Da kommt keiner – also machen wir’s selbst.
In der ersten Folge von „Aus der letzen Reihe“ stellen wir uns nicht nur vor, sondern landen direkt bei den Themen, die uns geprägt haben: Selbstständigkeit, kreative Berufe, Jugendhilfe, Tattoos, Personal Branding und die Frage, warum so viele Menschen darauf warten, dass jemand ihr Potenzial erkennt.
Jonas Schramm erzählt von seinen 16 Jahren im sozialen Bereich, seiner Zeit in amerikanischen Gastfamilien und Internaten sowie von den Erfahrungen, die ihn schließlich zu einem beruflichen Neuanfang mit Lens Choppers Productions bewegt haben. Dabei sprechen wir auch offen über die Überlastung sozialer Einrichtungen und die Ohnmacht, die entsteht, wenn Menschen helfen wollen, aber an den Strukturen scheitern.
Malte Raskop spricht über seinen Weg zum Tätowierer, den Aufbau von MAKI INK und die Realität hinter der Selbstständigkeit: fehlende Sicherheit, tägliche Selbstzweifel und das Gefühl, morgens expandieren und zwei Stunden später alles wieder infrage stellen zu wollen. Außerdem geht es darum, warum bei einem Tattoo nicht nur das Handwerk zählt, sondern auch Vertrauen, Persönlichkeit und die Verbindung zwischen Künstler und Kunde.
Zwischendurch diskutieren wir über Schule, gesellschaftliche Erwartungen, Neid, Eigeninitiative, künstliche Intelligenz und die Gefahr, durch digitale Bequemlichkeit Fähigkeiten zu verlieren. Dazu kommen 700 Kilometer mit dem ersten Auto im eigenen Dorf, ein beinahe dreistündiger Podcastaufbau und eine gesprengte Festplatte.
Eine erste Folge zwischen ernsten Erfahrungen, klaren Meinungen und jeder Menge Abschweifungen – direkt aus der letzten Reihe.
Wenn euch die Folge gefällt, folgt dem Podcast und schreibt uns, welche Themen oder Gäste ihr künftig bei uns hören möchtet.
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir unter anderem über Sucht, Gewalt, Selbstverletzung und psychische Krisen bei Jugendlichen.
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