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Ende der Welt - Die tägliche Glosse Archiv

455 Episoden
3 Minuten
Im erbarmungslosen Kampf um Nahrung verwandeln sich viele Wildtiere in sogenannte "Kulturfolger". Wir Menschen müssen lernen, diese Tiere artgerecht, aber nachhaltig zu vertreiben. Eine Glosse von Gregor Hoppe.
3 Minuten
Das is doch ganz klar, dass 2024 die Bahn in Bayern so viele Fahrgäste hatte wie noch nie. Seit Jahren stauen sich doch die Fahrgäste in Zügen, auf Bahnhöfen und in Schienenverkehrersatzbussen und die Bahn kriegt sie einfach nicht weg, also ans Ziel. Es steigen an Bahnhöfen Fahrgäste zu, die vor vier Jahren dort ausgestiegen sind. Und am nächsten Bahnhof ist schon wieder aus mit der Reise, wegen eines Defektes am Triebwagen. Da campieren aber noch die Reiseantrittsjahrgänge 2017 und 18 und die hatten garantiert noch kein Deutschlandticket. Eine Glosse von Helmut Schleich.
3 Minuten
Freude ist nicht so unser Ding, aber bei der Schadenfreude sind wir Deutsche weltweit führend, sonst hätten die Amerikaner das Wort nicht unverändert übernommen. Insofern haben wir auch was zu feiern. Eine Glosse von Peter Jungblut.

Blattgold

3 Minuten
Unfassbar, dass Bergfreunde Erfüllung darin finden, ans Gipfelkreuz der Zugspitze Aufkleber zu pappen. Das malträtierte Objekt muss nun zu Heilung und Wiederherstellung ins Tal und in sachkundige, liebevolle Hände. Eine Glosse von Gregor Hoppe.
4 Minuten
St. Martin ist der beste Feiertag der Welt. Es wird gesungen, gebastelt und am Ende gibt's Kekse in Gänseform. Nur der Laternenstab macht uns Sorgen. Aber das wird heute final geklärt. Eine Glosse von Sandra Limoncini.
3 Minuten
Abkürzungen sind eine prima Sache, man kommt schneller ans Ziel oder erspart sich sprachlich viel Zeit, wenn man eine Abkürzung verwendet. Parteien machen das gerne, die heißen dann CDU oder SPD oder BSW. Eine Glosse von Astrid Himberger.

Ritteranzug

3 Minuten
Wir in Bayern sind ja allen voraus. Unser Markus ist schon vor 9 Jahren Ritter geworden. Nicht durch den Ritterschlag, sondern durch den klassischen Ordenhänger. Ein Karnevalsverein legte ihm die Auszeichnung um den Hals. Seit dem hören wir fast täglich von ihm Büttenreden. Einen Frack hat er dabei nie an. Eine Glosse von Helmut Schleich.

Welle und weg

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Vor einem Jahr verschwand die Ampel in Berlin, gleichzeitig wurde Donald Trump wiedergewählt. Gibt es da einen Zusammenhang. Und was hat die Welle vom Eisbach in München damit zu tun? Eine verschwindene Glosse von Severin Groebner.
3 Minuten
Die Queen wechselte täglich die Farbe, was anders als bei Bundeskanzler Friedrich Merz allerdings nichts mit den jeweils neuesten Umfrage-Zahlen zu tun hatte. Gut, Politiker sind farblich sowieso mehr oder weniger auf die 28 Grautöne aus dem berühmten Sketch von Loriot festgelegt und können allenfalls mal ein freches Staubgrau wagen. Mit ihren Krawatten können sie zwar Wachstumsimpulse geben, wie es einst Gerhard Schröder durch die Aufwärtsbewegung der Streifen vormachte, oder mit einem schwarzen Binder Mitleid erzwingen, wie es Olaf Scholz gern handhabte, aber ansonsten hatte die Queen deutlich mehr modische Gestaltungsmöglichkeiten. Sie soll zum Beispiel Bleikugeln im Kleidersaum getragen haben, damit ihr Outfit auch stürmischem Wetter trotzte. Würde Friedrich Merz seine Krawatten beschweren, wenn er das nächste Mal zu Donald Trump fliegt, würde wohl nicht nur der Geheimdienst hellhörig. Eine Glosse von Peter Jungblut.
3 Minuten
Kaum sind die süßen und sauren Überbleibsel von Halloween weg, warten schon die nächsten Angebote der Süßwarenindustrie. Da ist es gar nicht so einfach, dagegen zu halten. Eine Glosse von Wolfram Schrag.

Kuckucks-Gene

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Was haben der alte Adenauer und die junge Frau Kuckuck gemeinsam? Sie mögen keine Experimente. Und die Kuckuckin legt deshalb in bester Brutparasitenmanier Eier mit immer der gleichen Farbe ins Nest der Leihmütter. Schuld daran sind wie immer die Gene. Eine Glosse von Johannes Marchl.
3 Minuten
Unter dem Motto "Mir san Mir", "Was der Bauer net kennt frisst er ned" "Des ham wir immer scho so g'macht" und "Mei königlich bayerische Ruah will i ham" hat sich der Stamm der Bayern den Wunsch nach einem ungestörten und friedlichen Leben seit Millionen von Jahren erfolgreich gesichert. Eine Glosse von Helmut Schleich.
3 Minuten
Das deutsche Stadtbild ist gruselig: Blumenkübel rascheln mysteriös, ob Spatzen, Ratten oder Stadtplaner-Seelen bleibt unklar. Wackelt ein Pflasterstein, denkt man an Nietzsche: Schau in den Abgrund, und er blickt zurück. Eine Glosse von Peter Jungblut.
3 Minuten
Je rarer die Flocken, desto wertvoller. Bereits jetzt warnen Wetterpropheten und digitale Glaskugeln vor dem bald hereinbrechenden kalten Winter - schnallt euch lieber schonmal die Schneeschaufel um! Eine Glosse von Georg Bayerle.
3 Minuten
Während Donald Trump neben seinem Amtssitz mal eben einen riesigen goldgeschmückten Ballsaal errichten lässt, muss sich Frank Walter Steinmeier bei der Renovierung des seinen mit banaleren Fragen herumschlagen... Eine Glosse von Roland Söker.