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48 Minuten
Karsten Loest war viele Jahre beim Berliner Spezialeinsatzkommando, auch als Teamführer. In unserem Gespräch erzählt er von einem Beruf, in dem Menschen sich aufeinander verlassen müssen, Entscheidungen schwer wiegen und eigene Gefühle oft zurückstehen.

Doch was im Einsatz hilft, lässt sich zu Hause nicht einfach ablegen. Wir sprechen über Erlebnisse, die bleiben. Über Angst, psychische Grenzen und darüber, wie der Beruf das Zusammenleben mit der Familie prägt.

Ich habe Karsten bei meinen Recherchen zur Schießstand-Affäre der Berliner Polizei kennengelernt. Schon damals ging es auch um seinen Kollegen Werner, der schwer an Krebs erkrankt war und inzwischen verstorben ist.

Heute sprechen wir über das Gefühl, unverletzlich zu sein. Wie viele Jahre bleiben noch? Mit wem möchten wir sie verbringen? Und was wollen wir nicht länger aufschieben?

Ein Gespräch über die Grenzen der Stärke und den Mut, die eigene Verletzlichkeit zuzulassen.

Ich bin Sandra, Journalistin und ehrenamtliche Sterbebegleiterin. In „Was am Ende zählt“ spreche ich mit Menschen, die erlebt haben, wie kostbar das Leben ist. Und darüber, was wir daraus für unser eigenes Leben mitnehmen können.
38 Minuten
Was wird wichtig, wenn nur noch wenige Tage bleiben?

Als ich Brigitte im Hospiz besuche, ist sie 72 Jahre alt und weiß, dass sie bald sterben wird. Sie hat Krebs im Endstadium. Wir sprechen über ihr Leben und darüber, wie es ist, Abschied davon zu nehmen.

Brigitte hat als Zugbegleiterin gearbeitet. Zehn Tage vor dem Mauerfall hat sie die DDR verlassen und mit einem Koffer im Westen neu angefangen. Freiheit war ihr wichtig: reisen, eigene Entscheidungen treffen, ihren Weg gehen.

Jetzt blickt sie zurück. Auf die Liebe, auf Freundschaften und auf eine Beziehung, in der sie zu lange geblieben ist. Was würde sie wieder genauso machen? Was bereut sie? Und was möchte sie Menschen mitgeben, die noch viel Zeit vor sich glauben?

Es gibt Tränen in diesem Gespräch. Aber auch Lachen und eine Frau, die selbst am Ende ihres Lebens noch sagen kann, dass es schön ist.

Eine Begegnung über das Sterben, die uns fragen lässt: Worauf warten wir eigentlich noch?

Ich bin Sandra, Journalistin und ehrenamtliche Sterbebegleiterin. In „Was am Ende zählt“ spreche ich mit Menschen, die erlebt haben, wie kostbar das Leben ist. Und darüber, was wir daraus für unser eigenes Leben mitnehmen können.
46 Minuten
Wie lebt man weiter, wenn man selbst dem Tod entkommen ist und zwei der wichtigsten Menschen verloren hat?

2021 erkrankt Schauspieler Christian Kahrmann schwer an Corona. Er liegt 17 Tage im künstlichen Koma. Während er um sein Leben kämpft, stirbt sein Vater. Als Christian davon erfährt, ist sein Vater bereits beerdigt. Wenige Wochen später verliert er auch seine Mutter.

Zum Auftakt von „Was am Ende zählt“ spricht Christian mit mir über Abschiede, die nicht mehr möglich waren. Über Trauer, während der eigene Körper noch ums Zurückkommen ringt. Über seine Töchter und darüber, was ihm heute wichtig ist.

Viele kennen Christian als Benny Beimer aus der „Lindenstraße“. In diesem Gespräch lernen wir ihn als Menschen kennen, der einen Weg zurück ins Leben finden musste.

Was lässt sich nachholen und was bleibt offen? Wie lebt man mit dem Verlust? Und was sollten wir den Menschen, die wir lieben, vielleicht heute noch sagen?

Ich bin Sandra, Journalistin und ehrenamtliche Sterbebegleiterin. In „Was am Ende zählt“ spreche ich mit Menschen, die erlebt haben, wie kostbar das Leben ist. Und darüber, was wir daraus für unser eigenes Leben mitnehmen können.
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Über diesen Podcast

In „Was am Ende zählt“ spricht Sandra, Journalistin und ehrenamtliche Sterbebegleiterin, mit Menschen, die das Leben neu sehen, weil sie mit seiner Endlichkeit konfrontiert wurden. Sie haben schwere Krisen überlebt, einen geliebten Menschen verloren oder wissen, dass ihre eigene Zeit begrenzt ist. Auch Menschen, die Sterbende und Trauernde begleiten, teilen ihre Erfahrungen. Was hätten wir gern früher gewusst? Was schieben wir auf, obwohl es uns am Herzen liegt? Und was hilft, wenn das Leben plötzlich anders weitergeht als gedacht? Offene, persönliche Gespräche über Liebe und Verlust, übers Festhalten und Loslassen, über Trauer, Hoffnung und Neuanfänge. Dabei haben auch Lachen, Leichtigkeit und überraschende Erkenntnisse ihren Platz. „Was am Ende zählt“ lädt dich ein, auf dein eigenes Leben zu schauen. Mit Geschichten, die berühren, Gedanken, die bleiben, und Mut für das, was dir wichtig ist.
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„Was am Ende zählt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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