wählerischer zu sein und nur noch deine Farben hinzuzufügen. Nach und nach ergibt sich ein stimmiges kombifreudiges Bild, wenn du deinen Schrank aufmachst. Dann hast du auch nicht mehr das Problem, dass du ratlos vor dem Schrank stehst, nur weil dein Lieblingspulli in der Wäsche ist. Stell dir vor, du hättest lauter Lieblingsteile im Schrank!


Nicht jedes Teil in meinem Schrank ist ein Lieblingsteil, aber kann durchaus als Kombipartner zu einem Lieblingsoutfit dazugehören. Durch die Farbgebung kann ich sehr viel miteinander kombinieren ohne mir den Kopf darüber zerbrechen zu müssen, ob diese Farbe wirklich gut zu jener Farbe passt.


Wir arbeiten gerade intensiv an unserem brandneuen Kurs, der dich nicht nur in logischen Schritten zu deinen besten Farben führt, sondern dir auch konkrete Kombinationsbeispiele für deine Outfits gibt. Anders als bei herkömmlichen Farbberatungskonzepten gehst du einerseits von den Farben aus, die dir rein analytisch gut stehen und ergänzt sie durch Farben, die stilistisch zu dir passen, sprich zu deiner Persönlichkeit. Dadurch ergibt sich eine individuelle Palette für dich, die in Helligkeit, Leuchtkraft und Farbgruppen zu dir passt und gleichzeitig deine Persönlichkeit mit unterstreicht. Hach, ich freue mich schon so darauf.


Einen kleinen Vorgeschmack darauf erhältst du im aktuellen Blogpost: Wie kombiniere ich die Farbe Petrol? Am Ende des Blogartikels kannst du dir kostenlos weitere 20 Outfitinspirationen mit der Farbe Petrol herunterladen. Warum gerade Petrol? Weil diese Farbe wirklich vielen Frauen gut steht. Petrol entsteht durch die Mischung aus Blau und Gelb. Je höher der Gelbanteil, desto grünlicher wird das Petrol, je weniger Gelb, desto bläulicher wird es. Sprich, das bläulichere Petrol steht kühleren Farbtypen besser und das grünlichere Petrol steht wärmeren Farbtypen besser. Aber oft stellt sich die Frage, wie kombiniere ich diese Farbe am besten. Für konkrete Kombinationsvorschläge lies dir den Blogartikel durch.


Das ganze Jahr über mit einer einheitlichen Farbpalette zu arbeiten hat übrigens mehrere Vorteile:


Kombinationsfreudig Übergang von einer Jahreszeit zur anderen einfacher Man kann super im Sale kaufen Stoffe können auch mal länger im Regal liegen ohne aus deiner Mode zu kommen Du kannst Trends gezielt auslassen und mitmachen Du brauchst insgesamt weniger Teile und kannst mehr auf die Qualität achten Das spart Geld Du sparst Zeit bei der Überlegung “Was ziehe ich heute an?” Du siehst toll aus! Es reichen kleine Akzente einer anderen Farbe, um die Stimmung deiner Outfits zu verändern (Accessoires). Winterstimmung, Frühlingsstimmung.


Brauchst du im Winter andere Farben als im Sommer? Diese Frage kannst nur du dir beantworten. Ich für meinen Teil habe eine Farbpalette, die ich das ganze Jahr über verwende.


Im Näh deinen Stil Club findet vom 27-30.12. Die Kleiderschrank-Challenge statt, damit die Clubmitglieder inklusive mir, mit einem super ausgemisteten und aufgeräumten Kleiderschrank ins neue Jahr starten können. Du bist noch nicht im Club, aber du hast auch den Traum von der vielseitig kombinierbaren Garderobe, die deine Persönlichkeit unterstreicht? Dann probiere ihn aus. Du kannst bis einschließlich 23.12.2020 für einen Euro in den Club kommen und ihn für einen Monat (30 Tage) testen. Bei Gefallen verlängert sich deine Mitgliedschaft anschließend um ein Jahr. Solltest du während der 30 Tage merken, dass du nicht weitermachen möchtest, dann kannst du deine Mitgliedschaft innerhalb des Testmonats wieder beenden. Das habe ich so noch nie angeboten und bin gespannt, wie mein Angebot ankommt. Wie gelangst du dorthin? www.ellepuls.com/nds-club


Ich wünsche dir eine schöne Woche und wir hören uns nächste Woche wieder mit einer neuen Episode des Näh deinen Stil Podcast.


-- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls