2026 war in Oberösterreich außergewöhnlich trocken. Über Monate fehlte Niederschlag, gleichzeitig sorgten hohe Temperaturen für zusätzlichen Stress in der Natur. Doch was bedeutet das konkret für unsere Wildtiere? In der ersten Folge von „Wildwechsel – Der andere Blick auf die Natur“ sprechen Philipp, Lydia und Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner darüber, wie sich Trockenheit auf Rehwild, Rotwild, Gams und Niederwild auswirkt. Es geht um fehlendes Wasser, schlechtere Nahrungsbedingungen und deutlich geringere Körperreserven. Besonders kritisch wird es dort, wo ohnehin belastende Phasen bevorstehen – etwa bei Rotwild und Gams vor beziehungsweise während der Brunft. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Folgen dieser Sommer erst im Herbst und Winter zeigen wird. Auch die unbequeme Frage kommt auf den Tisch: Wenn Wildtiere durch Trockenheit und Nahrungsmangel ohnehin unter Druck stehen – warum werden sie dann überhaupt noch bejagt? Eine Folge über Klimawandel, Wildtiergesundheit, Lebensräume, Verantwortung und darüber, warum die Auswirkungen eines trockenen Sommers noch lange nicht vorbei sind, wenn der erste Regen fällt.
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