Warum braucht es Jagd überhaupt – und würde es nicht auch ganz ohne das Töten von Tieren gehen? In dieser Folge von „Wildwechsel – Der andere Blick auf die Natur“ sprechen Philipp, Lydia und Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner über eine der grundlegendsten Fragen der Jagd: Was macht verantwortungsvolles Jagen aus? Es geht um den Schutz des einzelnen Tieres und ganzer Wildpopulationen, um Weidgerechtigkeit, persönliche Verantwortung und die Frage, wann ein Schuss ethisch vertretbar ist – und wann man besser darauf verzichtet. Auch moderne Technik spielt eine zentrale Rolle: Wärmebilddrohnen retten heute Rehkitze und können Tierleid verhindern. Gleichzeitig entwickeln sich technische Möglichkeiten immer weiter. Wo liegt die Grenze zwischen sinnvoller Unterstützung und einer Jagd, bei der das Wild kaum noch eine Chance hat? Und darf eine Entscheidung über Leben und Tod jemals an autonome Systeme abgegeben werden? Außerdem sprechen wir offen über Jagdleidenschaft, Freude an der Beute und die Frage, ob man ein Tier respektieren und trotzdem töten kann. Eine Folge über Haltung statt Oberflächlichkeit, über gesellschaftliche Verantwortung und darüber, warum Jagdethik weit mehr bedeutet, als sich nur an Gesetze zu halten.
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