Irgendwas mit Culture Archiv
19 Episoden
1 Stunde 12 Minuten
„Schwarz, schwul und arm. Die Minderheit einer Minderheit einer Minderheit.“Catherrine Leclery gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Dragqueens Deutschlands. Doch hinter Glitzer, Bühne und Fernsehen steckt eine Geschichte, die kaum jemand kennt.Geboren in Brasilien, aufgewachsen in Armut, früh mit Rassismus konfrontiert und vom eigenen Vater nie akzeptiert. Schon mit zehn Jahren wusste Catherrine, dass sie schwul ist. Mit 17 outete sie sich. Ihr Vater brach den Kontakt ab.In dieser Folge spricht Catherrine offen über Gewalt, Ausgrenzung und Homophobie. Darüber, wie Tom Gerhardt sie entdeckte. Über den mutigen Schritt nach Deutschland. Über ihre Karriere als Dragqueen, Schauspielerin und Entertainerin. Über ihre Freundschaft zu Heidi Klum, ihre gemeinsame Geschichte nach Queen of Drags und die Frage, warum Menschen andere verurteilen, bevor sie sie überhaupt kennenlernen.Wir sprechen über Identität, Migration, Zugehörigkeit, Integration, LGBTQ, Rassismus und darüber, wie man trotz aller Widerstände seinen eigenen Weg geht.Eine Folge über Freiheit, Respekt und den Mut, genau der Mensch zu sein, der man ist.Kapitel:00:00 Bevor es Meinungen über Catherrine gab01:36 „Ich war schwarz, schwul und arm.“04:33 Die Oma, die mein Leben verändert hat07:09 Mit zehn wusste ich, dass ich schwul bin09:49 Mein Coming-out mit 1710:00 Mein Vater akzeptierte mich nie13:19 Weil ich schwul bin, wurde ich zusammengeschlagen14:28 Gaston wurde mein Schutzengel18:03 Warum Homophobie in Brasilien bis heute ein Problem ist21:11 „Wie viel?“ – Diskriminierung als Drag Queen23:08 „Ich mag dich nicht? Ist nicht mein Problem.“27:32 Warum ich nach Deutschland kam29:02 Wie Tom Gerhardt mich entdeckte33:23 So wurde ich Drag Queen35:24 Deutschland wurde mein Zuhause38:05 Die Minderheit einer Minderheit einer Minderheit39:30 Rassismus in Deutschland42:05 „Wo hast du den Pelzmantel geklaut?“44:33 Hat Deutschland LGBTQ wirklich akzeptiert?48:15 Respekt ist wichtiger als Toleranz50:21 Ich habe im Jahr 2026 noch Angst54:20 Fernsehen, Kino und große Bühnen01:02:35 Heidi Klum & Queen of Drags01:08:20 Die Achterbahn des Lebens01:10:37 Warum hassen Menschen Menschen, die sie nicht kennen?01:14:10 Was ich an Deutschland verändern würdePodcast: Irgendwas mit CultureYouTube: https://www.youtube.com/@IrgendwasMitCultureSpotify: https://open.spotify.com/show/033qdtvz3fRNEugjpRWWGaTikTok: https://www.tiktok.com/@irgendwasmitcultureInstagram: https://www.instagram.com/irgendwasmitculture/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/irgendwasmitcultureHost: KIAInstagram: https://www.instagram.com/kia.zoTikTok: https://www.tiktok.com/@kia.zoLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kzolfaghari/Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/artist/2kKgRkjd4WAX5WTvgGy0H6Gast: CATHERRINE LECLERYInstagram: https://www.instagram.com/lecleryTikTok: https://www.tiktok.com/@leclery
2 Stunden 40 Minuten
„Wo steht geschrieben, dass ein Schwarzer nicht ein Rassist sein kann?“
Serge Menga, der schwarze Mann der AfD. Für manche eine Marionette. Für andere ein Verräter. Für andere ein Kämpfer.
Kaum eine Figur im deutschen Migrationsdiskurs ist so umstritten wie Serge Menga. Er ist schwarzer Deutscher, politischer Aktivist und AfD Direktkandidat in Aachen. Allein dieser Satz reicht, um im Netz für Wirbel zu sorgen.
Geboren im Kongo, als Kind nach Europa gekommen, jahrelang zwischen Ländern, Behörden, Pflegefamilie und dem eigenen Platz im Leben. Serge wächst mit Brüchen auf, die andere Menschen zerbrechen lassen würden. Er erlebt Rassismus, Gewalt, Armut, Ausgrenzung und gleichzeitig eine tiefe Dankbarkeit gegenüber Deutschland.
In dieser Folge spricht Serge über seine Fluchtgeschichte, seine Kindheit ohne festen Halt, seine Zeit in einer deutschen Pflegefamilie und darüber, warum Integration für ihn nicht nur ein politisches Wort ist, sondern eine persönliche Erfahrung.
Wir sprechen über Rassismus, Migration, Identität, Dankbarkeit, politische Spaltung, Pegida, Medien, die AfD und die Frage, warum ausgerechnet ein schwarzer Mann heute für eine Partei antritt, die viele Menschen sofort mit Ausgrenzung verbinden.
Eine Folge über Widersprüche, Provokation, Zugehörigkeit und die Frage, ob wir noch miteinander sprechen können, bevor wir übereinander urteilen.
KAPITEL:
00:00 Bevor es Meinungen über Serge Menga gab
00:37 Mit fünf Jahren musste er aus dem Kongo fliehen
02:53 Sechs Jahre auf der Flucht durch Europa
05:51 „Ihr müsst Deutschland verlassen."
08:40 Ein Deutscher veränderte sein Leben
13:31 Wie Integration wirklich funktioniert
17:52 „Ich bin nicht nur Kongolese. Nicht nur Deutscher."
20:44 Mit 15 plötzlich auf mich allein gestellt
27:58 Vom Flüchtlingskind zum König im Kongo
32:41 „Armut ist die schlimmste Waffe."
34:53 „Rassismus ist farbenblind."
41:48 Der Rassismus, der ihn fast zerstört hätte
45:15 Warum Flüchtlingskinder oft Freiwild sind
46:57 Der Moment, in dem er nur Glück hatte
50:31 Vom Tellerwäscher ins Showbusiness
55:13 Polizeigewalt, Bild-Zeitung und der Wendepunkt
01:02:20 Neues Land, neues Kapitel: Holland
01:06:08 „Hast du deinem Vater jemals verziehen?"
01:14:06 Warum er Deutschland nicht aufgegeben hat
01:16:50 Der Weg in die Politik
01:25:27 Pegida, AfD und der politische Wechsel
01:30:28 „Es gibt auch schwarze Rassisten."
01:33:36 „Die AfD hat die Wahrheit ausgesprochen."
01:35:36 Ist die AfD wirklich rassistisch?
01:36:55 Warum ein Schwarzer zur AfD geht
01:44:28 Die Beleidigungen — von allen Seiten
01:45:44 Remigration: Was meint die AfD wirklich?
01:51:15 Energie, Steuern, Migration: Die Baustellen
02:00:01 Wird die AfD Deutschland verändern?
02:03:14 Illegale Migration und schwere Kriminalität
02:09:00 Woher kommt die Spaltung im Land?
02:23:09 „Deutschland braucht einen Hardliner."
02:24:18 Gibt es Rechtsradikale in der AfD?
02:38:59 Was würde Serge an Deutschland sofort ändern?
Podcast: Irgendwas mit Culture
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Gast: SERGE MENGA
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Serge Menga, der schwarze Mann der AfD. Für manche eine Marionette. Für andere ein Verräter. Für andere ein Kämpfer.
Kaum eine Figur im deutschen Migrationsdiskurs ist so umstritten wie Serge Menga. Er ist schwarzer Deutscher, politischer Aktivist und AfD Direktkandidat in Aachen. Allein dieser Satz reicht, um im Netz für Wirbel zu sorgen.
Geboren im Kongo, als Kind nach Europa gekommen, jahrelang zwischen Ländern, Behörden, Pflegefamilie und dem eigenen Platz im Leben. Serge wächst mit Brüchen auf, die andere Menschen zerbrechen lassen würden. Er erlebt Rassismus, Gewalt, Armut, Ausgrenzung und gleichzeitig eine tiefe Dankbarkeit gegenüber Deutschland.
In dieser Folge spricht Serge über seine Fluchtgeschichte, seine Kindheit ohne festen Halt, seine Zeit in einer deutschen Pflegefamilie und darüber, warum Integration für ihn nicht nur ein politisches Wort ist, sondern eine persönliche Erfahrung.
Wir sprechen über Rassismus, Migration, Identität, Dankbarkeit, politische Spaltung, Pegida, Medien, die AfD und die Frage, warum ausgerechnet ein schwarzer Mann heute für eine Partei antritt, die viele Menschen sofort mit Ausgrenzung verbinden.
Eine Folge über Widersprüche, Provokation, Zugehörigkeit und die Frage, ob wir noch miteinander sprechen können, bevor wir übereinander urteilen.
KAPITEL:
00:00 Bevor es Meinungen über Serge Menga gab
00:37 Mit fünf Jahren musste er aus dem Kongo fliehen
02:53 Sechs Jahre auf der Flucht durch Europa
05:51 „Ihr müsst Deutschland verlassen."
08:40 Ein Deutscher veränderte sein Leben
13:31 Wie Integration wirklich funktioniert
17:52 „Ich bin nicht nur Kongolese. Nicht nur Deutscher."
20:44 Mit 15 plötzlich auf mich allein gestellt
27:58 Vom Flüchtlingskind zum König im Kongo
32:41 „Armut ist die schlimmste Waffe."
34:53 „Rassismus ist farbenblind."
41:48 Der Rassismus, der ihn fast zerstört hätte
45:15 Warum Flüchtlingskinder oft Freiwild sind
46:57 Der Moment, in dem er nur Glück hatte
50:31 Vom Tellerwäscher ins Showbusiness
55:13 Polizeigewalt, Bild-Zeitung und der Wendepunkt
01:02:20 Neues Land, neues Kapitel: Holland
01:06:08 „Hast du deinem Vater jemals verziehen?"
01:14:06 Warum er Deutschland nicht aufgegeben hat
01:16:50 Der Weg in die Politik
01:25:27 Pegida, AfD und der politische Wechsel
01:30:28 „Es gibt auch schwarze Rassisten."
01:33:36 „Die AfD hat die Wahrheit ausgesprochen."
01:35:36 Ist die AfD wirklich rassistisch?
01:36:55 Warum ein Schwarzer zur AfD geht
01:44:28 Die Beleidigungen — von allen Seiten
01:45:44 Remigration: Was meint die AfD wirklich?
01:51:15 Energie, Steuern, Migration: Die Baustellen
02:00:01 Wird die AfD Deutschland verändern?
02:03:14 Illegale Migration und schwere Kriminalität
02:09:00 Woher kommt die Spaltung im Land?
02:23:09 „Deutschland braucht einen Hardliner."
02:24:18 Gibt es Rechtsradikale in der AfD?
02:38:59 Was würde Serge an Deutschland sofort ändern?
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1 Stunde 26 Minuten
„Da war ich ein paar Tage Deutscher, komme in die Kabine und bin auf einmal Kapitän der Mannschaft.“
Emre Can ist Kapitän von Borussia Dortmund, Nationalspieler und einer der bekanntesten deutschen Fußballer. Doch seine Geschichte beginnt nicht in einem Stadion. Sie beginnt in einer kleinen Wohnung in Frankfurt, in der sieben Menschen zusammenlebten.
Das hier ist keine Fußballgeschichte. Sie ist ein Gespräch über Herkunft, Familie, Selbstvertrauen und darüber, wie weit Menschen kommen können, wenn sie nie aufhören, an sich selbst zu glauben.
Emre Can wächst als Sohn türkischer Eltern in Frankfurt auf. Hochhaus. Nordweststadt. Bolzplatz. Seine Eltern arbeiten auf dem Bau und als Reinigungskraft. Eintracht Frankfurt will ihn schon als Kind verpflichten. Seine Familie kann ihn nicht zum Training fahren. Also wartet er. Während andere Talente früh gefördert werden, spielt er weiter auf der Straße. Gegen Ältere. Gegen Größere. Gegen alle.
Mit 15 verlässt er seine Familie und zieht allein ins Internat des FC Bayern München. Er kann nicht kochen. Nicht waschen. Kennt niemanden. Während andere Jugendliche ihre Nachmittage mit Freunden verbringen, lebt er plötzlich hunderte Kilometer von zu Hause entfernt. Und trotzdem hat er nie einen Plan B.
In diesem Gespräch spricht Emre Can über Armut, Migration und den Weg seiner Familie nach Deutschland. Über den deutschen Pass, die deutsche Nationalmannschaft und den Moment, als er wenige Tage nach seiner Einbürgerung plötzlich DFB-Kapitän wurde. Über Bayern München, Bayer Leverkusen, Liverpool, Cristiano Ronaldo, Jürgen Klopp, Leistungsdruck, Selbstvertrauen und die Frage, warum er sich für den DFB und nicht für die türkische Nationalmannschaft entschieden hat.
Das hier ist keine Folge über Fußball. Es ist ein Gespräch über Culture. Über Herkunft, Familie und alles, was einen Menschen prägt.
Und über die Frage, wie weit man kommen kann, wenn man nie aufhört, seinen eigenen Weg zu gehen.
KAPITEL:
00:00 Bevor es Meinungen über Emre Can gab
01:36 Fußball zwischen Hochhaus und Bolzplatz
06:34 Warum es für Emre nie einen Plan B gab
08:23 Eintracht Frankfurt erkennt sein Talent
12:49 Türkischer Pass und die Entscheidung für den DFB
14:55 Paar Tage deutschen Pass. Direkt DFB-Kapitän.
15:36 Mit 15 allein zum FC Bayern München
20:16 „Ich wusste, ich werde es schaffen.“
25:34 Die U17-WM verändert alles
30:53 Pep Guardiola und die ehrliche Antwort
35:47 Warum Emre sofort nach Liverpool wollte
38:10 Eine neue Sprache. Eine neue Culture.
43:04 Jürgen Klopp verändert alles
45:47 Cristiano Ronaldo und Juventus Turin
56:30 Erfolg, Druck und was wirklich zählt
01:07:54 Borussia Dortmund und die Verantwortung als Kapitän
01:12:18 WM, EM und die deutsche Nationalmannschaft
01:17:50 Warum Emre Can sich für die deutsche Nationalmannschaft entschieden hat
01:22:14 Deutschland, Türkei und die Frage nach Heimat
Irgendwas mit Culture
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Host: KIA
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Gast: EMRE CAN
Instagram: https://www.instagram.com/emrecan23
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Emre Can ist Kapitän von Borussia Dortmund, Nationalspieler und einer der bekanntesten deutschen Fußballer. Doch seine Geschichte beginnt nicht in einem Stadion. Sie beginnt in einer kleinen Wohnung in Frankfurt, in der sieben Menschen zusammenlebten.
Das hier ist keine Fußballgeschichte. Sie ist ein Gespräch über Herkunft, Familie, Selbstvertrauen und darüber, wie weit Menschen kommen können, wenn sie nie aufhören, an sich selbst zu glauben.
Emre Can wächst als Sohn türkischer Eltern in Frankfurt auf. Hochhaus. Nordweststadt. Bolzplatz. Seine Eltern arbeiten auf dem Bau und als Reinigungskraft. Eintracht Frankfurt will ihn schon als Kind verpflichten. Seine Familie kann ihn nicht zum Training fahren. Also wartet er. Während andere Talente früh gefördert werden, spielt er weiter auf der Straße. Gegen Ältere. Gegen Größere. Gegen alle.
Mit 15 verlässt er seine Familie und zieht allein ins Internat des FC Bayern München. Er kann nicht kochen. Nicht waschen. Kennt niemanden. Während andere Jugendliche ihre Nachmittage mit Freunden verbringen, lebt er plötzlich hunderte Kilometer von zu Hause entfernt. Und trotzdem hat er nie einen Plan B.
In diesem Gespräch spricht Emre Can über Armut, Migration und den Weg seiner Familie nach Deutschland. Über den deutschen Pass, die deutsche Nationalmannschaft und den Moment, als er wenige Tage nach seiner Einbürgerung plötzlich DFB-Kapitän wurde. Über Bayern München, Bayer Leverkusen, Liverpool, Cristiano Ronaldo, Jürgen Klopp, Leistungsdruck, Selbstvertrauen und die Frage, warum er sich für den DFB und nicht für die türkische Nationalmannschaft entschieden hat.
Das hier ist keine Folge über Fußball. Es ist ein Gespräch über Culture. Über Herkunft, Familie und alles, was einen Menschen prägt.
Und über die Frage, wie weit man kommen kann, wenn man nie aufhört, seinen eigenen Weg zu gehen.
KAPITEL:
00:00 Bevor es Meinungen über Emre Can gab
01:36 Fußball zwischen Hochhaus und Bolzplatz
06:34 Warum es für Emre nie einen Plan B gab
08:23 Eintracht Frankfurt erkennt sein Talent
12:49 Türkischer Pass und die Entscheidung für den DFB
14:55 Paar Tage deutschen Pass. Direkt DFB-Kapitän.
15:36 Mit 15 allein zum FC Bayern München
20:16 „Ich wusste, ich werde es schaffen.“
25:34 Die U17-WM verändert alles
30:53 Pep Guardiola und die ehrliche Antwort
35:47 Warum Emre sofort nach Liverpool wollte
38:10 Eine neue Sprache. Eine neue Culture.
43:04 Jürgen Klopp verändert alles
45:47 Cristiano Ronaldo und Juventus Turin
56:30 Erfolg, Druck und was wirklich zählt
01:07:54 Borussia Dortmund und die Verantwortung als Kapitän
01:12:18 WM, EM und die deutsche Nationalmannschaft
01:17:50 Warum Emre Can sich für die deutsche Nationalmannschaft entschieden hat
01:22:14 Deutschland, Türkei und die Frage nach Heimat
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1 Stunde 37 Minuten
„Es hat nur eine blonde deutsche Frau neben mir gebraucht, damit ich akzeptiert wurde.“
PA Sports ist Rapper, Labelgründer und Unternehmer. Er ist in Essen aufgewachsen, als Sohn iranischer Eltern. Plattenbau. Schulhof. Mobbing. Hip Hop, bevor Hip Hop Mainstream wurde.
Diese Folge ist keine klassische Karrieregeschichte. Es ist ein Gespräch über Zugehörigkeit. Über ein Land, in dem Leistung oft nicht reicht, wenn dein Name, dein Aussehen oder deine Herkunft schon eine Geschichte über dich erzählen, bevor du selbst sprechen kannst.
PA Sports rappt, als kaum jemand an diese Kultur glaubt. Er gründet ein Label, als die Musikindustrie am Boden liegt. Er baut, investiert, bleibt dran. Und irgendwann steht da ein Haus. Ein großes Grundstück. Ein Sportwagen vor der Tür. Schwarze Haare. Migrationshintergrund. Für manche reicht genau dieses Bild, um aus Erfolg sofort Verdacht zu machen.
In diesem Gespräch spricht PA Sports über seine Kindheit in Essen, über Mobbing, Schule, Deutschrap, Beziehungen, Männerbilder, Doppelmoral und die Frage, warum Hip Hop einmal die Stimme der Schwachen war und heute oft zur Bühne der Privilegierten geworden ist.
Es geht um Integration, Rassismus, AfD, Neidkultur, Akzeptanz und die Frage, warum manche Menschen erst dann als weniger fremd gelten, wenn etwas Deutsches neben ihnen steht.
Das hier ist keine Folge über Musik. Es ist eine Folge über Zugehörigkeit. Und darüber, wann jemand in diesem Land endlich deutsch genug ist.
KAPITEL:
00:00 PA Sports: Die Geschichte, die keiner kennt
03:00 KIAs Musiktraum war vorbei. Oder Comeback?
10:00 Erfolg ohne Leidenschaft: Das bereut KIA bis heute
18:00 „Wir kamen nicht aus reichem Haus“
24:00 Mobbing, Ausgrenzung und der Kampf um Anerkennung
25:00 „Gott sei Dank bin ich nicht 1,85 Meter groß“
30:00 Schule abgebrochen für Rap
32:00 Bushido, Eko Fresh und die ersten Schritte im Deutschrap
38:00 Wie Deutschrap zur größten Jugendkultur wurde
42:00 Hip Hop hat seine Seele verkauft
46:00 Alles auf eine Karte: PA Sports setzt auf Musik
55:00 Warum Talent allein nicht reicht
01:03:00 Erfolg macht dich in Deutschland verdächtig
01:08:00 Mark Forster, Vorurteile und Schubladendenken
01:12:00 Beziehungen, Männerbilder und Doppelmoral
01:16:00 Ikimel, Feminismus und die neue Rap Generation
01:24:00 Erst mit einer blonden deutschen Frau akzeptiert?
01:29:00 Wann ist man eigentlich deutsch genug?
01:33:00 Migration, AfD und die unbequeme Wahrheit
01:36:00 Was PA Sports an Deutschland ändern würde
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PA Sports ist Rapper, Labelgründer und Unternehmer. Er ist in Essen aufgewachsen, als Sohn iranischer Eltern. Plattenbau. Schulhof. Mobbing. Hip Hop, bevor Hip Hop Mainstream wurde.
Diese Folge ist keine klassische Karrieregeschichte. Es ist ein Gespräch über Zugehörigkeit. Über ein Land, in dem Leistung oft nicht reicht, wenn dein Name, dein Aussehen oder deine Herkunft schon eine Geschichte über dich erzählen, bevor du selbst sprechen kannst.
PA Sports rappt, als kaum jemand an diese Kultur glaubt. Er gründet ein Label, als die Musikindustrie am Boden liegt. Er baut, investiert, bleibt dran. Und irgendwann steht da ein Haus. Ein großes Grundstück. Ein Sportwagen vor der Tür. Schwarze Haare. Migrationshintergrund. Für manche reicht genau dieses Bild, um aus Erfolg sofort Verdacht zu machen.
In diesem Gespräch spricht PA Sports über seine Kindheit in Essen, über Mobbing, Schule, Deutschrap, Beziehungen, Männerbilder, Doppelmoral und die Frage, warum Hip Hop einmal die Stimme der Schwachen war und heute oft zur Bühne der Privilegierten geworden ist.
Es geht um Integration, Rassismus, AfD, Neidkultur, Akzeptanz und die Frage, warum manche Menschen erst dann als weniger fremd gelten, wenn etwas Deutsches neben ihnen steht.
Das hier ist keine Folge über Musik. Es ist eine Folge über Zugehörigkeit. Und darüber, wann jemand in diesem Land endlich deutsch genug ist.
KAPITEL:
00:00 PA Sports: Die Geschichte, die keiner kennt
03:00 KIAs Musiktraum war vorbei. Oder Comeback?
10:00 Erfolg ohne Leidenschaft: Das bereut KIA bis heute
18:00 „Wir kamen nicht aus reichem Haus“
24:00 Mobbing, Ausgrenzung und der Kampf um Anerkennung
25:00 „Gott sei Dank bin ich nicht 1,85 Meter groß“
30:00 Schule abgebrochen für Rap
32:00 Bushido, Eko Fresh und die ersten Schritte im Deutschrap
38:00 Wie Deutschrap zur größten Jugendkultur wurde
42:00 Hip Hop hat seine Seele verkauft
46:00 Alles auf eine Karte: PA Sports setzt auf Musik
55:00 Warum Talent allein nicht reicht
01:03:00 Erfolg macht dich in Deutschland verdächtig
01:08:00 Mark Forster, Vorurteile und Schubladendenken
01:12:00 Beziehungen, Männerbilder und Doppelmoral
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01:24:00 Erst mit einer blonden deutschen Frau akzeptiert?
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