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Ende der Welt - Die tägliche Glosse Archiv

455 Episoden
3 Minuten
Um Platz zu schaffen für Neues, muss Altes erstmal weg. Also Fensterbank leer räumen für die Hanf-Pflanzen und den rieselnden Weihnachtsbaum gleich mitentsorgen. Ebenso seelischen Ballast und schlechte Angewohnheiten, Zigaretten und Untertanen: Königin Margarete macht nach 52 Jahren nun Schluss. Wenn das kein guter Anfang ist! Eine Glosse von Ulrike Nikola.

Speisekarten

3 Minuten
Es gibt Speisekarten vor allem in besonders angesagten Lokalen, wo nur eins höher ist als die Promi-Dichte - die Preise - gerade dort sind manche "Menus" so kreativ gestaltet, dass man gar nicht weiß, ob das die Speisekarte, die Tisch-Deko oder schon der Gruß aus der Küche ist. Eine Glosse von Severin Groebner.
3 Minuten
Solange Sie noch unversehrt in ihr Smartphone tippen können, bereiten Sie doch schon mal die digitalen Silvestergrüße an ihre Liebsten vor, damit Sie sie im Zweifelsfall auch mit Gipshand und nur einem Klick versenden können. Eine Glosse von Caro Matzko.
3 Minuten
Gestern ist was ganz und gar Seltsames passiert: ein Mensch im Englischen Garten hat mich grundlos gegrüßt. Wir befinden uns in den Lostagen: jeder Tag bestimmt das Geschick eines kommenden Monats. Ob das funktioniert, 12 Monate lang, wenn wir jetzt durch die Zeit der Rauhnächte jeden Tag Fremde grüßen? Eine Glosse von Georg Bayerle.
3 Minuten
Weihnachtsansprachen dienen dazu, die Demokraten zum Zusammenhalt aufzurufen. Gut so, denn immer weniger Wähler und Gewählte bekennen sich zur Demokratie. Folgerichtig hat Peking die eigenen Leute davor gewarnt, fremde Bräuche wie Weihnachten nachzuahmen. Eine Glosse von Gregor Hoppe.
3 Minuten
Heuer mal im Anzug zur Bescherung? Im Valentino Kleid? Oder doch im hässlichen Weihnachtspullover, womöglich im Partnerlook? Ob Stil- oder Understatement-Neurotiker, Hauptsache man fühlt sich wohl beim wichtigsten Fest des Jahres. Und muss nicht wie alle anderen dem nervigen Trend zum Nonkonformismus folgen... Eine Glosse von Heinz Gorr.
3 Minuten
3 Minuten
Das Nilpferd möchte tanzen - und zwar im Rio Magdalena von Kolumbien. Aber das finden nur die Fans von Pablo Escobar gut. Wie aus einer bedrohten plötzlich eine invasive Art wird. Eine Glosse von Katharina Hübel.

Bahngespräche

3 Minuten
Die Bahn bietet jetzt auch "Zugausfall-Abos" an. Das Premium-Abo beinhaltet eine kostenlose Übernachtung im Zugabteil, mit halbstündiger Werbeunterbrechung für jeweils drei Minuten, vorgetragen durch das Zugpersonal. Bei der Komfortvariante wird einem für die Nacht, eine Bank an einem Bahnhof seiner Wahl reserviert. Beim Standard-Abo bekommt man eine Wasserflasche. Gut eingeteilt hält sie zum Beispiel locker für die drei Tage, die man zu Fuß von Leipzig nach München braucht. Eine Glosse von Helmut Schleich.
3 Minuten
Die Angst vorm Zahnarzt steckt uns tief in den Genen. Aber die Zeiten der Zahnbrecher und Grobmotoriker sind ein für allemal vorbei. Und wir sind angekommen in einem Zeitalter des Power-Bleachings und der Veneers. Eine Glosse von Katharina Hübel.
3 Minuten
Im Ende der Welt geht es um das deutsche Reinheitsgebot, das wenig Überraschungen liefert, dafür aber auch keine Gefühle. Morgen ist schließlich Wiesnbeginn. Caro Matzko begießt dieselbige mit einer Mass mit Finn-Wal-Hoden! Eine Glosse von Caro Matzko.
3 Minuten
Russlands Präsident Putin und Nordkoreas Diktator Kim Jong Un sind zu ihrem Treffen am Weltraumbahnhof Wostochny mit dem Zug angereist. Das hat rein pragmatische Gründe. Eine Glosse von Wolfram Schrag.
3 Minuten
Wie die Presse die Sache einschätzt, ist der olle Buckingham-Palace schlicht zu groß, zu alt und zugig, das Essen wird wohl öfter mal kalt auf dem langen Weg von der Küche an die Tafel, und wenn es ganz schlecht läuft, findet man irgendwann in der Ecke eines Spiegelsaals eine vor Tagen kollabierte Reinigungskraft auf. Eine Glosse von Gregor Hoppe.
3 Minuten
Was sind das für Menschen, die nicht zum pünktlichen Abflug gehen? Firmenflieger, die den Flug nicht selbst bezahlen müssen, ein paar Flugphobiker unter den "No show"-Passagieren, also die erst gar nicht kommen, Naivlinge, die immer noch glauben, es reiche, pünktlich vor Schalterschluss am Check-In zu sein... Eine Glosse von Gregor Hoppe.
3 Minuten
Heute fehlen ja bundesweit 915 Bademeister, wie das Institut der deutschen Wirtschaft mitteilte. Schade drum, denn erstens müssen deshalb Schwimmbäder schließen, zweitens verlieren die Zehn-Meter-Türme viel von ihrem ursprünglichen Reiz, denn aus der Vogelperspektive wurde aus dem Bademeister ja regelmäßig eine Pfeife. Nach der allerdings wurde üblicherweise nicht getanzt, sondern gesprungen, was die ganze Freude auf rund 1,5 Sekunden beschränkte. Wagemutige werden bestätigen: Von der Wasserlinie aus sah der Schwimmmeister dann umso größer aus und mancher Wiederauftauchende entstieg dem Sprungbecken sogar buchstäblich im Schatten seiner Autorität. Eine Glosse von Peter Jungblut.