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Mensch & Sein Archiv

4 Episoden
12 Minuten
Staunen: Das ist für uns ein ganz wichtiges Gefühl. Denn es schafft sofort eine innere Verbundenheit mit unserer Umgebung und hilft uns, uns selbst auf positive Weise in einen größeren Kontext einzusortieren. Allerdings ist uns die Fähigkeit zu staunen in unserer reizüberfluteten Welt ein bisschen abhanden gekommen. Dieses Feature aus der Rubrik „Wachsen & Werden“ möchte sie wieder wachkitzeln und stellt die Herangehensweise zweier Menschen vor, die sich explizit dem Staunen verschrieben haben: Die britische Künstlerin Rebecca Louise Law lenkt mit raumfüllenden Installationen aus getrockneten Pflanzen unsere Aufmerksamkeit ganz gezielt auf die Wunder, die in jeder einzelnen Blüte stecken. Und der amerikanische Psychologe Dacher Keltner forscht seit zwanzig Jahren zu Auslösern und Auswirkungen des Staunens

Das erfährst du unter anderem in dieser Folge:

Was das Staunen in deinem Körper und deiner Psyche auslöst und verändert

Was uns alles zum Staunen bringen kann

Und warum dabei unsere Sorgen schrumpfen

Wie wir unseren Blick auch für kleine, staunenswerte Details wieder öffnen können

Warum wir uns gerade angesichts großartiger Naturerscheinungen viel stärker in einen Kontext eingebettet fühlen, der unser Selbst übersteigt

Wie häufiges Staunen langfristig unsere gesamte Geisteshaltung positiv verändern kann

Weiterführende Links und Ressourcen:

Hier findest du die Website von Rebecca Louise Law mit Beschreibungen aktueller und zurückliegender Projekte und zahlreichen Videos

Der Katalog „State of Nature“ zu ihren Installationen in den Landesmuseen Schleswig Holstein umfasst erklärende Texte und eindrucksvolle Fotografien. Kettler Verlag, 192 Seiten, 34 Euro

Dacher Keltners Buch „Awe – The New Science of Everyday Wonder and How it Can Transform Your Life ” beschreibt seine Forschung und viele Experimente, enthält aber auch Übungen und Tipps. Penguin, 336 Seiten, ca. 13 Euro

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Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

Redakteurin dieser Folge ist Claudia Teibler.

Sprecherin dieser Folge ist Janine Schneider.

Produziert von OGM-Studios.

Gehostet bei Acast.

Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
1 Stunde 1 Minute
Im Umgang mit Worten ist die Schriftstellerin Daniela Dröscher schon von Berufs wegen routiniert. Und doch gab es in ihrem Leben immer wieder Phasen, in denen sie schwieg. Umso intensiver beschäftigt sie sich jetzt mit dem Thema „Sprechen“. In einem Gespräch mit Mensch & Sein-Host Janine aus der Rubrik „Worte und Wirklichkeit“ skizziert sie, wie sie selbst den Mut fand, sich freier auszudrücken. Sie beschreibt, dass zum Sprechen immer auch das Zuhören gehört, warum das analoge Aufeinandertreffen von Menschen durch nichts zu ersetzen ist – und dass Missverständnisse für das menschliche Miteinander eine zentrale Bedeutung haben.

Das erfährst Du unter anderem in dieser Folge:

Welche Zutaten es braucht, damit bei einem Gespräch eine echte, tiefe Verbindung entsteht

Wie du vermeintliche Schutzstrategien ablegen kannst, die dich daran hindern, unbeschwert auch vor einer größeren Runde zu sprechen

Warum es auch völlig okay ist, manchmal nichts zu sagen

Wieso es ebenso unumgänglich wie wichtig ist, dass wir oft aneinander vorbeireden

Weshalb wir uns immer trauen sollten, nachzufragen, wenn uns etwas nicht ganz klar ist – und warum daran nichts, aber auch gar nichts peinlich ist

Warum es wichtig ist, dass auch die Stillen in einer Gesellschaft Gehör finden

Weiterführende Links und Ressourcen:

Hier findest du die Website von Daniela Dröscher

Daniela Dröschers Essay „Sprechen“ ist bei Hanser Berlin erschienen (112 Seiten, 20,00 €)

Zur Kunst des Zuhörens, auf die auch Daniela Dröscher im Gespräch eingeht, ist im Wissensschatz von Natur & Heilen ein Artikel zur besonderen Technik des „Deep Listening“ zu finden

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Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

Redakteurin dieser Folge ist Claudia Teibler.

Moderatorin dieser Folge ist Janine Schneider.

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23 Minuten
Mal Pause machen – gar nicht so leicht. Wir haben einfach immer viel zu viel zu tun. Algorithmen fordern unseren Fokus und wo wir hinschauen, rufen Krisen: „fünf vor zwölf!“ Pausen? Reiner Luxus. … Oder?

Zeit, die Uhr mal anzuhalten. Und nachzuforschen.

Wie geht das mit dem Pause machen? Was gewinnen wir dabei? Und warum ist es so wichtig? In diesem Feature in der Rubrik „Spiel und Ziel“ lassen wir uns von der Philosophin Alice Lagaay inspirieren, in der Pause über uns hinauszulauschen. Und lernen mit Báyò Akómoláfé, einem Psychologen, Philosophen und Poeten aus Nigeria, die Monster zu umarmen, die in der Pause lauern.

Das erfährst du unter anderem in dieser Folge

Wie – und ob – du beim Hören Pausenmomente genießen kannst

Warum echte Pausen in unserer leistungsorientierten Gesellschaft so schwerfallen

Wie Muße in unserem Verständnis seit der Antike von einer Stütze des Menschseins zum Laster geschrumpft ist

Warum Pausen trotzdem zum Kern eines guten Lebens gehören

Wie Pausen uns mit Endlichkeit konfrontieren – und lebendig werden lassen

Was eine Pause als „Austauschzeit“ bedeutet

Weshalb uns Pausen ganz schön stressen können

Wie wir das Unbequeme, Ungewohnte, Ungeordnete in uns willkommen heißen

Warum Entschleunigung in Krisenzeiten neue Wege öffnen kann

Weiterführende Links und Ressourcen

„In-Zeit statt Auszeit”. Ein Essay der Philosophin Alice Lagaay im Philosophie-Magazin, veröffentlicht am 11. August 2021

„Philosophie der Pause: Nichtstun ist wie Sterben üben“, Alice Lagaay zitiert im Deutschlandfunk, veröffentlicht am 11. April 2021

„When Times Are Urgent, Let Us Slow Down“. Ein Essay des Psychologen, Philosophen und Poeten Báyò Akómoláfé, veröffentlicht im Blog „Klima, Kollaps, Kommunikation“ 2024

Der ehemalige Tanzweltmeister und Coach Florian Illing spricht im Barmer Leitfaden zur Menopause über Regenerationsphasen im Sport (PDF s. 24)

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Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

Moderatorin dieser Folge ist Janine Schneider.

Redakteurin dieser Folge ist Alexandra Bürger.

Produziert von OGM-Studios.

Gehostet bei Acast.

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74 Sekunden
Menschsein im 21. Jahrhundert. Gar nicht so leicht.

Die Welt verändert sich mit Wucht und wir sind mittendrin.

Aber darin liegt auch eine Chance: nämlich unser Menschsein neu zu entdecken!

Was brauchen wir, um Mensch zu sein?

Wo liegt unser Potenzial?

Mensch & Sein ist der Podcast, der sich mit Dir auf die Suche macht.

In unseren Gesprächen treffen wir Menschen, die in unterschiedlichsten Lebensbereichen dem Menschsein auf der Spur sind.

In unseren Features beleuchten wir Themen, die dir im Alltag neue Perspektiven öffnen.

Dazu bekommst du konkrete Impulse, um direkt vom Wissen ins Tun zu kommen.

Für neue Verbindungen von Mensch zu Mensch, von Mensch zu Natur und von Denken, Fühlen und Handeln.

Ein Podcast aus dem Verlag NATUR & HEILEN.

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Der Podcast rund ums Menschsein im 21. Jahrhundert